Lecker schmecker Zucchini-Küchlein

August. Da bist du ja. Mein Lieblingsmonat. Hochsommer. Gleichzeitig langsamer Übergang zum schönen und milden Herbst. Zum Einstieg feiern wir Nationalfeiertag. Happy Birthday Schweiz. Schön, dass wir an diesem hübschen Ort leben dürfen. Jetzt aber genug mit dem Patriotismus.

Der Morgen des Monatsanfangs war nämlich alles andere als kuschelig und zum Feiern war mir erst recht nicht zumute. Nach langer nächtlicher Bettwache (Vielen Dank liebe Zähne, das zahlen wir euch mit einer Extraportion Zähneputzen heim) meldete sich der kleine Tiger wie üblich um halb 7 und läutete mit seinen Mama-Rufen den Tag ein. Das war wohl nix mit Wiederholung vom Vortag. Bis um halb 9 ausschlafen. Und zwar alle. Nicht nur der Lieblingsmann. Hach, das fühlte sich beinahe an wie Ferien. Abgesehen natürlich vom ersten Frühstück ans Bett um halb 6. (Aber immerhin besser als wie sonst üblich um 4 Uhr, oder?!) Danach nochmals alle weiterdösen. Und den Tag mit einem leckeren Dinkelzopf von der Bäuerin beginnen. Yumm. Ja, aber das war gestern. Nach der letzten Nacht fühlte ich mich so gar nicht lockerflockig und tralala, ihr wisst schon. Vom Traktor überfahren, kommt da schon wesentlich näher. „Tauto“ wie der kleine Tiger so schön sagt und sich jedes Mal irrsinnig über jeden Traktor, der vorbeifährt, freut. So ein Glück, dass der kleine Tiger zum Fressen ist. Da wird der frühe Weckruf dann gleich wieder entschädigt.

Nach dem Frühstück und der zweiten Spielrunde, sank aber langsam die Energie des kleinen Mannes und mir. Nichts wie raus an die frische Luft. Denn heute scheint sogar wieder die Sonne. Beim Kreide malen, schaukeln, Weinbergschnecken mit Wasser begiessen (Mama, „aaaah“, was soviel heisst wie die Schnecke hat Durst), Mini Scooter oder Velo fahren und Hasen füttern, haben wir doch glatt wieder einmal die Zeit vergessen. Ich sollte mir doch etwas für das Mittagessen ausdenken. Hmmm.. da war doch noch was im Internet. Das ich letzte Nacht, als ich nicht mehr einschlafen konnte, noch aufgestöbert habe. Etwas mit Zucchini soll’s sein. Oder bei uns Zucchetti genannt. Das hab ich so ziemlich immer im Kühlschrank. Also habe ich etwas mit den mir vorhandenen Zutaten herumhantiert und dabei sind dann super easy peasy und leckere Zucchini-Küchlein entstanden. Der kleine Mann liebte sie. Vor allem ist er der Ober-Dip-König. Beinahe alles, was er in Crème fraîche tunken kann, findet er toll. Nur auch von den rohen Gemüsestäbchen mal abbeissen, das dann weniger. Diese Küchlein verputzte er jedoch restlos und verlangte noch Nachschlag. Da dachte ich mir, ich muss mir dieses spontane Geköch doch gleich für ein weiteres Mal aufschreiben. Besonders ansehnlich sind sie natürlich nicht, ich bin ja auch keine Foodstylistin oder Foodbloggerin. Aber festgehalten habe ich sie trotzdem für euch. Damit ihr so in etwa eine Ahnung davon bekommt. Uns haben sie auf jeden Fall geschmeckt. Und das ist die Hauptsache. Finden wir.

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Zutaten:

2 mittelgrosse Zucchini

2 Eier

Prise Salz (wer mag, Pfeffer / wurde wegen dem Junior weggelassen)

Ein Stück Lauch

130 g Gruyère gerieben (da kann man bestimmt auch anderen nehmen, wie z.B. Feta o.ä.)

