Hübsche und praktische Camping Must Haves (mit Kindern)

Wer hier schon länger liest, weiss vermutlich, dass ich es gerne „stimmig“, schön und praktisch mag. So erging es mir auch mit dem Einrichten des Wohnwagens. Vieles durften wir ja übernehmen. Einige Dinge wanderten dann aber neu in unser rollendes Schneckenhaus und es machte mir richtig viel Freude, dem Wagen eine persönliche Note verpassen zu dürfen. Wenn ich schon von weitem die Wimpelkette durch’s Fenster sehe, geht mir das Herz auf und ich fühle mich richtig „daheim“. Kein Wunder lieben es auch die Kinder, mal eine Mittagspause dort zu verbringen, auch wenn wir gerade keine Ferien machen.

Camping Must Haves

  1. Diese Kombination aus Speiseteller, Dessertteller, Schälchen und Becher aus der Bamboo-Reihe von Micasa gefiel mir so sehr, dass ich sie einfach haben musste. Auch wenn man aus Erfahrung bei Bambusgeschirr etwas mehr beim Fallenlassen auf Sprünge aufpassen muss, als bei Melamin-Geschirr, sind wir super zufrieden. Die Grössen der Teller sind einfach ideal und der Rand macht es auch für die Kinder einfach alle Nudeln „aufzuschaufeln“. :)
  2. Alles, das so wenig Platz als möglich braucht, ist ideal beim Camping: Auch dieses faltbare Abtropfsieb von Outwell erweist uns bis jetzt einen super Dienst.
  3. Solche Baumwoll-Waschlappen benutze ich auch zuhause. Deshalb wollte ich sie auch im Wohnwagen nicht missen. Ich finde sie super schön und sie riechen auch nicht so scheusslich wie Microfaserlappen nach wenigen Tagen. Zudem sind sie auch perfekt bei geölten Holztischen, bei denen die Microfaserlappen das gesamte Öl aufsaugen.
  4. Der RISATORP Korb von Ikea ist die perfekte Früchteschale. Während der Fahrt ist darin auch wunderbar Platz für andere Dinge, die untergebracht werden müssen.
  5. Ich mag diese Geschirrtücher mit Waffelmuster von H&M Home richtig gern und die frischen Farben machen schon beinahe „Lust“ um abzuwaschen. :D
  6. Die Tischsets aus Silikon benutzen wir auch zuhause. Denn da rutscht gar nix und sie sind super easy zu reinigen. Perfekt auch fürs Camping!
  7. Die kleine und feine Bettschlange von Liewood macht das Kinderbett gleich kuscheliger. Dabei wird der Spalt zur kühleren Wohnwagen-Wand ideal abgegrenzt und nimmt doch nicht allzu viel Platz ein.
  8. Wie bereits erwähnt ist die Coastal Wimpelkette von Fabelab quasi mein Tüpfchen auf dem i. Die Farben passen perfekt zum Rest und machen es gleich viel gemütlicher.
  9. Eins unserer Highlights ist aber definitiv unser aufblasbares Vorzelt Rally AIR PRO 390 Plus von Kampa. Ja richtig gelesen – zum Aufblasen. Oder besser gesagt, zum Aufpumpen. Das ist echt genial. Es ist nach dem gemeinsamen Auffädeln in der Schiene am Wohnwagen innert kürzester Zeit aufgestellt. Das Beste daran, mein Mann kann dies auch ganz ohne meine Hilfe tun und ich kann mich den Kindern widmen. Checkpoint. Es bietet unglaublich viel Platz. Zum Essen, Spielen, zur Unterbringung von Kinderwagen, Bollerwagen, Scooter usw. Es ist richtig schön hell und mit Anbringung der Vorhänge sehr gemütlich. Dazu gibt es unglaublich praktisches Zubehör, das wir uns gegönnt haben. Zum Beispiel die Jackengarderobe (Accessory Track Hanging Rail), die einfach am Vorzelt befestigt werden kann. Unser Camping-Schuhschrank oder besser gesagt Pro Accesory Track Organiser schafft ganz einfach Ordnung und man hat auch aussen alles Griffbereit. Auch die Bodenschürze (Pro Organiser Draught Skirt) mit versteckten riesengrossen und wasserfesten Staufächern möchten wir nie mehr missen. Darin findet sich alles, was nicht ständig gebraucht wird. Sandspielzeug, übrige Jacken, Kleiderbügel, Wäscheklammersack usw. Und zu guter Letzt das Sabre Link 150 LED Lampenset mit Fernbedienung. So lässt es sich noch bis tief in die Nacht im Vorzelt lesen, spielen und quatschen.
  10. Für die Jungs habe ich im Kleiderschrank die Höhenverstellbare RASSLA Aufbewahrung von Ikea angebracht. Darin bringe ich die ganze Kleidung für die Jungs perfekt unter und habe einen tollen Überblick. An der restlichen Garderobenstange können dann noch ein paar Hemden, Kleider, Blusen oder Jacken untergebracht werden.
  11. Wenn wir Erwachsenen abends mal nicht allzu müde sind vom täglichen Jubel Trubel, dann spielen wir gerne auch mal eine lustige Partie Kubb. Die kleine Taschenversion ist perfekt zum Mitnehmen.
  12. Wir machen alle vier den Campingplatz jeweils mit dem Scooter unsicher und können so einfacher längere Wege zurücklegen. Besonders toll bei grösseren Campingplätzen. Sie sind klein, leise, platzsparend und wir benötigen im Moment keinen Fahrradträger, geschweige denn -Anhänger, da die Kinder noch nicht selber Fahrrad fahren können.
  13. Die SAMLA Box von Ikea ist für uns als Spielzeugkiste bestens geeignet. Alles was reingeht, darf mit. Die muss auch immer als Erstes ausgepackt werden und abends hat man kaum etwas zum Aufräumen. Auch mal schön. Dafür sollten Ferien sein.
  14. Seifenblasen gehen immer. Pustefixe müssen einfach dabei sein.
  15. Bei uns wird täglich auf dem Platz mit Kreiden gemalt, dass meist eine Packung gar nicht reicht. Strassenkreide muss auf jeden Fall immer mit. Auch die anderen Kinder freuen sich jeweils sehr darüber und es entstehen so immer schnell und einfach schöne Kontakte unter den Kindern.
  16. Mini Spiele wie diese Bauklötze von Plan Toys sind ideal beim Campingurlaub. Besonders wenn es mal regnet sind sie ein wunderbarer Zeitvertreib.
  17. Ein Pack an zwei M-Budget Malblöcken sind ein Muss bei meinen Jungs. Diese werden auch immer bei Restaurantbesuchen mitgenommen und lassen die Wartezeit prima verkürzen. Dafür benutzt der kleine „Künstler“ am liebsten seine neuen Trio Dick Farbstifte von Stabilo, die in dem Etui immer schön sortiert bleiben. Der Kleine übt derzeit ganz eifrig alle Farben auswendig. Zu süss den beiden beim Malen zuzuschauen.
  18. Das Liewood Sandspielzeug aus Silikon lässt sich wunderbar flexibel zusammendrücken und passt deshalb auch noch in die letzte freie Ritze des Wohnwagens. Der Eimer lässt sich mit Wasser nicht ganz so einfach tragen wie ein harter Plastikeimer und die Figuren haben wir auch nicht richtig aus der Form gekriegt. Das ist aber absolut nebensächlich. Meistens brauchen sie einfach nur die Schaufel, um etwas zu buddeln, zu füllen, zu verstecken oder mit Wasser zu „götschen“. Es erfüllt absolut seinen Zweck und ist auch noch hübsch anzusehen.
  19. Was auch nie fehlen darf, sind Sticker-Hefte mit verschiedenen Welten (Tiere, Landschaften, Zoo, Dinosaurier, Bauernhof, je nach Interessen). Dabei lassen sich meist auch die Sticker wieder umkleben oder man muss den dafür passenden Ort finden. Dies macht beiden immer sehr viel Spass. Auch diese Hefte nehmen wir meistens mit, wenn wir dann auch mal im Restaurant essen.

