Gastbeitrag „Stillen ist wunderbarst“

Stillen war lange fester Bestandteil in unserem Alltag. Wie das so war, Ups and Downs und vor allem welche schönen Erinnerungen ich daran habe, wollten die lieben „Mamas Unplugged“ gerne von mir wissen und ich durfte hier einen Gastbeitrag zum Thema „Stillen ist wunderbarst“ verfassen.

Falls es euch interessiert, hüpft doch gerne mal rüber.

Alles Liebe, Olivia

Bild: © Unsplash: Hu Chen / Mamas Unplugged

Things will work out – Hello 2021

Da sind wir nun also. Im neuen Jahr. Hallo 2021.

Das letzte Jahr war wohl für uns alle anders als erwartet. Das muss ich hier bestimmt nicht näher ausführen. Corona hatte und hat uns noch immer fest im Griff. Jedoch versuche ich wenn immer möglich auch das Gute in Dingen zu sehen. Ich selbst bin im letzten Jahr ebenfalls wieder gewachsen. Ja nicht nur unsere Kinder tun das gefühlt täglich, auch wir Erwachsenen entwickeln uns immer weiter. Sofern wir auch wollen.

Denn bereits der griechische Philosoph Heraklit wusste: „Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung“.

Und das ist wunderbar. Es gibt uns die Möglichkeit, Dinge zu hinterfragen. Sich Neuem anzupassen. Und auch etwas zu bewirken und zu verändern.

So konnte die Natur im letzten Jahr im Lockdown auch mal aufatmen. Der Klimawandel wurde uns allen noch mehr vor Augen geführt und dass es höchste Zeit ist zu handeln. Und es eigentlich doch machbar wäre, wenn alle zusammen mit anpacken würden. Auch ganz viele Home Office Plätze wurden geschaffen. Was auch für berufstätige Mütter in Zukunft von Vorteil sein kann. Natürlich auch für die Männer, die auf diese Weise Familie und Job besser vereinbaren können. Dem Thema „Achtsamkeit“ wurde ebenfalls mehr Bedeutung geschenkt. Mehr im Moment zu sein. Kleinen Dingen Aufmerksamkeit zu schenken. Sich zu spüren. Auch wenn es bedeutet, das tägliche Chaos vor Augen zu haben. Nicht enden wollende Wäscheberge, die man am liebsten aus dem Fenster schmeissen würde. Aber auch die dann einfach mal links liegen lassen, kommt ja eh niemand zu Besuch, und sich mit den Kids einfach auf die Couch zu werfen. Geschichten erzählen. Ihren Duft einatmen und sie knuddeln als gäbe es kein morgen. Sämtliche Gefühle wie Freude, Liebe, Dankbarkeit, Zufriedenheit aber auch Wut, Verzweiflung, Trauer uvm. zuzulassen. Bei allen Familienmitgliedern. Ob Gross oder Klein. Davon zu lernen, zu spüren und vor allem zu leben. Denn das sind wir. Lebendig. Keine Roboter. Keine Maschinen. Nicht perfekt. Und das ist doch grossartig!

Auch auf die eigene Gesundheit wurde mehr geachtet. Denn in Zeiten wie diesen, wollen wir doch alle einfach eins: Gesund sein und dies auch bleiben.

Bereits im Januar letzten Jahres, bevor die grosse Corona-Welle überschwappte, hab ich mir vorgenommen, etwas von meinem „Nervenpolster“ loszuwerden und mich wieder fitter fühlen zu wollen. Versteht mich nicht falsch. Ich bereue die zusätzlichen Kilos, die nach der zweiten Schwangerschaft nicht sofort schmolzen wie damals nach der Ersten, kein bisschen. Das war halt so. Ich habe mich deswegen auch nicht stressen lassen. Ich kam mit einem Kleinkind und einem Baby einfach nicht gleich schnell vom Fleck, brauchte um Einges mehr Nerven mit zwei kleinen Kindern und stillte lange. Aber das Baby wurde zum Kleinkind. Es gab immer mehr Momente, wo sich beide alleine, respektive gemeinsam beschäftigen konnten. Und ich auch meine Ernährung überdenken konnte. Mich auch mal 2019 in einer Eiweiss-Fitness-Diät mit ständigem Training inkl. Coach ausprobierte, wo ich letztendlich einfach nur noch müder als zuvor war und mich die unausgewogenen Mahlzeiten schon bald würgten. Mein Körper war alles andere als in Balance.

