Natürliches von Baby Natur (mit Verlosung)

Baby NaturDa sind wir nun. Am neuen Ort angekommen (physisch zumindest), einigermassen eingerichtet und bereit für neue Abenteuer. Schon ganz bald wird dann auch der Schlafplatz von Baby Nr. 2 hier liebevoll eingerichtet. Spätestens dann wird der Nestbautrieb bei mir in vollem Gang sein. Inzwischen dekorieren wir weiter frisch fröhlich unser neues Heim und es freut mich sehr, dass es dem kleinen Tiger in seinen neuen vier Wänden so gut gefällt.

Nach dem erfolgreichen Umzug finde ich nun auch endlich wieder einmal Zeit, euch einen tollen Online-Shop vorstellen zu können. Bei Baby Natur findet man jede Menge an 100% ökologischer Baby Artikel. Sei es schadstofffreie Babykleidung, ökologisches Holzspielzeug, Baby Naturkosmetik und und und.

Baby NaturBereits hier habe ich unter anderem schon mal erklärt, wieso und weshalb ich für mich und vor allem für mein(e) Kind(er) zu schadstofffreien Naturprodukten greife. Auch generell achte ich auf sehr hochwertige Baby- und Kinderprodukte.

Auf der Suche nach solchen Produkten muss ich besonders in Schweizer Geschäften oftmals lange stöbern, weite Wege zurücklegen oder werde erst gar nicht fündig. Daher ist für mich der Baby Natur Shop, zwar mit deutschem Firmensitz, jedoch Direktversand aus der Schweiz ohne Zoll- und Bearbeitungsgebühren, ideal. Baby Natur hat zudem ein Ladengeschäft in Konstanz, wo man gleich vor Ort alles anprobieren oder testen kann. Wer also wie wir nun ebenfalls in der Nähe oder am Bodensee wohnt, kann sich natürlich auch gleich dort von den tollen Produkten inspirieren lassen.

Welche Produkte in Sachen Pflege unter anderem zu meinen liebsten Stücken gehören, zeige ich euch jetzt.

