Frühlings-Looks / Mamastyle / Babystyle

Im Winter ist meine „Mamastyle / Babystyle “ -Rubrik vor lauter Weihnachtsvorbereitungen, dem winterlichen Fotoshooting mit Andrea Monica Hug für Chic in Zurich, Weihnachtsbasteln, den eigentlichen Weihnachtsferien und vielem mehr völlig untergegangen. Und ehrlich gesagt, ist Winter meiner Meinung nach nicht gerade DIE Jahreszeit in Sachen Mode und erst recht nicht meine Jahreszeit. Meist hat man doch eh nur diese eine Jacke an, die bis zum Hals geschlossen ist, ohne Einblick auf das was man drunter trägt, warmhaltende Jeans und gefütterte gut besohlte Winterboots, damit man die Spielplatzbesuche und Schlittenfahrten auch ohne kalte Zehen und Beinbruchlandung übersteht. Ganz geschweige von den vielleicht überschüssigen After-Guetzli-Speckröllchen. Die sich auch gerne gleich das ganze Jahr über an uns festklammern. Sich aber idealerweise auf die Bikini-Saison allmählich verziehen sollten.

Aber jetzt kommt ja alles wieder anders. Die Vögel zwitschern am Morgen vor dem Fenster. Die Temperaturen werden eindeutig milder, die Sonne bekommt man wieder häufiger zu Gesicht, die Spielplatzbesuche sind wieder etwas ausgedehnter und auch die Abende werden wieder etwas länger. Die Supermärkte locken bereits mit Osterhasen, hübschen Tulpen und allgemein mit frühlingshafter Deko. Wir spüren also alle so langsam aber sicher den Frühling und bevor die meiste Ware ja bereits wieder vergriffen oder im Ausverkauf ist, habe ich gleich ein paar hübsche Teile für die bevorstehende Jahreszeit zusammengesucht.

Ich kann’s auf jeden Fall kaum erwarten, die Winterstiefel gegen meine Sneaker auszutauschen, die Winterjacke in den Schrank zu hängen und dem Kleinen eine Kleidungsschicht weniger anziehen zu dürfen. Jippii.

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Mir gefallen im Frühling ja zarte Pastelltöne wahnsinnig gut. Und da ich mich bei den Mädchen etwas hab anstecken lassen, fiel meine Auswahl dieses Mal auf zartes Rosa kombiniert in einem chicen sportlichen Look. Wer Rosa gar nicht mag, kann bei dieser Kombi z.B. auch auf hübsches Hellblau statt Rosa zurückgreifen oder die Teile mit klassischen Tönen, wie Beige, Grau, Schwarz, Weiss oder Braun, ergänzen.

Ich möchte aber die dunklen Teile etwas hinter mir lassen und finde zum Beispiel diesen Mantel, den man endlich wieder offen tragen kann, total toll. Der Frühlingswind hält doch oftmals noch etwas Einzug und damit man sich nicht gleich erkältet, sollte man eine solche leichte Jacke, einen Mantel, Parka oder was auch immer stets dabei haben.

Wenn’s noch etwas wärmer wird, dann kann zum Beispiel auch bereits ein Strick-Cardigan wie dieser in Hellbeige ausreichen. Kuschelig weich mit Bewegungsfreiheit und trotzdem chic. Perfekt.

Ich steh ja sehr auf locker fallende verspielte Blusen. Seit ich Mama bin auch gerne eher Hochgeschlossene wie diese hier, die beim ständigen Bücken nicht gerade Einsicht bis zum Bauchnabel gewähren. Auf frisches Weiss kann ich auch mit Kind einfach nicht verzichten. Wenn’s dann doch dreckig wird, wird einfach ein neues Oberteil angezogen. Problem gelöst.

Zum frischen Frühling gehören meiner Meinung nach auch wieder hell verwaschene Jeans. Gerne auch solche wie dieses Modell, die die Knöchel wieder hervorblitzen lassen. Da meine Jeans eh ALLE über kurz oder lang Löcher bekommen und ich mich so draussen völlig unbekümmert hinknien oder hinsetzen kann, wähle ich bereits im Vornerein immer solche destroyed Jeans. Mama hin oder her. Ich bin ja noch jung. :P

Die Sonne scheint einem ja nun auch wieder häufiger ins Gesicht und man darf seine Augen wieder vermehrt mit hübschen Sonnenbrillen vor UV-Strahlen und Falten schützen. ;-) Wie z.B. mit diesem Modell in Hellbeige.

Auf einen Schal oder ein schönes Halstuch verzichte ich jeweils, wenn überhaupt, erst im Sommer und trage sie bis dahin als hübsches warmhaltendes Accessoire und Halsweh-Prophylaxe.

In Sachen Schmuck und vor allem Ohrschmuck bin ich ziemlich langweilig. Ich trage meist genau zwei paar Ohrringe und lege dort aber wert auf gute Qualität, da mich der kitschige Modeschmuck meist oft nur zu jucken anfängt. Meine Perlenohrringe und diese 2 in 1- Ohrstecker von Stella & Dot sind meine gut behüteten Schätze und passen überall.

Eine schlichte Halskette in Gold trage ich eigentlich täglich. Bei spezielleren Anlässen oder bestimmten Kleidungsstücken greife ich dort aber auch gerne auf etwas ausgefallenere Stücke zurück. Diese beiden schlichten Modelle (hier und hier) lassen sich ebenfalls wunderbar kombinieren und runden das Outfit ab.

Bequeme Schuhe sind quasi das A und O als Mama. Bequem muss nicht unbedingt unschön sein. In diesen hübschen New Balance Sneaker kann man locker mit den kleinen Racker auf dem Spielplatz mithalten. Zugegeben das andere Modell von Vans in Weiss ist in schlammigen Wiesen und Sandkästen nicht gerade optimal. Sie sind jedoch trotzdem bequem, cool und hübsch anzuschauen.

Ich liebe ja bunte stilvoll gemusterte Socken. Seit Jahren sind mein Mann und ich treue Kunden bei Happy Socks. Selbst der kleine Tiger trägt sie bereits. Da die Socken meist Unisex sind und mein Mann und ich dort dieselbe Grösse haben, teilen wir sie uns ab und zu. Win win sozusagen. In noch kühleren Tagen schützen sie perfekt die hervorblitzenden Knöchel oder kommen einfach als Blickfang zum Einsatz. Ich kann mich ja oftmals gar nicht entscheiden. Die Modelle mit den Rauten sowie dem Giraffenprint würde meine Sammlung aber perfekt ergänzen.

