Hippe Kindermode aus dem Norden

Kopenhagen 2Kopenhagen / Bild © fräulein tiger

Wer mich kennt, weiss dass ich mein Herz vor 8 Jahren an die dänische Hauptstadt Kopenhagen verschenkt habe. Der nordische Vorname des kleinen Tigers wurde deshalb nicht zufällig gewählt. Blutjung und frisch verliebt (also nach zwei Jahren Beziehung *räusper* und noch vor den 20igern, also noch als Teenies – Himmel das ist ja noch gar nicht allzu lange her – Hmmm vielleicht plagen mich deshalb noch ab und zu diese fiesen Hautunreinheiten?! Hoffentlich werden’s die 30iger dann richten. Ich schweife ab, sorry.) besuchten mein Mann und ich über Silvester diese einzigartige, stilvolle und übersichtliche Stadt. Ich war fasziniert von dem schlichten, gradlinigen, praktischen und so trendigem Stil der Dänen. In Sachen Mode, Einrichtung und vielem mehr haben sie sofort mein Herz erobert. Die hübschen Frauen, vorwiegend Blondinen, mit ihrem coolen und doch chicen Stil fand ich wahnsinnig inspirierend. Wenn sich die Männer da umdrehen, ist das also gut nachvollziehbar.

Hochwertige und nachhaltige Produkte, grafische Muster, naturverbundene Motive, ein Hang zu schwarz/weiss, Farben dezent und gekonnt eingesetzt, all das und vieles mehr schätze ich am nordischen Design.

Es gibt derzeit viele hippe Kinderlabels auf dem Markt, die ihren Ursprung im Norden haben. Drei davon möchte ich euch hier kurz vorstellen. Die derzeitigen Herbst/Winter-Kollektionen sind nicht mehr ganz so farbenfroh und eher in sanften Naturtönen gehalten. Perfekt für die kommende Saison.

Hippe Kinderlabels AW16

Soft Gallery ist ein dänisches Label mit Sitz in Kopenhagen, das mit lokalen und internationalen Künstlern zusammenarbeitet und so einzigartige Kleidungsstücke entwirft und gestaltet. Gegründet wurde das Unternehmen 2007 von Tine Holt Møller und Barbara Hvidt, die sich während des Studiums in London kennengelernt haben. Ein grosser Schwerpunkt des Labels liegt in hochwertigen Materialien und bequem geschnittener Kleidung.

Hippe Kinderlabels AW16_17

Das isländische Label iglo + indi wurde 2008 von Designerin Helga Ólafsdóttir gegründet. Sie studierte in Kopenhagen, London und Mailand. Jedes Kind ist für sie eine Inspiration. Sie bewundert die kindliche Ehrlichkeit, das Unverbrauchte, deren Humor und Lebensfreude. Das Label steht für frische Farben, einzigartige Prints und Verspieltheit. Bequeme Kleidung aus Bio-Textilien mit ausgewählten Motiven und Farben macht aus iglo + indi eine kreative und lustige Kindermarke. Sie setzen zudem auf faire und gesunde Arbeitsbedingungen ohne jegliche Kinderarbeit.

Mini Rodini ist ein schwedisches Kinderlabel, das 2006 von der Grafikerin Cassandra Rhodin gegründet wurde. Das Ziel des Labels ist es, hochqualitative Kleidung mit interessanten und verspielten Designs für Kinder unter umweltfreundlichen und ethisch korrekten Arbeits- und Produktionsbedingungen herzustellen. Kleidung für Kinder, die zur deren eigenen Persönlichkeit, Laune und Kreativität passen. Den Rucksack von Mini Rodini mit dem süssen Panda-Motiv habe ich bereits hier vorgestellt.

Gute Qualität, faire Arbeitsbedingungen und aussergewöhnliche Designs von kreativen Köpfen haben natürlich ihren Preis. Deshalb ist die Kleidung nicht ganz so erschwinglich, wie wir es von anderen Modeketten kennen.