Zudem wollte ich als Vegetarierin mit Laktoseintoleranz schon lange noch mehr oder gänzlich auf tierische Produkte verzichten. Als ich dann bei Sabrina von Healthy & Happy die basenüberschüssige Ernährung kennengelernt habe und bei Jeannette von Jearuh mich den ganzen Januar von grünen Frühstücks-Smoothies hab anstecken lassen, hat es einfach Klick gemacht. Genau das war es, was ich gebraucht habe und noch immer brauche. Auf den eigenen Körper hören. Seine Bedürfnisse wahrnehmen. Die Freude am Kochen und Essen. Kein Verzichten. Kein Heisshunger. Kein Jojo-Effekt. Sport oder einfach kurze Bewegungseinheiten um die Energie anzukurbeln, um glücklich zu sein und weil es gut tut. Nicht strikt nach Plan. Einfach dann wenn’s passt. Denn sind wir mal ehrlich. Nichts ist nervtötender, als wenn man die Matte voller Motivation ausgerollt hat und die Kids ständig um einen herumwuseln und nicht wissen, was sie gerade mit sich anfangen sollen. So werden bei mir definitiv keine Glückshormone freigesetzt. Doch wenn ich sehe, dass sie gerade so schön zusammen spielen, ich Lust auf etwas Yoga oder Fitness habe, dann geht’s auf die Matte und los. Als Mama muss man flexibel sein. Auch wenn’s nicht immer leicht fällt. Man muss sich auch selbst verzeihen können, wenn’s mal nicht so läuft wie man es sich vorgestellt hat.

So meistern wir Tag für Tag. Eins nach dem Anderen. Überstehen Phasen. Den Wandel der Zeit. Und gar Pandemien.

Und ich bin sicher: Things will work out.

Ich wünsche euch allen ein erfüllendes 2021! Haltet die Ohren steif.

Olivia

Bild: © Fräulein Tiger

Geschenkideen zu Weihnachten

Es ist bereits wieder November. Ein Monat, der mir als Sommerkind jedes Jahr immer wieder mal zu schaffen macht. Zeitumstellung, oft dunkel, die Kälte, viel Nebel und wenig Sonnenstrahlen, wieder mehr Drinnen als Draussen und auch im Hinblick auf die Advents- und Weihnachtszeit auch so einiges zum Vorbereiten. Geschweige denn vom mittlerweile „normalen“ Corona-Wahnsinn.

Und auch wenn ich es mir immer gerne möglichst einfach mache oder genug früh dran bin, rattert es in diesem Monat immer etwas mehr. Einige Geschenke kaufe ich auch unter dem Jahr, wenn es gute Angebote gibt und verstecke diese dann bereits irgendwo. Manchmal so gut, dass ich sie nur mit Mühe wiederfinde. :-) Das Vorbereiten zahlt sich aber immer aus. So ist die Advents- und Weihnachtszeit dann wirklich besinnlich und die strahlenden Kinderaugen ebenfalls all die „Mühe“ wert. Obwohl, meine Kinder stehen ja in der Adventszeit vor lauter Vorfreude noch früher auf als sonst schon. Dazu habe ich immer etwas gemischte Emotionen… Schwankend zwischen „Jööö sind die herzig“ und „Hilfe, nicht schon wieder!“. Wir werden sehn, was dieses Jahr noch alles so mit sich bringt. Und damit ihr eventuell etwas weniger hirnen müsst, versorge ich euch hier wieder standardgetreu mit einigen Geschenkideen.

  1. Die Stapelsteine hatte ich schon so lange im Visier. Lange waren sie jedoch nur in Deutschland erhältlich. Seit dem Corona Lockdown wurden ja dann auch noch mehr Parcours als sonst gebaut und dafür sind sie dann ebenfalls ganz wunderbar geeignet. Mit diesem Geschenk ist der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Der Grosse liebt sie auch im Kindergarten und hat schon oft gesagt, es wäre toll, wenn wir diese auch zuhause hätten. Das wird bestimmt toll!
  2. Ebenfalls etwas aus dem Kindergarten, das zuhause unbedingt auch gewünscht wird sind Clics. Meine beiden Jungs lieben es einfach Dinge zu bauen und damit zu spielen. Kaplas, Grimms Regenbogen und dazugehörige Platten sind hier auch nach wie vor gern bespieltes Spielzeug.
  3. Sie lieben es auch in verschiedenste Fantasiewelten einzutauchen und sich dabei als Ninjas zu verkleiden, Kämpfe auszutragen, als Forscher auszurücken oder andere hochwichtige Missionen zu erfüllen. Da wird dieses Detektiv-Set von Plan Toys bestimmt ebenfalls fest zum Einsatz kommen.
  4. Ohne Bücher ohne uns. Dieses Jahr gibt es für den Grossen ein weiterer Band einer Drachengeschichte und dem Kleinen ein Anzieh-Stickerspass-Buch. Solche Dinge liebt er. Genauso wie das Pusten, trösten, Pflaster drauf.
  5. Da sich die Beiden schon länger wünschen auf den Skateboards des Papas fahren zu dürfen, haben wir uns nun passende Schoner für sie gewünscht. Sie werden gemäss 2. s.o. aber bestimmt auch für zig andere Einsätze gebraucht werden. :-)
  6. Legos sind hier nicht mehr wegzudenken. Alle drei „Männer“ sind richtig grosse Lego-Fans. Kein Tag vergeht ohne zu bauen, zu spielen und Männchen auszutauschen. Besonders Lego Ninjago ist seit knapp einem Jahr fester Bestandteil hier. Daher wird auch der grosse Ninja-Flugsegler gewünscht und sorgt bestimmt für grossen Bauspass.