Baby Natur

  1. Eine Naturhaarbürste wie diese aus Ziegenhaar von Grünspecht ist für mich ein Muss. Der kleine Tiger hatte seit Geburt sehr viel Haare, die mit der Zeit auch immer dicker und voluminöser wurden. Solch eine Bürste ist für uns noch heute ideal. Zudem kann man nach dem Baden dem Baby eine wohltuende Kopfmassage gönnen und beugt so auch gleich Milchschorf (oder Gneis) vor. Von diesem hatten wir nämlich genug. Daher ist auch ein Kamm unerlässlich, um die Schüppchen nach dem Einweichen vorsichtig auskämmen zu können.
  2. Von der Sonnencreme von Eco Cosmetics habe ich ja letztes Jahr bereits (hier) geschwärmt, die auch diesen Sommer wieder nonstop in Gebrauch ist. Nun durfte ich auch noch weitere Produkte des Hauses Eco Cosmetics testen und ich war sehr zufrieden. Der kleine Tiger reagierte mit keinem Ausschlag und seine Haut fühlte sich wunderbar gepflegt an. Die Körperlotion ist ideal nach einem sonnigen Badetag und pflegt die zarte Haut nach der abendlichen Dusche oder einem entspannenden Bad. Wenn wir ein Bad nehmen, geben wir auch gerne ein paar Tropfen des Körperöls dazu. Dadurch wird die Haut gleich beim Baden schon etwas gepflegt. Oft reicht dann sogar nur noch das Abtupfen ohne zusätzliches eincremen. Die leichte Gesichtscreme kommt bei uns eher in den kühleren Jahreszeiten wieder zum Zug, wenn die Gesichtshaut wieder zu Trockenheit neigt.
  3. Auch die weisse Malve Serie von Weleda wie die Pflegelotion sowie die Gesichtscreme für sehr empfindliche Haut finde ich sehr gut.
  4. Schon in einem früheren Artikel (hier) habe ich von der Veilchenwurzel bei zahnenden Babies berichtet. Als mitleidende Mamas lohnt es sich definitiv eine solche mal auszuprobieren.
  5. Gerade anfangs neigen Säuglinge gerne zu Koliken. Sei es durch Blähungen oder durch die vielen neuen Eindrücke, die sie „verdauen“ müssen. Damals griff ich gerne zum Baby-Bäuchleinöl von Weleda und habe das kleine Bäuchlein wie in der Packungsbeilage beschrieben oder mit einer liegenden Acht um den Bauchnabel rum sanft massiert.
  6. In hübschem und zugleich praktischen Geschirr esst es sich gleich viel besser. Sei es der erste Brei, die ersten eigenen Löffel- und Trinkversuche, usw. Wie z.B. dieses Melamin-Geschirrset von Rice. Solche Teller mit verschiedenen Unterteilungen mag ich besonders gerne.
  7. In solchen serviere ich dann auch gerne einen ausgewogenen Zvieri oder eine andere Mahlzeit. Auch ein leckerer Bio-Hasen-Muffin fand darin seinen Platz. Beim Essen achte ich ebenfalls sehr genau darauf, was drinsteckt. Es soll aber auch mal eine Leckerei sein. Eine, die schnell geht und dennoch nicht gänzlich ungesund ist, umso besser. Vor allem wenn dann noch ein weiteres kleines Wesen Mamas Aufmerksamkeit benötigt, kommt so eine subito Backmischung von der Rosenfellner Mühle gerade richtig. Die Muffins waren sooo lecker, die schmeckten also nicht nur dem kleinen Tiger. „Mmmh isch da lecker schmecker“ wie er so schön sagt.
  8. Mamas Haut an Bauch, Hüften & Co wird zurzeit ebenfalls erneut äusserst strapaziert. Schon beim letzten Mal haben die frischen Narben am Bauch für Dehnungsstreifen gesorgt. Dieses Mal nimmt das Volumen des Bauches ganz andere Dimensionen an. Der Bauch fühlt sich locker bereits nach 8. Monat an, obwohl ich doch erst im 7. Monat angelangt bin. Mal schauen, wo das noch hinführt. Dieses Mal massiere ich meinen Bauch natürlich nicht wie bei der ersten Schwangerschaft gefühlt 3x täglich mit Pflegeprodukten, sondern einfach nach dem Duschen oder wenn ich gerade daran denke. Zur Vorbeugung hilft mir unter anderem das Primavera Weizenkeimöl. Für die müde und reife Haut wird es angepriesen. Nun ja, spätestens nach der zweiten Schwangerschaft falle ich vermutlich auch in diese Zielgruppe.
  9. Aus der Rosenfellner Mühle kommen noch weitere tolle Trockenmischungen. z.B. diese für die milchbildenden und energieliefernden Stillkugeln. Sie sind wie eine Art Farmer/ Getreideriegel zu Kugeln geformt, die sich individuell ergänzen lassen und im Kühlschrank 5 Tage lang haltbar sind. Ich habe der Mischung noch 5 g Cashew Kerne zugefügt. Gesüsst habe ich sie mit Honig. Wälzen könnte man sie noch in Kakaopulver oder Kokosraspel. Aber die geben bei mir immer so eine Sauerei, also habe ich sie gleich weggelassen. Ich fand sie echt lecker und finde es eine tolle Sache für frischgebackene Mamas, auch als Mitbringsel anstatt bald verwelkende Blumen oder „nur“ Babygeschenken.
  10. Last but not least. Meine absolute Lieblings-Windeltasche von Mara Mea. Die habe ich vergangenen Jahres tatsächlich bei einem Gewinnspiel gewonnen und finde sie ganz fabelhaft. Alles findet darin seinen Platz. Sogar Cremetuben oder anderes gehen dank dem Reissverschluss-Fach nicht mehr verloren. Sie sieht auch noch stylisch aus und könnte auch als Schminktäschchen umfunktioniert werden. Sie ist seitdem mein ständiger Begleiter.

Bio-Hasen-Muffins

VERLOSUNG

Damit auch eure ,,Öko“-Mamaherzen nicht zu kurz kommen, darf ich ein Gutschein im Wert von CHF 100.– von Baby Natur an euch verlosen!

Und hier erfährt ihr, wie ihr an der Verlosung dabei sein könnt:

  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag und verrate mir, was du dir gerne aus dem Shop aussuchen würdest.
  • Wenn du Lust hast, würde ich mich natürlich sehr darüber freuen, wenn du mir auf Instagram oder Facebook folgst. Dies ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb. Wer beitragstechnisch ,,up to date“ bleiben möchte, kann sich gerne auch per E-Mail anmelden.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich. Teilnahmeschluss ist am 10. August 2017 um 12.00 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinnwerts ist nicht möglich.
  • Die Gewinner werden von mir per E-Mail benachrichtigt.

Ich drücke euch fest die Daumen!

