Ostern mit Kindern

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In einer Woche ist Ostern. Es hat heute aber tatsächlich nochmals geschneit und ich kann mir noch gar nicht recht vorstellen, dass es nächste Woche tatsächlich wieder einmal warm werden sollte. Über ein paar wärmende Sonnenstrahlen würde ich mich nämlich wahnsinnig freuen. Denn bei uns herrscht schon grosse Oster-Vorfreude und wir haben uns in den vergangenen Wochen auch bereits auf dieses Fest oder den Brauch eingestimmt.

Zum Beispiel mit dem tollen Jahreszeiten-Buch von Christiane Kutik und Eva-Maria Ott-Heidmann.  Zudem haben wir frohe Ostern Pauli sowie Ostern mit Peter Hase zusammen gelesen. Wir haben Zopfteig-Häschen und – Dinotruxe (für alle Mädchenmamas und andere Laien: halb Baumaschinen, halb Dino- Figuren) nach dem Rezept von Mini & Stil gebacken. Mmmmmh.

Wir haben Ostereier mit Zwiebelschalen und Wiesenblumen old school mässig gefärbt. Wir haben aber auch Eier mit unseren Stabilo Filz- und Farbstiften bemalt und gleichzeitig unsere Hände beim „Tütschen“ bunt beschmiert. Haben Hasentütchen aus Sandwichbeutel gebastelt und angemalt.

 

Haben Häschen aus Holzkugeln mit Pfeifenputzerohren aufgefädelt und ans Osterbäumchen gehängt.

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Als Alternative zur herkömmlichen Eiersuche habe ich den Kindern erstmals Zaubermuscheln mit Zaubersteinen gemäss Anleitung der lieben Ann-Kathrin (Rockmyday) gefilzt, welche jetzt fleissig in der Wohnung versteckt und gesucht werden. Haben Osterküchlein gegessen und ich habe mich bereits um die Nestchen für die beiden Lieblingsjungen gekümmert.

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Ich mag es schon früh damit zu beginnen, damit nicht alles auf einmal noch „reingewürgt“ werden muss. So macht es uns auch viel mehr Spass. Die Werke werden dann auch gleich gegessen, betrachtet oder verwendet und nicht mehr eine Zeit lang aufgeschoben. Es war trotz vielen Krankheiten im letzten Monaten sehr gemütlich und sehr harmonisch. Jetzt kann Ostern kommen. Ich wünsche euch schon jetzt allen ein wunderbares Fest mit euren Liebsten!

Bilder © Fräulein Tiger

Erste Frühlingsgefühle

Hach man könnte meinen der Frühling sei bereits eingezogen *aufholzklopf*. Wunderschön diese Sonnenstrahlen, wieder ausgedehnte Spielplatzbesuche und längere Erkundungstouren ohne grossartig zu frieren. Herrlich.

Aber auch wenn der Schnee nochmals fallen sollte, sind wir dank dem lieben Baby Natur – Team bestens ausgerüstet. Denn beim letzten Besuch im wunderschönen Laden in Konstanz hat es mir dieser Wollwalk Overall von Disana besonders angetan. Seit kurzem sind wir stolze Besitzer und es wird hier weder gefroren noch geschwitzt. Dank der besonderen Merino-Schurwolle ist dieser kuschelige Anzug winddicht sowie temperatur- und feuchtigkeitsausgleichend. Wer jetzt wie ich anfangs denkt „Hilfe Wolle, das kratzt bestimmt“, wird vom Gegenteil überzeugt. Denn Disana hat mitgedacht und hat die Hals/Nacken-Partie sowie die Kapuze mit Baumwolle ausgefüttert. Kuschelig weich. Wirklich. Gar Regentropfen und Schnee perlen an diesem tollen Naturmaterial ab. Und eine besonders tolle Eigenschaft wie ich finde ist: Die Merino-Schurwolle muss man nur bei seeeeeeehr starker Verschmutzung waschen. Da die Bio Merino-Wolle enorme Selbstreinigungskräfte besitzt (bitte einmal für alle Kleidungsstücke, danke) ist im Normalfall, wenn der Dreck getrocknet ist, nur ein sanftes Abklopfen nötig. Oder auch mit dieser Wunderbürste ist das Reinigen ebenfalls im Nu erledigt. Auch unangenehme Gerüche verschwinden mit kurzem Lüften problemlos. Sollte man den Overall trotzdem mal waschen müssen, ist ein spezielles Wollwaschmittel unbedingt notwendig. Wie z.B. das Woll-Shampoo von Disana.