Ich wünsche euch von Herzen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit. Bleibt gesund!

Bilder: © Fräulein Tiger

Was lesen wir heute? Part IX

Bereits ein Jahr ist seit der letzten Büchertiger-Reihe vergangen. Die Bücherliebe ist geblieben und das Bibliotheks-Abo auf noch mehr Bücher zum Ausleihen erweitert worden. Jippiii! Immer noch eins unserer Highlights im Monat. Die Interessen haben sich natürlich im letzten Jahr auch verändert und die Kinder sind grösser und reifer geworden. Da machen auch lange Vorlesegeschichten noch mehr Spass.

Der Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst ist gerade sehr beliebt. Das kleine Gespenst lebt bei Paul und seinen Eltern in deren Türschloss der Altbauwohnung. Denn wer behauptet schon, dass Gespenster in Burgschlössern leben? Das junge Schlossgespenst hat lauter Quatsch im Kopf und bringt uns alle immer wieder zum Lachen. Zudem hilft er Paul sich in der Schule gegen zwei Fieslinge zu wehren und Paul kann sich ein Leben ohne Zippel gar nicht mehr vorstellen. Als dann noch das Türschloss ausgetauscht werden soll, muss dringend ein Plan her!

Alle haben einen Po ist hier nach über einem Jahr immer noch der Renner. Mit tollen Illustrationen zum menschlichen Körper. Über Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Wie wir unseren Körper schützen und pflegen. Aber auch für ein gutes Bewusstsein zum eigenen Körper. Dass der einzig und allein einem selber gehört. Das ist mir sehr wichtig, dass meine Kinder das wissen und sich auch dafür einsetzen oder wehren.

Max und die Mini Monster Band 1 ist eine lustige Geschichte von 5 Monstern namens Rüssel, Spitzer, Spatz, Käptn Zack und Glubsch, die sich bei Max in der Kommode eingenistet haben. Niemand glaubt ihm und nimmt seine Angst vor Monstern ernst. So geht er der Sache selber auf den Grund und es entsteht eine wunderbare Freundschaft zwischen Max und den lustigen kleinen Monstern. Und für uns Eltern als Input, immer die Gefühle der Kinder ernst zu nehmen, nicht abzutun und ihnen bei ihrer Angst beizustehen.

Max und die Mini Monster Band 2 musste dann natürlich nach dem ersten Band auch gleich mit nach Hause. Den Monstern wird es zuhause allmählich langweilig. Deshalb schmuggeln sie sich in den Schulranzen von Max und begleiten ihn in die Schule. Doch dann geht das Chaos los. Die Monster gehen verloren. Und der gemeine Patrick, der Max immer ärgert, bekommt ebenfalls eine Lektion erteilt.

Es geht rund ist so toll gemacht. Hier werden uns einige Kreisläufe des Lebens erklärt. Zum Beispiel wie aus Kaulquappen ein Frosch wird oder aus einem Apfelkern ein Apfelbaum mit Früchten. Die Natur ist so genial. So spannend für Gross und Klein!

Das grosse Buch der kleinen Hexe beinhaltet alle fünf Geschichten der kleinen Hexe Lisbet, wie sie Weihnachten feiert, als sie Geburtstag hat, das altbekannte mit dem geheimnisvollen Haus, wie sie auf Reisen geht und wie sie in die Schule kommt. Einfach magisch!

Vorsicht wild! ist eine lustige Geschichte, die von dem 10 jährigen Max und dessen neuen Mini-Löwen Leo handelt. Leo geht sogar mit in die Schule und darf auf keinen Fall entdeckt werden. Er wird zu einem Freund, der sich Max schon immer gewünscht hat.

Für alle Ninjago Fans ist das grosse Ninja Lexikon ein Muss und unser bestes Bücher-Ferienmitbringsel, das sich die Jungs ausgesucht haben. Täglich werden Figuren verglichen, die grossen Legosets bestaunt und daraus vorgelesen.

Und da es im Herbst jetzt wieder kuscheliger wird, macht Vorlesen auf dem Sofa gleich noch mehr Freude.

Ich wünsche euch allen einen tollen Herbstbeginn!

Bilder © Fräulein Tiger