Rucksäcke sind als Mama in jeder Hinsicht einfach praktisch. Wenn man mal nicht den Kinder-Rucksack vom Junior oder Mini herumträgt, darf’s gerne auch mal ein hübsches Modell für Mama sein. Die von Herschel bieten sehr viel Platz, sind angenehm auf den Schultern zu tragen und kommen immer wieder in neuen hippen Farben daher. Dieser und dieser, haben es mir beide angetan. Wer’s etwas chicer mag, greift z.B. auf ein solches Modell in Leder zurück.

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Bei den kleinen Jungs find ich Gilets supersüss, cool und auch sehr praktisch bei den ständigen Temperaturschwankungen im Frühling. Wie zum Beispiel dieses mit Jerseyfutter in Dunkelblau.

Diesen Frühling haben es uns die Panda-Bären angetan. Seit wir einen solchen Mini Rodini Panda Rucksack (in Orange) gewonnen haben, begleitet uns der Bär überall hin.

Dies geht mit dem süssen und warmen Panda-Pullover  und einem Langarmshirt drunter gleich noch besser.

Auch eine leichte Mütze wie diese hier darf bei kühlen Temperaturen und Wind nicht fehlen.

Dem schmalen Tiger kommen die Slim Fit Jeans mit seinen Beinchen an noch kühlen Tagen gerade recht. Mit hohem Stretch Anteil für viel Bewegungsfreiheit natürlich.

Am liebsten mögen wir jedoch solche coole „Baggy-Hosen“ aus weichem Stoff und können deshalb die warmen Jahreszeiten kaum erwarten. Bis dahin werden sie noch drinnen oder unter Wind- und Wetterhosen getragen. Wie z.B. dieses Modell in Hellblau oder dieses in Dunkelblau.

Nun können wir nebst Gummistiefeln an regnerischen Tagen auch wieder auf ungefütterte Lederschuhe zurückgreifen, in denen Rutschbahnfahren & Co gleich wieder etwas leichter fällt.

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Diesen rosa Jeans-Parka für kleine Mädchen finde ich ja ultrasüss und zugleich ultracool.

Drunter ein cooler warmer Pullover mit Katzenmotiv. Jöö.

Oder eine kuschelige süsse sandfarbene Strickjacke über einem hübschen Langarmshirt.

Dazu ebenfalls bequeme Hosen wie diese Graumelierte Jogger-Hose. Meiner Meinung nach dürfen auch Mädchen in solchen coolen lockeren Hosen den Spielplatz unsicher machen.

Oder eine hübsch gestreifte schwarz weisse Leggins an wärmeren Tagen.

Oder eine solche schmal geschnittene Hose in Khaki.

Diese tolle Baumwollmütze hält nebst ihrem süssen Aussehen auch noch die Ohren warm.

Diese Kniestrümpfe mit Waschbären sind zum Niederknien. Finde ich zumindest.

Diese Lederbottinen mit gelben Haimotiven finde ich der Hammer. Kindlich verspielt, chic, cool und passen perfekt zum Parka.

Jungssachen sind ja auch obercool und zuckersüss (das darf ich jetzt zumindest noch sagen). Dieses Mal fiel es mir aber schon einiges leichter mich in der ,,Mädchen-Abteilung“ zurechtzufinden und ich hätte mich am liebsten damit gleich für die Töchter meiner Kolleginnen eingedeckt. :)

Ich freue mich auf jeden Fall riesig auf die spriessenden und blühenden Pflanzen, warmen Sonnentagen und den Kleiderschrank frühlingstauglich machen zu dürfen.

Einen wunderbaren Frühling euch allen!

Bilder: © Fräulein Tiger

DIY Angelspiel

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Von Online-Shopping profitiere ich ja seit ich Mama bin wahnsinnig gern. Kein mühsames Kisten- oder Tütenschleppen, keine Sprints von Geschäft zu Geschäft, keine Auto-Organisation und somit mehr Zeit für Spielplatzbesuche oder andere tolle Aktivitäten. Obwohl wir eigentlich für Mama-Kind-Verhältnisse noch relativ oft zusammen durch die Läden ziehen und dies auch sehr gerne tun, lass ich Windeln, Kleider für den Kleinen uvm. oftmals bequem nach Hause liefern.

Dabei wird unsere Ansammlung diverser Kartonschachteln natürlich nicht unbedingt kleiner. Deshalb lasse ich mir immer wieder gerne spontan etwas einfallen, was wir zusammen aus dem Altpapier, respektive Karton, basteln, bemalen und anschliessend bespielen können.

Dabei entstand z.B. schon ein kleines Spielhaus zum Verstecken, eine Autogarage, eine Farbpalette, ein Briefkasten, ein Stall und ein Angelspiel.

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Auch beim gefühlten monatlichen Schuhkauf des immer grösser werdenden Tigers lass ich mir die Schuhschachtel ab und an gerne mitgeben. Denn diese eignen sich als Schatzkisten oder eben als Angelspiel wunderbar.

Das provisorische Angelspiel hatten wir glaub letzten Herbst im Nullkommanichts kreiert. Die Kinder möchten ja am liebsten immer gleich sofort damit spielen. Dafür haben wir einfach kurz das Innenleben der Schachtel mit den Stabilo Woody’s und einem Pinsel mit Wasser verziert und Fische aus dickem Bastelpapier ausgeschnitten. Augen aufgemalt und aufgeklebt, Büroklammern am Mund befestigt und den Xylophon-Stab mit Schnur und Magnet als Angelrute umfunktioniert sowie aus farbigen Pfeifenputzern aus meiner beinahe aus allen Nähten platzenden Bastelkommode See-Schnecken und -Schlangen geformt.

Das Angelspiel diente zwar seinem Zweck, war aber aussehmässig noch etwas ausbaufähig. Als ich letzte Woche dann zufällig am blauen Seidenpapier und den Meerestier-Stickern vorbeigelaufen bin, wusste ich schnell, dass wir damit unserer Schachtel eine frische Meeresbrise einhauchen könnten.

Auch der Xylophon-Stab sollte eigentlich wieder mehr dem Musizieren dienen. Deshalb musste eine andere schnelle Lösung aus dem Haushalt her.