Da der kleine Mann nun zu Fuss unterwegs ist, finde ich den Overall besonders süss und praktisch. Auch die Grösse 86/92 finde ich ideal. Mit den lang geschnittenen Armen und Beinen ist dieser Overall besonders lange tragbar und kann auch nächsten Herbst/Winter noch zum Einsatz kommen. Bis dahin werden sie einfach noch umgekrempelt. Aber auch bei Tragekindern ist dieser Schnitt und das Material definitiv ein Vorteil. Die umklappbaren Stulpen an Armen und Beinen sind ebenfalls ein Plus und halten so die Händchen und Füsschen schön warm.

Unter dem Overall tragen wir derzeit noch Body, Shirt und Jäckchen oder dickerer Pullover sowie Strumpfhosen und normale Hosen drunter. Im Frühling kann man dann gut auf eine Schicht verzichten. z.B. nur Strumpfhose oder Hose und Body und Shirt. Dies  kommt aber natürlich immer auf das Kind und dessen Temperaturgefühl an.

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr über die aktuellen Temperaturen und können den Frühling/ Sommer kaum erwarten.

Bilder © Fräulein Tiger

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Baby Natur. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Lebenszeichen

Ihr Lieben. Ich melde mich nur kurz. Die Advents- und Weihnachtszeit, Silvester und auch der vierte Geburtstag meines kleinen Tigers gingen vonstatten und ich hatte wie immer viel zu tun oder einfach kostbare Familienzeit genossen. Denn das Schreiben hier, ist und bleibt ein Hobby, das Zeit benötigt. Mal schauen was das neue Jahr alles bringen wird. Auch jetzt müssen gerade wieder wichtige Entscheidungen getroffen werden, ich möchte nach wie vor meine Aufmerksamkeit den Kindern schenken, Zeit mit lieben Menschen verbringen und dann habe ich heute tatsächlich mal wieder ein Buch aus der Bibliothek für mich ausgeliehen. Vermutlich wird es wieder 3x verlängert… Aber hey, die Motivation ist da. Am liebsten würde ich gerade die Welt verändern. Meine Welt zumindest. Meint mein Mann. Haha. We’ll see. Langweilig wird es mir bestimmt nicht.

Doch besonders gefreut hat mich Ende des Jahres, als die Verantwortlichen vom Kinderschutz Schweiz mich um ein kleines Statement für Ihre Starke Worte-Kampagne gebeten haben. Das ist doch auch ein kleiner Schritt zur Welt-Veränderung. ;D Dafür hat mich dann auch noch meine liebe Kollegin und talentierte Fotografin Patrizia Spuler abgelichtet und ich musste nicht mit einem schäbigen Selfie im Türrahmen aushelfen. :) Danke my dear!

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Ich wünsche euch ein bombastisches neues Jahr und hoffe, ihr schaut wieder mal vorbei.

Herzlichst, Olivia

«Liebes Mami, lieber Papi, zählt doch bis zehn!»

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So heisst die aktuelle Kampagne von Kinderschutz Schweiz. Und dieses Thema beschäftigt mich persönlich schon länger. Nicht nur physische Gewalt sondern auch psychische Gewalt (z.B. Einsperren, Drohen, Liebesentzug, Ignorieren, Anschreien), steht bei vielen, wenn nicht gar bei den meisten, im nicht ganz stressfreien Familienalltag an der Tagesordnung.

In der Erziehung gibt es ja bekanntlich kein richtig oder falsch. Doch was möchte ich für meine Familie? Was möchten wir als Eltern für unsere Kinder? Mann soll nach keinem Ratgeber erziehen, hört man oft. Höre doch einfach auf dein Bauchgefühl. Doch handle ich in stressigen Situationen intuitiv, dann werde ich lauter, oder es sprudeln all diese furchtbaren Floskeln, die man selbst als Kind gehört hat „Wie viel mal soll ich noch sagen…“ usw. hervor, „Wenn/dann-Drohungen“ werden ausgesprochen und von einem liebevollen Ton bin ich gefühlt kilometerweise entfernt. Es macht mich unglücklich, unzufrieden und die Situation wird dadurch oftmals nicht besser. Zumindest langfristig nicht. Und hey, das wollte ich doch so gar nicht.