So das war’s fürs Erste. Vielleicht sind ja auch ein paar Camper unter euch. Oder werden es noch. Oder können ein paar Dinge auch im gewöhnlichen Alltag gut gebrauchen. ;-)

Alles Liebe von mir.

Bilder © Fräulein Tiger

Campingliebe – Familienzeit im Wohnwagen

Achtung. Es folgt ein ausführlicher Bericht übers Campen, Wohnwägen, Ausstellungen, Ferien und von der Erfüllung von Träumen. Zu Beginn vorneweg für Camping-Laien, die gerne daran zu erkennen sind, dass sie ständig Wohnwägen und Wohnmobile verwechseln. ;-) Hierbei geht es vor allem um Wohnwägen. Diese (in der Regel) weissen abgerundeten Dinger, die man ans Auto anhängt und man nach dem Aufstellen dafür flexibel mit dem Auto Ausflüge oder grössere Einkäufe usw. machen kann.

Adria Altea PK 552 Wohnwagenliebe

So und los geht’s.

Nach etwa 10 Jahren träumen, gefühlt drölftausend Caravan-Vernissagen besuchen, in jeden Ferien auf dem Campingplatz verschiedenste Modelle bestaunen, Vor- und Nachteile abwägen, eigene Familie gründen und merken, dass nicht alle Wägen unbedingt auch familientauglich sind, war es diesen Frühling endlich so weit. Wir haben uns unseren grössten Traum erfüllt und unser Traummodell gekauft. Ich glaube es war Schicksal.

VON DER SUCHE NACH DEM EINEN

Schon immer hatten wir die Adria Caravan Modelle auf dem Radar. Das Design sprach uns einfach von Beginn weg an und wir haben immer nur Gutes gehört. Als quasi noch Frischverliebte waren wir bereits jede Saison an der Frühlingssausstellung des Camping Caravan Center in Arbon. Damals schon malten wir uns aus, wie es dann mit den eigenen Kindern sein würde, endlich Ferien im eigenen Wohnwagen machen zu dürfen. Erst dachten wir noch, dass eine Sitzmöglichkeit täglich in ein (Kinder-)Doppelbett umzuwandeln, ja kein Problem sei. Aber zu diesem Zeitpunkt waren wir ja auch noch kinderlos und schlichtweg unerfahren. Versteht mich nicht falsch. Es ist durchaus möglich und es gibt für (fast) alles eine Lösung. Nur wollten wir nebst dem ganzen Selbermachen auf dem Campingplatz (aufstellen, kochen, waschen etc.) auf gewissen Luxus einfach nicht verzichten. Und beim eigenen Wagen erst recht nicht.

Dann kam der kleine Tiger zur Welt und wir zogen um. Im Aargau und neuen Zuhause besuchten wir dann wie üblich die Frühlingsvernissage von Adria dieses Mal beim STREWO Camper Shop. Ein neues Modell, mit dem Familienbett, resp. Elternbett gleich bei der Türe, überzeugte uns sofort. Denn wenn die Kinder im Etagenbett im hinteren Teil des Wohnwagens schlafen, ist es viel dunkler, ruhiger und sie werden viel weniger gestört, wenn die Eltern erst später noch reinschleichen. Perfekt. Auch die Platzaufteilung fanden wir super. Einzig an das klappbare Waschbecken musste ich mich erst mal gewöhnen. Auf den ersten Blick fand ich das jetzt nicht wirklich praktisch. Doch dazu später mehr.

Dann waren wir beim Suisse Caravan Salon in Bern. Mit sooooo vielen Ausstellern und Besuchern haben wir nicht gerechnet. Man kommt dort regelrecht in einen „Camper-Wahn“, wenn es einen nicht vorher schon erwischt hat. Das Beste daran fanden wir, dass man ALLE Marken und Modelle direkt vergleichen konnte. Auch bei solchen, wo nicht gerade ein Händler in der Nähe des Wohnortes ist und man nicht extra durch die halbe Schweiz fahren muss und dann womöglich enttäuscht wird. Eine Grundauswahl zu treffen, war schon mal sehr von Vorteil. Somit konnten wir dann nach einem kurzen Blick viele bereits ausschliessen und unsere Suche eingrenzen (Grösse, Design, Kinderbetten plus Elternbett). Auch dort gefielen uns die Adria Modelle einfach am Besten. Aber auch die Dethleffs-Wohnwägen gefielen uns sehr. Jedoch würde ich empfehlen, wenn man wirklich die Absicht hat, ein Modell dort zu kaufen, respektive sich für eines zu entscheiden, man mit sehr kleinen Kindern eventuell besser noch die Grosseltern oder so mitnimmt, damit man sich als Eltern auch in Ruhe Gedanken machen kann, alles inspizieren kann und nicht von einem Modell zum Nächsten hetzt. Die Kinder würde ich jederzeit wieder mitnehmen, denn so kommen sie schon mal richtig in Camper-Stimmung (oder eben nicht) und „helfen“ einem auch bei der Auswahl. Klar, die Entscheidung haben schlussendlich wir getroffen. Trotzdem war es sehr schön zu sehen, wie wohl sie sich gleich gefühlt haben und uns sagen konnten, dass es ihnen in diesem Wagen gefällt.

Doch auch zu diesem Zeitpunkt haben wir uns noch nicht gewagt uns unseren grossen Traum zu erfüllen. Zu vieles war noch Ungewiss. Ein weiteres Kind, das uns komplett machte und einen Umzug später, passierte es dann diesen Frühling. Gerade habe ich damals nach langem Hin und Her mit der Kindergartenanmeldung des Grossen Frieden geschlossen, da kam eine grosse Freude auf ein zusätzliches Jahr mehr Familienzeit auf. Ich wollte dies nochmals so richtig nutzen. Wollte etwas planen. Jedoch nicht alles verplanen. Da sass ich abends auf der Couch und stöberte wieder einmal nach hübschen Wohnwägen. Ein neues Modell sollte es am liebsten sein. Doch die gesamte Ausrüstung (Vorzelt, Tisch, Stühle, Geschirr uvm.), die dann noch zusätzlich ins Portemonnaie geht, nagte etwas an meinem Gewissen. Als Vollzeitmama und einem Mann als Alleinverdiener, fällt einem so etwas nicht einfach in den Schoss, sondern muss natürlich gut überlegt sein. Also suchte ich erstmals unter dem Begriff „Occasionen“. Denn auch meine Eltern haben ihren Wohnwagen damals mit Sack und Pack verkauft und der neue Besitzer war somit schon mal fürs Erste bestens ausgerüstet.

Und da war es. Unser Traummodell. Der Adria Altea 552 PK. Occasion. 1 Jahr alt und nur 1 Woche benutzt. Mit sämtlichem Zubehör. Aus der ehemaligen Wohngemeinde im Aargau. Von einer Familie mit ebenfalls zwei Jungs. Schicksal. Sagte ich doch.

Adria Altea 552 PK

Das Inserat schnell meinem Papa weitergeleitet. Töne nach einem super Angebot, kam sogleich als Antwort. Ich war schon ganz aufgeregt. Konnte den nächsten Morgen kaum erwarten und rief sofort bei den Verkäufern an. Wir durften noch am gleichen Tag vorbeikommen und konnten einen Spontanausflug in unsere alte Heimat machen. Ich war ja soooo gespannt und freute mich riesig.