Und das haben wir für unser persönliches Angelspiel alles benötigt:

  • Schuhschachtel
  • blaues Seidenpapier
  • farbiges dickes Bastelpapier
  • Meerestier-Stickers
  • Pfeifenputzer
  • Fische / Fischvorlagen
  • Büroklammern
  • Wackelaugen
  • Bambus-Grillspiesse
  • Magnete
  • Schnur
  • Leimstift
  • Schere
  • Masking Tape

Und so haben wir’s gemacht:

Die Schachtel erst mal grosszügig innen mit Leim bestrichen und danach mit Seidenpapier ausgekleidet. Die Ränder oben haben wir einfach abgeschnitten. Überschüssiges Papier im Innern haben wir einfach festgeklebt und angedrückt. So sieht es gleich etwas mehr nach Wasser oder Wellen aus. Finden wir zumindest.

Danach kam der grösste Spass für den kleinen Mann. Stickers aufkleben. Und zwar ausnahmslos alle.

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In der Zwischenzeit habe ich ein paar Möchtegern-Korallen, Seegras und Algen aus dem farbigen Papier ausgeschnitten und an den Seitenwänden aufgeklebt.

Danach haben wir ein paar Fische aus seinen Malbüchern oder Vorlagen von hier rausgesucht und auf farbiges dickes Bastelpapier kopiert und ausgedruckt.

Anschliessend haben wir den Fischen noch lustige Wackelaugen aufgeklebt und eine Büroklammer am Mund befestigt.

Die beiden spitzigen Enden der Pfeifenputzern haben wir damit sie nicht pieksen umgeknickt, so sieht es gleich wie ein kleines Köpfchen aus. Danach haben wir sie zu Meeresschnecken aufgerollt. Ein Pfeifenputzer habe ich in zwei kleine Teile, respektive Würmer geschnitten und dort ebenfalls die Enden umgeknickt. Diese dienen in unserem Fall als Köder an der Angelrute. Dank des Drahts im Innern der Pfeifenputzer benötigen diese keine Büroklammer und lassen sich super einfach angeln.

Für die beiden Angelruten habe ich lange Bambus-Grillspiesse aus der Küche genommen und die spitzigen Enden abgeschnitten. Da das Holz dabei gerne ausfranst und leicht Spiessen hinterlässt, habe ich zum Schutz ein Stück Masking Tape am Ende befestigt. Vorne habe ich mit einem scharfen Küchenmesser eine kleine Kerbe eingeritzt, damit die Schnur dort gut festgeknotet werden kann und nicht mehr verrutscht. An der Schnur habe ich eine kleines Klemmmagnet befestigt und darin den Pfeifenputzer-Wurm eingeklemmt.

Für eine Spiel-Variante mit Gewinner habe ich eine ungerade Zahl an Fischen und Schnecken genommen. Ansonsten einfach einen Fisch oder Schnecke mehr oder weniger ins „Meer“ werfen.

Und los geht’s!

Viel Spass beim Nachbasteln und Spielen!

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Bilder: © Fräulein Tiger

Easy Peasy Apfelkuchen

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Es ist schon bald wieder ein Monat her, seit wir den 2. Geburtstag vom kleinen Tiger feiern durften. Da der Lieblings-Mann & -Papi damals verreisen musste, machte ich mich am Abend, resp. in der Nacht davor mit grosser Vorfreude an die Geburtstagsvorbereitung.

Ein paar Deko-Artikel hatte ich ja bereits im Vorfeld bei PinkFisch bestellt und habe mich hier von den beiden Partyexpertinnen beraten lassen. Nun konnte es losgehen.

Folienballon und Dinosaurier-Ballone mit der Heliumflasche aufblasen (obwohl ich dann eines besseren belehrt wurde: Latex-Ballone immer erst ca. 2-3 h vor der Party befüllen, damit sie genug lange fliegen, der Folienballon fliegt hingegen jetzt noch an der Decke!), die alte selbstgemachte Wimpelkette aus Ikea-Geschenkpapier überm Esstisch montieren, den Geburtstagszug ,angeführt von den Dinosaurier Figuren aus dem Sauriermuseum in Aathal, mit zwei Kerzen aufrüsten und damit den Geburtstagstisch schmücken, Wabenbälle und Girlande im Wohnzimmer aufhängen, mit der Buchstaben-Girlande „Henrik wird zwei“ schreiben und befestigen, Geschenke bereit legen und Geburtstagskuchen backen.

Welchen Kuchen ich machen werde, wusste ich erst ein paar Tage vorher, als ich mein Rezepte-Sammelsurium durchwühlte. Dabei fiel mir ein Apfelkuchen-Rezept in die Hände, das ich vor Jahren von irgendeinem Blog (keine Ahnung mehr von wo *shame on me*) bereits ausgedruckt hatte und anhand der Knitter auch schon einmal nachgebacken haben musste. Tönt einfach, luftig leicht und lecker. Bingo.

Falls ihr ebenfalls saftige fruchtige Kuchen mögt, dann hier das Rezept. Los geht’s.

Apfelkuchen

Zutaten:

110 g Mehl

3/4 TL Backpulver

Prise Salz

4 grosse Äpfel

2 grosse Eier

150 g Zucker

1/2 TL Vanilleextrakt

115 g geschmolzene, auf Raumtemperatur abgekühlte Butter

Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform (20-23cm) grosszügig einbuttern.

In einer Schüssel Mehl, Backpulver und Salz vermischen.

Die Äpfel schälen, entkernen und in nicht allzu dünne Stücke schneiden.

Eier in einer anderen Schüssel schaumig aufschlagen, anschliessend mit Zucker und Vanille gut vermixen. Die Hälfte der Mehl-Mischung dazugeben, verrühren und anschliessend die Hälfte der Butter einrühren. Dann den Rest des Mehls und den Rest der Butter – alles gut verrühren.

Die Apfelstücke unterheben und in der Springform für 50-60 Minuten backen.

Tipp: Den Kuchen nach ungefähr einer halben Stunde mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.

Ich habe ihn dann noch mit Puderzucker bestäubt und mit der selbstgemachten Masking-Tape-Wimpelkette sowie den Dinos verziert.

Viel Spass beim Nachbacken und guten Appetit!

Da der Kuchen nicht allzu gross und mächtig ist, habe ich dazu noch Cream-Cheese-Brownies und Mini-Gugelhupfe gebacken.

Der Apfelkuchen hat dem kleinen Mann so gut geschmeckt, dass er das letzte Stück gleich noch zum Abendessen verdrückt hat.

Ach schön war’s.

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Bilder: © Fräulein Tiger

Fasnacht, Fasching, Karneval

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Bald ist es wieder so weit. Fasnacht steht vor der Tür und man trifft sich hier im Dorf um die volle „Guggenmusig“-Dröhnung abzubekommen, mit Konfetti um sich zu werfen und jede Menge Kostüme zu bestaunen.