Denn als ich das erste Mal Mami wurde, war mir stets wichtig, dass die Beziehung zu meinen Kindern bedeutender sein soll, als die eigentliche Erziehung. Ich möchte ihre Bedürfnisse wahrnehmen und ihnen auf Augenhöhe begegnen. Sie sollen so sein dürfen wie sie sind. Bedingungslos. Ich begann vieles zu hinterfragen. Wollte nicht nach Schema XY vorgehen, nur weil das früher alle so gemacht haben oder auch immer noch machen. „Man ist ja schliesslich auch so gross geworden“. Doch werden wir das nicht alle? Aber auf welchem Weg und mit welchen Mitteln? Einige der Generation Grosseltern werden jetzt vermutlich mit den Augen rollen. Doch damit möchte ich nicht sagen, dass alles Alte schlecht war. Bestimmt nicht. Genauso wenig, möchte ich alle in einen Topf werfen. Dennoch. Mich interessiert das Hier und Jetzt. Denn da lebe ich. Mit meinen eigenen Kindern. Unseren Kindern. Und das ist das was zählt.

Da das mit dem Bauchgefühl in schwierigen Situationen also nicht klappte, suchte ich, respektive wir als Eltern Rat. Denn meinem Bauch oder meinem Herz gefallen derartige Auseinandersetzungen ganz und gar nicht. Bereits hier habe ich über ein paar meiner stressbewältigenden Strategien geschrieben. Es wurde tatsächlich besser. Alle waren wieder etwas ausgeglichener. Doch damit ist es natürlich nicht getan. Auf eine Phase folgt die nächste Phase, die wieder anderes von uns abverlangt. Ich las einen weiteren tollen Ratgeber (Liebe und Eigenständigkeit von Alfie Kohn), der sehr unserer Einstellung entspricht und uns half etwas mehr zu verstehen und dies auch in alltäglichen Situationen umsetzen zu können. Immer einfacher gesagt als getan, aber wir arbeiten daran. Wir. Denn wenn nicht beide am gleichen Strang ziehen, geht sowieso nichts. Daher bin ich sehr dankbar, dass mein Mann da mit mir einer Meinung ist.

Als ich mir dann dieses Video der Kampagne nach einem sehr langen Tag angeschaut habe, flossen mir nur noch die Tränen.

Solch ein Spiegel vors Gesicht zu halten, tut uns Erwachsenen ganz gut. Viel zu oft, möchten wir immer, dass uns die Kinder verstehen, verlangen einen Perspektivenwechsel oder andere Dinge von ihnen, die eigentlich nicht ihrer Hirnentwicklung und ihrem Alter entsprechen.

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Bis zehn zu zählen oder kurz raus zu gehen finde ich eine schöne Idee von den Kindern, die ich nun bestimmt das ein oder andere Mal versuche umzusetzen.

Doch ich bin eben auch nur ein Mensch. Eine Mama. Aus Leidenschaft, steht da auf meinem Blog-Slogan. Nicht zu verwechseln mit Supermom. Die es eh nicht gibt. Was wir aber alle irgendwie ein Stück weit versuchen zu sein. Pustekuchen. Seien wir ehrlich. Auch mit unseren Gefühlen. Ich zeige meine Liebe und lass die beiden sie jeden Tag fühlen und spüren, lache, genauso wie ich mal verzweifle, weine oder aber auch leider mal laut werde. Und das sollen die beiden doch bitte auch tun dürfen!

Ich gebe für euch jeden Tag mein Bestes und liebe euch bedingungslos. Komme was wolle.

Und damit. Ein Smarties auf Ex und ein Hoch auf unsere Kinder!