Wir wurden ganz herzlich empfangen und durften in aller Ruhe den Wohnwagen begutachten. Auch das gesamte Zubehör, das sie ebenfalls nicht mehr wollten, konnten wir uns anschauen, was wir brauchen konnten. Was soll ich sagen. Das war er. Die Jungs waren Feuer und Flamme. Wir aus dem Häuschen. Eine Nacht darüber geschlafen. Wie man das halt so macht, bei grossen Investitionen. Und gekauft. Träume muss man schliesslich irgendwie möglich auch leben. Bevor es zu spät ist. Und es hat sich einfach endlich RICHTIG angefühlt.

Da wir diesen Traum natürlich schon lange hatten, haben wir bereits beim Kauf des Familienautos darauf geachtet, dass es im Stande ist einen schweren Anhänger zu ziehen. Die Anhängerkupplung dazu wurde mal zum Geburtstag gewünscht. Und die Anhängerprüfung hatte mein Mann ebenfalls schon im Sack. Somit konnte unser Traumwagen schon ganz bald abgeholt werden.

UND DAS ABENTEUER BEGANN…

Adria Altea 552 PK

Adria Altea 552 PK

Adria Altea 552 PK

Adria Altea 552 PK

FACTS ZUR AUSSTATTUNG DES ADRIA ALTEA 552 PK

Es gab kaum ein Modell, das uns bei all den Ausstellungen wirklich von A bis Z gefallen hat. Bei diesem ist aber absolut alles nach unserem Geschmack. Auch das am Anfang eher skeptisch betrachtete klappbare Waschbecken erwies sich als super platzsparend und ergibt so einen grossen Spiegel, wo man sich super von oben bis unten anschauen kann. Klar ist der Spiegel manchmal etwas verspritzt vom Händewaschen mit den Kindern, aber darüber komm ich hinweg. Das wird ja nur noch besser. Das einzig Blöde an dieser Vorrichtung ist, dass der Abwasserschlauch schnell abknickt durch das Zuklappen. Das hat uns schon den ersten Wasserschaden gebracht. Zum Glück kam gleich ein Camping-Mechaniker auf den Platz und reparierte uns das Rohr während unserer Ferien. Man muss einfach etwas Geduld mitbringen, da der Ausbau nicht ganz so schnell vonstatten geht.

Ich liebe unser grosses Bett. Die Matratze ist so bequem. Sodass auch die Kleinen immer dort schlafen wollen. ;-) Deshalb hat es sich mein Mann vorerst auf dem unteren Kinderbett gemütlich gemacht. Es ist natürlich etwas schmal, aber auf seine Grösse zum Glück ganz gut auszuhalten. Wenn die beiden dann grösser sind, werden sie sich aber bestimmt auf ihr eigenes Bett freuen. Der Grosse übernachtet jetzt schon ab und zu nach dem Einschlafen oben und fühlt sich mit seinem Ausblick über den Campingplatz inkl. Eulen-Nachtlicht pudelwohl. Das Bett hat einen dünnen klappbaren Rausfallschutz sowie eine abnehmbare Leiter. Unten oder im Moment noch vorne beim Elternbett erweist uns jeweils The Shrunks als aufblasbarer Bettrand gute Dienste.

Die Küche find ich ebenfalls todschick. In Hochglanzweiss und mit drei Gas-Kochfeldern ist man bestens ausgerüstet. Über dem Waschbecken gibt es noch eine Schnittbrettauflage, um die Fläche vollends nutzen zu können. Auch ein Abtropfbrett ist inklusive. Die drei ausziehbaren und aufklappbaren Schubladen schaffen einen super Überblick und man hat alles schnell zur Hand. Mit dem riesigen Kühlschrank und dem Gefrierfach bringe ich locker einen ganzen Wocheneinkauf unter. Der Kühlschrank kann auch mit Gas betrieben werden und schon bei der Fahrt gekühlt werden. So muss ich zuhause nichts wegwerfen und kann gleich alles Angebrauchte mitnehmen.

Ich schätze es sowieso so sehr, mein ganzes Hab und Gut einpacken zu können. Anzukommen und gleich Ferien machen zu können. Mit seinen eigenen Sachen. Seiner eigenen Bettwäsche und so. Ich glaub wir müssten uns ansonsten glatt einen Dachträger zutun mit beiden Kindern. Allein mit einem Kinderwagen ist der Platz im Auto dann schon sehr beschränkt. Aber darüber muss ich mir ja zum Glück keine Gedanken mehr machen. :)

Unter den Betten hat es ebenfalls genügend Stauraum und alle Fächer können optimal genutzt werden. Auch die eingebaute Bodenheizung schätze ich morgens sehr. Die normale Heizung kann nachts auch elektrisch betrieben werden, sodass man nicht ständig Angst haben muss, dass ein Gasunfall passieren könnte.

Um die eingebaute Toilette bin ich mit den Kindern unheimlich froh. Besonders abends und am Morgen in der Früh. Die Dusche ist auch sehr schön und bietet genügend Platz um beide Kiddies abzuduschen. Jedoch ist dies bei uns mehr die „Wäschekammer“ und wir duschen nur in den Campingplatzanlagen. So bleibt es uns auch gleich erspart, dass der halbe Wohnwagen unter Wasser gesetzt wird.

Die helle Holzverkleidung, die weissen Wände und die graue Polsterung haben es mir sofort angetan. Genau mein Geschmack. Auch die beige „Pinnwand“, die ich anfangs etwas überflüssig fand, hat uns schon gute Dienste erwiesen. So ist immer alles schön ordentlich.