Ich bin ja nicht wirklich ein Fasnachtsfan. Laute Knaller vermeide ich wo es nur geht, um Kostüme reisse ich mich auch nicht unbedingt. Clowns und andere in meinen Augen gruselige verkleidete Personen jagen mir bis heute noch mehr oder weniger Angst ein und auf Konfetti, das man danach einfach überall findet, könnte ich auch glatt verzichten. Spassbremse, denken sich da vermutlich die Fasnachtsbegeisterten. Da war ich als Kind doch eigentlich – mit einer mehr schlecht als rechten Schellenring-Performance – selbst in der Guggenmusig. Aber das ignorieren wir nun einfach mal.

Dennoch erinnere ich mich immer noch gerne an die tollen Partys, die wir zu Teenie-Zeiten als Cowgirls, Indianer oder in anderen Last Minute Kostümen gefeiert haben oder an die tollen Kinderumzüge und Schulevents, die diesbezüglich stattgefunden haben. Und eines mag ich immer noch sehr: Wenn der Dorfplatz zum Treffpunkt wird, man auf das eint oder andere bekannte Gesicht trifft, (na gut im Dorf sind das noch schnell ein paar :D), Musik gespielt wird und man sich gemeinsam dieses Spektakel anschauen kann. Jetzt mit den Kindern sowieso. Da macht selbst mir das Verkleiden wieder Spass. Respektive zumindest den kleinen Tiger in ein Kostüm zu stecken. ;)

Aber auch da habe ich nicht sonderliche Ambitionen. Das süsse Fuchs-Kostüm vom letzten Jahr geht immer noch und der kleine Mann wollte es nach der Anprobe am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Ich konnte ihn dann doch noch überzeugen, dass es mit Winterjacke UND Fleece-Overall vielleicht doch ein kleeeines bisschen zu heiss sein könnte in der eh schon gut beheizten Wohnung.

Wenn man wie ich weder die grosse Kostümliebhaberin ist, noch gut – geschweige denn überhaupt – etwas nähen kann und dann aber auch nicht aus irgendeinem billigen hoch entzündlichen und ständig statisch geladenen sowie oftmals chemisch stinkenden Stoff-Dingsda eine Verkleidung auftreiben möchte, wird nicht sofort an jedem Fasnachts-Verkaufsstand fündig.

DIY-Ideen, Online-Shops und andere Inspirationsquellen könnten da vielleicht die Lösung sein.

Ich persönlich bin auch nicht so begeistert von Schminkfarben oder Kinderschminke, die auf die noch zarte Kinderhaut kommt. Na gut, ich bin wohl auch etwas geprägt aufgrund der Hautprobleme des kleinen Tigers und schau mir deshalb natürlich auch erst mal die Inhaltsstoffe an. Die Kinderschminke von Grimas sollen diesbezüglich empfehlenswert sein und bekommt man z.B. hier. Wir verzichten sicherheitshalber darauf oder bemalen höchstens das Näschen.

Umso toller finde ich solche Kostüm-Overalls für die ganz Kleinen, die dann auch bei dieser Jahreszeit gleich auch noch kuschelig warm halten und bei denen dann Schminke auch nicht mehr wirklich notwendig ist. Wie bereits erwähnt, haben wir noch unser Fleece-Füchslein vom letzten Jahr von Bornino. Wer noch auf der Suche ist, für den wäre dieses Kätzchen-Kostüm in meinen Augen zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis zum Beispiel hier erhältlich. Es sieht unserem orangen Füchschen sogar zum Verwechseln ähnlich.

Mit grösseren Kids macht bestimmt auch Maskenbasteln riesig Spass, die sie dann voller Stolz tragen können.

Diverse Tiermasken-DIY-Ideen samt Druckvorlagen findet man „en Masse“ bei Pinterest. Wie unter anderem diese Katzen-Maske oder diese Filz-Waldtiere.

Tolle Bastelsets gibt’s z.B. von Seedling. Tier– und Hasenmaske sind via Little Vikings oder der Piratenhut via Juicy Kids erhältlich.

Auch tollen Indianer-Kopfschmuck wie diesen hier findet man bei Juicy Kids. Damit können die kleinen Racker gleich das ganze Jahr über Indianer spielen.

fasnachtAuch eher einfachere und dennoch coole Outfit-Ideen wie diese hier, ebenfalls via Pinterest, finde ich toll:

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Die noch sehr geräuschempfindlichen Ohren hatten wir letztes Jahr mit etwas Watte unter der dicken Mütze versucht zu schützen. Die Watte ist jedoch ständig rausgefallen und wir sind dann bei unseren Fasnachts-Profi-Kolleginnen auf diese tollen Gehörschütze für Kinder aufmerksam geworden. Die gibt es schon für Babies sowie für grössere Kinder von 2-12 Jahren wie z.B. von Baby Banz via Babyjoe. Wir haben uns nun gleich solche für grössere Kinder von 3M Peltor via Manor zugelegt, die sich dank der stufenlos verstellbaren Kopfbügel perfekt anpassen lassen. Die Gehörschütze sind dann auch ideal für kommende Openairs, Konzerte oder andere laute Veranstaltungen, die man so mit gutem Gewissen auch mit den Kindern besuchen kann.

Da kann die Guggenmusig kommen! Miau!

Bilder: © Fräulein Tiger / Babywalz / Pinterest

Wie die Grossen auf’s WC mit Yary Kidz

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Dass ich mich bereits jetzt mit dem Thema Kinder-Toilettensitz oder Töpfchen-Training beschäftigen werde, hätte ich ja nicht gedacht. Dass ich über so etwas gar schreiben würde, ebenfalls nicht. Aber wie es als Eltern so ist, kommt es oftmals anders als man denkt.

Ein Töpfchen hatten wir uns letzten Sommer vorsorglich und mehr aus Spass mal angeschafft, da das in der warmen Jahreszeit äusserst praktisch war, ihn nach dem Planschen im Balkon-Pool gleich dort drauf zu setzen. Der kleine Tiger gehört nämlich zur Sorte reinlicher Schmusekater, der Dreck gar nicht mag und am liebsten auch alles gleich nachahmt, was Mama und Papa so tun. Das Töpfchen wurde deshalb im Sommer schon ab und zu benutzt und hat mehr oder weniger auch gut geklappt. Nur das Sitzen in dieser niedrigen Haltung fand er gar nicht angenehm und beklagte sich oftmals mit einem „Aua“. Dann kam der Herbst und ich hab das Töpfchen einfach mal wieder beiseite geräumt. Und da ich diese kleinen Windel-Po’s so unglaublich süss finde, habe ich es eigentlich auch überhaupt nicht eilig, diese loszuwerden.