Bilder © Kinderschutz Schweiz (zVg)

DIY Adventskalender für Dinofans und kleine Entdecker

Liewood Adventskalender

Jetzt ist bereits November. Noch 4 Wochen dann ist Dezember. Die Zeit läuft. Analog letztem Jahr, damals noch mit riesiger Kugel und Babytiger inside habe ich mich auch dieses Jahr bereits im September um sämtliche Adventskalendergeschenke gekümmert und muss diese dann nur noch verpacken. Das war so entspannt und ich musste damals im Wochenbett kein Gedanke daran verschwenden, richtig schön. Deshalb wollte ich es auch dieses Jahr wieder so handhaben. Die Adventszeit soll dann doch wenn möglich etwas ruhiger und gemächlicher werden. Soweit das mit zwei kleinen Kids halt so geht.

Auf den hübschen Adventskalender von Liewood warten bereits die Nägel vom letzten Jahr und dieser kann dann gleich für beide Jungs befüllt werden. Da der Kalender Täschchen und Ringe hat, sollten für beide die jeweiligen Überraschungen Platz darin finden. Ich freu mich ja schon riesig auf ihre leuchtenden Augen!

Damals beim kleinen (mittlerweile eher grossen) Tiger hatte mein Kindheits-Adventskalender (hier nachzulesen) mit hübschen Sujets vollkommen ausgereicht. Doch da der grosse Bruder jeden Tag eine kleine Überraschung bekommt, wollte ich dem Kleinen nun auch bereits die Täschchen mit hübschen Dingen füllen. Er bekommt ja doch schon so einiges mit. So ist das vermutlich nun mal mit den kleineren Geschwister. Die dürfen (fast) alles etwas früher…

Dem Babytiger kommen unter anderem Schleich Tierchen, ein Taschenlämpchen, Gummidinos für die Badewanne, kleine Bücher / Pixies, Egg-Shaker und andere Dinge wie z.B. aus diesem Adventskalender-Beitrag in den Kalender.

Und nun zu einigen Ideen für Dinofans und kleine Entdecker:

Adventskalender für Dinofans und kleine Entdecker

  1. Leuchtende Zauberknete vom kleinen Drachen Kokosnuss. Kann geformt werden und springt wie ein Fluffi oder Gumpiball durch die Wohnung.
  2. Perfekt um Dinge genau zu beobachten und kleine Forscher: Ein Kinder Feldstecher/ Fernglas von Pfiffikus.
  3. Schleich Tiere, respektive Dinosaurier gehen bei uns immer. Werden täglich bespielt und heiss geliebt.
  4. Die mittels USB aufladbare Mini-Taschenlampe von Maileg ist so süss und praktisch. Ideal für nächtliche Schattenspiele.
  5. Dino-Pflaster, damit das Bebe/Bobo oder Wehweh gleich nicht mehr so weh tut.
  6. Ein Dinosaurier-Zauberblock. Durch das Übermalen mit einem Bleistift kommen diverse Zeichnungen zum Vorschein. Hatten wir letztes Jahr schon mit Fussballmotiv und kam super an.
  7. Steine, Fossilien oder andere Naturschätze müssen natürlich genau unter die Lupe genommen werden können. Diese grosse Holz-Kinderlupe eignet sich dafür perfekt.
  8. Stempel gehen immer. Wie diese kleinen Dinostempel.
  9. Kinder- und hautfreundliche Dino-Tattoos von Wee Gallery, die mit Babyöl leicht wieder entfernt werden können.
  10. Ein Kreisel. Legendär. Klein. Fein. Simple. Faszinierend. Und fordert Geschicklichkeit.
  11. Ein Dinosaurier-Notizheft von Krima & Isa. Für tolle Ideen. Hübsche Zeichnungen oder anderes Kreativsein.
  12. Der passende Bleistift dazu darf natürlich nicht fehlen.
  13. Die Egg-Shaker von Nino Percussion erinnern doch etwas an Dinoeier. Deshalb hat der kleine Tiger auch im Eltern-Kind-Singen immer dieses eine Ei ausgewählt. Das raschelt so wunderbar und ist der ideale Begleiter bei einem kleinem Musik-Konzert oder Jam-Session.
  14. Invisble Pen aka Geheimstift. Mit unsichtbarer Tinte und UV-Lichttaschenlampe zur Entzifferung der geheimen Botschaften. Ideal für kleine Detektive.
  15. Ezee Beads Dinosaur. Steckperlenset inkl. Schablonen, ohne lästiges bügeln und Schablonen schmelzen (shame on me). Nur mit Wasser besprühen und fertig.
  16. Ein glow in the dark-Stegosaurus Skelett von Haba. Damit hat dann wohl unser Dino-Museum auch nachts geöffnet.
  17. Dino Stickers oder Stickerhefte sind hier ganz beliebt. Damit kann der kleine Mann sich ewig die Zeit vertreiben.
  18. Auch Pixies mit Dinosaurier gibt es.
  19. Ewas Süsses zum Naschen. Kein Dino-Ei. Aber Ü-Eier sind bei Kindern doch allseits beliebt.

Und nun wünsch ich euch einen wunderbaren Start in den neuen Monat!

Bilder © Fräulein Tiger

Der erste Geburtstag {Part II}

Regenbogen

22.10.17, 17.05 Uhr, ssw 40+1 : Ein perfekter Herbsttag ging langsam zu Ende. ☀️🍂🍁 Nach einem schönen Spaziergang, Laubhaufenspringen und den Erstgeborenen noch ein letztes Mal als Einzelkind geniessen und mit Wehentee und Traubensaft intus, sah ich dann bei Abenddämmerung aus dem Kinderzimmer diesen Regenbogen. 🌈 Ich rief meine Mama an und sagte: „Ich glaub es dauert nicht mehr lange.“ Ich duschte, verabschiedete mich innerlich bereits von meinem grossen Bauch und war so was von bereit für dich. ❤️ Ich las noch unter Wehen meinem Erstgeborenen, der es mir durch all die Erlebnisse mit ihm definitiv einfacher machte meine Wünsche, Vorstellungen und Emotionen für alles Bevorstehende zu definieren und ich mich nicht gänzlich unerfahren für diese zweite Geburt auf den Weg machen konnte, seine Gutenachtgeschichte vor und blieb bei ihm bis er tief und fest schlief. ❤️💫 Ich versuchte mich auch noch einmal hinzulegen, doch die Wehen folgten immer stärker und in kürzeren Abständen. Da sausten wir los. Nächster Halt Krankenhaus. Alles verlief genau so wie ich es mir so sehr gewünscht hatte. Ich war oder bin noch immer so dankbar dafür und weiss, dass das nicht selbstverständlich ist. 🙏🏻 Und dann warst du endlich da! Gesund und einfach perfekt! Mein Herz platzte vor Glück! ❤️❤️❤️ Ich konnte kein Auge zumachen, musste dich ständig anschauen, beschnuppern und einfach auf mir haben. 😍💞 #diesesgefühlkönntesüchtigmachen
Und morgen bist du bereits 1 Jahr alt… 🌈🍀❤️
Du hast unsere Familie komplett gemacht, noch mehr Leben rein gebracht und verzauberst uns mit deiner Art jeden Tag aufs Neue. Wir lieben dich so sehr!! ❤️

Letzte Woche habe ich mich bei oben genanntem Instagram-Post an die Ereignisse vor einem Jahr erinnert. Wie schnell doch alles ging und nun ist der kleine Babytiger schon ein Jahr alt. Offiziell also kein Baby mehr (inoffiziell werden das meine Kinder für mich vermutlich immer bleiben ;)) und die spannende Kleinkindphase beginnt.

Wir durften einen tollen Geburtstag feiern und der kleine Mann machte ganz grosse Augen bei all der Dekoration und den tollen Päckchen, die er bekam. Meine Auswahl und ein Teil der Geburtstagsdeko, möchte ich hiermit gerne nochmals als Erinnerung festhalten.

Geschenke zum ersten Geburtstag / Herbstkind

Und das waren unter anderem die Geschenke zum ersten Geburtstag:

  • Ein kuscheliger kleiner Igel von Maileg inkl. Stoffblatt, perfekt zum Kuscheln oder um tolle Herbst-Geschichten damit nachzuspielen (via Stadtlandkind)
  • Grimms XL Regenbogen natur, wird hier von den Kindern und mir bereits heiss geliebt. So viele Möglichkeiten, von Höhlen bauen, über Tunnels, Türme, Kugelbahnen usw. Der Fantasie werden hier keine Grenzen gesetzt. (via Baby Natur)
  • Eine neue bezaubernde Zwergenmütze musste her, hier in Grösse 3 kann bis 3-jährig zum Einsatz kommen. Der kleine Kopfbedeckungsfan (Mützen, Cappies, Helme etc. findet er soo toll) war ganz begeistert und trägt sie ganz stolz. (via Eli-ju)
  • Auch die wachsenden Füsse brauchten neues Indoor-Schuhwerk: Perfekt zum Laufen lernen und krabbeln: Moccasins handgemacht von chlini moccs (via Eli-ju)
  • Statt des bisherigen Geburtstagszuges ist nun ein etwas neutralerer und individuell gestaltbarer Geburtstagsring von Grimms inkl. Steckzahl bei uns eingezogen. Die Ostheimer Füchse waren ebenfalls ein Highlight für den kleinen Babytiger. (Ring und Tiere via Wundernest / Zahl via Baby Natur)

Weiter gab es z.B.: Ein Riesenbilderbuch von Ali Mitgutsch, ein Grimms Schälchensatz, Jurassic Park Duplos, einen Learning Tower (via Lernturm), einen Gutschein für die ersten Lauflernschuhe, ein tolles Igel-Bilderbuch, Holzbauernhoftiere inkl. Zäune und einen heiss geliebten Bobby Car.

Alles ganz wunderbare Geschenke, die bestimmt über lange Zeit zum Einsatz kommen werden. Das ist mir immer besonders wichtig.

Vor bald drei Jahren war es beim kleinen Tiger (hier) soweit und wir durften damals schon einen tollen und emotionalen ersten Geburtstag feiern. Der Bobby Car, das Krokodil-Xylophon sowie der Leuchtturm werden bis heute rege genutzt. Nicht zuletzt, da der kleine Babytiger nun auch viel Interesse daran zeigt. So wird ehemals genutztes Spielzeug plötzlich wieder interessant und der grosse Bruder muss natürlich tatkräftig demonstrieren wie was funktioniert. Geschwister eben.

erste Geburstag

Als Geburtstags-Zvieri gab es einen Marmor-Gugelhupf, einen Apfelkuchen, verzierte Mini-Bananen und zuckerfreie Babymuffins.

Kindergeburtstag Babymuffins und Mini Bananen

Für die Babymuffins habe ich folgende Zutaten genommen:

  • 2 Eier
  • 8 EL Öl
  • 160 g Apfelmus oder anderes Früchtemus (z.B. Babybrei aus dem Gläschen)
  • 2 EL Haferflocken
  • 4 EL Milch
  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • ev. ein paar Rosinen

Zubereitung:

Die Haferflocken erst in der Milch etwas aufweichen. Nebenbei die Eier mit dem Öl schaumig schlagen. Danach Apfelmus, Mehl und Backpulver untermischen. Dann die Haferflocken inkl. Milch dazugeben. Ev. noch ein paar Rosinen (ca. eine Hand voll) unterheben. Den gut verrührten Teig in Muffinförmchen einfüllen und bei 180 ° C ca. 15 Minuten backen.

Erster Geburtstag

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Schön war’s. Aber nun geniessen wir wieder unseren Alltag. Fernab von nächtlichem Kuchenbacken und dekorieren und freuen uns auf kuschelige Spielstunden im warmen Zuhause. Es ist doch ganz schön kalt geworden.

Habt einen tollen Start in die neue Woche!

Bilder © Fräulein Tiger

Herbstaktivitäten mit Kindern

Hach dieser Herbst ist ja wettertechnisch genau so toll wie der diesjährige Sommer. So kann es von mir aus weitergehen. Und an Weihnachten herrschen dann wohl etwa Herbsttemperaturen…

Morgens ist es aber trotz allem doch langsam sehr kühl und feucht geworden. Wobei nachmittags die Sonnenstrahlen wieder so richtig einheizen. Da bin ich wirklich froh, kann ich meine beiden Jungs jeweils nach und nach aus ihren tollen Softshell-Zwiebellooks „schälen“. Für’s Krabbelkind ist dieser Softshell Overall inkl. wasserfeste Booties von Reima einfach perfekt geeignet. Immer schön trocken und warm und doch nicht verschwitzt. Und dasselbe beim Grossen. Der ist mit seiner Softshelljacke mit oder ohne Matschhose jederzeit bestens angezogen. Und er findet sie einfach mega. So macht das Herumtollen gleich noch mehr Spass.

Denn Herbst ist für mich definitiv Spielplatzzeit. Entdeckungstouren werden gemacht, jegliche Naturschätze werden gesammelt (ich hab da einen ganz leidenschaftlichen Sammler), manchmal auch weiterverarbeitet oder einfach bespielt. Wir sind jetzt nicht soo die Bastler. Ich wüsste auch gar nicht, wo ich all diese Dinge aufstellen sollte. Ich freu mich daher fast mehr, wenn die gesammelten Stücke in einer Geschichte, einem Rollenspiel oder ähnliches wieder zum Einsatz kommen. Bis dahin sind alle Schätze in diversen Säckli (nach Blätter, Steinen, Ästchen, Nüssen, Kastanien etc. sortiert) untergebracht und können jederzeit hervorgekramt werden. Aber ein paar Ideen für In- und Outdooraktivitäten im Herbst wollte ich hier doch gerne festhalten:

  • Kastanien sammeln: für Kastanienschlangen, (oder andere Tiere, wobei ich bei diesen Zahnstöcherli-Tieren in Kombination mit dem Babytiger nicht sooo begeistert bin, dann stehen sie aus Sicherheitsgründen doch wieder nur auf dem Tisch..), Kastanienketten, Dino- oder Zootierfutter für die Schleich-Tierchen, „Marroni-Stand“, (Dino-) Landschaften / -Wälder, Kochutensilien in der Kinderküche usw.
  • Eicheln sammeln: lustige Gesichter auf die Eicheln mit deren süssen Hütchen malen, oder analog Kastanien für Futter oder Landschaften
  • Blätter: rechen im Garten, Laubhaufen für (Fantasie-) Igel herrichten, durch Blätterberge springen, Blätter sammeln, trocknen, als Stempel mit Acrylfarben auf gemalte Bäume oder Geschenkpapier etc. benutzen, oder analog Kastanien für Futter oder Landschaften, Laub-Igel/-Tiere kleben, Blätterkronen basteln
  • Steine: gehen immer. werden bei uns ganzjährig gesammelt und auf dem Sitzplatz regelrecht gehortet, daraus entstehen Labyrinthe für Ameisen, Dinos, Höhlen, Türme, spezielle Glitzersteine als Schätze, zurzeit wird alles mit seinem kleinen „Forscher“-Rucksack bis ins Detail untersucht, es wird gemeisselt, gehämmert, gepinselt, mit der Lupe untersucht… Es könnte sich ja irgendwo noch ein Knochen oder Fossil verstecken..zu süss!
  • Kürbisse/ Räbe: ich mag Kürbis ja am liebsten als Suppe verarbeitet.. oder dann als herbstliche Deko für draussen. Man könnte daraus Halloween-Gesichter oder andere Lampen schnitzen.. Oder hübsche Räbeliechtli für den Räbeliechtliumzug schnitzen.
  • an windigen Tagen: Drachen steigen lassen oder einfache Vogel-Drachen basteln und steigen lassen
  • Seifenblasen: Seifeblöterle geht immer! Wir haben diverse Pustefix-Utensilien und Seifenblasenpistolen, von ganz kleinen bis zu ganz grossen Blasen, aber Unmengen sollen es sein. Das freut gross und klein!
  • Kreidebilder malen
  • leckere Kuchen backen (Apfelkuchen, Marmorkuchen, Bananenbrot, usw…)
  • Museumsbesuche (z.B. Naturmuseum St. Gallen, Sauriermuseum Aathal)
  • Jahrmarktsbesuch, jetzt sind wieder überall tolle Herbstmärkte, die Kinderaugen leuchten lassen
  • sich einfach bewusst Zeit nehmen, den Moment geniessen, nicht von Termin zu Termin hetzen, den Jahreszeitenwechsel mit all seinen Facetten beobachten, staunen und schätzen…

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Ich wünsche euch weiterhin einen ganz bezaubernden Herbst!

Bilder © Fräulein Tiger

Die Reima Softshell Jacke sowie der Overall wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.