Wer aber wie ich, ebenfalls ab und zu auf speziellere Kleidung abfährt und sich und dem kleinen Familienmitglied etwas gönnen möchte, wäre auch der Mamalicious Market, der das nächste Mal am 19. / 20. November 2016 in Küsnacht ZH stattfindet, eine gute Alternative. Dort sind die besten Brands und Kinderläden der Schweiz unter einem Dach vereint und bieten einen Lagerverkauf ab 50% Rabatt an. Ich war im Januar bereits dort und hab da gleich zugeschlagen. Mini Rodini Kleidung im Tiger-Look, iglo + indi Panda Shirt, Dino-Print Hosen von Munsterkids wanderten unter anderem in meinen Einkaufskorb und werden jetzt noch unglaublich gerne vom kleinen Tiger getragen. Für Spielecken, gesunde Snacks oder einfache Verpflegung wurde ebenfalls gesorgt. Ich werde mir den nächsten Termin auf jeden Fall freihalten.

Ein paar ausgewählte Stücke der obigen drei Kindermarken gibt es übrigens unter anderem beim St. Galler Online-Shop Stadtlandkind, oder teils auch bei Little Vikings zu kaufen.

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Campingferien mit Kindern

Camping

Bild via Pinterest

Ich bin seit jeher ein Campingkind. Bis auf ein paar wenige Male, verbrachten wir unsere Sommerferien jeweils auf dem Campingplatz. Kein Hardcore-Camping mit Zelt, Lagerfeuer & Co. Nein, das dann doch nicht. Anfangs mieteten wir einen Wohnwagen, danach folgten Bungalows, fixe Caravans oder ähnliches und zu guter Letzt der eigene Wohnwagen meiner Eltern. Was eigenes, einem familienfreundlichen Wohnwagen, davon träumen wir. Regelmässig besuchen wir Campingausstellungen und schauen uns dort die aktuellsten Modelle mit jeglichem neuen und modernen Schnickschnack an. Am liebsten würden wir jedes Mal gleich einen an unsere bereits montierte Anhängerkupplung hängen und davon düsen. Doch die momentanen Umstände ermöglichen es uns noch nicht, unseren Traum von den eigenen vier Wänden auf Rädern zu erfüllen. Bis dahin warten wir „geduldig“ und verbringen die Ferien in gemieteten Unterkünften.

Sobald sich die Schranken des Campingplatzes öffnen, fühle ich mich wie in einer anderen Welt. Die lockere, ungezwungene Atmosphäre zieht mich in ihren Bann. Familien, Paare, Senioren, Feriengäste aller Art, machen den Park lebendig. Das Treiben und zugleich die Ruhe, die Rückzugsmöglichkeit ins“eigene“ Heim, ist genau das, was wir in unserem Urlaub als Familie suchen. Das morgendliche Brot holen, sich treffen im Supermarkt, beim Abwasch, beim Spielen, am Strand, in der vorübergehenden Nachbarschaft, bei Animationen, beim Glacé schlecken, all das gehört zum Campingurlaub dazu. Unabhängig sein und doch irgendwie dazugehören. An solch einem Ort fühlen wir uns eine Zeit lang zuhause und geniessen jeden einzelnen Ferientag. Besonders jetzt mit Kind. Die Möglichkeit zum selber Kochen, Frühstücken im Pyjama, Abendessen im Schlabberlook, bis spätabends mit dem Partner in Flipflops oder barfuss auf der Veranda reden, essen, Spiele spielen, während das Kind eine Tür weiter selig schläft. Das umfassende Freizeitangebot, die vielen anderen Kinder und vieles mehr ermöglichen einen unterhaltsamen Urlaub bereits für die ganz Kleinen.

Der Sommer feiert ja derzeit sein Comeback und auch im Herbst ist es noch wunderbar angenehm Ferien auf dem Campingplatz zu verbringen. Oder ihr plant bereits euren nächsten Urlaub im Frühjahr oder Sommer? Folgende Plätze haben wir schon besucht und sind auf jeden Fall empfehlenswert und kinderfreundlich. Vielleicht entscheidet auch ihr euch für einen Campingurlaub als Familie?