Auch die LED Lichter im ganzen Wagen schaffen eine tolle Atmosphäre. Besonders abends beim Gutenachtgeschichte-Erzählen. Auch die integrierte Bluetooth-Anlage lässt sich bubileicht einstellen und hat einen tollen Sound.

Dank der eingebauten Moskitonetz-Türe blieben auch jegliche Fliegen, Mücken oder andere Insekten immer draussen und auch für die Kinder ist sie einfach zu bedienen.

Wie ihr seht, hab ich nichts zu beanstanden und wir sind absolut glücklich mit unserer Zweitwohnung auf Rädern. Überglücklich.

Auch die Kindern halten dem Wagen grosse Sorge und sie wissen, dass diese Einrichtung nicht ganz so stabil ist wie zuhause und man etwas behutsamer damit umgehen muss. Aber auch das ist vermutlich eine Typfrage. Für uns passt es zum Glück so und wir liiiiiieben unser rollendes Zuhause.

Eine Klimaanlage haben wir noch keine eingebaut. Die kostet sehr viel Geld und deshalb haben wir vorerst einfach auf ein schattiges Plätzchen geachtet. So ging es ganz gut.

Camping Adria Altea 552 PK

LUXUS-CAMPING / GLAMPING, OHNE FLEISS KEIN PREIS

Aber auch wenn wir eher Luxus-Camper mit jeglichem Schnickschnack sind, ist es nicht zu verachten, wie viel Arbeit dahinter steckt. Den Wagen zu pflegen. Rein zu halten. Vorher und nachher. Anhänger an- und abkuppeln. Stützen runterlassen. Mit der Wasserwaage alles kontrollieren. Alle Ventile richtig bedienen. Tank auffüllen. Kassetten leeren. Vorzelt aufbauen. Sämtliche Kleidung, Esswaren, Spielwaren etc. ein- und auch wieder auszuräumen. Betten frisch zu beziehen. Für frische Frotteewäsche sorgen. Täglich sein Geschirr abzuwaschen. Auch mal Kleidung auf dem Campingplatz waschen. Vor wie auch nach den Ferien hat man genügend zu tun. Und die Kinder wollen da auch noch betreut werden. Doch irgendwann ist man routinierter. Man arbeitet als Team. Jeder weiss, was er gut kann. Ich würde sagen die Kinder haben sich nach den drei Campingferien in diesem Jahr an den Auf- und Abbau gewöhnt. Geniessen auch die iPad-Zeit, die sie dann auskosten können und wir können speditiv alles auf- und abbauen.

Und doch ist es all diese Mühe wert. Denn die Zeit auf dem Campingplatz ist für uns unbezahlbar. Dieses unbeschwerte Gefühl. Ständig in Badelatschen im bequemen Schlabberlook unterwegs zu sein, niemand stört sich daran. Glacé- und Kreide-Flecken who cares. Man kann essen was und wann man möchte, die Kinder müssen sich nicht ständig „Restaurant-tauglich“ benehmen. Die Eltern sind demzufolge wesentlich entspannter. Man ist ständig an der frischen Luft. Auch bei schlechtem Wetter und man dem gemütlichen Regenprasseln lauscht. Spiele spielt, malt und puzzelt im Vorzelt oder Wohnwagen. Wo man mit seinen Liebsten auf engsten Quadratmetern auskommen muss. Man klappert Spielplätze ab, fährt Fahrrad oder Scooter. Bewegt sich. Geniesst die Natur. Die Kinder schliessen mit anderen Kindern Freundschaften. Malt Kreide oder jagt Seifenblasen bis spätabends. Die Kinder rennen im Pyjama noch durch die „Gassen“ und liegen dann auch nach dem Duschen noch mit dreckigen Füssen glücklich im Bett. Das abendliche noch draussen sitzen, zusammensitzen, einfach abschalten, den Tag ausklingen lassen. Ein lustiges Kubb oder Boccia Spiel. Wo Wildfremde auch mal zu Verbündeten werden. Oder gar Freunden. Man sich aushilft. Sich austauscht. Aber sich genau so in sein eigenes Reich zurückziehen kann. Das Gefühl von Daheim, obwohl man an einem anderen Ort ist. Das ist Camping. Und bedeutet uns alles. „Wann gehen wir nach Hause? / „Hei?“, fragen meine beiden Kleinen jeweils und meinen immer den Wohnwagen. Fährt ein Wohnwagen vorbei, meint der Kleinste immer: „Mis, i au“. Ja wir haben auch einen, mein Schatz. Und dann strahlen sie.

Alles richtig gemacht.

HOME IS WHERE YOU PARK IT.