50 g Mehl (Meine Variante: 30 g Dinkelmehl, 20 g Weissmehl)

Rapsöl, Ghee, Sonnenblumenöl, Kokosöl oder sonst was zum Anbraten

Crème fraîche

Zubereitung:

Die Zucchini in feine Streifen hobeln. Zum Beispiel mit einer Röstiraffel. Danach auf einem Küchentuch oder Haushaltspapier ausdrücken. Offen ausbreiten und etwas salzen. Dann etwas ruhen lassen. In meinem Fall ca. 15 Minuten. Danach nochmals die überschüssige Flüssigkeit abtupfen.

Den Lauch in Ringe und danach in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel zusammen mit den Eiern, dem Mehl, den Zucchini und dem Käse vermischen.

Das Öl in der Pfanne erhitzen und kleine Zucchini-Küchlein mittels zwei Löffeln in die Pfanne geben. Ähnlich wie beim Pancake-Backen. Auf beiden Seiten knusprig braun anbraten. Die fertigen Küchlein auf einem Haushaltspapier abtropfen lassen.

Als Beilage Crème fraîche servieren.

Die Küchlein können bei grösseren Mengen oder längeren Wartezeiten im Ofen warmgehalten werden. (50° C Umluft)

Guten Appetit!

PS: Dieses schlichte Besteck-Set von Auerhahn mit dem eingravierten Namen haben wir übrigens zur Geburt bekommen. Das finde ich bis heute eine wunderbare Idee und wird noch ganz lange zum Einsatz kommen.

 

 

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Dutch Baby mit Johannisbeeren

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Das Frühstück war mir schon immer wichtig. Das Ankommen in den Tag. Das gemeinsame Zusammensitzen. Jetzt mit Kind noch viel bewusster. Denn das will ja gut gestärkt in neue Abenteuer aufbrechen. Und da ich als Vollzeitmama ja auch einen etwas flexibleren Zeitplan habe, kann ich mich dann auch mal gut und gerne frühmorgens an den Herd stellen. Natürlich nur für oberleckere Ergebnisse und mit easypeasy Rezepten. Und für alle anderen ist dies das ideale Wochenendfrühstück. Wie bereits {hier} am Geburtstag des kleinen Tigers vorgestellt, bin ich völlig vernarrt in mein Mama-Kochbuch von Hannah Schmitz. Daraus koche ich echt regelmässig und es war bis jetzt immer ein Gaumenschmaus für Gross und Klein.

Nun zum Dutch Baby. Dieser verwandte vom Pfannkuchen/ Omelette, den man im Ofen bäckt und so fluffig aufgeht wie ein Clafoutis, zog mich in seinen Bann und wollte unbedingt ausprobiert werden. Es hat uns dreien so gut geschmeckt, dass wir locker die doppelte Menge hätten verputzen können. Mama meh, meh, da, daaa. Jeder noch so kleine Krümel wurde vernichtet. Restlos. Und wunschlos glücklich. Was ein gutes Frühstück so alles bewirken kann. Vor allem nach einer kurzen Nacht.

Und da Sommerzeit bei mir Beerenkonsum hoch drei bedeutet, und die Beeren nun überall aus der Region in ihrer besten Reife erhältlich sind, passte dieses Rezept umso mehr. Sogar die sauren Johannisbeeren, die hier halt etwas Zucker bekommen, haben mir sehr geschmeckt und dem Dutch Baby eine gewisse Frische gegeben.

Gemäss dem Mama-Tipp von Hannah Schmitz eignen sich jede Art von Beeren und im Winter könne man auch auf tiefgefrorene zurückgreifen. Diese soll man dann jedoch in ein bisschen Mehl wenden, bevor man sie in den Teig gibt. Wenn man Beeren nicht mag, könne man ihn auch pur – mit Zitronensaft beträufelt – geniessen.