Campofelice 1

Wer nicht allzu weit weg fahren möchte, wie wir letztes Jahr als Henrik 5 Monate alt war, wer den Süden der Schweiz mag, kann in Tenero am schönen Lago Maggiore auf dem Campingplatz Campofelice einen tollen Urlaub verbringen. Als Kind war ich schon mehrere Male dort und fühle mich dort gleich zuhause. Man kann Wohnwagen oder aber auch die im letzten Jahr gebauten nigelnagel neuen Bungalows mieten. Ascona, Locarno und viele weitere tolle Ortschaften laden zum Erkunden ein. Die sanitären Anlagen sind einwandfrei und der See mit der sicheren Badezone und dem Rasen- und Sandstrand ist für Kinder ideal.

Campofelice 2Campofelice 4Campofelice 3Bilder von campofelice.ch

Pra delle torri 5

Wer’s noch südlicher und italienischer mag, kann mit ein paar Stunden mehr Reisezeit (von uns aus ca. 6,5 h) ans Feriendomizil Pra‘ Delle Torri in Caorle gelangen. Dort haben wir dieses Jahr unseren Familienurlaub verbracht und waren vom Platz rundum begeistert. Bereits für die ganz Kleinen ist das Fantasy World sowie die Piratenschiff-Poollandschaft der Hit. Der ganze Platz lädt zum Spielen und Entdecken ein. Der Strand ist sehr sauber und übersichtlich. Das Mobilheim haben wir über Eurocamp gebucht, weil man da sämtliche Baby- und Kleinkindausstattungen gratis oder gegen einen kleinen Aufpreis dazu buchen kann. Eine Badewanne und ein Hochstuhl waren sehr von Nutzen. Die Wickelmatte und das Reisebett waren nicht wirklich bis gar nicht sauber. Daher war ich froh, ein eigenes und sauberes Reisebett mitgenommen zu haben. Wickeln ging auf der freien Matratze auf einem Handtuch und einer Plastik-Wickelunterlage einwandfrei. Als geeignete Stops auf der eher längeren Reise, eignen sich in Italien jegliche Autogrill-Raststätten sowie auf Schweizer Seite die Marché-Raststätte in Bellinzona, welche eine Kinderspiellandschaft sowie einen separaten Wickelraum bietet.

Pra delle torriPra delle torri 3Bilder von pradelletorri.it

Prairies de la mer

Die dritte Destination geht nach Frankreich. Südfrankreich genauer gesagt. In Port Grimaud liegt der Prairies de la mer – Campingplatz. Ausflugsziele wie St. Tropez, Sainte Maxime, Grimaud oder gar Cannes (1h entfernt), laden zum Verweilen ein. Der Platz ist mit seinen speziell angeordneten Farés ein wunderbarer Ort für Familien. Auch hier wird in Sachen Animationen keine Wünsche offen gelassen. Wir waren bereits zwei Mal dort und haben es sehr genossen. Das französische Flair und der ausgesprochen moderne Platz fühlen sich sehr luxuriös an. Für Campingverhältnisse allemal. Einziger Kritikpunkt ist der etwas körnige Sandstrand. Liegestühle schaffen da Abhilfe. Doch wer kann mit Kind schon gross auf einer Liege entspannen? Sandburgen bauen, planschen, fertig los!

Prairies de la mer 2

Bilder von riviera-villages.com

Geschenke zur Geburt

Letzte Woche war ich seit langem wieder einmal auf Geschenksuche für meine grossen und Henriks kleinen Freunde. Etwas kleines und feines für jeden musste her. Der kleine Tiger war natürlich auch dabei. Wie gut, dass vis à vis des Geschäftes gleich eine Baustelle inklusive Bagger vor Ort war. Er drückte sich die Nase an der Scheibe platt, ass eine gefühlte halbe Stunde lang sein Znüni-Böxli leer und kommentierte Mamas Auf und Ab, ihr Gestöber durch die Regale und das emsige Zusammensuchen. Da ich die Ladenbesitzerin (von bella casa) kannte, war das auch in aller Ruhe möglich. Sie hielt mich budgetmässig auf dem Laufenden und schaffte Ordnung in meinem Sammelsurium, das sich allmählich auf der Ladentheke gebildet hatte. Ach schön war’s. Hätt ich doch am liebsten gleich alles für mich selbst gebunkert. Und dann waren da noch die herzallerliebsten Dinge für die ganz frischen Erdenbürger. Das inspirierte mich gleich dazu, ein paar Geschenksideen für die süssen Neuankömmlinge zusammen zu suchen. Von ganz preiswert bis eher teuer. Ganz nach Budget, Beziehung zum Kind (Gotti, Götti (Pate/Patin), Grosseltern, Bekannte usw.) und natürlich Geschmack. Wer weiss, vielleicht ist auch etwas für euch dabei?Geschenke zur Geburt1) Wie wär’s mit einem Steckvogel von Sebra, der auch im Kinderzimmer eine gute Falle macht und nicht wie all die anderen Steckspiele und Pyramiden in einer Kiste versteckt werden muss? Holzspielzeug finde ich persönlich sowieso immer viel hübscher und hochwertiger.

