Wie die Grossen auf’s WC mit Yary Kidz

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Dass ich mich bereits jetzt mit dem Thema Kinder-Toilettensitz oder Töpfchen-Training beschäftigen werde, hätte ich ja nicht gedacht. Dass ich über so etwas gar schreiben würde, ebenfalls nicht. Aber wie es als Eltern so ist, kommt es oftmals anders als man denkt.

Ein Töpfchen hatten wir uns letzten Sommer vorsorglich und mehr aus Spass mal angeschafft, da das in der warmen Jahreszeit äusserst praktisch war, ihn nach dem Planschen im Balkon-Pool gleich dort drauf zu setzen. Der kleine Tiger gehört nämlich zur Sorte reinlicher Schmusekater, der Dreck gar nicht mag und am liebsten auch alles gleich nachahmt, was Mama und Papa so tun. Das Töpfchen wurde deshalb im Sommer schon ab und zu benutzt und hat mehr oder weniger auch gut geklappt. Nur das Sitzen in dieser niedrigen Haltung fand er gar nicht angenehm und beklagte sich oftmals mit einem „Aua“. Dann kam der Herbst und ich hab das Töpfchen einfach mal wieder beiseite geräumt. Und da ich diese kleinen Windel-Po’s so unglaublich süss finde, habe ich es eigentlich auch überhaupt nicht eilig, diese loszuwerden.

Als man mich dann Ende letzten Jahres angefragt hat, ob ich einen solchen WC-Ring von Yary Kidz gerne testen möchte, meinte ich, dass es wohl noch etwas zu früh dafür sei. Doch siehe da, bereits einen Monat später, kramte der kleine Mann selbst wieder das Töpfchen hervor und wollte unbedingt dort sein Geschäft verrichten.

Fand ich ja sehr süss. Aber nach ein paar aufeinander folgenden Tagen, fand ich dieses ständige Töpfchen reinigen nicht mehr wirklich der Hit und die Position war nach wie vor ziemlich unbequem für ihn. Zudem benötigte es in unserem doch recht kleinen Badezimmer Platz, der kaum vorhanden ist. Da schoss mir gleich ein Gedanke durch den Kopf:

WIE WAR DAS NOCH GLEICH MIT DIESEM NEUEN WC-RING FÜR DIE KLEINEN?

Bisher kannte ich ja nur diese eher sperrigen Kinder-Klositze und eben die Töpfchen, die es ebenfalls in zig Variationen zu kaufen gibt. Also informierte ich mich genauer und fand die Idee von Aaron McGill, der diesen Kinder-Toilettensitz für seine damals noch kleine Tochter entwarf, super. Ein flexibler WC-Ring für Kinder, der dank zwei verschieden grossen Klammern auf so ziemlich jede x-beliebige Toilette montiert werden kann.

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Das Beste finde ich ja, dass man ihn dank der Klammer einfach hochklappen kann und die Erwachsenen sowie die Kinder die Toilette ohne jegliches Umbauen benutzen können. Der WC-Ring von Yary Kidz ist ebenfalls rutschfest und kann dank der schnellen Montage und seinem leichten und flachen Design überall mit hingenommen werden. Besonders auch auf Reisen ein Pluspunkt. Hygienisch und praktisch. Perfekt.

Zudem bin ich eher der schlichte Typ und steh nicht so auf ultra farbige Gegenstände. Mir reicht es schon, dass das Wohnzimmer mittlerweile einer Kita ähnelt, da muss das Bad nicht auch noch zur Villa Kunterbunt mutieren. Deshalb finde ich die fünf dezent gehaltenen Motive sowie die uni weiss Variante des WC-Ringes ebenfalls sehr ansprechend.

Der kleine Mann war ja schon ganz aufgeregt, als er erfuhr, dass er nun auch mal auf’s grosse WC gehen darf. Emsig wurde sein „Schemeli“ (Hocker) unter die Toilette geschoben und dann ging’s los. War das ein Spass!

Alleine kommt er natürlich noch nicht hoch und zu Beginn rutschte sein noch winziges Popöchen auch noch etwas hinein, wenn man ihn zu weit nach hinten gesetzt hat. Zu weit vorne ist bei Jungs natürlich dann auch eher problematisch. Wer ebenfalls Jungsmama ist, weiss wovon ich spreche. Doch schon bald hatten wir den Dreh raus. Er kommentiert stolz jeden seiner Schritte und ist ganz besonders glücklich, dass er jetzt sogar sein eigenes Handtuch im Bad bekommen hat, wo er sich jedes Mal nach dem Händewaschen abtrocknen kann.

Mit dem Trocken werden haben wir es jedoch noch überhaupt nicht eilig und sind froh, dass der kleine Mann nun erst mal nach Lust und Laune selbst bestimmen kann, wann er gerne auf die Toilette gehen mag. Das Üben fällt mit diesem Kinder-Toilettenring auf jeden Fall sehr leicht. Wir können den WC-Ring von Yary Kidz nur weiter empfehlen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Yary Kidz. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Bilder: © Fräulein Tiger

Feiern mit PinkFisch – Pretty your Party (mit Verlosung)

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Yasemin und Gertrud können von Partys nicht genug bekommen. Die zwei Frauen, Freundinnen, Mütter und Unternehmerinnen gründeten vor fünf Jahren den erfolgreichen Online-Shop PinkFisch, wo sie lauter schöne und stilvolle Accessoires für Partys aller Art anbieten. Von Hochzeit, erstem Geburtstag, über Osterbrunch, Sommerfest und und und. Hier findet man so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Ich verliere mich ja jeweils regelrecht, wenn ich in ihrem Online-Shop stöbere. Meine letzte Sommer-Geburtstagsparty wurde ebenfalls mit sämtlichen Girlanden, Trinkhalmen, Servietten usw. von dort aufgehübscht. So macht feiern gleich noch mehr Spass!

In diesem Monat feiern wir bereits den zweiten Geburtstag des kleinen Tigers. Mama kann es natürlich kaum erwarten und so ein Kindergeburtstag gibt wieder richtig Anlass, um das Wohnzimmer ordentlich zu schmücken. Ohne Christbaumkugeln, Sternen, Glitzer, Lichter oder anderes hübsches Weihnachtszeug, was im letzten Monat so dominiert hat. Mit Ballons, Girlanden und allem, was Kinderaugen so zum Glänzen bringt. Das wird bestimmt schön.

Aber wie gelingt das mit den Partys? Gibt es da Tricks und Kniffs, die man kennen sollte? Lange habe ich ja meine Wabenbälle mit Klebeband befestigt, die dann stets in der Hälfte der Sause am Boden landeten. Erst letzten Sommer, habe ich dann unauffällige Tesa Deco-Haken an der Decke befestigt und endlich haben sie die ganze Party über ihren Zweck erfüllt. Oder wie sieht das mit Kindergeburtstagen aus? Also, wo dann auch kleine Knirpse vorbeikommen werden, um dem Geburtstagskind zu gratulieren. In den ersten Jahren ist dies ja noch nicht unbedingt nötig und überfordert die Kleinen meist nur. Aber für die grösseren Kids, die natürlich gerne auch mit ihren Freunden ihren grossen Tag feiern möchten. Was muss man da als Mama so beachten, damit alles relativ stressfrei über die Bühne geht?

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Ich habe gleich mal die beiden Party-Expertinnen dazu ausgefragt.

Erst einmal ein frohes neues Jahr euch beiden! Ihr habt ja nebst Weihnachten und Silvester feiern, ganz schön was geleistet über die Festtage! Ihr habt euch vergrössert und seid mit eurem Shop umgezogen. Wie geht es euch damit?

Yasemin: Auch Dir erst einmal ein frohes neues Jahr und alles Gute! Ja wie geht es uns? Der Umzug, die neue Website, die Inventur, das war wirklich ein Brocken Arbeit, aber nun geht es uns super. Das Lager ist wieder aufgeräumt und alles hat seinen Platz und endlich haben wir auch richtig Platz, um Fotos zu machen. Der Versand läuft wieder einwandfrei.

Gertrud: Hallo – ja wie Yasemin sagt, es waren ziemlich intensive Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Nun haben wir aber endlich wieder Platz und können viel strukturierter arbeiten. Nun müssen wir noch den Showroom / Ladenbereich fertig einrichten, schliesslich wollen wir um die Osterzeit im Frühling live gehen. Dann können wir Brautpaare mit ihrer Hochzeitsdeko besser beraten und auch alle jene Kunden besser bedienen, die lieber die Produkte zuerst anschauen, bevor sie sich entscheiden. Das gibt noch einiges zu tun, damit wir im Mai dann starten können.

Was ist neu auf eurem Shop? Oder ist alles noch beim Alten?

Yasemin: Auf dem Online Shop haben wir ein sanftes Redesign gemacht. Neu sind vor allem die grösseren Bilder, so dass der Kunde besser sieht, was er bekommt. Dann hat das neue System halt viele Details, die kundenfreundlicher sind, sodass der Einkauf auf Pinkfisch rasch und einfach ablaufen kann.

Gertrud: Ja visuell und auch von der Response Time hat sich jetzt mit dem neuen Layout der Webseite schon sehr viel getan. Nun arbeiten wir noch an den Kundenservice Funktionalitäten auf unserer Seite: Zum Beispiel dass Versandzeiten und Wochenendparty Fragen leichter beantwortet werden, unsere neuen Blogposts einfacher zu finden sind oder unsere Instagram Bilder auch auf der Webseite für Inspiration sorgen.

Mutter, Ehefrau und Unternehmerin sein kostet bestimmt viel Energie. Wie kriegt ihr alles unter einen Hut?

Yasemin: Erstmal waren wir von Anfang an zu zweit. Das hat geholfen, um uns gegenseitig zu motivieren und auszutauschen, aber natürlich auch auszuhelfen, wenn jemand mal krank, schwanger oder sonst was war. Immerhin haben wir in den letzten 5 Jahren beide noch Familienzuwachs gehabt und Gertrud hatte einen Skiunfall, der sie Jahre lang gesundheitlich ausgebremst hat. Aber zu zweit haben wir das geschafft. Dann haben wir beide auch einen Teil der Kinder schon in der Schule am Morgen und für die Kleineren haben wir zu Hause Betreuung. Die Kinder kommen aber auch gerne mal mit helfen. Aber die Organisation mit der Kinderbetreuung und die Unterstützung des Partners ist natürlich eine wichtige Säule. Ohne das ginge es nicht. Am Nachmittag widmen wir uns den Kindern und können auf unsere tollen Mitarbeiter bei Pinkfisch zählen. Alles alleine machen, sei es in der Familie oder im Geschäft, geht nicht.

Gertrud: So ist es, ich bin froh sind wir ein starkes Team und können für einander einspringen. In unseren Küchentisch-Unternehmenszeiten waren die Wege kurz, was uns gerade in der Neugeborenen Phase fest half. Und wir konnten uns gegenseitig ersetzen, damit Wochenbett oder Operationen mit Spitalaufenthalten nicht unseren Kundenservice beeinträchtigten. Yasemin und ich sind ein tolles Team und wir können uns blind vertrauen, was gerade bei einer Firma, in der Investitionen immer wieder mutige Entscheide fordern, essentiell ist. Wir haben beide grosse Familien mit 4 bzw. 3 Kindern und die Jüngsten sind noch nicht im Kindergarten – ruhig ist es bei uns also definitiv nie, aber bunt, lustig und immer wieder auch etwas chaotisch. Wir hatten von Anfang an auch Kinderbetreuungslösungen, die uns halfen den Spagat zwischen Firmenleitung und Muttersein zu schaffen. Auch unsere Männer standen von Anfang hinter unserem Entscheid, selber eine Firma aufzubauen – das ist wichtig, schliesslich heisst eine Firma wirklich oft „selbst und „ständig“.

Wie bereitet man sich am besten auf eine Party vor? Ist das Thema der Feier erst mal zentral, die Farbauswahl oder was habt ihr da an Tipps für uns auf Lager?

Yasemin: Ist es ein Kindergeburtstag, hilft es natürlich, wenn das Kind ein Thema wie Cowboy oder Schmetterlinge gerne hat, oder wenn man einfach nach den Lieblingsfarben des Kindes dekoriert. Das gibt schon mal ein Raster, auf dem man aufbauen kann. Sind die Farben oder das Thema gegeben, dann kombiniert man einfach alles noch stimmig mit Muster und setzt Akzente mit anderen Farben oder Gold und Silber. Wichtig ist, dass alles zusammen passt, aber nicht alles gleich aussieht. Ein schöner Mix an Mustern oder Farben gibt meistens mehr her, als wenn alles nur rosa ist.

Gertrud: Wichtig ist dass man sich fokussiert – also eine Auswahl trifft. Eine stimmige Partydeko hat viele Parallelen mit einem stimmigen Zuhause – nicht zu viele Vorlieben gleichzeitig mischen, sondern sich für einen roten Faden entscheiden und den dann konsequent umsetzen. Farbmottos wie Regenbogen, Pastell oder Themen wie Geisterparty oder Weltraumgeburtstag sind ein guter Ausgangspunkt. Meine Kinder kommen oft mit ihrer Lieblingsfarbe und an Hand derer stelle ich dann eine Mottoparty zusammen – so feierte meine Teenie Tochter eine Movieparty à la Parisienne in Mint und Schwarz oder mein Jüngster ein Piratenparty mit seinen Lieblingsfarben Grün und Gold. So wusste ich genau welche Farben Teller, Strohhalme, Ballone, Girlanden und Kerzen haben müssen, damit es harmoniert und ein harmonisches Ganzes gibt. Das Motto lässt sich oft gut mit Dekoteilchen wie Streukonfetti, Playmobil Figuren, passenden Themen Cupcake Toppern oder dekorierten Cookies in Szene setzen. Auf unserem Blog zeigen wir immer wieder als Inspiration eigene Parties und reale Beispiele für stimmige Partydeko. Auch Pinterest ist ein toller Ort, um einen roten Faden für die eigene Party zu entwickeln.

Wenn die kleinen Gäste mitfeiern, kann es besonders bei den Winterkindern drinnen bei engen Platzverhältnissen ziemlich schnell drunter und drüber gehen. Wie viele Gäste sind da z.B. ideal? (Besonders auch bei kleinen Kindern). Wie hält man sie alle bei Laune? Und welche Party-Accessoires von eurem Shop eignen sich zum Beispiel prima für die kleine Rasselbande?

Yasemin: Ich habe selbst Winterkinder und so weiss ich um die Sorgen der Mamas, dass man nicht rausgehen kann. Ich sage immer, Vorbereitung ist alles. Ich habe eine Box voll Spiele und Bastelarbeiten bereit, schaue aber mal jeweils, wie die Gruppe sich so verhält und ob die Spiele überhaupt nötig sind. Es gab Partys, da musste ich die Kinder wirklich jede Minute beschäftigen und es gab solche, da haben sie das gleiche Spiel 2 Stunden gespielt oder ganz einfach die Legos zusammen aufgebaut, die das Geburtstagskind bekommen hatte. Ich hatte Anfangs immer sehr viele Gäste und limitiere jetzt aber ziemlich strikt auf die Anzahl Jahre, die das Geburtstagskind feiert. Bei kleinen Kindern habe ich das Mami immer noch miteingeladen, so hat sich die Verantwortungsfrage gar nicht gestellt. Erst ab Kindergartenalter kamen sie alleine. Wie gesagt basteln wir immer an den Partys und spielen Klassiker wie Topf klopfen, Süssigkeiten verzaubern, Pantomime usw. Für die Bastelarbeiten haben wir im Shop ganz viele Sachen. Auf dem Blog sieht man bereits für viele Themenpartys Bastelideen mit Anleitung und Shopping-Liste. Eine externe Bloggerin ist da dran, für alle Themen, etwas für uns zu kreieren.

Gertrud: Ja bei mir war es ein bisschen wie bei Yasemin – meine grösste und verrückteste Party war eine Wikingerparty mit 25 Kinder und ich hatte gerade einen Neugeborenen, der 2 Tage alt war. Das war sozusagen der Höhepunkt und grösser wurden wir nie mehr, nur kleiner. ;) Aber die beste Faustregel ist weiterhin so viele Kinder wie das Kind selber alt wird, einladen. Bei den kleinen Kindern mache ich gerne Feel Good Dinge wie Kinderschminken, eine kleine Schnitzeljagd oder einen kleinen Parcours (Büchsen schiessen, Seilziehen, Wettfischen oder mit dem Bobbycar eine Strecke zurücklegen), an dessen Ende es einen kleinen Preis oder ein Diplom gibt. Danach spielen sie oft gerne mit der Verkleidungsbox oder toben im Garten rum (ich hab Dezemberkinder und das ist auch im Winter eine gute Variante). Bei den grösseren Kindern mache ich gerne etwas Kreatives oder Aktives – zuletzt waren wir Stoffstempeln mit alten indischen Holzstempeln oder Scootern in einer Indoor Halle. Ich schau immer, dass die erste Stunde eine Chorographie hat, bis das Eis geschmolzen ist und die Kinder sich entspannen. Schneebilder malen oder Schatztruhen bekleben ging auch immer super. Nica vom Blog BastelnMalenKuchenbacken zeigt gerade jede Woche bei uns auf dem Blog sensationelle  Kinderbastelideen für die verschiedensten Mottoparties.

Vielen lieben Dank euch beiden, dass ihr euch dafür Zeit genommen habt. Nun kann die Party steigen!

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Ich habe selbstverständlich auch schon diverses Dekozeugs für den bevorstehenden Geburtstag via PinkFisch bestellt und bin jetzt schon gespannt, wie der kleine Tiger an seinem grossen Tag darauf reagieren wird.

Und nun das Beste zum Schluss:

TIGERMÄSSIGE GEBURTSTAGSVERLOSUNG MIT PINKFISCH

Damit nicht nur wir Anlass zum Feiern haben, darf ich drei Gutscheine von PinkFisch im Wert von CHF 50.– , CHF 30.– und CHF 20.– an euch verlosen!

Und hier erfährt ihr, wie ihr an der Verlosung dabei sein könnt:

  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag und verrate mir, was auf deiner Party jeweils nicht fehlen darf oder was dein persönlicher Kindergeburtstags-Tipp oder Hit ist.
  • Wenn du Lust hast, würde ich mich natürlich sehr darüber freuen, wenn du mir auf Instagram oder Facebook folgst. Dies ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb. Wer beitragstechnisch ,,up to date“ bleiben möchte, kann sich gerne auch per E-Mail anmelden.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich. (Für Teilnehmer aus Deutschland oder Österreich beachtet bitte die Zahlungs- und Lieferbedingungen von PinkFisch. Hier können bei Bestellungen Zollkosten hinzukommen). Teilnahmeschluss ist am 24. Januar 2017 um 12.00 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinnwerts ist nicht möglich.
  • Die Gewinner werden von mir per E-Mail benachrichtigt.

Ich drücke euch fest die Daumen!

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Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit PinkFisch.

Bilder: © PinkFisch (zVg)

Und die Gewinner sind:

  1. Platz: Livia Rohrer
  2. Platz: Isabelle von Mini & Stil
  3. Platz: Nadine Zollinger

Herzlichen Glückwunsch!

Geschenkideen für Zweijährige

Erst gerade war Weihnachten, Silvester (obwohl das bei uns eher verschlafen wird) und schon wieder gibt es bei uns allen Grund zu feiern. Der kleine Tiger wird bald zwei!

Die Geschenke sind bereits unter Verschluss und müssen nur noch von mir verpackt werden. Bei Winter-Kindern manchmal gar nicht so einfach, wenn sie doch vom Christkind erst kürzlich reich beschenkt wurden. Da die kleinen Knirpse jedoch (noch) mit ein paar wenigen Geschenken schnell zufrieden sind, die Auswahl in Spielwarenläden und Onlineshops jedoch beinahe unbegrenzt ist, findet man immer wieder etwas, das den kleinen Rackern gefallen könnte. Langsam aber sicher machen sich auch bestimmte Vorlieben bemerkbar und es wird noch etwas einfacher ein geeignetes Geschenk zu finden. Da alle Kinder verschieden sind und unterschiedliche Interessen haben, sind natürlich nicht alle aufgelisteten Ideen passend. Dazu kommt, das meine Geschenkauswahl automatisch etwas ,,Jungs-orientiert“ ist. Aber vielleicht ist auch das ein oder andere für euer Kind dabei.

Im November habe ich euch ja hier bereits ein paar Weihnachtsgeschenkideen für Kinder in diesem Alter vorgestellt. Diese können natürlich auch gleich für Geburtstagsgeschenke zum Einsatz kommen.

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  1. Die kleinen Pixi-Bücher sind wunderbare kurze amüsante Geschichten für zuhause oder unterwegs. Allmählich haben wir seit unserem Adventskalender eine ordentliche Sammlung beisammen. Dafür eignet sich zum Beispiel dieser Pixibuchhalter von Done by Deer, den man auch an die Wand schrauben könnte, (via Bella Casa) sehr gut. Erhältlich in vier verschiedenen Farben.
  2. Mit Play-Doh Knete haben wir doch schon gespielt. Die weiche Masse regt die Fantasie an und lässt auf kreative Art und Weise jegliche Formen bilden. Meist haben die Kleinen schon den eint oder anderen Knetbecher zuhause. Mit so einem kleinen Knetwerk-Zubehör macht es bestimmt gleich noch mehr Spass. Als Alternative zur Knete gäbe es auch noch dieser magische Sand, den wir einmal an einer Spielemesse getestet haben. Der ist echt auch toll, trocknet nie aus und kann prima drinnen als Indoor-Sandkasten fungieren.
  3. Dieses Lotto von Scratch Europe gab’s via Grosseltern vom Christkind. Fünf süsse Tafeln mit Tieren, Männlein & Co aus verschiedenen Kontinenten zum Zuordnen. Der kleine Tiger spielt es sehr gerne und wir finden es toll, so bereits ein paar „richtige“ Spiele mit ihm spielen zu können und gleich auch noch etwas rund um die Welt zu entdecken. Lotto!
  4. Da der kleine Tiger der erste Obstgarten von uns vom Christkind zu Weihnachten bekommen hat und er das so gerne mag, haben wir uns nun noch ein zweites Spiel vom Hause Haba gewünscht. Die Spiel-Spass-Kiste Wichtelwaldfest beinhaltet gleich mehrere verschiedene Spielarten, ein paar einfache Puzzles sowie Vorlesegeschichten. Da hat er bestimmt noch lange etwas davon.
  5. Die Kleinen werden auch immer mobiler und wollen die Welt langsam aber sicher auch auf fahrbarem Untersatz entdecken. Da sind Stürze meist vorprogrammiert und Sicherheit geht bei mir vor. Deshalb gilt bei uns Helmpflicht. Mit dem Uvex Kinder Radhelm sind wir sehr zufrieden. Mit dem prima Fit-System passt er sich wunderbar an die jeweilige Kopfform an und kann so gleich auch mit dem Kind mitwachsen. Auch bei Tiger’s schmalen Kopf hält dieser Helm 1A. Natürlich nicht ultra stylisch, aber in Sachen Sicherheit auch nicht relevant.
  6. Vom Bobby Car zum Laufrad. Das Early Rider Laufrad gibt es von uns zum Geburtstag. Nach ständigem Velo-Probefahren im Baumarkt, wird er spätestens kommenden Frühling draussen die ersten Runden auf seinem eigenen Velo drehen. Das 12 Zoll Laufrad mit Aluminium Rahmen sollte den kleinen Knirps noch bis ins Alter von 4,5 Jahren begleiten können. Da Laufräder schon optimal das Gleichgewicht trainieren, sollte man so gleich die Stützräder umgehen können. Ich bin gespannt. Für Ostschweizer ist das Laufrad übrigens im Veloshop Rad 9 erhältlich.
  7. Eine Alternative zum Laufrad oder in diesem Fall gar dem Dreirad ist der Scooter. Dieses coole 2 in 1 Modell in coolem Mint von Micro haben wir seit letztem Sommer in Gebrauch. Momentan ist es noch eine Art „Velo“ bei uns, da er mit dem Sitz unterwegs ist. Die Schubstange ist für uns Eltern Gold wert. Wir können ihm so beim Ausbalancieren und Lenken helfen und wenn er nicht mehr angeben möchte, also in 98% der Fälle, können wir ihn bequem stossen. Der Sitz ist sehr komfortabel und hat zugleich Stauraum für jeglichen Krimskrams, Zvieri oder ähnliches. Danach kann der Micro Scooter noch bis 5 Jahren als normales Kickboard zum Einsatz kommen. Wir haben uns deshalb anstatt eines Dreirades, das oft nicht so lange gebraucht wird, für dieses Teil entschieden und sind begeistert.
  8. Meine Kolleginnen schwärmen für dieses Tipi von Nununu. Qualität, Lieferung und Preis seien top. Auch die Grösse finde ich sehr überzeugend, da es nicht wahnsinnig riesig ist, aber für die Kleinen natürlich genug Platz bietet. Ein Pluspunkt ist auch der bereits vorhandene Boden, der bei vielen Modellen nicht inbegriffen ist. Mir gefällt zum Beispiel auch das schlichte Design und das kleine Fenster. Denn wer einmal in einem Tipi gesessen hat, weiss dass es ganz schön schnell ziemlich warm werden kann und das Gugus-Dada- oder Versteck-Spiel ist doch immer noch der Renner bei den kleinen Knirpsen. Auch die Tipis von Kraftkids haben einen eingebauten und gepolsterten Boden, welche ebenfalls ganz hübsch sind. Ein etwas grösseres Modell ist das von Nobodinoz wie z.B. hier im tollen Rautenlook. Ein prima Rückzugsort zum Wohlfühlen.
  9. Der kleine Tiger liebt Puzzles. Dieses von Djeco gab’s ebenfalls vom lieben Christkind. Damit lernt er nun bereits eine andere Art von Puzzle als die bisherigen Holzpuzzle oder Ravensburger Kinderpuzzle kennen. Die süssen Tiermotive spornen ihn zusätzlich an und mittlerweile klappt es schon ganz gut.
  10. Legos gehen meiner Meinung nach eigentlich immer. Es gibt zig verschiedene Spielewelten, die man je nach Vorlieben des Kindes auswählen kann. Auch toll finden wir zum Bauen und selber kreativ werden z.B. eine solche grosse Steinebox, die gleich auch noch in einer praktischen Kiste daherkommt.
  11. Diese Automappen aus Stoff sind mega toll und gab’s ebenfalls via Grosseltern vom Christkind. Vier Garagenplätze und Strasse sind jederzeit zum Spielen bereit und können überall dank Aufrollsystem mit hingenommen werden. Das ideale Geschenk für jedes autobegeisterte Kind.

Da das mit den Geschenken nun bereits organisiert ist, muss ich mir langsam Gedanken zum Geburtstagskuchen & Co. machen. Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr auf diesen speziellen Tag!

Filzkugel-Mobile mit Origami-Kranichen

Eeeeendlich ist der neue Erdenbewohner, auf den wir eine gefühlte Ewigkeit warten mussten da. Bei so einem kleinen zarten Neugeborenen schmilzt das Mamaherz gleich dahin und erinnert an die eigenen ersten Tage, Wochen, Monate mit Baby. Insbesondere wenn das kleine Bündel zur besten und langjährigen Freundin gehört, die zugleich das Gotti vom kleinen Tiger ist. Hipp hipp hurra und willkommen im Leben kleiner Mann!

Als Geburtsgeschenk wollte ich mir etwas Persönliches einfallen lassen. Da fiel mir beim Aussortieren die Eltern-Zeitschrift vom Januar 16 in die Hände. Darin waren in der Rubrik „Selbermachen“ lauter Babykram DIY-Ideen abgebildet. Perfekt. Das Filzkugel-Mobile stach mir sofort in die Augen. Zarte verschieden farbige Filzkugeln mit Origami-Vögeln, befestigt an einem hölzernen Stickrahmen. Ach, hätte ich diese Idee nicht schon vor zwei Jahren entdeckt. Naja vielleicht profitiert dann das nächste Kind davon…

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Mobiles finden die Kleinen ja immer äusserst faszinierend. Für die, die vor lauter Faszination über dem Bett das Schlafen vergessen (wie z.B. mein kleiner Tiger damals), ist es über der Wickelkommode eine willkommene Ablenkung. Zudem haben mir die damals handelsüblichen Mobiles mit überdimensionalen und herunter hängenden Plüschies überhaupt nicht gefallen. So ein zartes Modell wie dieses und ein nicht so Harakiri-machendes Dingsda gefällt mir auch optisch in einem Babyzimmer viel besser.

DAS BRAUCHT IHR DAZU

  • einen Stickrahmen
  • Filzkugeln
  • Papier (bunt oder weiss, je nach Geschmack)
  • Nadel
  • Faden
  • & ein kleiner Ring als Aufhänger (steht so nicht dort, ist aber meiner Meinung nach notwendig, oder hängen sie es einfach an den Fäden auf? So genau, haben sie das dann nicht beschrieben…)

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WO GIBT’S WAS

Stickrahmen ok, den und die Nadel, den weissen Garn und den Schlüsselring, den ich als Aufhänger benutzt habe, fand ich in der Bastelabteilung im Baumarkt. Papier hatte ich eh schon zuhause. Normales Druckerpapier oder quadratisches (Origami-)Faltpapier (70g/m2) eignet sich da bestens. Aber Filzkugeln? Weit und breit nirgends zu finden. Weder grosse Bastelläden noch andere Fachmärkte führen so etwas in ihrem Sortiment. Ich solle die doch einfach selber filzen. Ja also zur Filzerin wollte ich jetzt nicht auch noch werden. Ausserdem stand im Titel des Magazins: schnelle Bastel-Ideen. Pffff. Na klar. Ich hatte ja schon Panik vor den Origami-Vögeln.