Bilder © Fräulein Tiger

Campingferien mit Kindern

Camping

Bild via Pinterest

Ich bin seit jeher ein Campingkind. Bis auf ein paar wenige Male, verbrachten wir unsere Sommerferien jeweils auf dem Campingplatz. Kein Hardcore-Camping mit Zelt, Lagerfeuer & Co. Nein, das dann doch nicht. Anfangs mieteten wir einen Wohnwagen, danach folgten Bungalows, fixe Caravans oder ähnliches und zu guter Letzt der eigene Wohnwagen meiner Eltern. Was eigenes, einem familienfreundlichen Wohnwagen, davon träumen wir. Regelmässig besuchen wir Campingausstellungen und schauen uns dort die aktuellsten Modelle mit jeglichem neuen und modernen Schnickschnack an. Am liebsten würden wir jedes Mal gleich einen an unsere bereits montierte Anhängerkupplung hängen und davon düsen. Doch die momentanen Umstände ermöglichen es uns noch nicht, unseren Traum von den eigenen vier Wänden auf Rädern zu erfüllen. Bis dahin warten wir „geduldig“ und verbringen die Ferien in gemieteten Unterkünften.

Sobald sich die Schranken des Campingplatzes öffnen, fühle ich mich wie in einer anderen Welt. Die lockere, ungezwungene Atmosphäre zieht mich in ihren Bann. Familien, Paare, Senioren, Feriengäste aller Art, machen den Park lebendig. Das Treiben und zugleich die Ruhe, die Rückzugsmöglichkeit ins“eigene“ Heim, ist genau das, was wir in unserem Urlaub als Familie suchen. Das morgendliche Brot holen, sich treffen im Supermarkt, beim Abwasch, beim Spielen, am Strand, in der vorübergehenden Nachbarschaft, bei Animationen, beim Glacé schlecken, all das gehört zum Campingurlaub dazu. Unabhängig sein und doch irgendwie dazugehören. An solch einem Ort fühlen wir uns eine Zeit lang zuhause und geniessen jeden einzelnen Ferientag. Besonders jetzt mit Kind. Die Möglichkeit zum selber Kochen, Frühstücken im Pyjama, Abendessen im Schlabberlook, bis spätabends mit dem Partner in Flipflops oder barfuss auf der Veranda reden, essen, Spiele spielen, während das Kind eine Tür weiter selig schläft. Das umfassende Freizeitangebot, die vielen anderen Kinder und vieles mehr ermöglichen einen unterhaltsamen Urlaub bereits für die ganz Kleinen.

Der Sommer feiert ja derzeit sein Comeback und auch im Herbst ist es noch wunderbar angenehm Ferien auf dem Campingplatz zu verbringen. Oder ihr plant bereits euren nächsten Urlaub im Frühjahr oder Sommer? Folgende Plätze haben wir schon besucht und sind auf jeden Fall empfehlenswert und kinderfreundlich. Vielleicht entscheidet auch ihr euch für einen Campingurlaub als Familie?

Campofelice 1

Wer nicht allzu weit weg fahren möchte, wie wir letztes Jahr als Henrik 5 Monate alt war, wer den Süden der Schweiz mag, kann in Tenero am schönen Lago Maggiore auf dem Campingplatz Campofelice einen tollen Urlaub verbringen. Als Kind war ich schon mehrere Male dort und fühle mich dort gleich zuhause. Man kann Wohnwagen oder aber auch die im letzten Jahr gebauten nigelnagel neuen Bungalows mieten. Ascona, Locarno und viele weitere tolle Ortschaften laden zum Erkunden ein. Die sanitären Anlagen sind einwandfrei und der See mit der sicheren Badezone und dem Rasen- und Sandstrand ist für Kinder ideal.

Campofelice 2Campofelice 4Campofelice 3Bilder von campofelice.ch

Pra delle torri 5

Wer’s noch südlicher und italienischer mag, kann mit ein paar Stunden mehr Reisezeit (von uns aus ca. 6,5 h) ans Feriendomizil Pra‘ Delle Torri in Caorle gelangen. Dort haben wir dieses Jahr unseren Familienurlaub verbracht und waren vom Platz rundum begeistert. Bereits für die ganz Kleinen ist das Fantasy World sowie die Piratenschiff-Poollandschaft der Hit. Der ganze Platz lädt zum Spielen und Entdecken ein. Der Strand ist sehr sauber und übersichtlich. Das Mobilheim haben wir über Eurocamp gebucht, weil man da sämtliche Baby- und Kleinkindausstattungen gratis oder gegen einen kleinen Aufpreis dazu buchen kann. Eine Badewanne und ein Hochstuhl waren sehr von Nutzen. Die Wickelmatte und das Reisebett waren nicht wirklich bis gar nicht sauber. Daher war ich froh, ein eigenes und sauberes Reisebett mitgenommen zu haben. Wickeln ging auf der freien Matratze auf einem Handtuch und einer Plastik-Wickelunterlage einwandfrei. Als geeignete Stops auf der eher längeren Reise, eignen sich in Italien jegliche Autogrill-Raststätten sowie auf Schweizer Seite die Marché-Raststätte in Bellinzona, welche eine Kinderspiellandschaft sowie einen separaten Wickelraum bietet.

Pra delle torriPra delle torri 3Bilder von pradelletorri.it

Prairies de la mer

Die dritte Destination geht nach Frankreich. Südfrankreich genauer gesagt. In Port Grimaud liegt der Prairies de la mer – Campingplatz. Ausflugsziele wie St. Tropez, Sainte Maxime, Grimaud oder gar Cannes (1h entfernt), laden zum Verweilen ein. Der Platz ist mit seinen speziell angeordneten Farés ein wunderbarer Ort für Familien. Auch hier wird in Sachen Animationen keine Wünsche offen gelassen. Wir waren bereits zwei Mal dort und haben es sehr genossen. Das französische Flair und der ausgesprochen moderne Platz fühlen sich sehr luxuriös an. Für Campingverhältnisse allemal. Einziger Kritikpunkt ist der etwas körnige Sandstrand. Liegestühle schaffen da Abhilfe. Doch wer kann mit Kind schon gross auf einer Liege entspannen? Sandburgen bauen, planschen, fertig los!