2) Eine Spieluhr finde ich auch immer ganz toll und beruhigend für die Kleinen. Diese Eule namens Olivia (ohne Witz!) von Ferm Living habe ich mir bereits vor der Schwangerschaft von Henrik gekauft. Während der Schwangerschaft kam sie dann via Bauchdecke zum Einsatz und schläft nun seit Geburt in seinem Bettchen. Die Melodie, Brahms Lullaby, hatte ich bereits als Baby in meinem Teddy und ist auch für mich eine schöne Kindheitserinnerung. Praktisch finde ich auch die Hängevorrichtung. Sie kann somit auch als Mobile zum Einsatz kommen.

3) ,,Mensch bist du gross geworden!“ Das hören Kinder vermutlich ständig. Aber seit ich selbst Mama bin, kann ich den Satz endlich nachvollziehen und staune so oft, wie schnell die Zeit vergeht. Um diese Meilensteine festzuhalten, wäre doch eine hübsche Messlatte zum Beispiel die Safari-Version von Done by Deer eine gute Idee. Nachtrag: Hab soeben gemerkt, dass die hübsche Messlatte (I’m Not A Baby) von Baby Art nun ebenfalls in der Schweiz erhältlich ist. Diese gefällt mir auch sehr gut und ist mit diversen Aufklebern individuell zu verzieren möglich.

4) Eine Gutenacht-Lampe eignet sich zum Beispiel zur Einstimmung aufs Abendritual, fürs nächtliche Reinschleichen, gegen die Angst vor Dunkelheit und fürs spätere böse Geister Vertreiben sowie für die Kinderzimmer-Aufhübschung. Wir bekamen einst den wunderbaren Miffy geschenkt, den ich nicht mehr hergeben würde. Das dimmbare Licht und die süsse Hasenfigur hat es uns angetan. Aber auch die neue etwas preisgünstigere PaperBoat Lampe von Goodnight Light finde ich einen super Hingucker. Gibt’s auch in sämtlichen Farben.

5) Puck- und Mulltücher kann doch jede Mutter und jedes Neugeborene gut gebrauchen. Sei es zum Einwickeln und Beruhigen, zum Zudecken, zum Spucke und K**** abwischen (das was oben rauskommt – klar :D), oder beim Stillen als Sichtschutz. Wers mag. Ich hatte dafür selten Zeit, keine Lust oder gar Hemmungen. Warum auch in der heutigen so stillfreundlichen und modernen, herrlich unverklemmten Zeit. Und mal ehrlich, wer findet so eine stillende Brust schon anziehend. Abgesehen von den wenigen Fetischisten natürlich. Aber anyway, die Tücher von Aden + Anais finde ich mit den diversen Muster ein hübsches und sogleich praktisches Geschenk.

6) Eine hübsche Kinderwagenkette zu finden, empfand ich in meiner Schwangerschaft als ein Ding der Unmöglichkeit. Die handelsüblichen bammelnden Plüschtiere und hölzernen Figuren entsprachen nicht meinem Geschmack und versperrten mir die Sicht auf mein süsses Baby, das in der riesigen Kinderwagenwanne doch eh schon unterging. Die verschiedenen Exemplare von Sebra finde ich aber wirklich schön und ich hätte mich damals sehr über eine solche Kette gefreut.

7) Anfangs wirkt das Babyzimmer oft noch karg, steril, vielleicht eher neutral gehalten und noch ohne viel Leben. Wie wär’s zum Beispiel mit einem schönen Print von Mimirella? Ich tausche noch heute regelmässig die Bilder in Henriks Zimmer aus und wir erfreuen uns beide an den neuen ,,aufgefrischten“ Abbildungen an der Wand.