Die Gewinnerin ist: Kaja! Herzlichen Glückwunsch!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Baby Natur. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Bilder © Fräulein Tiger

Anschaffungen fürs zweite Wunder

Die Zeit rast nur so an mir vorbei. Da wurde ich doch dieses Wochenende bereits wieder per App-Benachrichtigung daran erinnert, dass ich bereits in der 25. Woche schwanger bin und unser zweites Wunder schon ungefähr 30 cm gross ist. Wahnsinn.

Da zurzeit sehr viel läuft und ich mich nebst den vielen Veränderungen die anstehen natürlich auch voll und ganz dem zukünftigen grossen Bruder widmen möchte und meine wenigen Erholungsphasen dann auch intensiv ausnutze, bleibt nicht so viel Zeit übrig, um mich mit dem Nestbau fürs zweite Baby zu beschäftigen.

Aber das hole ich nach. Sobald wir uns am neuen Ort eingelebt haben. Versprochen kleines Wunder.

Denn auch wenn es noch ein Junge gibt und somit jede Menge Kleider, Zubehör usw. nochmals gebraucht werden können (wuhuuu), so soll der klitzekleine Mann auch ein paar nigelnagelneue und ganz persönliche Dinge bekommen. Und einige davon habe ich bereits angeschafft. So wird die Schwangerschaft gleich etwas realer und die Vorfreude umso grösser.