Prairies de la mer 2

Bilder von riviera-villages.com

Sommer Sonne Sonnenschein

Sommer ist vermutlich noch etwas weit hergeholt. Aber der Fühling ist angekommen, die Uhren auf Sommerzeit gestellt, die Spielplätze sind nun oft randvoll mit Kindern und deren Eltern und alle freuen sich über die wunderbar blühende Pflanzenwelt und die wärmende Sonne im Gesicht. Obwohl heute meine Baby Wetter App doch tatsächlich wieder 6°C angezeigt hat und wir uns beinahe wie im Winter anziehen mussten. So nicht liebe Sonne. Da haben wir Petrus aber gleich getrotzt und wunderbare Wiesenblümchen gepflückt. Die derzeitig wechselnden Temperaturen stellen mit Kind manchmal eine Herausforderung dar. Zwiebel-Look geht zum Glück immer. Und dann ja keinen Schnupfen mehr holen. Deshalb habe ich für den kleinen Tiger stets eine Unmenge von Ersatzklamotten in allen Variationen von Fleece-Jacke, Übergangsjacke, Sweatjacke, Softshelljacke, Matschhose, Strumpfhose, Beanie, Sommerhut, Sonnenbrille sowie Halbschuhe und wärmere Schuhe in petto. Lobenswerterweise gibt es für Leute wie mich grosse Taschen oder Rucksäcke und Kinderwagenkörbe. Aber mal ehrlich, lieber für alles – oder immerhin für das Meiste auf dem Outdoor-Trip gewappnet sein, als vorzeitig als geplant wieder abbrechen zu müssen.

Und so geht es mir auch, wenn ich an unseren nächsten Urlaub denke. Wobei mir einfällt, Urlaub tönt so sehr nach faulenzen. Nennen wir ihn doch nun besser Tapetenwechsel.

Ich liebe Listen und muss diese stets abarbeiten, sonst kehrt keine innere Ruhe ein. Als wir früher noch sehr oft verreist sind, hatte ich doch tatsächlich schon Check-Listen gespeichert gehabt, die bereit zum Druck und zum Abhaken gewesen waren. Jetzt brauche ich meist nur noch die babygerechte Version, wenn ich zu meinen Eltern fahre. Und diese ist auch nicht grad kurz. Aber immerhin schwand mit dem Mamasein ein wenig der Perfektionismus. Somit ist die Liste nur noch ein beinahe unleserliches Gekritzel auf einem zerknüllten Einkaufszettel. Und beim Gepäck für mich wurde alles aufs Wesentliche reduziert.

Unseren zweiten Sommerurlaub – oder Tapetenwechsel ihr wisst schon – mit unserem kleinen Mann ist schon in naher Ferne und wir möchten diesen wie so oft auf dem Campingplatz verbringen. Und da die Kraft der Sonnenstrahlen nicht geringer wird, ist ein entsprechender Sonnenschutz immer mehr von Bedeutung. Insbesondere für so helle Hauttypen wie mein kleiner Tiger und ich es sind. Dann noch unsere Allergie-Neigung. Ach herrje. Wer hat eigentlich solche lästigen Allergien erfunden? Dem genetisch verantwortlichen Urzeitmensch würde ich ja gerne mal die Leviten lesen.

Babies und Kleinkinder haben ja bekannterweise noch eine viel empfindlichere Haut als wir Grossen, da ist besondere Vorsicht geboten. Und damit ich dann auch in dieser Hinsicht etwas entspannen kann in den Ferien, damit sind sie ja auch da, habe ich bereits ein paar Sommer-Sonnenschutz-Utensilien für die Kleinen zusammengesucht.