8) Ein Baby-Fotoalbum hält das erste und ganz besondere Jahr fest. Für die Eltern wie auch für die Kleinen ein Buch, das man immer wieder gerne anschaut. Wie schnell gehen auch bestimmte Taten und Meilensteine vergessen. Dies festzuhalten lohnt sich und fiel mir mit dem Babyalbum (Meine Babyzeit) von Bellybutton besonders leicht. Die modern gestalteten Seiten, ohne viel Chichi sowie das handliche und kleine Format überzeugten mich restlos.

9) Sophie la Girafe, wer kennt sie nicht. Der Klassiker in Frankreich seit mehr als 45 Jahren. Die süsse Giraffe aus Naturkautschuk und Lebensmittelfarbe dient prächtig als Zahnungshilfe, zur Sinnesanregung und als treuen und handlichen Begleiter. Sie kam bei uns in der was-passiert-wenn-ichs-auf-den-Boden-schmeiss-Phase einige Male unter die (Kinderwagen)Räder, da sie aber auch noch fröhlich quiekt, ging sie dabei nie verloren.

10) Ein Rucksack mag etwas gar verfrüht sein. Aber wie oben schon erwähnt, wachsen sie so schnell und schwupp wollen sie ihren eigenen Rucksack mit ihren liebsten Dingen füllen und mittragen. In der Zwischenzeit kann ihn Mama auch als Wickeletui, als Spielsachen-Transporttasche oder als Deko-Element im Kinderzimmer nutzen. Den von Mini Rodini finde ich besonders süss. Gabs auch mal in coolem gelb oder süssem rosa, bevor sie überall ausverkauft waren.

11) Last but not least. Die Babyrassel. Vermutlich eines der ältesten Bespassungs- und Beilaunehalte-Mittel der Menschheit. Die Schnecke kriecht bei uns jetzt noch „das Bergli uf und hine wieder abe“. Das süsse Bambi am Holzring gefällt mir auch besonders gut. Beides von Sebra.

Lettering Freebie / Prints fürs Kinderzimmer

Fräulein Tiger (900x750)

Seit gut drei Wochen hat mich das „Lettern“ gepackt. Schon lange haben es mir die verschnörkelten kalligraphischen Schriften in allen Variationen und in neuem modernen Design angetan. Bereits als Kind hatte ich grosse Freude an den speziellen Kalligraphie-Füllern von meinem Vater, die damals kaum angerührt werden durften und wie ein Schatz in seinem Schreibtischkorpus behütet wurden. Da geht es heute mit meinem kleinen „Tinguely“, der zurzeit eine grosse Leidenschaft fürs (Traktor- und Auto-)Räder sowie für Bälle, Kreise und Schneckenhäuser malen hat, ein wenig anders zu und her. Der möchte natürlich uuuunbedingt mitmalen, wenn er Mama und die herrlichen Filzstifte sieht und springt mir regelrecht auf den Schoss. Allein darf er dann aber doch nicht an diese teuren Malutensilien ran, aber ein paar gemeinsame Strichübungen und der kleine Künstler ist sehr zufrieden mit dem gemeinsam erstellten Werk. Da ich dann aber selbst keinen einzigen Strich mehr alleine malen darf, verschiebe ich diese Übungsstunden meist auf die Mittags- oder Feierabendpausen.

An unserer Hochzeit vor bald zwei Jahren wurden ebenfalls in diesem Stil Einladungen und Tischkärtchen von mir am Computer gestaltet. Dass man das auch selber ausprobieren könnte, kam mir damals noch nicht in den Sinn. Wäre aber auch sicher nicht gleich schön geworden. Denn es ist wirklich schwer. Also vergebt mir bitte die teils noch krakeligen Schriftzüge. Ich bin aber fleissig am Üben, sofern es Zeit, Geduld und Kind erlauben, und habe nun einige bekannte Sprüche aus dem Internet abgeschaut, die man zum Beispiel im Kinderzimmer, am Kühlschrank für den Liebsten oder einfach so für sich selbst aufhängen kann.