Als man mich dann Ende letzten Jahres angefragt hat, ob ich einen solchen WC-Ring von Yary Kidz gerne testen möchte, meinte ich, dass es wohl noch etwas zu früh dafür sei. Doch siehe da, bereits einen Monat später, kramte der kleine Mann selbst wieder das Töpfchen hervor und wollte unbedingt dort sein Geschäft verrichten.

Fand ich ja sehr süss. Aber nach ein paar aufeinander folgenden Tagen, fand ich dieses ständige Töpfchen reinigen nicht mehr wirklich der Hit und die Position war nach wie vor ziemlich unbequem für ihn. Zudem benötigte es in unserem doch recht kleinen Badezimmer Platz, der kaum vorhanden ist. Da schoss mir gleich ein Gedanke durch den Kopf:

WIE WAR DAS NOCH GLEICH MIT DIESEM NEUEN WC-RING FÜR DIE KLEINEN?

Bisher kannte ich ja nur diese eher sperrigen Kinder-Klositze und eben die Töpfchen, die es ebenfalls in zig Variationen zu kaufen gibt. Also informierte ich mich genauer und fand die Idee von Aaron McGill, der diesen Kinder-Toilettensitz für seine damals noch kleine Tochter entwarf, super. Ein flexibler WC-Ring für Kinder, der dank zwei verschieden grossen Klammern auf so ziemlich jede x-beliebige Toilette montiert werden kann.

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Das Beste finde ich ja, dass man ihn dank der Klammer einfach hochklappen kann und die Erwachsenen sowie die Kinder die Toilette ohne jegliches Umbauen benutzen können. Der WC-Ring von Yary Kidz ist ebenfalls rutschfest und kann dank der schnellen Montage und seinem leichten und flachen Design überall mit hingenommen werden. Besonders auch auf Reisen ein Pluspunkt. Hygienisch und praktisch. Perfekt.

Zudem bin ich eher der schlichte Typ und steh nicht so auf ultra farbige Gegenstände. Mir reicht es schon, dass das Wohnzimmer mittlerweile einer Kita ähnelt, da muss das Bad nicht auch noch zur Villa Kunterbunt mutieren. Deshalb finde ich die fünf dezent gehaltenen Motive sowie die uni weiss Variante des WC-Ringes ebenfalls sehr ansprechend.

Der kleine Mann war ja schon ganz aufgeregt, als er erfuhr, dass er nun auch mal auf’s grosse WC gehen darf. Emsig wurde sein „Schemeli“ (Hocker) unter die Toilette geschoben und dann ging’s los. War das ein Spass!

Alleine kommt er natürlich noch nicht hoch und zu Beginn rutschte sein noch winziges Popöchen auch noch etwas hinein, wenn man ihn zu weit nach hinten gesetzt hat. Zu weit vorne ist bei Jungs natürlich dann auch eher problematisch. Wer ebenfalls Jungsmama ist, weiss wovon ich spreche. Doch schon bald hatten wir den Dreh raus. Er kommentiert stolz jeden seiner Schritte und ist ganz besonders glücklich, dass er jetzt sogar sein eigenes Handtuch im Bad bekommen hat, wo er sich jedes Mal nach dem Händewaschen abtrocknen kann.

Mit dem Trocken werden haben wir es jedoch noch überhaupt nicht eilig und sind froh, dass der kleine Mann nun erst mal nach Lust und Laune selbst bestimmen kann, wann er gerne auf die Toilette gehen mag. Das Üben fällt mit diesem Kinder-Toilettenring auf jeden Fall sehr leicht. Wir können den WC-Ring von Yary Kidz nur weiter empfehlen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Yary Kidz. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Bilder: © Fräulein Tiger

Feiern mit PinkFisch – Pretty your Party (mit Verlosung)

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Yasemin und Gertrud können von Partys nicht genug bekommen. Die zwei Frauen, Freundinnen, Mütter und Unternehmerinnen gründeten vor fünf Jahren den erfolgreichen Online-Shop PinkFisch, wo sie lauter schöne und stilvolle Accessoires für Partys aller Art anbieten. Von Hochzeit, erstem Geburtstag, über Osterbrunch, Sommerfest und und und. Hier findet man so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Ich verliere mich ja jeweils regelrecht, wenn ich in ihrem Online-Shop stöbere. Meine letzte Sommer-Geburtstagsparty wurde ebenfalls mit sämtlichen Girlanden, Trinkhalmen, Servietten usw. von dort aufgehübscht. So macht feiern gleich noch mehr Spass!

In diesem Monat feiern wir bereits den zweiten Geburtstag des kleinen Tigers. Mama kann es natürlich kaum erwarten und so ein Kindergeburtstag gibt wieder richtig Anlass, um das Wohnzimmer ordentlich zu schmücken. Ohne Christbaumkugeln, Sternen, Glitzer, Lichter oder anderes hübsches Weihnachtszeug, was im letzten Monat so dominiert hat. Mit Ballons, Girlanden und allem, was Kinderaugen so zum Glänzen bringt. Das wird bestimmt schön.

Aber wie gelingt das mit den Partys? Gibt es da Tricks und Kniffs, die man kennen sollte? Lange habe ich ja meine Wabenbälle mit Klebeband befestigt, die dann stets in der Hälfte der Sause am Boden landeten. Erst letzten Sommer, habe ich dann unauffällige Tesa Deco-Haken an der Decke befestigt und endlich haben sie die ganze Party über ihren Zweck erfüllt. Oder wie sieht das mit Kindergeburtstagen aus? Also, wo dann auch kleine Knirpse vorbeikommen werden, um dem Geburtstagskind zu gratulieren. In den ersten Jahren ist dies ja noch nicht unbedingt nötig und überfordert die Kleinen meist nur. Aber für die grösseren Kids, die natürlich gerne auch mit ihren Freunden ihren grossen Tag feiern möchten. Was muss man da als Mama so beachten, damit alles relativ stressfrei über die Bühne geht?

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Ich habe gleich mal die beiden Party-Expertinnen dazu ausgefragt.

Erst einmal ein frohes neues Jahr euch beiden! Ihr habt ja nebst Weihnachten und Silvester feiern, ganz schön was geleistet über die Festtage! Ihr habt euch vergrössert und seid mit eurem Shop umgezogen. Wie geht es euch damit?