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Ich habe mich aber ans vorgegebene Rezept gehalten und dies nun für euch abgeschrieben:

Teig für 1 Dutch Baby

50 g Butter

60 g Mehl

3 EL Zucker

1 Prise Salz

120 ml Milch (Zimmertemperatur)

2 grosse Eier

100 g Johannisbeeren, vom Stiel befreit

1 EL Puderzucker

Ofen auf 220 ° C vorheizen. Butter in einer gusseisernen Pfanne schmelzen. (Dies hatte ich nicht und nahm einfach eine kleine beschichtete Gratinform, klappte ebenso gut.) 1 Esslöffel von der flüssigen Butter in eine hohe Rührschüssel geben. Die gusseiserne Pfanne in den Ofen setzen, um sie heiss werden zu lassen.

In das Gefäss mit der Butter Mehl, 2 Esslöffel Zucker (ich nahm da Rohrzucker), Salz, Milch und Eier hinzufügen und mit einem Stabmixer alles mindestens 30 Sekunden lang mixen. Teig beiseite stellen. In der Zwischenzeit in einer mittleren Schüssel Johannisbeeren mit dem übrigen Esslöffel Zucker vermischen. (Hier würde sich als Alternative bestimmt auch Agavensaft eignen.) Sobald der Ofen 220° C erreicht hat, den Teig in die Pfanne giessen und die Hälfte der Johannisbeeren darüber geben. Für 12-15 Minuten backen. Mit Puderzucker bestäuben und mit den restlichen Johannisbeeren servieren.

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Viel Spass beim Nachbacken und anschliessendem Geniessen!

 

Schokoladentarte

Für die grossen Geburtstagsgäste gab es natürlich keine ultragesunden Muffins, sondern ein Apfelblechkuchen (Rezept gibt’s hier auf meinem alten Blog) und eine leckere Linzertorte, die meine Mutter gebacken hatte. Da aber abends beinahe alles verputzt war, machte ich für den nächsten Tag noch eine Schokoladentarte, da meine liebe Freundin und zugleich Gotti von Henrik zu Besuch kam. Das Rezept habe ich aus dem Mama-Kochbuch von Hannah Schmitz, das ich mir zu Weihnachten gewünscht habe. Hannah Schmitz ist Foodbloggerin und wohnt derzeit mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter in Zürich. Also gar nicht weit von uns. Das Buch ist für Schwangere, Stillende, Babies und Kleinkinder bis zum 3. Lebensjahr. Aber auch danach kann man diese leckeren Rezepte weiterhin nachkochen. Die Schokoladentarte geht ganz schnell, ist easypeasy gemacht, ziemlich deftig, aber super lecker. Perfekt zum Vorbereiten, da die Tarte am Besten erst am nächsten Tag oder einen halben Tag später verzehrt werden soll. So schnell gebacken habe ich schon lange nicht mehr, einen riesen Pluspunkt für mich als Mami. Ausserdem ist die Tarte noch nach mehreren Tagen geniessbar. Aber so lange hat sie es gar nicht überlebt. Yumm.

Schokoladentarte

Das Rezept habe ich für euch abgeschrieben:

Schokoladentarte

Für eine Springform von 24cm Durchmesser

200 g gute Zartbitterschokolade

200 g Butter

220 g Zucker

5 Eier

2 EL Mehl

1 Prise Salz

1 Teelöffel Instant-Espressopulver

1 EL Kakao zum Bestäuben

Schokolade und Butter in der Mikrowelle oder in einem Topf auf der Herdplatte schmelzen. Schokoladen-Butter-Mischung in eine grosse Rührschüssel füllen und den Zucker einrieseln lassen. Mit dem Handmixer auf kleinster Stufe gut verschlagen. Nach und nach die Eier einzeln zugeben und unterrühren. Zum Schluss das Mehl, Salz und das Espressopulver kurz untermengen. Ofen auf 190° C vorheizen. Den Teig in eine eingefettete Springform füllen und 22 Minuten backen. Nach dem Auskühlen mit Kakaopulver bestäuben.