Für das Lettering Freebie könnt ihr hier klicken und je nach Lust und Laune ausdrucken, aufhängen, ausmalen, was immer ihr möchtet. Viel Spass damit.

you are loved

love you to the moon and back 1

you are something special

 

 

Was lesen wir heute? Part II

Wie hier bereits erwähnt, verschlingt der kleine Tiger täglich seine liebsten Bücher. Deshalb möchte ich das „Was lesen wir heute?“ gleich weiterführen. Welche Lektüren bei uns momentan aktuell sind, möchte ich hier unten ermeut für euch auflisten.

Es ist so schön mit anzusehen, welche Fortschritte klein Henrik jeden Tag macht, schon so viele Zusammenhänge versteht und teils auch schon mit Lauten oder Worten ausdrücken oder nachahmen kann. Da macht das Vorlesen, Singen und Erzählen gleich doppelt so viel Spass.

Bücher 2Alle vier Jahreszeiten von Katrin Wiehle. In diesem wunderschönen Naturbuch werden die vier Jahreszeiten mit herrlichen Illustrationen von Menschen, Pflanzen und Tieren erzählt. Ich finde das Buch ist auch im Bücherregal des Kinderzimmers ein schöner Blickfang und Henrik wählt es meist nach dem Aufwachen aus.

Henrik LIEBT die Wimmelbücher von Rotraut Susanne Berner. Momentan ist das Sommer-Wimmelbuch entsprechend der aktuellen Jahreszeit der Favorit. Das Frühlings-Wimmelbuch hatte er bereits vergöttert und gefühlte tausend Mal am Tag betrachtet. Bald wird das Herbst- und das Winterwimmelbuch folgen. Da die Geschichte mit den Bewohnern von Wimmlingen mittels wunderbaren und realitätsnahen Bildern weiter erzählt wird und die Lokalitäten in jedem Buch gleich bleiben, können sich die kleinen Knirpse schnell alle Charaktere merken und Zusammenhänge erkennen. Ich selbst finde es immer wieder spannend, was es in diesen Büchern alles zu entdecken gibt und bin gespannt was Manfred, Elke, Jonas, Ina, Kater Mingus, Katze Monika & Co. im nächsten Buch noch alles erleben werden.

Mein liebstes Bauernhof Wimmelbuch von Julia Straus zeigt verschiedene Szenen aus dem Landleben, wo es gibt immer wieder witzige Details zu entdecken gibt. Und das Wichtigste, auf beinahe jeder Seite ist ein Traktor abgebildet. Ein riesiger Pluspunkt für den kleinen Tiger.

Moritz, Katzenkind von Vanessa Julian-Ottie stammt noch aus meiner Kindheit. 1987 ist es erschienen. Vermutlich deshalb ein Grund, wieso ich es in der Schweiz nirgendwo mehr zu kaufen fand. Henrik mag die Reise und das Abenteuer vom kleinen Kater Moritz sehr und freut sich immer wieder, wenn Moritz auf die stacheligen Igel trifft. Mama Auuuuu!

Chömed Chinde, mir wänd singe vom Hug Verlag inkl. CD aller Lieder hatte ich bereits als Kind nachgesungen und der kleine Tiger liebt es zu den bekannten Mundart-Liedern zu tanzen, die Bilder während dem Singen zu betrachten und seit neustem auch stellenweise mitzusingen. Abends wählt er dann immer bei der Mama-Jukebox eins oder mehrere Lieder seiner Wahl zum Einschlafen aus.

Guck mal wer da ist! Im Garten von Anna Milbourne zeigt alles was draussen im Garten so kreucht und fleucht und kann durch Gucklöcher der wunderbaren Illustrationen betrachtet werden. Ideal zur jetzigen Jahreszeit, wo Henrik draussen bei uns im Naherholungsgebiet gleich alles selber entdecken kann.

Löschen, baggern, pflügen ist ein weiteres Buch des Coppenrath-Verlags, das bei uns Einzug genommen hat. Ideal für kleine Jungs oder Mädels, die sich ebenfalls sehr für Fahrzeuge aller Art interessieren.

Nori geht schlafen von Brigitte Weninger bekamen wir beim Versli-Morgen in der Dorfbibliothek geschenkt und ist seitdem als Gutenachtgeschichte bei uns sehr beliebt. Auf ein paar wenigen Seiten mit einfachen Bildern und Klappen wird das Abendritual vom Kater Nori erzählt.