Yasemin: Auch Dir erst einmal ein frohes neues Jahr und alles Gute! Ja wie geht es uns? Der Umzug, die neue Website, die Inventur, das war wirklich ein Brocken Arbeit, aber nun geht es uns super. Das Lager ist wieder aufgeräumt und alles hat seinen Platz und endlich haben wir auch richtig Platz, um Fotos zu machen. Der Versand läuft wieder einwandfrei.

Gertrud: Hallo – ja wie Yasemin sagt, es waren ziemlich intensive Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Nun haben wir aber endlich wieder Platz und können viel strukturierter arbeiten. Nun müssen wir noch den Showroom / Ladenbereich fertig einrichten, schliesslich wollen wir um die Osterzeit im Frühling live gehen. Dann können wir Brautpaare mit ihrer Hochzeitsdeko besser beraten und auch alle jene Kunden besser bedienen, die lieber die Produkte zuerst anschauen, bevor sie sich entscheiden. Das gibt noch einiges zu tun, damit wir im Mai dann starten können.

Was ist neu auf eurem Shop? Oder ist alles noch beim Alten?

Yasemin: Auf dem Online Shop haben wir ein sanftes Redesign gemacht. Neu sind vor allem die grösseren Bilder, so dass der Kunde besser sieht, was er bekommt. Dann hat das neue System halt viele Details, die kundenfreundlicher sind, sodass der Einkauf auf Pinkfisch rasch und einfach ablaufen kann.

Gertrud: Ja visuell und auch von der Response Time hat sich jetzt mit dem neuen Layout der Webseite schon sehr viel getan. Nun arbeiten wir noch an den Kundenservice Funktionalitäten auf unserer Seite: Zum Beispiel dass Versandzeiten und Wochenendparty Fragen leichter beantwortet werden, unsere neuen Blogposts einfacher zu finden sind oder unsere Instagram Bilder auch auf der Webseite für Inspiration sorgen.

Mutter, Ehefrau und Unternehmerin sein kostet bestimmt viel Energie. Wie kriegt ihr alles unter einen Hut?

Yasemin: Erstmal waren wir von Anfang an zu zweit. Das hat geholfen, um uns gegenseitig zu motivieren und auszutauschen, aber natürlich auch auszuhelfen, wenn jemand mal krank, schwanger oder sonst was war. Immerhin haben wir in den letzten 5 Jahren beide noch Familienzuwachs gehabt und Gertrud hatte einen Skiunfall, der sie Jahre lang gesundheitlich ausgebremst hat. Aber zu zweit haben wir das geschafft. Dann haben wir beide auch einen Teil der Kinder schon in der Schule am Morgen und für die Kleineren haben wir zu Hause Betreuung. Die Kinder kommen aber auch gerne mal mit helfen. Aber die Organisation mit der Kinderbetreuung und die Unterstützung des Partners ist natürlich eine wichtige Säule. Ohne das ginge es nicht. Am Nachmittag widmen wir uns den Kindern und können auf unsere tollen Mitarbeiter bei Pinkfisch zählen. Alles alleine machen, sei es in der Familie oder im Geschäft, geht nicht.

Gertrud: So ist es, ich bin froh sind wir ein starkes Team und können für einander einspringen. In unseren Küchentisch-Unternehmenszeiten waren die Wege kurz, was uns gerade in der Neugeborenen Phase fest half. Und wir konnten uns gegenseitig ersetzen, damit Wochenbett oder Operationen mit Spitalaufenthalten nicht unseren Kundenservice beeinträchtigten. Yasemin und ich sind ein tolles Team und wir können uns blind vertrauen, was gerade bei einer Firma, in der Investitionen immer wieder mutige Entscheide fordern, essentiell ist. Wir haben beide grosse Familien mit 4 bzw. 3 Kindern und die Jüngsten sind noch nicht im Kindergarten – ruhig ist es bei uns also definitiv nie, aber bunt, lustig und immer wieder auch etwas chaotisch. Wir hatten von Anfang an auch Kinderbetreuungslösungen, die uns halfen den Spagat zwischen Firmenleitung und Muttersein zu schaffen. Auch unsere Männer standen von Anfang hinter unserem Entscheid, selber eine Firma aufzubauen – das ist wichtig, schliesslich heisst eine Firma wirklich oft „selbst und „ständig“.

Wie bereitet man sich am besten auf eine Party vor? Ist das Thema der Feier erst mal zentral, die Farbauswahl oder was habt ihr da an Tipps für uns auf Lager?

Yasemin: Ist es ein Kindergeburtstag, hilft es natürlich, wenn das Kind ein Thema wie Cowboy oder Schmetterlinge gerne hat, oder wenn man einfach nach den Lieblingsfarben des Kindes dekoriert. Das gibt schon mal ein Raster, auf dem man aufbauen kann. Sind die Farben oder das Thema gegeben, dann kombiniert man einfach alles noch stimmig mit Muster und setzt Akzente mit anderen Farben oder Gold und Silber. Wichtig ist, dass alles zusammen passt, aber nicht alles gleich aussieht. Ein schöner Mix an Mustern oder Farben gibt meistens mehr her, als wenn alles nur rosa ist.

Gertrud: Wichtig ist dass man sich fokussiert – also eine Auswahl trifft. Eine stimmige Partydeko hat viele Parallelen mit einem stimmigen Zuhause – nicht zu viele Vorlieben gleichzeitig mischen, sondern sich für einen roten Faden entscheiden und den dann konsequent umsetzen. Farbmottos wie Regenbogen, Pastell oder Themen wie Geisterparty oder Weltraumgeburtstag sind ein guter Ausgangspunkt. Meine Kinder kommen oft mit ihrer Lieblingsfarbe und an Hand derer stelle ich dann eine Mottoparty zusammen – so feierte meine Teenie Tochter eine Movieparty à la Parisienne in Mint und Schwarz oder mein Jüngster ein Piratenparty mit seinen Lieblingsfarben Grün und Gold. So wusste ich genau welche Farben Teller, Strohhalme, Ballone, Girlanden und Kerzen haben müssen, damit es harmoniert und ein harmonisches Ganzes gibt. Das Motto lässt sich oft gut mit Dekoteilchen wie Streukonfetti, Playmobil Figuren, passenden Themen Cupcake Toppern oder dekorierten Cookies in Szene setzen. Auf unserem Blog zeigen wir immer wieder als Inspiration eigene Parties und reale Beispiele für stimmige Partydeko. Auch Pinterest ist ein toller Ort, um einen roten Faden für die eigene Party zu entwickeln.