Anschaffungen fürs zweite Wunder

  1. Dem kleinen Tiger habe ich bereits nach Ablauf des ersten Trimesters sein erstes ,,Plüschtier“ gekauft. Das war Wooly das Schaf von Blabla Kids. Den bekam ich in einer Kinder-Boutique in St. Gallen in die Finger und war sofort verliebt. Die langen dünnen Armen und Beine können bereits die Kleinsten schon ganz früh greifen, das Kuscheltier ist nicht aus synthetischen Fasern, sondern aus reiner Baumwolle gestrickt. Wooly ist sein treuer Begleiter und ihm werden regelmässig die schönsten Geschichten des Tages abends im Bett vom kleinen Tiger erzählt. Ein solcher Bett-Begleiter möchte ich nun auch für den Mini-Mann Nr. 2. Ich habe aber festgestellt, dass mir das Aussuchen mit dem nötigen WOW-Effekt im Laden wesentlich leichter fällt. Viele Faktoren wie Material, Grösse uvm. spielen da eine Rolle für DAS Kuscheltier. Einer meiner Favoriten in kuscheligem Baumwoll-Fleece mit Kleidern zum späteren An- und Ausziehen ist der Fuchs Reginald von Hazel Village. Wer das endgültige Rennen dann machen wird, das steht noch in den Sternen.
  2. Die Bären-Rassel Margot von Gretas Schwester aus 100% Bio-Baumwolle ist bereits bei uns eingezogen. Sie ist wie ein kleines Kissen, das rasselt und wird dem kleinen Mann bestimmt gefallen.
  3. Die lieben Stokke-Leute haben sich bereits nach neuen Anschaffungen für unser zweites Glück erkundigt, wobei ich mich sofort für die Stokke Steps Wippe entschieden habe. Darin kann der kleine Bruder leicht wippend dem kleinen Tiger beim Spielen oder anderem zusehen, Spielzeug bestaunen, zur Ruhe kommen oder in den Schlaf geschaukelt werden, wenn Mama mal die Hände frei braucht. Zudem ist diese Wippe auch für Reflux-Kinder geeignet (was bei uns durchaus erneut der Fall sein kann), da durch die Ergonomie der Wippe kein zusätzlicher Druck auf den Magen ausgeübt wird. Dies habe ich damals bereits mit dem kleinen Reflux-Tiger im Babygeschäft ausprobiert und es stimmte. Ich habe mich aber damals für eine Kängurooh-Hängematte entschieden. Nun sind wir mit beidem bestens ausgerüstet.
  4. Gängige kunterbunte Perlen-Nuggi-Ketten finde ich ungefähr so furchtbar, wie die 0815-Kinderwagenketten. Zudem sind diese Perlen auch nicht gerade wohltuend, wenn sich das kleine Bündel mal aus Versehen draufrollt. Solche hübschen und schlichten Baumwoll-Nuggiketten von Liewood muss ich unbedingt noch haben.
  5. Wie bereits erwähnt, war der kleine Tiger ein extremes Spuckkind. Solche Dreieckstücher waren da nebst zigtausend Nuschelis die Rettung. Dieses gestreifte mit der Innenseite aus Bio-Baumwoll-Frotteestoff von Monkind Berlin ist ebenfalls bereits eingezogen. Und wenn’s kein Spuckkind wird (*auf Holz klopf*) wird’s als prima „Schal“ in den kälteren Jahreszeiten oder bei akutem Zahnen zum Einsatz kommen.
  6. Wenn wir schon beim Zahnen sind. Solch ein hübscher Silikon-Beissring von Little Molokai wäre ebenfalls ein super Geschenk zur Geburt, der dann nebst Schmerzbekämpfung gleich noch den Tastsinn und Feinmotorik fördert.
  7. Von meiner Trageberatung und dem Kauf meines Storchenwiege BabyCarriers habe ich euch ja hier bereits erzählt. Ach ich freu mich schon so darauf, das kleine Bündel auch nach der Kugelzeit noch ganz lange nah bei mir zu tragen.
  8. Das Komfort-Mitfahrbrett ist für unseren Bugaboo Buffalo ebenfalls bereits eingezogen und wird schon emsig in Beschlag genommen. Die Leute staunen jeweils nicht schlecht, wenn ich vorne lediglich meinen Rucksack durch die Gegend chauffiere und sich dann hinter dem Wagen der kleine Tiger inkognito auf dem Sattel seines Mitfahrbrettes versteckt. „Velo fahre“ wie er es nennt. :)
  9. In die grosse Nooshi Decke in Elephant von Petit Stellou habe ich mich sofort verliebt. Als leichte Decke, Stilltuch, Sicht- und Blendeschutz beim Kinderwagen, Maxi-Schal und und und könnte dieses Nooshi zum Einsatz kommen. Ich habe schon bei zig Wettbewerben mein Glück versucht, doch bisher vergeblich. Doch so eines wird noch bei uns einziehen, da bin ich überzeugt…
  10. Bodies habe ich natürlich vom kleinen Tiger bereits genug. Jedoch sehen die nicht mehr alle ganz unversehrt aus und ein paar der Wickelbodies sollen deshalb auch noch ersetzt werden. Da der kleine Tiger leider seine Neurodermitis vererbt bekommen hat und ich auch für ein zweites Ausschlag-Kind gewappnet sein möchte, habe ich mir bereits einen Lyocell-Body von Kuli-Muli zugelegt. Sollte das zweite Kind verschont bleiben (*doppelt auf Holz klopf*), ist dieser auch optimal temperaturausgleichend, ähnlich wie Seide, und daher auch ideal für heisse Tragestunden.
  11. Solch ein Set aus Strickjäckchen und Strickleggings aus Baumwolle und Seide finde ich ein Traum. Solch eine zarte Strickjacke mit temperaturausgleichenden Materialien und Knöpfen auf der Seite finde ich perfekt. Dazu die passenden Höschen in schlichten Naturtönen. Dies gefällt mir bei Neugeborenen immer noch am besten. Und jede junge Mama weiss, wie nervig diese Jungs-Kapuzenjacken sind, die man einfach überall bekommt. Kein Baby möchte beim Liegen ständig ein solches Gewurstel im Nacken spüren..
  12. Ein zartes Baumwoll-Häubchen soll diesmal ebenfalls her wie dieses von Waschbär. Und zum Wechseln eine kleine Baumwoll-Seiden-Mütze in grau. Perfekt.
  13. Von diesen Jersey-Hosen besitze ich schon so viele, aber ich wollte sie nicht unerwähnt lassen. Die finde ich einfach am besten, besser als Strumpfhosen und ideal mit den Füsschen, da die Socken IMMER abgestrampelt werden und verloren gehen.
  14. Ein paar schlichte Neugeborenen-Strampler wie dieser Feinstrick-Strampler in Grau und Taupe finde ich ebenfalls superschön und superpraktisch. Auch ein reiner Seidenstrampler mit Füsschen für den kleinen Tragling fände ich prima, wie z.B. der von Alkena.
  15. Zum Schluss noch etwas für die kleinen zuckersüssen Babyfüsschen, die anfangs noch so schlecht durchblutet sind. Wärmende Erstlingssöckchen aus 100% Baumwolle dürfen natürlich nicht fehlen.

Und für den Wickeltisch bastle ich dem kleinen Wunder ebenfalls noch ein Filzkugel-Mobile.

Dann sollten wir eigentlich bereit sein.

Ach ich freu mich schon drauf, mich bald ausgiebiger noch einmal mit dem ganzen Nestbau befassen zu können. Doch nun steht erstmal noch der grosse Umzug an…

Ich wünsche euch einen tollen Start in die neue Woche!