Elmar von David McKee handelt von einem nicht elefantenfarbigen Elefanten. Der ist nämlich kariert und zwar in sämtlichen Farben. Eine hübsche Geschichte eines etwas anderen Elefanten, der andere immer zum Lachen bringt. Henrik liebt ihn und wählt in sehr oft als Gutenachtgeschichte aus.

Gutes Erzählen und gute Nacht ihr Lieben!

Kinderzimmer-Inspirationen

Hach, wie LIEBE ich es, im Web nach hübschen Dingen fürs Kinderzimmer Ausschau zu halten und mich inspirieren zu lassen. Hier und da mal etwas zurecht rücken und verstellen, verschieben, austauschen oder gleich ganz neu anordnen. Vom einstigen Babyzimmer zum Kleinkindzimmer, zu allen möglichen Stadien der Kinderzimmer bis hin zum Jugendzimmer, wo ich dann ziemlich sicher nicht mehr viel mitzureden habe. Ich bin jetzt schon gespannt, wie Henrik seinen ganz eigenen Geschmack in seinen eigenen vier Wänden verwirklichen wird. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und ich freue mich nun erstmal darüber, dass dies noch länger zu meinem Aufgabengebiet gehört und ich mich dort austoben kann.

Das Babyzimmer einrichten war doch schon die grösste Vorfreude überhaupt. Daran werde ich nun immer wieder liebevoll von meiner guten Freundin und werdenden Mama erinnert, die bereits einen sehr ausgeprägten Nesttrieb spürt. Da blickt man doch gerne gleich auf seine eigene Vorbereitungszeit zurück. Als man durch die vielen Baby- und Einrichtungshäuser schlenderte, sich seine Vorstellungen zum perfekten Babyzimmer machte, bei jedem Tritt des kleinen Winzlings im Bauch die Vorfreude stieg und einen einfach lächeln liess. Man musterte die vielen Babyzubehöre und hatte noch nicht wirklich gross Ahnung davon, was nützlich sein könnte und was nicht. Was man wirklich braucht und was eher nicht. Zum Glück hatte ich da schon viele Tipps meiner Freundinnen, die bereits Mütter waren, bekommen. Das, gutes Personal in den Babyhäusern und diese Baby-Checklisten, haben mir damals recht geholfen. Somit hatte ich eigentlich nicht wirklich viele unnötige Dinge angeschafft. Abgesehen von dem viel zu hellen Kinderwagendach, eines etwas zu unruhigen Nestchens und dem nicht funktionierenden Nasensauger vielleicht. Aber das ist ein anderes Thema.

Anbei findet ihr verschiedenste Inspirationen, die sich auf meinem Pinterest-Account so angehäuft haben. Vielleicht ist auch etwas für euch dabei? Viel Spass beim Stöbern, inspirieren, Online gehen, einkaufen, Möbel aufbauen, umstellen, zurecht rücken uvm. ;)

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Lecker schmecker Zucchini-Küchlein

August. Da bist du ja. Mein Lieblingsmonat. Hochsommer. Gleichzeitig langsamer Übergang zum schönen und milden Herbst. Zum Einstieg feiern wir Nationalfeiertag. Happy Birthday Schweiz. Schön, dass wir an diesem hübschen Ort leben dürfen. Jetzt aber genug mit dem Patriotismus.

Der Morgen des Monatsanfangs war nämlich alles andere als kuschelig und zum Feiern war mir erst recht nicht zumute. Nach langer nächtlicher Bettwache (Vielen Dank liebe Zähne, das zahlen wir euch mit einer Extraportion Zähneputzen heim) meldete sich der kleine Tiger wie üblich um halb 7 und läutete mit seinen Mama-Rufen den Tag ein. Das war wohl nix mit Wiederholung vom Vortag. Bis um halb 9 ausschlafen. Und zwar alle. Nicht nur der Lieblingsmann. Hach, das fühlte sich beinahe an wie Ferien. Abgesehen natürlich vom ersten Frühstück ans Bett um halb 6. (Aber immerhin besser als wie sonst üblich um 4 Uhr, oder?!) Danach nochmals alle weiterdösen. Und den Tag mit einem leckeren Dinkelzopf von der Bäuerin beginnen. Yumm. Ja, aber das war gestern. Nach der letzten Nacht fühlte ich mich so gar nicht lockerflockig und tralala, ihr wisst schon. Vom Traktor überfahren, kommt da schon wesentlich näher. „Tauto“ wie der kleine Tiger so schön sagt und sich jedes Mal irrsinnig über jeden Traktor, der vorbeifährt, freut. So ein Glück, dass der kleine Tiger zum Fressen ist. Da wird der frühe Weckruf dann gleich wieder entschädigt.