Na Gott sei Dank habe ich meine Idee schon laaaange vor der Geburt gehabt und konnte mich weiterhin um hübsche Filzkugeln bemühen. Instagram sei Dank stiess ich via Dawanda auf die wunderbaren „Tautropfen“-Filzkugeln von dem deutschen Shop 8-natur. Die Farbwahl passte meiner Meinung nach wunderbar in das bereits hübsch eingerichtete Babyzimmer meiner Freundin. Zum Glück wusste die ebenfalls schon sehr früh, dass es ein Junge wird und ich musste einzig noch ihre farblichen Vorlieben zur Kinderzimmergestaltung abwarten.

UND SO GEHT’S

Zuerst einmal zu den berühmt berüchtigten Origamis. Ein Youtube-Video musste her. Ansonsten wäre ich verloren, das wusste ich. Ein Papierboot und ein Schnippschnapp konnte ich ja gerade noch, aber mit einem Papier-Federtier hatte ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht. Auf dem Musterbeispiel waren Origami-Tauben abgebildet, falls dies jemand bevorzugt. Nach stundenlangem Üben und Ausprobieren mit Tauben, Flattervögeln und anderen, habe ich mich dann für die derzeit hippen Kraniche entschieden. Auf Farbe habe ich verzichtet und sie mit weissem quadratisch zugeschnittenen Druckerpapier (80g/m2, 15x15cm) gefaltet. Das hilfreichste Video, fand ich dieses hier.

Gefühlte hundert Kraniche und Monate später, machte ich mich dann an das Auffädeln der Kugeln und Vögel. Zuerst habe ich alle 7 Fäden provisorisch mit den entsprechenden Kugeln und Kranichen bereit gelegt. Zum Auffädeln habe ich dann immer etwa ein gleich grosses Stück Garn abgeschnitten und zu unterst erst mal einen Doppelknopf gemacht. Sprich zwei Schlaufen über den Zeigefinger gerollt. Dann wurde die erste und unterste Filzkugel oder der Kranich mit der Nadel aufgefädelt. Nach jeder Kugel habe ich für die nächste Kugel einen weiteren (Doppel)Knopf gemacht bis der Garn nach meinem Gutdünken gefüllt war. Als ich alle Fäden fertig verschönert hatte, habe ich die Garnenden am Stickrahmen in gleichen Abständen befestigt. Hier habe ich an Knoten nicht gespart. Ich möchte ja nicht, dass dem Baby dann wegen mir ein Kranich oder eine Kugel auf das Gesichtchen pumpst.

Dann habe ich vier exakt gleich lange Fäden abgeschnitten und am oberen Ende zusammengeknotet. Dieses Ende habe ich dann am Ring befestigt. Und zwar mit zig tausend Knoten. Aus dem selben Grund wie oben schon erwähnt. Danach habe ich meinen Mann zur Hilfe geholt und ihn den Stickrahmen halten lassen, damit ich die vier Fäden auf der gleichen Höhe am Stickrahmen befestigen konnte. Auch hier wurde an Knoten nicht gespart. Und dann war es endlich fertig.

Mein Filzkugel-Mobile mit weissen Kranichen.

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Wer ebenfalls für dieses Leichtgewicht von Mobile keinen Haken in die Decke bohren will: Ich hatte von meiner letzten Geburtstagsfeier noch die durchsichtigen Tesa Powerstrips Deco Haken für die Pompons an der Decke befestigt und das Mobile hing bis zum Tag X einwandfrei. Es gibt ja auch noch die speziellen und noch mehr belastbaren Powertstrips Deckenhaken. Dort weiss ich einfach nicht, ob mein kleiner Schlüsselring ebenfalls passen würde. Ansonsten müsste man vielleicht mit einem weiteren Faden aushelfen.

Ich hoffe, dem kleinen Neuling gefällt irgendwann was er sieht. Denn vorerst kuschelt er sich erst mal im 30 cm Abstand geborgen in Mama’s oder Papa’s Armen.

Bilder: © Fräulein Tiger

 

Kleinkinder und digitale Medien

,,Mami Foti“ und ein wenig später macht es klick-klick auf meinem iPhone. Ein Kichern vom kleinen Tiger ertönt, der wieder einmal seine oder meine Füsse fotografiert hat. Das kurz nach rechts wischen, in den Aufnahmemodus gelangen, funktioniert natürlich auch bei Code gesicherten iPhones. Wie das geht, wissen die kleinen neugierigen Racker, die in einer Welt voll mit digitalen Medien aufwachsen, natürlich ganz schnell.

Bereits als Säugling sehen sie dieses viereckige Kästchen, das Mama (oder Papa) so oft herumträgt, um möglichst viele Momente per Handykamera festzuhalten, wenn sie dem Papa, der Oma oder anderen ab und an am Telefon aus dem Alltag und den letzten erreichten Meilensteinen berichtet, im Internet Dinge nachliest, wie z.B. ob der letzte Windelinhalt auch wirklich dem Normalfall entspricht, oder ab und zu Nachrichten tippt, versendet, empfängt und liest. Ein paar machen es sich vor dem Fernseher gemütlich, wenn das kleine Würmchen nach dem Stillen eingeschlafen ist. Der Fernseher steht sowieso oftmals in überdimensionaler Präsenz im Wohnzimmer und verleitet später dazu, Bälle oder anderes dagegen zu werfen. ,,Lustig und gleich nochmal“ denken die sich bestimmt, denn da hechtet Papa immer besonders schnell um sein Heiligtum auch ja rechtzeitig zu beschützen. Ähnlich wie Mama bei der neuen Vase.

Ein Tablet liegt oft auch nicht weit entfernt irgendwo rum. Dieses Hin- und Herwischen ist doch eigentlich „bubi-einfach“. Deshalb beherrschen es oft auch noch Grossmütter und Grossväter. Oder eben schon die Kleinsten.

Wir Eltern sind Vorbilder und die Kleinen ahmen uns noch so gerne nach. Sei es mit Haushaltstätigkeiten, Wörter nachplappern, Gesten, im Umgang mit anderen Menschen, Tieren oder diversen anderen Eigenschaften und Tätigkeiten. Nichts bleibt unbeobachtet. Deshalb ist es sinnvoll, dass jede Familie im Bezug auf Medien seine eigenen Regeln festlegt.

Wir hatten nie explizit die Absicht, dem kleinen Mann sämtliche digitale Medien vorzuenthalten. Jedoch war uns von Anfang an wichtig, dass alles in einem bestimmten Mass und Rahmen geschieht. Sprich als Baby gab es für den kleinen Mann kein Fernsehen, abgesehen von einem kurzen Blick auf ein Tennis- oder Fussballspiel, das der grosse Mann nicht verpassen wollte. Das war’s dann auch schon und galt als Ausnahme. Dauerberieselung, durch permanentes Fernseh-Gedüdel, ist bei uns ein absolutes No Go und würde lediglich zur Überreizung führen. Das Smartphone wurde im ersten Jahr oft mit einer Zahnungshilfe verwechselt und somit sofort wieder ausser Reichweite gebracht. Dennoch ist es als Nachrichtenempfänger, Fotokamera, Telefon usw. oder lediglich als Uhr stets dabei. Auch Selfies werden ab und zu geknipst und sie sehen sich und Mama auf dem Bildschirm. Ähnlich wie bei einem Spiegel. Also sehr faszinierend dieses fotografierende Dingsda.

Und dann wurde das Baby zum Kleinkind. Auch das Interesse an den Geräten wurde mit der Zeit immer grösser und er wollte wissen, welches süsse oder lustige Video von ihm abends dem Papa gezeigt wurde. Sich selbst sehen die Kinder doch immer am liebsten. Eins oder eine bestimmte Anzahl und dann ist wieder Schluss. Mama ist der Chef und bestimmt wie viel und wie lange. Sonst kommt es weg. In der Trotzphase nicht immer ohne Murren, aber auch das gehört dazu. Dasselbe beim iPad oder Fernseher.

Mit dem iPad will er erst seit kurzem richtig damit spielen. Dafür habe ich jeweils ein geführter Zugriff installiert, wo eine bestimmte Nutzungsdauer programmiert werden kann sowie der Zugriff auf lediglich eine App beschränkt ist. Zudem können einige Bildschirmbereiche, z.B. mit Knöpfen die nicht gedrückt werden sollten, deaktiviert werden und so nicht durch zufälliges Herumdrücken aktiviert werden. Hier sind bei uns jeweils 5 Minuten programmiert.

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Unsere Lieblings-Apps sind derzeit sämtliche von Fiete dem freundlichen Seemann. Die sind speziell für Kleinkinder, werbefrei (was gar nicht so einfach ist!) und liebevoll gestaltet. Besonders mögen wir z.B. Fiete Sports, in der Weihnachtszeit den Fiete Adventskalender und jetzt ganz besonders den Fiete KinderZoo, wo jedes Kind ein Tier entworfen, benannt und mit einer Stimme versehen hat. Zudem mag es der kleine Tiger auch manchmal gemeinsam mit Mama Doktor bei Toca Doctor zu spielen. Aber auch animierte Tierwelten wie z.B. von Happy Touch findet er spannend.

Fernsehen findet er weniger faszinierend als Tablets und Smartphone, da er dort nicht selbst interagieren kann. Aber auch hier findet er hie und da mal ein kleine Geschichte ganz interessant. Diese muss meiner Meinung nach aber unbedingt altersgerecht sein. Wie z.B. das Kikanichen. Dort nehme ich die Serie auf und schaue dann jeweils eine Geschichte à ca. 10 Minuten mit ihm gemeinsam an. Das Aufnehmen ist besonders praktisch, da man so den Zeitpunkt und die Dauer selbst bestimmen kann und gleich auch die Werbungen umgehen kann.

Ganz generell lasse ich ihn damit nie alleine und begleite, unterstütze und erkläre ihm die einzelnen Apps, Sendungen & Co. Die Kleinen können ja noch ganz lange nicht unterscheiden, was real ist und was nicht. Die Bilder sind manchmal viel zu hektisch und können demnach auch nicht verarbeitet werden. Auch vor dem Schlafengehen bleiben bei uns die Geräte aus. Ich selbst habe z.B. auch Mühe mit einschlafen, wenn ich zu lange Zeit am Computer oder ähnlichem verbracht habe.

Als ganz praktisch hat sich jedoch das Fernsehen bei uns z.B. bei folgenden Tätigkeiten erwiesen: Wenn Mama ihm ungestört die Haare schneiden möchte, beim Verarzten von grösseren Wunden (Kopfprellungen, Untersuchen von wackelnden Zähnen, blutenden Nasen usw.) oder als vorübergehende Belohnung (jaja ich weiss, nicht gerade Sinn und Zweck, aber dennoch wirkungsvoll) für eine bestimmte Handlung, wie z.B. um ihm anfangs die über mehrere Wochen verordneten Augentropfen etwas schmackhafter zu machen. So hat er dann schön geduldig hingehalten und irgendwann gemerkt, dass das gar nicht so schlimm ist. Danach ging’s wunderbar auch ohne Fernsehen.

Beim Smartphone findet er nebst Videos und Fotos auch die Mimo Gutenachtgeschichten ganz toll. Hier kann Mama ihm die Geschichte erzählen und er kann zwischendurch das passende Geräusch ertönen lassen.

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Auf Schau Hin findet ihr unter anderem auch einige Tipps im Umgang mit Medien im Kleinkindalter.

Ihr möchtet digitale Medien noch länger so gut als möglich meiden? Oder euer Konsum ist bereits höher? Auch gut. Jede Familie macht es genau so wie sie es für richtig hält und darauf kommt es an.

Uns ist es wichtig, ihm einen gesunden Umgang mit den uns zahlreich zur Verfügung stehenden Medien beizubringen und das klappt bisher glücklicherweise ganz gut.

Bilder: © Fiete-App (pd) / iTunes Apple Store / toca boca (pd) / die Mobiliar

Die ersten Zähne

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Ach wie oft habe ich dieses unleidliche Zähne kriegen schon verflucht. Gerade jetzt plagen den kleinen Tiger nebst dieser fiesen Erkältung auch noch die letzten vier Zähne, die noch kommen sollen (die Backenzähne sollen ja nebst den Eckzähnen die Fiesesten sein. Autsch). Zähne kriegen, eine gefühlte Never-Ending-Story. Aber bestimmt ist auch dieser Meilenstein bald geschafft…Die Ratgeber-Skala verspricht zumindest Vollendung bis zum 30. Lebensmonat. Dann sollten alle Zähne weiss blitzen. Sofern man sie natürlich immer schön fleissig putzt. Von Anfang an. Bis sie dann mit ca. 6 Jahren wieder ausfallen werden. Na toll. Immerhin weniger bis gar nicht schmerzhaft und mit Zahnfee im Gepäck. Yeah.

Als ich die ersten Symptome für den Beginn des Zahnens wie z.B. übermässiges Sabbern oder wie verrückt auf allem möglichen herumbeissen beim kleinen Tiger bemerkte, war er drei Monate alt. Bis die beiden ersten weissen Spitzen dann herausgeschaut haben und zum Einsatz gekommen sind, vergingen jedoch nochmals sechs Monate. Gemäss Babyalbum. So schnell vergisst man doch wieder. Nur die Augenringe bleiben. Vermutlich nun ein Leben lang oder mutieren schleichend zu Permanent-Tränensäcken. Aber hey, we dit it.

Und wie konnten wir die fiesen Schmerzen etwas lindern?

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Zum Einen war da unsere allerliebste Sophie, die Giraffe, die wir leider bereits ein Mal ersetzen mussten. Bei einem Ausflug ging sie tatsächlich verloren, da wir sie ÜBERALL dabei hatten. Zum Glück gehört sie längst zu den Klassikern und kann problemlos ausgetauscht werden, ohne dass das Kind es bemerkt. Sie besteht aus 100% unbedenklichem Naturkautschuk, ist mit qualitativ hochwertiger Lebensmittelfarbe bemalt und regt mit ihrem Aussehen, ihrer Form und deren Quietschen alle Sinne an. Auch der orange Beissring, den es gleich dazu gab, wird heute noch sehr geschätzt.

Auf die Veilchenwurzel hat mich damals Henrik’s Osteopathin gebracht und ist eine natürliche Alternative zum Beissring aus Plastik. Sie wird durch das Kauen und Sabbern weich und elastisch und kommt oft als Zahnungshilfe zum Einsatz. Durch das Kauen werden angeblich schmerzlindernde Inhaltsstoffe freigesetzt. Befestigt an einer Schnullerkette wie diese hier ging sie uns nie verloren und war gleich etwas hygienischer. Zur Desinfektion soll man sie in regelmässigen Abständen mit kochendem Wasser übergiessen. Für die späteren Backenzähne sollte dann eine etwas grössere Veilchenwurzel gewählt werden.

Auch die kleine versilberte Babyrassel in Hasenform, die wir zur Geburt geschenkt bekommen haben, dient beim Zahnen zur Kühlung. Sie ist leicht, handlich und bimmelt so schön. Das auf hochglanzpolierte Silber wirkt zudem antibakteriell. Ideal. So süss und mal überhaupt nicht 0815.

An kühlende Beissringen für den Kühlschrank gibt es jede Menge Auswahl. Wie z.B. die Milette Fische oder einen von MAM, der selbst Backenzähne erreicht, oder einen extra Kleinen für die ganz Kleinen ab zwei Monaten (hier) und und und. Hier kommt es ganz auf Geschmack der Eltern und vor allem Alter und Vorliebe des Kindes an. Unser von Chicco war ebenfalls ein Geschenk zur Geburt und ist für ein Alter ab ca. 6 Monaten geeignet.

Als Zahngel haben wir nebst den Osanit Globuli den natürlichen von Osa verwendet. Er enthält Kamillen-, Nelken-, Salbei- und Pfefferminzöl sowie Propolis-Tinktur und kühlt, beruhigt und pflegt das gereizte Zahnfleisch. Es schützt vor Entzündungen und ist zudem zuckerfrei.

Anstelle von den Osanit Globuli bekam ich den Hebammen-Tipp für die homöopathischen Einzeldosen Camilia von Boiron, die wir oft verwendeten und noch etwas einfacher zu verabreichen sind. Der enthaltene homöopathische Wirkstoff Chamomilla lindert die Schmerzen während des Zahnens, ist fiebersenkend und beruhigend. Phytolacca decandra ist ebenfalls ein geeignetes Mittel beim Zahnen, insbesondere bei starkem Verlangen auf etwas zu beissen. Es lindert ebenfalls die Schmerzen und ist fiebersenkend. Rheum ist ein Mittel gegen Durchfall, was beim Zahnen oftmals als Nebenerscheinung auftritt.

Des Weiteren gab ich ihm später so mit ca. 6 Monaten kühlende Gurken- oder Karottensticks aus dem Kühlschrank (Achtung wegen Verschlucken!), ging viel mit ihm an der frischen Luft spazieren, haben ganz viel gekuschelt, Lieder vorgesungen und alles was sonst noch von den Schmerzen ablenkt.

Erst konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie mein Baby mit Zähnen dann aussehen soll. Und jetzt ist das breite Grinsen mit den vielen süssen Milchzähnen nicht mehr wegzudenken.

Bilder: © Fräulein Tiger

Gesund durch den Winter

Haaatschiii! Gesundheit!

Ein Standard-Satz in der jetzigen kalten Jahreszeit. Insbesondere dort wo Kinder auftauchen und ein Virus nach dem anderen die Runde macht. Die Luft ist trocken, zum Spielen trifft man sich jetzt öfters drinnen und die Immunsysteme der kleinen Knirpse müssen erst noch trainiert werden. Ideale Bedingungen also für diese fiesen Grippe- und Erkältungsviren.

Da ich in solchen Fällen oder im Allgemeinen zuerst immer auf natürliche Weise versuche den Genesungsverlauf zu unterstützen, greife ich erst zu fiebersenkenden Mitteln oder anderen schulmedizinischen Arzneimitteln wenn ich merke, dass das Fieber zu hoch ist, er darunter leidet, Schmerzen hat oder es andere Auswirkungen haben könnte. Da höre ich stets auf mein Bauchgefühl und komme bis jetzt so ganz gut zurecht.

Ich bin keine Impfgegnerin. Nein, mein Kind ist auch geimpft, jedoch finde ich es doch etwas gar früh für so einen kleinen Organismus wie es der Impfplan bei uns vorsieht. Zudem empfinde ich auch nicht jeden Impfstoff als nötig oder gar unbedenklich. Wir haben deshalb die Impfungen etwas später als üblich durchgeführt und wirklich nur, wenn ich wusste, dass der kleine Mann auch zu 100% fit ist. Die Impfungen können gerade auch in solchen Fällen wie bei Kindern mit Neurodermitis einen akuten Schub verschlimmern oder manchmal auch auslösen. Doch gerade auch wenn man impft, soll das Immunsystem etwas arbeiten und nicht beim kleinsten Fieberanzeichen Gegenmassnahmen getroffen werden. Dies ist aber meine Meinung und kommt immer auf die entsprechende Situation an. Da unser Kind nicht in die Kita geht, kommt er natürlich auch nicht gleich mit Krankheitserregern in Berührung wie fremdbetreute Kinder.

FIEBER – EINE SCHUTZ- UND HEILREAKTION DES KÖRPERS

Von Fieber spricht man bei Babies und Kindern ab einer Körpertemperatur von 38,5 °C oder darüber. (Als kleiner Anhaltspunkt, die normale rektale Köpertemperatur beträgt zwischen 36,5 und 37,5 °C). Vorher sollte auch nicht eingegriffen werden. Denn Fieber ist ja grundsätzlich eine tolle Sache. Viren und Bakterien können sich bei solchen Temperaturen schlecht vermehren, werden bekämpft und das Immunsystem wird zugleich angekurbelt. Jedoch kann dies für solch kleine Knöpfe eine ziemliche Belastung sein. Manche Kinder spielen auch noch bei hohem Fieber und sind vielleicht einfach etwas müder als sonst, andere hingegen sind anhänglich, weinerlich und wirken ziemlich abgeschlagen. Hier muss von Fall zu Fall entschieden werden und natürlich die Ursache bekannt sein. Gehen wir nun einfach mal von einem gewöhnlichen und zu dieser Jahreszeit typischen viralen Infekt aus. Nebst Zäpfchen, Sirup und Co können zum Beispiel auch korrekt angelegte Wadenwickel (nur bei warmen Händen und Füssen!) zur Fiebersenkung von hohem Fieber beitragen.

BEI SCHNUPFEN UND HUSTEN

Eine verstopfte Nase ist für die Kleinen besonders unangenehm. Trinken und Schlafen werden zur Herausforderung, schnäuzen unmöglich und die Nasenschleimhaut ist trocken und angeschwollen. Damit der Schnupfen nicht in eine Mittelohrentzündung ausartet, sollte das Nasensekret flüssig gehalten werden. Dies geht z.B. mit physiologischer Kochsalzlösung (bei Stillkindern kann man auch Muttermilch in die Nase einträufeln), durch das Befeuchten der trockenen Luft (z.B. durch Aufhängen von feuchten Tüchern), einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel neben dem Bettchen (Döner Bude hallo) und viel Trinken. Kuhmilch sollte jedoch etwas reduziert oder verdünnt werden, da sie eine sehr verschleimende Wirkung hat. Damit das Sekret abfliessen kann, eignet sich eine erhöhte Lage des Oberkörpers. z.B. einen Keil unter die Matratze legen oder das Bettende mit Büchern oder ähnlichem leicht erhöhen. Auch ein warmes Bad eignet sich gut. Auf ätherische Öle sollte aber unbedingt verzichtet werden, da diese Atemnot auslösen können. Zudem bekommen viele Kinder davon Hautausschläge. Das wunde Näschen kann man mit etwas Bepanthen Salbe oder ähnlichem pflegen.

Auch bei Husten ist eine leicht sitzende Stellung angenehmer als flaches Liegen. Hier kann man dieselben Massnahmen wie beim Schnupfen treffen. Oft kommen die beiden Beschwerden ja auch im Doppelpack. Auch hier hilft eine aufgeschnittene Zwiebel, befeuchtete Luft, viel Trinken und auf Kuhmilch zu verzichten oder diese zu reduzieren. Auch Bananen haben eine verschleimende Wirkung und sind bei Husten mit Schleim ebenfalls nicht zu empfehlen. Honig sollten Babies aufgrund des Bakteriums Clostridiums, das zu Lähmungen und gar zum Tod führen kann, frühestens ab dem Ende des 1. Lebensjahres zu sich nehmen. Danach ist Honig bei Husten und Halsschmerzen ein sehr gutes Heilmittel.