 

Zu Gast bei Little Post

Die charmanten Damen und Mütter von Little Post wollten wissen, wie es mir in den letzten Jahren als Mama so erging. Wie ich mich als Mama verändert habe, welche Erwartungen ich an mich hatte und welche Ängste mich mit der Rolle als Mama beschäftigten. Zu meinem Gastbeitrag und ihrem tollen Blog geht es hier lang {klick}.

Photo: Andrea Monica Hug

Bild: © Andrea Monica Hug

Wir Menschen die Traglinge

Wie ich kürzlich hier bereits geschrieben habe, verläuft die zweite Schwangerschaft irgendwie anders im Vergleich zur Ersten. Vieles weiss man bereits als Zweitgebärende und es bleibt auch bedeutend weniger Zeit für eine intensive Beschäftigung mit dem ganzen Thema. Deshalb wollte ich mich beim zweiten Kind bewusst auf die Punkte konzentrieren, die ich „verbessern“ oder noch vertiefen konnte oder wollte. Geburtsvorbereitungskurs, Schwangerschaftsyoga oder dergleichen lasse ich diesmal ganz aus. Doch wie unter anderem hier schon erwähnt, liebe ich es mein Kind ganz nah bei mir zu haben und mich ganz seinen Bedürfnissen widmen zu können.

Dazu gehört auch das Tragen. Da wir Menschen zu den Traglingen gehören und nicht zu den Nesthockern wie früher vermutet, profitieren die Kinder von der unmittelbaren Nähe zur Mutter sowie Wärme und Körperkontakt, um sich gut und geborgen entwickeln zu können. Dass Tragen und Bedürfnisbefriedigung alles andere als Verwöhnen ist, weiss man heute zum Glück auch.

Da ich mich beim kleinen Tiger einfach im Babygeschäft für eine Tragehilfe beraten liess, war diese im Nachhinein nicht wirklich optimal. Ich würde nicht sagen, dass sie rundum schlecht war. Ich habe ihn auch viel darin getragen. Aber aufgrund diversen Punkten leider nicht ganz so oft wie ich es gerne gehabt hätte. Und zwar von Beginn weg. Stattdessen habe ich ihn einfach mit Armmuskelkraft getragen, was irgendwann ziemlich kräftezehrend war. Dies stelle ich mir mit einem älteren Kind, dessen Bedürfnisse ich ja ebenfalls befriedigen möchte, nicht ganz so toll vor. Da wäre es ganz schön, wenn ich beide Hände frei habe und das kleine Geschwister trotzdem ganz nah bei mir tragen kann.

Ich studierte diverse Tragehilfen, Tragetücher usw. und war schlussendlich wieder gleich schlau wie vorher. Jedes Teil hat seine eigene Besonderheit, einen Vorteil oder sonst was. Nach langem Suchen und auf Anraten meiner (Blogger)Kollegin von Mini & Stil buchte ich deshalb gleich eine Trageberatung. Genau in solch einen Kurs wollte ich diesmal investieren. Jackpot.

In meiner Wohnregion fand ich schnell eine Ansprechperson bei tragefrage.ch . Ich bekam umgehend eine Trageberatung bei mir zuhause und war begeistert.

Da ich bereits diverse Tragemöglichkeiten studiert habe und ich mich schnell für eine Tragehilfe mit Tragetuchstoff entschieden hatte, konnte die Trageberaterin gleich diverse Modelle dieser Art am Kursabend zum Testen mitbringen. Die Stücke, die sie selbst nicht besass, konnte ich superschnell und einfach über Gut Betucht für eine Woche zum Testen bestellen. Solche Testpakete gibt es zum Beispiel auch bei Babyfein.

Zuerst wurde mir Theorie und Wissenswertes zum Tragen näher gebracht. Wusstet ihr zum Beispiel, dass man mit dem Tragen die Wärmeregulation des Kindes unterstützt? Respektive man mit Haut- und Körperkontakt beim Tragen auch Fieber bis zu einem Grad Celsius senken kann? Ich war total beeindruckt. Da waren so viele Dinge, die ich so noch nicht wusste. Genau das, was man sich von einem Kurs erhofft.

Danach durfte ich die mitgebrachten Tragehilfen probieren und konnte mit dem geprüften Blick der Trageberaterin und meinem persönlichen Empfinden gleich eine engere Auswahl treffen. Das Anziehen der Tragehilfe mit der mitgebrachten Baby-Puppe ging von Mal zu Mal besser und ich lernte einige Tricks und nebst der Bauchtrageweise auch die Rückentrageweise. Am Schluss waren noch zwei Modelle im Rennen, wobei ich dann nur noch aufgrund kleiner Finessen eine Entscheidung fällen konnte.