Wenn die kleinen Gäste mitfeiern, kann es besonders bei den Winterkindern drinnen bei engen Platzverhältnissen ziemlich schnell drunter und drüber gehen. Wie viele Gäste sind da z.B. ideal? (Besonders auch bei kleinen Kindern). Wie hält man sie alle bei Laune? Und welche Party-Accessoires von eurem Shop eignen sich zum Beispiel prima für die kleine Rasselbande?

Yasemin: Ich habe selbst Winterkinder und so weiss ich um die Sorgen der Mamas, dass man nicht rausgehen kann. Ich sage immer, Vorbereitung ist alles. Ich habe eine Box voll Spiele und Bastelarbeiten bereit, schaue aber mal jeweils, wie die Gruppe sich so verhält und ob die Spiele überhaupt nötig sind. Es gab Partys, da musste ich die Kinder wirklich jede Minute beschäftigen und es gab solche, da haben sie das gleiche Spiel 2 Stunden gespielt oder ganz einfach die Legos zusammen aufgebaut, die das Geburtstagskind bekommen hatte. Ich hatte Anfangs immer sehr viele Gäste und limitiere jetzt aber ziemlich strikt auf die Anzahl Jahre, die das Geburtstagskind feiert. Bei kleinen Kindern habe ich das Mami immer noch miteingeladen, so hat sich die Verantwortungsfrage gar nicht gestellt. Erst ab Kindergartenalter kamen sie alleine. Wie gesagt basteln wir immer an den Partys und spielen Klassiker wie Topf klopfen, Süssigkeiten verzaubern, Pantomime usw. Für die Bastelarbeiten haben wir im Shop ganz viele Sachen. Auf dem Blog sieht man bereits für viele Themenpartys Bastelideen mit Anleitung und Shopping-Liste. Eine externe Bloggerin ist da dran, für alle Themen, etwas für uns zu kreieren.

Gertrud: Ja bei mir war es ein bisschen wie bei Yasemin – meine grösste und verrückteste Party war eine Wikingerparty mit 25 Kinder und ich hatte gerade einen Neugeborenen, der 2 Tage alt war. Das war sozusagen der Höhepunkt und grösser wurden wir nie mehr, nur kleiner. ;) Aber die beste Faustregel ist weiterhin so viele Kinder wie das Kind selber alt wird, einladen. Bei den kleinen Kindern mache ich gerne Feel Good Dinge wie Kinderschminken, eine kleine Schnitzeljagd oder einen kleinen Parcours (Büchsen schiessen, Seilziehen, Wettfischen oder mit dem Bobbycar eine Strecke zurücklegen), an dessen Ende es einen kleinen Preis oder ein Diplom gibt. Danach spielen sie oft gerne mit der Verkleidungsbox oder toben im Garten rum (ich hab Dezemberkinder und das ist auch im Winter eine gute Variante). Bei den grösseren Kindern mache ich gerne etwas Kreatives oder Aktives – zuletzt waren wir Stoffstempeln mit alten indischen Holzstempeln oder Scootern in einer Indoor Halle. Ich schau immer, dass die erste Stunde eine Chorographie hat, bis das Eis geschmolzen ist und die Kinder sich entspannen. Schneebilder malen oder Schatztruhen bekleben ging auch immer super. Nica vom Blog BastelnMalenKuchenbacken zeigt gerade jede Woche bei uns auf dem Blog sensationelle  Kinderbastelideen für die verschiedensten Mottoparties.

Vielen lieben Dank euch beiden, dass ihr euch dafür Zeit genommen habt. Nun kann die Party steigen!

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Ich habe selbstverständlich auch schon diverses Dekozeugs für den bevorstehenden Geburtstag via PinkFisch bestellt und bin jetzt schon gespannt, wie der kleine Tiger an seinem grossen Tag darauf reagieren wird.

Und nun das Beste zum Schluss:

TIGERMÄSSIGE GEBURTSTAGSVERLOSUNG MIT PINKFISCH

Damit nicht nur wir Anlass zum Feiern haben, darf ich drei Gutscheine von PinkFisch im Wert von CHF 50.– , CHF 30.– und CHF 20.– an euch verlosen!

Und hier erfährt ihr, wie ihr an der Verlosung dabei sein könnt:

  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag und verrate mir, was auf deiner Party jeweils nicht fehlen darf oder was dein persönlicher Kindergeburtstags-Tipp oder Hit ist.
  • Wenn du Lust hast, würde ich mich natürlich sehr darüber freuen, wenn du mir auf Instagram oder Facebook folgst. Dies ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb. Wer beitragstechnisch ,,up to date“ bleiben möchte, kann sich gerne auch per E-Mail anmelden.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich. (Für Teilnehmer aus Deutschland oder Österreich beachtet bitte die Zahlungs- und Lieferbedingungen von PinkFisch. Hier können bei Bestellungen Zollkosten hinzukommen). Teilnahmeschluss ist am 24. Januar 2017 um 12.00 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinnwerts ist nicht möglich.
  • Die Gewinner werden von mir per E-Mail benachrichtigt.

Ich drücke euch fest die Daumen!

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit PinkFisch.

Bilder: © PinkFisch (zVg)

Und die Gewinner sind:

  1. Platz: Livia Rohrer
  2. Platz: Isabelle von Mini & Stil
  3. Platz: Nadine Zollinger

Herzlichen Glückwunsch!

Geschenkideen für Zweijährige

Erst gerade war Weihnachten, Silvester (obwohl das bei uns eher verschlafen wird) und schon wieder gibt es bei uns allen Grund zu feiern. Der kleine Tiger wird bald zwei!

Die Geschenke sind bereits unter Verschluss und müssen nur noch von mir verpackt werden. Bei Winter-Kindern manchmal gar nicht so einfach, wenn sie doch vom Christkind erst kürzlich reich beschenkt wurden. Da die kleinen Knirpse jedoch (noch) mit ein paar wenigen Geschenken schnell zufrieden sind, die Auswahl in Spielwarenläden und Onlineshops jedoch beinahe unbegrenzt ist, findet man immer wieder etwas, das den kleinen Rackern gefallen könnte. Langsam aber sicher machen sich auch bestimmte Vorlieben bemerkbar und es wird noch etwas einfacher ein geeignetes Geschenk zu finden. Da alle Kinder verschieden sind und unterschiedliche Interessen haben, sind natürlich nicht alle aufgelisteten Ideen passend. Dazu kommt, das meine Geschenkauswahl automatisch etwas ,,Jungs-orientiert“ ist. Aber vielleicht ist auch das ein oder andere für euer Kind dabei.

Im November habe ich euch ja hier bereits ein paar Weihnachtsgeschenkideen für Kinder in diesem Alter vorgestellt. Diese können natürlich auch gleich für Geburtstagsgeschenke zum Einsatz kommen.