Nach dem Frühstück und der zweiten Spielrunde, sank aber langsam die Energie des kleinen Mannes und mir. Nichts wie raus an die frische Luft. Denn heute scheint sogar wieder die Sonne. Beim Kreide malen, schaukeln, Weinbergschnecken mit Wasser begiessen (Mama, „aaaah“, was soviel heisst wie die Schnecke hat Durst), Mini Scooter oder Velo fahren und Hasen füttern, haben wir doch glatt wieder einmal die Zeit vergessen. Ich sollte mir doch etwas für das Mittagessen ausdenken. Hmmm.. da war doch noch was im Internet. Das ich letzte Nacht, als ich nicht mehr einschlafen konnte, noch aufgestöbert habe. Etwas mit Zucchini soll’s sein. Oder bei uns Zucchetti genannt. Das hab ich so ziemlich immer im Kühlschrank. Also habe ich etwas mit den mir vorhandenen Zutaten herumhantiert und dabei sind dann super easy peasy und leckere Zucchini-Küchlein entstanden. Der kleine Mann liebte sie. Vor allem ist er der Ober-Dip-König. Beinahe alles, was er in Crème fraîche tunken kann, findet er toll. Nur auch von den rohen Gemüsestäbchen mal abbeissen, das dann weniger. Diese Küchlein verputzte er jedoch restlos und verlangte noch Nachschlag. Da dachte ich mir, ich muss mir dieses spontane Geköch doch gleich für ein weiteres Mal aufschreiben. Besonders ansehnlich sind sie natürlich nicht, ich bin ja auch keine Foodstylistin oder Foodbloggerin. Aber festgehalten habe ich sie trotzdem für euch. Damit ihr so in etwa eine Ahnung davon bekommt. Uns haben sie auf jeden Fall geschmeckt. Und das ist die Hauptsache. Finden wir.

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Zutaten:

2 mittelgrosse Zucchini

2 Eier

Prise Salz (wer mag, Pfeffer / wurde wegen dem Junior weggelassen)

Ein Stück Lauch

130 g Gruyère gerieben (da kann man bestimmt auch anderen nehmen, wie z.B. Feta o.ä.)

50 g Mehl (Meine Variante: 30 g Dinkelmehl, 20 g Weissmehl)

Rapsöl, Ghee, Sonnenblumenöl, Kokosöl oder sonst was zum Anbraten

Crème fraîche

Zubereitung:

Die Zucchini in feine Streifen hobeln. Zum Beispiel mit einer Röstiraffel. Danach auf einem Küchentuch oder Haushaltspapier ausdrücken. Offen ausbreiten und etwas salzen. Dann etwas ruhen lassen. In meinem Fall ca. 15 Minuten. Danach nochmals die überschüssige Flüssigkeit abtupfen.

Den Lauch in Ringe und danach in kleine Stücke schneiden. In einer Schüssel zusammen mit den Eiern, dem Mehl, den Zucchini und dem Käse vermischen.

Das Öl in der Pfanne erhitzen und kleine Zucchini-Küchlein mittels zwei Löffeln in die Pfanne geben. Ähnlich wie beim Pancake-Backen. Auf beiden Seiten knusprig braun anbraten. Die fertigen Küchlein auf einem Haushaltspapier abtropfen lassen.

Als Beilage Crème fraîche servieren.

Die Küchlein können bei grösseren Mengen oder längeren Wartezeiten im Ofen warmgehalten werden. (50° C Umluft)

Guten Appetit!

PS: Dieses schlichte Besteck-Set von Auerhahn mit dem eingravierten Namen haben wir übrigens zur Geburt bekommen. Das finde ich bis heute eine wunderbare Idee und wird noch ganz lange zum Einsatz kommen.