Für mich persönlich war der Storchenwiege BabyCarrier am Ende mein Favorit. Er überzeugte mich mit der angenehmen Trageweise aufgrund der gekreuzten Träger, die man selbst knoten und somit optimal anpassen kann. Dank des Tragetuchstoffs aus 100% Baumwolle ist die Tragehilfe ultraleicht und prima zum Mitnehmen. Auch kleine Babies und Neugeborene können ohne jeglichen Einsatz bereits damit getragen werden. Der Bauchgurt lässt sich dank der Schnalle ultraschnell befestigen und anpassen und auch die Breite des Stegs ist verstellbar. Für die Rückentrageweise wird zusätzlich ein Brustgurt mitgeliefert, der die Rucksack-Variante gleich etwas angenehmer macht. Und da ich schlichte Designs bevorzuge, kamen mir die Muster- und Farbvarianten des Storchenwiege BabyCarriers ebenfalls sehr gelegen.

Wer sich ebenfalls für häufiges Tragen entscheidet und noch nach einer passenden Variante sucht oder entsprechende Bindeweisen korrekt erlernen möchte, dem kann ich solch eine individuelle Trageberatung definitiv empfehlen.

Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr darauf meine Trage mit dem neugeborenen Winzling einweihen zu dürfen und nebenbei weiterhin mit dem kleinen Tiger Fussball zu spielen und vieles mehr!

storchenwiege babycarrier

Bild: © Storchenwiege

20 Fakten über mich als Mama

Da schon bald zwei Kinder unser Leben auf den Kopf stellen, habe ich mir gleich schon mal die Freiheit genommen, die Plural-Version zu benutzen. ;)

Hier kommen 20 Fakten über mich als Mama. Zu 100% aufrichtig, und los geht’s:

  1. Ich liebe meine kleine Familie über alles
  2. Ich bin Vollzeitmama und total erfüllt (auch das gibt’s noch)
  3. Ich kann eine richtige Löwenmutter sein (vielleicht liegt’s am Sternzeichen? roaaar!)
  4. Verteilter Babybrei und Krümel überall, (Milch)Spucke auf mir, am Boden oder sonst wo (mal abgesehen vom unendlichen Wäscheberg) sowie Gespräche über Babyausscheidungen lassen mich mittlerweile total kalt, das Gleiche gilt bei fremdem Baby- oder Kindergeschrei im Supermarkt, Restaurant, Zug & Co.
  5. Jeder geschaffte Meilenstein lässt mich entzücken – los das müssen wir feiern! *Applaus, Jubelwelle, Freudentanz*
  6. Als Befürworterin von Attachment Parenting bin ich auch eine Tragemama, aber bisher ohne optimale Tragehilfe oder mit reiner Armmuskelkraft. Das soll sich nun ändern.. (bald auf dem Blog)
  7. Ich mag es mich schön anzuziehen, aber in Anfangsphase, Stillzeit und entsprechendem Outdoor-Programm geht Bequemlichkeit und Praktisches definitiv vor
  8. Mein Kinderwagen ist für mich wie für andere ihr Auto
  9. Ich hab immer lieber zu viel als zu wenig dabei (noch ein Grund für den Kinderwagen)
  10. Ich bin eine Glucke und steh dazu
  11. Meine Kinder sind immer mit dabei (ausser der Papa übernimmt das Babysitten)
  12. Ich mag keine unangemeldeten Besuche – etwas Chaosbeseitigung, anständige Kleidung, eine einigermassen akzeptable Frisur sowie etwas Schadensbegrenzung im Gesicht mit Concealer, Rouge und Lippenstift sollten schon noch zeitlich drin liegen, bevor man Besucher empfängt
  13. Ich liebe es ewig im Pischi umherzuwuseln und einfach Zeit mit dem kleinen Tiger zu verbringen, Haushalt hin- oder her (noch ein Grund für Punkt 12)
  14. Ich mag es nicht, wenn man einfach in den Kinderwagen „inelanget“ und das Baby (exgüsi mein Baby) anfasst, man sich ständig an meinem Kinderwagen festhält oder das Nuschi oder Verdeck zum Schlafen oder zum Schutz vor Reizüberflutung hochreisst (jetzt kann ich wieder 2 Stunden lang „wiegelen“ und beruhigen, merci gell?!) Wer kennt’s auch? Ältere Menschen lassen grüssen..
  15. Das Gleiche gilt, wenn man mein Baby ungefragt, ungebeten or what ever aus dem Arm oder von irgendwo aufnimmt… *roaaar* (so viel zu Punkt 3)
  16. Ich liebe es mich mit den Kindern an den kleinen Dingen zu freuen, mit ihnen die lustigsten Unterhaltungen zu führen, Geschichten vorzulesen, zu spielen und und und
  17. Ich gestalte meinen Alltag nach den Bedürfnissen meiner Kinder und nicht umgekehrt
  18. Ich liebe den Austausch mit meinen tollen Mama Kolleginnen
  19. Ich unterhalte mich aber genauso gerne über andere Themen als unsere Kinder oder natürlich mit Nicht-Mamas
  20. Meine Mittagspausen und wohl verdienten Feierabende sind mir heilig