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1 ) Physiologische Kochsalzlösung gehört bei mir immer in die Haus- sowie Taschenapotheke. Dabei greife ich jeweils auf die Monodosen von Naaprep zurück. Die eignen sich unterwegs auch wunderbar um Wunden zu spülen oder auch um die Augen bei Verunreinigungen zu säubern. Die sind steril und lassen sich relativ gut dosieren. Zuhause mögen wir aber den Spülspray Triomer mit isotonischem Meerwasser fast lieber. Mit dem weissen Aufsatz für Säuglinge und Kleinkinder wird ein sanfter Sprühnebel hoch hinauf in die Nasenöffnung befördert und fühlt sich auch nicht so kalt an wie die Tropfen aus den Monodosen, was die Kleinen meist lieber mögen. Die Monodosen könnte man natürlich in einer Tasse mit warmen Wasser ebenfalls körperwarm erwärmen. Dies dauert mir jedoch einfach zu lange. Da sich diese fiesen Bazillen meist irgendwann auch auf mich übertragen, kann ich dann mit dem blauen Aufsatz für Erwachsene ebenfalls die Meersalzspülung benutzen. Winwin sozusagen.

2) Seit der kleine Tiger auf der Welt ist, oder sogar unterwegs war, ich mich danach schon früh mit seiner Neurodermitis und anderen Wehwechen auseinandersetzen musste, fand ich den Weg zur Homöopathie. Ich kaufte bei meiner damaligen Homöopathin eine Taschenapotheke mit den gängisten Mitteln in C-Potenzen, las mich ein und kaufte das von ihr empfohlene Buch: Homöopathische Selbstbehandlung in Akutfällen. Die Apotheke ist mittlerweile schon etwas grösser geworden und hilft uns zusammen mit dem Buch schnell und einfach das richtige Mittel zu finden. Ich hüte sie wie ein Schatz und würde sie nicht mehr missen wollen.

3) Eins meiner allerliebsten Bücher in Sachen Gesundheit ist das Buch Natürliche Heilmittel. Viele verschiedene und sanfte Heilungsmethoden mit natürlichen Hilfsmittel werden ausführlich beschrieben, sind mit Bildern einfach nachzuvollziehen und die Extra Sparte für Säuglinge und Kleinkinder schätze ich natürlich besonders. Dieses Buch ist meiner Meinung nach jeden Rappen wert und hat uns schon so oft geholfen.

4) Globuli sind nicht gleich Globuli. Die Infludoron-Globuli von Weleda gehören zu den anthroposophischen Globuli, sprich mit potenzierten Auszügen von Heilpflanzen und Mineralien. Also nicht homöopathische, wo ein Mittel nach einem individuellen Symptom- /oder Krankheitsbild bestimmt wird. Die Globuli eignen sich besonders zur Behandlung von Grippe, grippalen Infekten und fieberhaften Erkältungskrankheiten und sind bei Kindern und Kleinkindern ab zwei Jahren gut geeignet.

5) Die klassische Homöopathie verwendet jeweils immer nur ein einziges Mittel. Dafür muss man sich aber etwas auskennen, das geeignete Mittel finden und dann auch noch zur Hand haben. Beim homöopathischen Hustensirup für Kinder von Omida werden als Komplexmittel verschiedene geeignete Mittel für Reiz- und Bronchialhusten zusammengestellt. Dieser hat bei uns bei den ersten Anzeichen schon oft sehr gut geholfen und der kleine Tiger würde am liebsten aufgrund der Süsse die ganze Flasche leer trinken.

6) Die Strath Kräuterhefe enthält 61 Vitalstoffe und gibt es für Kinder und Erwachsene als Sirup oder als geschmacksneutrale Tropfen. Die Tropfen haben jedoch einen ziemlich hohen Alkoholgehalt, wobei mir die Drogistin erklärt hat, dass dies bei einer Menge von 3x täglich à 7 Tropfen nicht mehr als ein Biss einer reifen Banane entsprechen würde. Wir greifen aber trotzdem lieber zum Sirup, der hingegen sehr intensiv im Geschmack ist. Dem kleinen Mann schmeckt dieser aber sehr, was mir bis heute ein Rätsel ist. Die Vitalstoffe der Kräuterhefe tragen jedoch zur schnelleren Genesung bei und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte.

7) Als ein weiteres Heilmittel dient uns jeweils ein individuell zusammengestellter Spagyrik-Spray, den man in einigen Drogerien mit einer erfahrenen Fachperson zusammenstellen kann. Dieser wird aus ein paar wenigen jedoch mehreren geeigneten spagyrischen Essenzen, die aus Heilkräuter gewonnen werden, gemischt. Kinder bis 4 Jahren kann man gemäss meinem Wissen 3 x täglich 1 Sprühstoss (z.B. auch auf den Nuggi gesprüht) verabreichen. Da bei uns Schnupfen und Husten meistens zusammen einher gehen, haben wir dafür speziell einen Spray machen lassen. Dieser darf gemäss unserer Homöopathin auch nebst dem homöopathischen Mittel angewendet werden.

8) Die Zwiebel. Sie gilt in vielen verschiedenen Bereichen als gesundheitsfördernd. Auch bei Schnupfen und Husten erweist sie uns ihren Dienst. Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel oder klein gehackt in einem Säckchen kann man sie in einem Mindestabstand von 30 cm neben das  Baby- oder Kinderbett stellen oder hängen. Dies befreit die Nase und erleichtert das Atmen. Zusammen mit braunem Zucker oder Honig gibt es zudem viele Rezepte für einen selbstgemachten Hustensaft.

9) Bei einer Erkältung, im Winter bei kalter Zugluft, in trockenen geheizten Räumen oder auch wenn der Tränenkanal des Neugeborenen noch nicht geöffnet ist, können sich die Augen rasch entzünden oder sind etwas gereizt. Nebst auswaschen mit lauwarmen (abgekochten) Wasser (ca. 3 x täglich) haben wir mit den Euphrasia Augentropfen von Omida sehr gute Erfahrungen gemacht.

10) Trinken ist bei solchen Erkältungen das A und O. Entsprechende Tees mit geeigneten Heilpflanzen können da einen guten Beitrag leisten. In Deutschland gibt es von Sidroga einen Kinder-Erkältungstee sowie einen Kinder-Hustentee. Diese sind in der Schweiz leider nicht erhältlich. Die Zusammensetzungen finde ich aber super und wäre froh, wenn es diese auch hier zu kaufen gäbe. Denn der Erkältungstee besteht aus einer Mischung aus Holunderblüten, Lindenblüten, Thymian, Bitterfenchel und Malvenblüten. Bei fieberhaften Erkältungen mache ich dem kleinen Mann selbst jeweils eine Mischung aus schweisstreibenden Holunderblüten, Lindenblüten und schleimlösendem Fenchel, die oft gut nützt. Die deutsche Hustenmischung besteht aus Anis, Lindenblüten und Thymian und lindert Symptome sowohl von Reiz- als auch Bronchialhusten. In der Schweiz besteht die Kinderteemischung aus den Wirkstoffen der Eibischwurzel, Schlüsselblumenblüte, Spitzwegerichblätter, Süssholzwurzel und Thymian und ist hauptsächlich für schleimbildenden Bronchialhusten geeignet.

Da bei uns ein neuer Virus bereits wieder zugeschlagen hat, kümmere ich mich nun wieder um den kleinen Patienten und bete für eine gute Nacht…

Gute Besserung und kommt gesund durch den Winter!

Dieser Beitrag basiert auf keinem medizinischen- oder anderem Fachwissen, sondern ist lediglich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen entstanden.

Bilder: © Fräulein Tiger