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  1. Die kleinen Pixi-Bücher sind wunderbare kurze amüsante Geschichten für zuhause oder unterwegs. Allmählich haben wir seit unserem Adventskalender eine ordentliche Sammlung beisammen. Dafür eignet sich zum Beispiel dieser Pixibuchhalter von Done by Deer, den man auch an die Wand schrauben könnte, (via Bella Casa) sehr gut. Erhältlich in vier verschiedenen Farben.
  2. Mit Play-Doh Knete haben wir doch schon gespielt. Die weiche Masse regt die Fantasie an und lässt auf kreative Art und Weise jegliche Formen bilden. Meist haben die Kleinen schon den eint oder anderen Knetbecher zuhause. Mit so einem kleinen Knetwerk-Zubehör macht es bestimmt gleich noch mehr Spass. Als Alternative zur Knete gäbe es auch noch dieser magische Sand, den wir einmal an einer Spielemesse getestet haben. Der ist echt auch toll, trocknet nie aus und kann prima drinnen als Indoor-Sandkasten fungieren.
  3. Dieses Lotto von Scratch Europe gab’s via Grosseltern vom Christkind. Fünf süsse Tafeln mit Tieren, Männlein & Co aus verschiedenen Kontinenten zum Zuordnen. Der kleine Tiger spielt es sehr gerne und wir finden es toll, so bereits ein paar „richtige“ Spiele mit ihm spielen zu können und gleich auch noch etwas rund um die Welt zu entdecken. Lotto!
  4. Da der kleine Tiger der erste Obstgarten von uns vom Christkind zu Weihnachten bekommen hat und er das so gerne mag, haben wir uns nun noch ein zweites Spiel vom Hause Haba gewünscht. Die Spiel-Spass-Kiste Wichtelwaldfest beinhaltet gleich mehrere verschiedene Spielarten, ein paar einfache Puzzles sowie Vorlesegeschichten. Da hat er bestimmt noch lange etwas davon.
  5. Die Kleinen werden auch immer mobiler und wollen die Welt langsam aber sicher auch auf fahrbarem Untersatz entdecken. Da sind Stürze meist vorprogrammiert und Sicherheit geht bei mir vor. Deshalb gilt bei uns Helmpflicht. Mit dem Uvex Kinder Radhelm sind wir sehr zufrieden. Mit dem prima Fit-System passt er sich wunderbar an die jeweilige Kopfform an und kann so gleich auch mit dem Kind mitwachsen. Auch bei Tiger’s schmalen Kopf hält dieser Helm 1A. Natürlich nicht ultra stylisch, aber in Sachen Sicherheit auch nicht relevant.
  6. Vom Bobby Car zum Laufrad. Das Early Rider Laufrad gibt es von uns zum Geburtstag. Nach ständigem Velo-Probefahren im Baumarkt, wird er spätestens kommenden Frühling draussen die ersten Runden auf seinem eigenen Velo drehen. Das 12 Zoll Laufrad mit Aluminium Rahmen sollte den kleinen Knirps noch bis ins Alter von 4,5 Jahren begleiten können. Da Laufräder schon optimal das Gleichgewicht trainieren, sollte man so gleich die Stützräder umgehen können. Ich bin gespannt. Für Ostschweizer ist das Laufrad übrigens im Veloshop Rad 9 erhältlich.
  7. Eine Alternative zum Laufrad oder in diesem Fall gar dem Dreirad ist der Scooter. Dieses coole 2 in 1 Modell in coolem Mint von Micro haben wir seit letztem Sommer in Gebrauch. Momentan ist es noch eine Art „Velo“ bei uns, da er mit dem Sitz unterwegs ist. Die Schubstange ist für uns Eltern Gold wert. Wir können ihm so beim Ausbalancieren und Lenken helfen und wenn er nicht mehr angeben möchte, also in 98% der Fälle, können wir ihn bequem stossen. Der Sitz ist sehr komfortabel und hat zugleich Stauraum für jeglichen Krimskrams, Zvieri oder ähnliches. Danach kann der Micro Scooter noch bis 5 Jahren als normales Kickboard zum Einsatz kommen. Wir haben uns deshalb anstatt eines Dreirades, das oft nicht so lange gebraucht wird, für dieses Teil entschieden und sind begeistert.
  8. Meine Kolleginnen schwärmen für dieses Tipi von Nununu. Qualität, Lieferung und Preis seien top. Auch die Grösse finde ich sehr überzeugend, da es nicht wahnsinnig riesig ist, aber für die Kleinen natürlich genug Platz bietet. Ein Pluspunkt ist auch der bereits vorhandene Boden, der bei vielen Modellen nicht inbegriffen ist. Mir gefällt zum Beispiel auch das schlichte Design und das kleine Fenster. Denn wer einmal in einem Tipi gesessen hat, weiss dass es ganz schön schnell ziemlich warm werden kann und das Gugus-Dada- oder Versteck-Spiel ist doch immer noch der Renner bei den kleinen Knirpsen. Auch die Tipis von Kraftkids haben einen eingebauten und gepolsterten Boden, welche ebenfalls ganz hübsch sind. Ein etwas grösseres Modell ist das von Nobodinoz wie z.B. hier im tollen Rautenlook. Ein prima Rückzugsort zum Wohlfühlen.
  9. Der kleine Tiger liebt Puzzles. Dieses von Djeco gab’s ebenfalls vom lieben Christkind. Damit lernt er nun bereits eine andere Art von Puzzle als die bisherigen Holzpuzzle oder Ravensburger Kinderpuzzle kennen. Die süssen Tiermotive spornen ihn zusätzlich an und mittlerweile klappt es schon ganz gut.
  10. Legos gehen meiner Meinung nach eigentlich immer. Es gibt zig verschiedene Spielewelten, die man je nach Vorlieben des Kindes auswählen kann. Auch toll finden wir zum Bauen und selber kreativ werden z.B. eine solche grosse Steinebox, die gleich auch noch in einer praktischen Kiste daherkommt.
  11. Diese Automappen aus Stoff sind mega toll und gab’s ebenfalls via Grosseltern vom Christkind. Vier Garagenplätze und Strasse sind jederzeit zum Spielen bereit und können überall dank Aufrollsystem mit hingenommen werden. Das ideale Geschenk für jedes autobegeisterte Kind.

Da das mit den Geschenken nun bereits organisiert ist, muss ich mir langsam Gedanken zum Geburtstagskuchen & Co. machen. Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr auf diesen speziellen Tag!