und denen widme ich mich nun gleich wieder….habt’s fein ihr Lieben! 

Alles anders und doch so gleich

Die zweite Schwangerschaft verfliegt irgendwie im Nu. Bald ist schon Halbzeit und ich vergesse tatsächlich immer wieder, dass ich überhaupt schwanger bin. Einzig die liebevollen Tritte und Purzelbäume, die ich dieses Mal noch viel früher spüren konnte als damals beim kleinen Tiger, sowie der Blick in den Spiegel und die bedeutend grössere Kugel als in Schwangerschaft Nummer 1 erinnern mich immer wieder daran.

Und natürlich die tolle Baby-App, die mich wöchentlich mittels Erinnerung (völlig absurd, denken sich vermutlich Erstgebärende, die bereits alles auswendig können) in Sachen Grösse, Entwicklung, Gewicht sowie in puncto Schwangerschaftswoche up to date hält. Das liegt vermutlich auch daran, dass auch ich die App während der ersten Kugelzeit verschlang, mehrmals täglich voller Spannung die Infos dort abrief, Ratgeber gelesen habe und sich nun in den letzten drei Jahren einfach nichts massgebendes verändert hat. Einzig in Sachen Lebensmittel musste ich mich erstmal wieder auf den neusten Stand bringen.

Dazu kommt, dass sich mein Leben auch sehr verändert hat. Ich teile mir als Vollzeitmama den Tag frei ein. Gönne mir Pausen, hetze nicht herum, geniesse die Zeit mit meinen 1,5 Söhnen und lasse den Haushalt auch einfach mal links liegen. Das tut mir, dem Baby und vor allem auch dem grossen Bruder sehr gut.

Ach ja, nicht alles ist anders. Wir bekommen wieder einen Jungen und sind überglücklich! Mädchennamen wollten uns schon zu Beginn partout nicht einfallen und für uns war irgendwie schon ganz früh klar, dass wieder ein Junge unterwegs ist. Klar, es bestand wie immer eine 50/50 Chance, doch unser Gefühl hat uns nicht getäuscht und die Namenswahl ist schon lange gefallen. Noch ein To Do Punkt weniger.

Der Kaufrausch hält sich dementsprechend auch sehr in Grenzen und ich werde schon ganz emotional beim Gedanken Mini Nr. 2 in den süssen Kleidchen vom damals winzigen Baby-Tiger zu sehen. Jöööö.

Und eins ist natürlich ganz genau gleich. Diese riesige Vorfreude auf dieses winzige Wesen, das unsere kleine Familie bereichern wird, die Herzsprünge beim Ultraschalltermin und die unermessliche Liebe.

Was lesen wir heute? Part IV

Noch immer ist der kleine Tiger ein regelrechter Büchertiger. (In dieser Kategorie findet ihr übrigens auch die anderen Parts unserer „Was lesen wir heute?“-Reihe)

Der kleine Mann spricht nun bereits in ganzen Sätzen und korrigiert uns sofort, wenn wichtige Details der Geschichte verdreht oder ausgelassen werden. Die Unterhaltungen mit ihm machen richtig Spass und machen auch das Geschichten erzählen gleich noch spannender.

Derzeit sind bei uns unter anderem folgende Geschichten sehr angesagt:

was lesen wir heute part 4

Seit Weihnachten hat es nun auch noch zu guter Letzt das Nacht-Wimmelbuch der Rotraut Susanne Berner Wimmelbücher in unsere Sammlung geschafft. Dieses eignet sich auch hervorragend als Gutenachtgeschichte. Nachdem uns nun sämtliche Charaktere der Wimmelbuch-Reihe bekannt sind, entdecken wir immer wieder tolle Details, Zusammenhänge und Veränderungen in Wimmlingen.

Eine weitere Gutenachtgeschichte ist kürzlich bei uns eingezogen und macht furchtbar müde. Die Mama vor allem. Dieses Gähnen ist aber auch so ansteckend. Bei Kannst du gähnen wie Hyänen? gehen sämtliche Tierkinder rund um die Welt ins Bett, kuscheln sich bei ihren Eltern gemütlich ein und gääääähnen noch ein letztes Mal, bevor ihnen erschöpft die Äuglein zufallen.

Rollenspiele werden in diesem Alter auch immer wichtiger. Dazu gehört zum Beispiel auch das Verarzten. Pusten, trösten, Pflaster drauf! findet der kleine Tiger ganz toll. Dies ist ein interaktives Spielbuch mit abwaschbaren und immer wieder verwendbaren Spiel-Pflastern, womit man die kleinen Patienten wunderbar verarzten kann. Süsse wiederkehrende Reime machen das Buch nebst den Pflastern besonders interessant.

Such- und Findebücher wie z.B. dieses handliche Duden-Kinderbuch werden hier nach wie vor geliebt. Wir spielen dabei oft und gerne „Ich sehe was, was du nicht siehst..“ und finden dabei die klitzekleinsten Details. Dieses Buch im Taschenformat ist im Gegensatz zu unseren riesigen Wimmelbücher ideal für unterwegs und versüsst uns kleine oder grosse Pausen im Wartezimmer usw.

Ein Buch aus meiner Kindheit, Die neugierige kleine Hexe, findet der kleine Tiger auch ganz toll. Die kleine Hexe Lisbet landet mit ihrem Besen und ihrer Katze unsanft in einem spannenden Haus voller Hexen, wo sie jemanden sucht, der ihren Besen reparieren kann. Mit diversen Seiten zum Aufklappen wir das Buch gleich noch spannender für kleine Leseratten.

Da sich unsere Familie dieses Jahr vergrössert, ist natürlich auch das Thema „Baby“ ganz aktuell. Die Bücher aus der Wieso, weshalb, warum? Reihe leihen wir uns meist aus der Bibliothek aus. Da das Thema uns aber weit mehr als vier Wochen beschäftigen wird, gab es das Buch Unser Baby als Geschenk für den zukünftigen grossen Bruder. Er bekam es schon sehr früh und verstand deshalb auch schon sehr gut, was bei dem ersten offiziellen Ultraschall-Termin so geschieht. Ganz stolz nahm er bereits seine kleine Eulen-Spieluhr für das Baby mit und verkündete der Ärztin, dass er jetzt gleich dem Baby beim Turnen zuschauen werde. Das Buch finde ich sehr anschaulich und altersgerecht erklärt und mit dem grossen Bruder als Hauptperson ist es ideal für uns.

Die Hasenkind-Geschichten kommen hier besonders gut an. Ungefähr seit Ostern sind wir im Besitz des Gutenachtbuchs „Nur noch kurz die Ohren kraulen“ sowie Tupfst du noch die Tränen ab?. Die beiden Themen können Kleinkinder sehr gut nachvollziehen und animieren zum Mitmachen. Jetzt fehlt uns nur noch die Ausgabe „Badetag für Hasenkind“.

Ein Buch, das eigentlich noch so gar nicht altersgerecht ist und eigentlich für Leseanfänger gedacht ist, findet der kleine Büchertiger trotzdem sehr spannend. Ganz konzentriert lauscht er den Lesetiger- und Lesespatz-Geschichten, die sich alle rund um Delfine drehen. Wasser ist derzeit ganz sein Element und er möchte am liebsten den ganzen Tag Trockenübungen im Elternbett machen.

Wir sind jetzt vier! ist ein weiteres Buch zum Thema Baby, das bei uns eingezogen ist. Hier geht es weniger darum von wo Babies kommen, wie sie im Bauch wachsen oder auf die Welt kommen, sondern viel mehr um die Veränderungen, die ein Geschwisterkind so mitbringt. Dass Mama und Papa zur Geburt ins Spital gehen müssen und deshalb die Oma bei Moritz zuhause ist. Oder dass Mama auf einmal nicht mehr so viel Zeit hat, um mit Moritz Fussball zu spielen, da das kleine Baby anfangs oft weint, Windeln gewechselt werden müssen oder bei Mama Milch trinken muss. Dabei kann Moritz für Mama eine gute Hilfe sein. Moritz wird die Situation einfühlsam erklärt und dann ist seine Welt wieder in Ordnung. Da wir ebenfalls einen kleinen ballverrückten Jungen haben, passt die Geschichte umso besser.