UV Sommersachen 2

  1. Ein Schirm für den Tag am See, Strand oder Badeanstalt darf nicht fehlen, z.B. mit UV Schutz 25+ von Ikea
  2. Eine süsse und praktische Strandmuschel mit UV Schutz 50+ von Vertbaudet
  3. Nicht besonders stylisch, wie so oft bei Funktionskleidung, aber rundum geschützt mit der Bade-Schirmmütze von Sterntaler mit UV Schutz 50+ z.B. von Babyjoe
  4. Und damit auch gleich der Sonnenhut von Sterntaler ebenfalls mit UV Schutz 50+ aus reiner Baumwolle für den trockenen Bereich, z.B. von Babyjoe
  5. Ich habe mich dieses Jahr für einen UV-Schutz Overall entschieden, so verrutscht bei unserem schlanken Männlein auch sicher nichts. Dieser ist von Hyphen mit UV Schutz 80+, mit optimaler Hautverträglichkeit und Öko Tex Standard 100, was bei uns aufgrund seiner Hautprobleme auch immer sehr von Vorteil ist,  z.B. von Babyjoe
  6. Auch die Augen benötigen den richtigen Schutz, besonders die blauen, die noch lichtempfindlicher sind. Da dieses Jahr die Brille mit Bügeln verweigert wurde, ist die mit Neoprenbändchen von Kidz Banz unsere Wahl und wird auch meistens nicht mehr ausgezogen. Da er kein Baby mehr ist, wurde mir zu diesem Modell geraten, so kann ich sie theoretisch bis zum 5. Lebensjahr im Einsatz haben. Die Brille bietet 100% UV-Schutz (UV-400-Filter) und kommt aus Australien. Und die kennen sich ja aus mit der brütenden Sonne. z.B. von Baby Star
  7. Das Badeset von H&M mit UV-Schutz 50+ hat es mir ebenfalls angetan, ist auch gut zum Wechseln und/oder falls man nur ein Badehöschen anziehen möchte
  8. Die Bodies von Sanetta mit UV-Schutz 15+ hatte ich letztes Jahr bereits im Einsatz und möchte ich auch dieses Jahr nicht missen, z.B. von Babyjoe
  9. Für den hygienischen Badeplausch in der Badeanstalt erweisen die Huggies Little Swimmers einen guten Dienst
  10. Nach jedem Baden muss die Haut von kleinen Kindern sofort abgetrocknet werden, da die Wassertropfen wie Brennglas auf nackter Haut wirken. Deshalb darf ein weicher und kuschliger Bade-Poncho nicht fehlen. Dieser von Wörner ist ebenfalls mit Öko Tex Standard 100 zertifiziert. z.B. von Babywalz
  11. Schwimmflügeli von Beco in der Grösse 00 (-15 kg) z.B. von Babywalz
  12. Auch die kleinen Füsschen sollen vor zu heissen Teerstrassen oder sonstigen Gefahrenquellen geschützt werden. Ich werde mich bestimmt wieder im Fachgeschäft beraten lassen. Ein Ledermodell soll es sein, damit kein Ausschlag entsteht, einer weichen Lauflernsohle sowie gutem Halt. Wie dieses Modell von Naturino, von welchem wir bereits jetzt unseren Lauflernschuh besitzen. z.B. von Walder Junior
  13. Die Auswahl an Sonnencremes ist enorm. Für die Neurodermitis bereite Haut ist die Wahl umso schwieriger. Eine Sonnenmilch/ Lotion ist pflegender als eine zähe Crème. Letztes Jahr verzichtete ich vollends auf chemische Filter und nutzte die Pelsano Sonnenmilch sowie Daylong Baby, wobei ich die von Pelsano als angenehmer und pflegender empfand. Dieses Jahr habe ich mal Muster von La Roche Posay auf den Händen ausprobiert und diese wurden bis jetzt gut vertragen. Es gibt neu auch eine für Babies mit UV Schutz 50+ und eine wasserfeste für Kinder, ebenfalls mit 50+. Auch die pflegende Eubos Kinder Hautruhe mit UV Schutz 30+ verträgt der kleine Mann besonders gut im empfindlichen Gesicht. z.B. über Bio-Apo.ch. Bei wasserfesten solle man darauf achten, dass der Körper keinen Hitzestau bekommt und generell sei es besser den Körper mit UV-Kleidung zu schützen, als mit Sonnencrème. Wichtig, unter der UV-Kleidung keine Sonnencrème einschmieren und die Kinder nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. NACHTRAG: Die chemisch-/mineralischen-Crèmen wie von La Roche Posay werde ich nur wegen dem Urlaub am Meer verwenden, da der kleine Mann wirklich sehr empfindliche Haut hat und angeblich eine mineralische Sonnencrème den Lichtschutzfaktor 50 nicht erfüllen könne. Jedoch habe ich nun eine ganz tolle 100% mineralische Crème gefunden, auch mit LSF 50. Ich werde sie mal noch zuhause testen und schauen was sie verspricht. Das ist die Eco Neutral, super Inhaltsstoffe, ohne Tierversuche und sehr pflegend. Für die weniger intensiven sonnigen Tagen in der Schweiz habe ich auch noch eine mit absolut risikofreien Inhaltsstoffen, ebenfalls ohne Tierversuche und für die empfindliche Haut gefunden: Die Attitude Little Ones mit LSF 30. Bei beiden hatte er bis jetzt noch keinen Ausschlag bekommen und konnte auch auf einem akuten Ausschlag aufgetragen werden, ohne ihn zu verschlimmern. Als Tipp um die eher zähen mineralischen Crèmen aufzutragen und ohne die Haut auszutrocknen, riet mir die Mütterberaterin vor dem Auftragen  ganz wenig Öl (Olivenöl, Babyöl (Weleda etc.)) in die Haut einzumassieren. Der Apotheker erklärte mir zudem das ein LSF 25 oder 30 schon sehr hoch sei und bis zum LSF 50 eine geringfügige Steigerung wäre. Das Wichtigste sei, dass man die Crème dick genug auftrage und nicht nur eine Haselnussmenge. Dann bräuchte man für die Kleinen, die ja auch nur kurz in der Sonne sind, eigentlich gar keinen LSF 50.
Jetzt muss nur noch die Mama eine geeignete Badehose für das Kaschieren der After-Schwangerschaftsproblemzonen finden. Hilfe. Drückt mir die Daumen.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Frühling und einen guten Start in den kommenden Sommer!
Wiesenblümchen