Bon Appetit!

 

 

Vive la France – von Gnocchi-Subito zu Frau Quiche

Bonjour mes chers lecteurs. Gestern war mir nach einer Quiche zumute. Das erinnerte mich gleich an meine französische Freundin und ehemalige Nachbarin, die der französischen Küche alle Ehre macht. Eine Französin wie man sie sich vorstellt, mit dem täglich elegant frisierten Dutt, einem Hauch Sonne auf der Haut, hantiert sie in der Küche und zaubert ein Mise en Place in Perfektion. Der Geruch aus dem Ofen verlieh unserem Daheim für einen kurzen Moment ebenfalls eine französische Note. Was so ziemlich das einzig französische, nebst den schönen Etageren und dem Lieblingsparfum von Yves Saint Laurent natürlich, in unserer eher nordisch eingerichteten Wohnung ist.

Irgendwo musste doch noch so ein Quiche-Rezept sein. Also durchstöberten mein Sohn und ich den Korb mit all den leckeren Rezepten und Magazinen. Ausräumen ist ja momentan ganz toll. Aber einräumen, nein danke. Da ist es ja, in dem Küchenzauber-Magazin vom letzten Jahr. „Erleben Sie ein grünes Wunder“ und „ran an den schlanken Kürbis“ wurde die Sparte mit den Zucchini-Rezepten angepriesen. Und gleich als Erstes, die Zucchini-Quiche mit Tomate. Yumm, das nehmen wir. „Mämm-mämm-mämm“ macht mein kleiner Tiger. Dem schmecken die Zucchini nämlich ebenfalls sehr. Zubereitungszeit 60-70 Minuten. Hmm also nicht mehr ganz so subito wie sonst immer. Egal, wir versuchen’s. Also wurde der Mürbeteig so schnell geknetet wie Lucky Luke schiessen kann, während der kleine Mann eingekuschelt im Laufstall neben der Küche seelenruhig sein Fläschchen getrunken hat. Phu geschafft, ab damit in den Kühlschrank. Die Zucchini wurden unter Aufsicht des kleinen Tigers, wie immer im Ergobaby mit dabei, gehobelt und vorgekocht. Mit der Zubereitung des Gusses wurde es dem Herrn zu bunt und war somit bereit für seinen morgendlichen Powernap. In dieser Zeit konnte die Quiche belegt werden und dann schlussendlich für 45 Minuten im Ofen vor sich hin bräunen. Und es hat sich gelohnt, wir konnten ihn noch lauwarm geniessen und schmeckte speziell gut an diesem bitterkalten Herbsttag. Brrrr. Notiz an mich: Handschuhe am Kinderwagen montieren nicht vergessen. Mist wo sind die denn beim Umzug wieder hingekommen? Im Keller? Im Schrank? Stop stop stop, wir waren ja noch beim Rezept von der Zucchini-Quiche mit Tomate. Stimmt. Das muss ich ja noch für euch abschreiben. Also tadaaa:

Zucchini-Quiche mit Tomate

Zutaten für 1 Springform (Durchmesser 28 cm), Zubereitungszeit: 60 – 70 Minuten (ohne Kind), mit Kind: gefühlte 2 Stunden

Für den Teig:

220 g Mehl

1 Ei

1 Eigelb

Salz

100 g kalte Butter

Für den Belag:

600 g kleine Zucchini

Salz

1 Tomate

Für den Guss:

2 Eier

100 g Crème fraîche

Salz, Pfeffer

100 g Käse, gerieben (bei uns war’s Gruyère)

1-2 Zweige Rosmarin

Zubereitung:

  1. Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen: Dazu das Mehl auf die Arbeitsfläche sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und das Ei, das Eigelb und das Salz hineingeben. Die in kleine Stücke geschnittene Butter dazugeben und die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie gewickelt ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. 2 Liter Wasser mit 2 EL Salz aufkochen (es muss tatsächlich so salzig sein!), die Zucchinischeiben 3 Minuten darin sprudelnd kochen, abgiessen und abtropfen lassen. Am besten geht das, wenn man sie auf einem sauberen Küchenhandtuch ausbreitet.
  3. Die Tomate waschen und in Scheiben schneiden.
  4. Für den Guss die Eier mit Crème fraîche verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die gefettete Backform mit dem Teig auslegen, dabei einen 2 cm hohen Rand formen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrfach einstechen und die Hälfte des Käses drüberstreuen.
  6. Zucchini auf dem Teigboden verteilen, zuoberst auch die Tomatenscheiben. Die Eiermischung über die Zucchini und Tomate giessen, sodass alles bedeckt ist. Mit dem restlichen Käse bestreuen.
  7. Die Quiche ca. 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis die Oberfläche gebräunt ist. Nach dem Herausnehmen ca. 5 Minuten ruhen lassen, bevor der Rand der Backform entfernt wird. Zuletzt den Rosmarin darübergeben.

Zucchini-Quiche mit Tomate

Zucchini-Quiche mit Tomate

In dem Sinne eine liebevolles Adieu mit einem Augenzwinkern an die alte Heimat und ein schönes Wochenende!

Subito Rezept Nr. 1 – Gnocchi-Gratin mit Schinkenrollen

Da mich unser kleiner Racker auch mittags mit der Breizubereitung und anschliessender Verköstigung ganz schön auf Trab hält und der Lieblingsmann logischerweise auch gerne was Leckeres zu Mittag isst, musste ich mir ein paar Rezepte raussuchen, die gut mit unserem Zeitmanagement harmonieren. Denn für ein aufwendiges Geköch bleibt so gar nicht mehr viel Zeit. Hat der kleine Tiger erst mal seinen Brei verschlungen, gilt es schnell das ganze Chaos zu beseitigen, ihn sauber zu machen und dann ran an den Herd, sodass ich den kleinen Mann dann auch pünktlich zum Mittagsschlaf hinlegen kann und mein Mann und ich später in Ruhe gemeinsam zu Mittag essen können. So ist ein Gnocchi-Gratin mit Schinkenrollen genau das Richtige für uns. Den Guss und die Gnocchis kann ich easypeasy zur gleichen Zeit wie den Brei vorbereiten und dann ab in den Ofen damit, während der kleine Herr genüsslich seinen Brei verspeist. Dieses Rezept eignet sich natürlich auch für alle anderen, die gerne was Leckeres subito auf den Tisch bringen wollen.

Das Rezept stammt von einer gewissen Betty, die in der Schweiz ziemlich berühmt ist. Ich habe es für euch abgeschrieben und mich auch gleich an dem Bild des Rezeptbuches bedient, da meins nur ein Handy-Schnappschuss war. Denn die Gnocchis wurden ebenfalls so subito gegessen wie sie gemacht wurden. Schwupps und weg waren sie. Unser Date mit Herr und Frau Gnocchi, die an unsere ehemaligen Besuche beim Italiener erinnern. Und jetzt Bon App und viel Spass beim Nachkochen.

Gnocchi-Gratin mit Schinkenrollen

ihr benötigt dazu eine weite ofenfeste Form von ca. 3 Litern, gefettet (geht also null problemo auch nicht gefettet ;-))

  • 750 g Kartoffelgnocchi          in der vorbereiteten Form verteilen / ich koche sie zuerst ein paar Minuten im heissen Wasser
  • 12 Tranchen Schinken          locker aufrollen, auf die Gnocchi legen
Guss
  • 3 dl Vollrahm
  • 1 dl Fleischbouillon / ist auch lecker mit Gemüsebouillon, je nachdem was gerade griffbereit ist
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 1 EL Cognac / ich nehme entweder Noilly Prat oder Weisswein, oder lasse ihn ganz weg
  • wenig Pfeffer
alles verrühren, über den Gratin giessen
Gratinieren: ca. 20 Minuten in der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens.