DIY Adventskalender für Dinofans und kleine Entdecker

Liewood Adventskalender

Jetzt ist bereits November. Noch 4 Wochen dann ist Dezember. Die Zeit läuft. Analog letztem Jahr, damals noch mit riesiger Kugel und Babytiger inside habe ich mich auch dieses Jahr bereits im September um sämtliche Adventskalendergeschenke gekümmert und muss diese dann nur noch verpacken. Das war so entspannt und ich musste damals im Wochenbett kein Gedanke daran verschwenden, richtig schön. Deshalb wollte ich es auch dieses Jahr wieder so handhaben. Die Adventszeit soll dann doch wenn möglich etwas ruhiger und gemächlicher werden. Soweit das mit zwei kleinen Kids halt so geht.

Auf den hübschen Adventskalender von Liewood warten bereits die Nägel vom letzten Jahr und dieser kann dann gleich für beide Jungs befüllt werden. Da der Kalender Täschchen und Ringe hat, sollten für beide die jeweiligen Überraschungen Platz darin finden. Ich freu mich ja schon riesig auf ihre leuchtenden Augen!

Damals beim kleinen (mittlerweile eher grossen) Tiger hatte mein Kindheits-Adventskalender (hier nachzulesen) mit hübschen Sujets vollkommen ausgereicht. Doch da der grosse Bruder jeden Tag eine kleine Überraschung bekommt, wollte ich dem Kleinen nun auch bereits die Täschchen mit hübschen Dingen füllen. Er bekommt ja doch schon so einiges mit. So ist das vermutlich nun mal mit den kleineren Geschwister. Die dürfen (fast) alles etwas früher…

Dem Babytiger kommen unter anderem Schleich Tierchen, ein Taschenlämpchen, Gummidinos für die Badewanne, kleine Bücher / Pixies, Egg-Shaker und andere Dinge wie z.B. aus diesem Adventskalender-Beitrag in den Kalender.

Und nun zu einigen Ideen für Dinofans und kleine Entdecker:

Adventskalender für Dinofans und kleine Entdecker

  1. Leuchtende Zauberknete vom kleinen Drachen Kokosnuss. Kann geformt werden und springt wie ein Fluffi oder Gumpiball durch die Wohnung.
  2. Perfekt um Dinge genau zu beobachten und kleine Forscher: Ein Kinder Feldstecher/ Fernglas von Pfiffikus.
  3. Schleich Tiere, respektive Dinosaurier gehen bei uns immer. Werden täglich bespielt und heiss geliebt.
  4. Die mittels USB aufladbare Mini-Taschenlampe von Maileg ist so süss und praktisch. Ideal für nächtliche Schattenspiele.
  5. Dino-Pflaster, damit das Bebe/Bobo oder Wehweh gleich nicht mehr so weh tut.
  6. Ein Dinosaurier-Zauberblock. Durch das Übermalen mit einem Bleistift kommen diverse Zeichnungen zum Vorschein. Hatten wir letztes Jahr schon mit Fussballmotiv und kam super an.
  7. Steine, Fossilien oder andere Naturschätze müssen natürlich genau unter die Lupe genommen werden können. Diese grosse Holz-Kinderlupe eignet sich dafür perfekt.
  8. Stempel gehen immer. Wie diese kleinen Dinostempel.
  9. Kinder- und hautfreundliche Dino-Tattoos von Wee Gallery, die mit Babyöl leicht wieder entfernt werden können.
  10. Ein Kreisel. Legendär. Klein. Fein. Simple. Faszinierend. Und fordert Geschicklichkeit.
  11. Ein Dinosaurier-Notizheft von Krima & Isa. Für tolle Ideen. Hübsche Zeichnungen oder anderes Kreativsein.
  12. Der passende Bleistift dazu darf natürlich nicht fehlen.
  13. Die Egg-Shaker von Nino Percussion erinnern doch etwas an Dinoeier. Deshalb hat der kleine Tiger auch im Eltern-Kind-Singen immer dieses eine Ei ausgewählt. Das raschelt so wunderbar und ist der ideale Begleiter bei einem kleinem Musik-Konzert oder Jam-Session.
  14. Invisble Pen aka Geheimstift. Mit unsichtbarer Tinte und UV-Lichttaschenlampe zur Entzifferung der geheimen Botschaften. Ideal für kleine Detektive.
  15. Ezee Beads Dinosaur. Steckperlenset inkl. Schablonen, ohne lästiges bügeln und Schablonen schmelzen (shame on me). Nur mit Wasser besprühen und fertig.
  16. Ein glow in the dark-Stegosaurus Skelett von Haba. Damit hat dann wohl unser Dino-Museum auch nachts geöffnet.
  17. Dino Stickers oder Stickerhefte sind hier ganz beliebt. Damit kann der kleine Mann sich ewig die Zeit vertreiben.
  18. Auch Pixies mit Dinosaurier gibt es.
  19. Ewas Süsses zum Naschen. Kein Dino-Ei. Aber Ü-Eier sind bei Kindern doch allseits beliebt.

Und nun wünsch ich euch einen wunderbaren Start in den neuen Monat!

Bilder © Fräulein Tiger

Herbstaktivitäten mit Kindern

Hach dieser Herbst ist ja wettertechnisch genau so toll wie der diesjährige Sommer. So kann es von mir aus weitergehen. Und an Weihnachten herrschen dann wohl etwa Herbsttemperaturen…

Morgens ist es aber trotz allem doch langsam sehr kühl und feucht geworden. Wobei nachmittags die Sonnenstrahlen wieder so richtig einheizen. Da bin ich wirklich froh, kann ich meine beiden Jungs jeweils nach und nach aus ihren tollen Softshell-Zwiebellooks „schälen“. Für’s Krabbelkind ist dieser Softshell Overall inkl. wasserfeste Booties von Reima einfach perfekt geeignet. Immer schön trocken und warm und doch nicht verschwitzt. Und dasselbe beim Grossen. Der ist mit seiner Softshelljacke mit oder ohne Matschhose jederzeit bestens angezogen. Und er findet sie einfach mega. So macht das Herumtollen gleich noch mehr Spass.

Denn Herbst ist für mich definitiv Spielplatzzeit. Entdeckungstouren werden gemacht, jegliche Naturschätze werden gesammelt (ich hab da einen ganz leidenschaftlichen Sammler), manchmal auch weiterverarbeitet oder einfach bespielt. Wir sind jetzt nicht soo die Bastler. Ich wüsste auch gar nicht, wo ich all diese Dinge aufstellen sollte. Ich freu mich daher fast mehr, wenn die gesammelten Stücke in einer Geschichte, einem Rollenspiel oder ähnliches wieder zum Einsatz kommen. Bis dahin sind alle Schätze in diversen Säckli (nach Blätter, Steinen, Ästchen, Nüssen, Kastanien etc. sortiert) untergebracht und können jederzeit hervorgekramt werden. Aber ein paar Ideen für In- und Outdooraktivitäten im Herbst wollte ich hier doch gerne festhalten:

  • Kastanien sammeln: für Kastanienschlangen, (oder andere Tiere, wobei ich bei diesen Zahnstöcherli-Tieren in Kombination mit dem Babytiger nicht sooo begeistert bin, dann stehen sie aus Sicherheitsgründen doch wieder nur auf dem Tisch..), Kastanienketten, Dino- oder Zootierfutter für die Schleich-Tierchen, „Marroni-Stand“, (Dino-) Landschaften / -Wälder, Kochutensilien in der Kinderküche usw.
  • Eicheln sammeln: lustige Gesichter auf die Eicheln mit deren süssen Hütchen malen, oder analog Kastanien für Futter oder Landschaften
  • Blätter: rechen im Garten, Laubhaufen für (Fantasie-) Igel herrichten, durch Blätterberge springen, Blätter sammeln, trocknen, als Stempel mit Acrylfarben auf gemalte Bäume oder Geschenkpapier etc. benutzen, oder analog Kastanien für Futter oder Landschaften, Laub-Igel/-Tiere kleben, Blätterkronen basteln
  • Steine: gehen immer. werden bei uns ganzjährig gesammelt und auf dem Sitzplatz regelrecht gehortet, daraus entstehen Labyrinthe für Ameisen, Dinos, Höhlen, Türme, spezielle Glitzersteine als Schätze, zurzeit wird alles mit seinem kleinen „Forscher“-Rucksack bis ins Detail untersucht, es wird gemeisselt, gehämmert, gepinselt, mit der Lupe untersucht… Es könnte sich ja irgendwo noch ein Knochen oder Fossil verstecken..zu süss!
  • Kürbisse/ Räbe: ich mag Kürbis ja am liebsten als Suppe verarbeitet.. oder dann als herbstliche Deko für draussen. Man könnte daraus Halloween-Gesichter oder andere Lampen schnitzen.. Oder hübsche Räbeliechtli für den Räbeliechtliumzug schnitzen.
  • an windigen Tagen: Drachen steigen lassen oder einfache Vogel-Drachen basteln und steigen lassen
  • Seifenblasen: Seifeblöterle geht immer! Wir haben diverse Pustefix-Utensilien und Seifenblasenpistolen, von ganz kleinen bis zu ganz grossen Blasen, aber Unmengen sollen es sein. Das freut gross und klein!
  • Kreidebilder malen
  • leckere Kuchen backen (Apfelkuchen, Marmorkuchen, Bananenbrot, usw…)
  • Museumsbesuche (z.B. Naturmuseum St. Gallen, Sauriermuseum Aathal)
  • Jahrmarktsbesuch, jetzt sind wieder überall tolle Herbstmärkte, die Kinderaugen leuchten lassen
  • sich einfach bewusst Zeit nehmen, den Moment geniessen, nicht von Termin zu Termin hetzen, den Jahreszeitenwechsel mit all seinen Facetten beobachten, staunen und schätzen…

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Ich wünsche euch weiterhin einen ganz bezaubernden Herbst!

Bilder © Fräulein Tiger

Die Reima Softshell Jacke sowie der Overall wurden mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Es grünt so grün – Kresse anpflanzen mit (Klein)Kindern

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Der Frühling ist angekommen. Yeah endlich! Wir konnten es ja alle kaum erwarten. Das Fahrrad ist parat, die Hecke wurde gepflanzt, die Vögel zwitschern wieder frühmorgens, die Sonne scheint warm aufs Gesicht und die ersten Krabbeltiere laufen emsig über die warmen Steinplatten.

Der Frühling macht gleich Lust auf saftiges Grün, Aufenthalte in der Natur, frisches leckeres Essen usw. Da kam mir gleich die Idee wieder einmal Kresse anzupflanzen.

Ich liiiiebe nämlich Butterbrote mit Kresse drauf. Sei es zum Frühstück oder zum Abendessen. Oder Sandwich mit Avocado und einem Hauch Kresse oder gar im Salat. Yumm!

Wie toll, dass ich vor Kurzem ein wunderbares Tellerset von YIV gewonnen habe. Ich Glückspilz! Diese schweren Emaille-Tellern eignen sich dafür ganz hervorragend. Ein Tongefäss oder diese typischen Kresseigel hatte ich nämlich nicht zur Hand.

Der kleine Tiger war ganz fasziniert wie „tifig“ diese kleinen Pflänzchen aus dem Nichts gespriesst sind. Das Grünzeugs so „blut“ zu essen findet er aber nicht ganz so toll wie ich, dafür kommen seine Dinos nun pflanzentechnisch definitiv nicht mehr zu kurz.

So schön, wenn man den Kindern solche kleinen Wunder der Natur näherbringen kann. Ohne viel Aufwand und hohen Ausgaben. Sie brauchen ja oftmals gar nicht viel.

Einen grünen Daumen habe ich eigentlich ganz und gar nicht. Doch für den Kresseanbau hat’s allemal gereicht. Ein Kinderspiel!

Für unseren kleinen Kresse-Urwald haben wir folgendes gebraucht:

  • ein flaches Gefäss (bei uns war’s der der UNO Teller von YIV), Tongefäss, flache Schüssel, ein Suppenteller usw.
  • 2 Küchenpapiere, auf die Form des Gefässes zugeschnitten (Alternativ kann man auch Watte nehmen)
  • Gartenkresse-Samen
  • Wasser zum Giessen und feucht halten
  • eine Portion Geduld bis zur ersten Ernte: ca. 8 – 12 Tage
  • helles Plätzchen bei ca. 15 – 25° C

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Wir haben zuerst zwei Küchenpapiere auf die Grösse des Gefässes eingezeichnet (Kreis um die Schüssel malen und fertig) und zugeschnitten. Dann in die flache Schale gelegt und die Gartenkressesamen darauf verteilt. Nicht das ganze Päckchen. Obwohl es auf meinem Bild beinahe so aussieht. Danach haben wir sie gleich etwas mit Wasser getränkt, so rutscht auch das Küchenpapier nicht mehr weg. Das Küchenpapier muss nun immer schön feucht sein (nicht nass oder überschwemmt). Bei uns reichte es jeden Tag etwas Wasser nachzufüllen. Überschüssiges Wasser kann auch einfach wieder vorsichtig ausgeschüttet werden. Und dann kann man den kleinen Vitaminbömbchen (Eisen, Vitamin C, A uvm.) gespannt beim Wachsen zusehen.

Viel Spass beim Nachmachen und einen guten Start in den Frühling!

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Bilder © Fräulein Tiger

Auf den Spuren der Dinosaurier – Basteln und spielen mit Salzteig

Erstmal ein gutes neues Jahr euch allen! Schön, dass ihr auch in diesem Jahr wieder auf meinem Blog vorbeischaut!

Seit dem zweiten Geburtstag vom kleinen Tiger und dem ersten Museumsbesuch im Sauriermuseum in Aathal ist er ganz vernarrt in diese „schrecklichen Echsen“. Und dies ist bald genau ein Jahr her. Der kleine Tiger feiert nämlich bereits in Kürze seinen dritten Geburtstag. Seit drei Jahren Mama. Wahnsinn. Ein ganz wunderbares Gefühl. Aber wem erzähl ich das. ;-)

Dinobücher und Lexika werden seitdem verschlungen. Dino-Arten rauf- und runtergeleiert. Mittlerweile wohne ich selbst in einem „Dino-Museum“ und bekomme regelmässig Führungen von meinem kleinen Lieblings-Paläontologen.

Bei den winterlichen Temperaturen zieht es uns wieder vermehrt nach Drinnen und da braucht es immer wieder mal neue Spielideen.

Solltet ihr also auch kleine Forscher oder Dino-Begeisterte zuhause haben, also aufgepasst!

Dinospuren aus Salzteig

Ideen sollen bei mir ja meistens ganz fix umgesetzt werden können. Schliesslich wollen wir ja möglichst bald damit spielen. Also lieber einmal etwas weniger perfekt, dafür in Teamwork, easypeasy und ultrasubito.

Wie z.B. diese selbstgebastelten Dino-Spuren aus Salzteig.

  • Für den Salzteig haben wir uns an die Mengenangaben aus diesem Post gehalten und schnell zusammen gerührt.
  • Dino-Füsse reingedrückt
  • Einen Tag bei Zimmertemperatur trocknen lassen
  • Für 3 h im Ofen bei 50° C fertig gebrannt
  • Auf der Rückseite noch für „Dino-Laien“ die jeweilige Dino-Art aufgeschrieben

Und dann kann’s auch schon losgehen.

T-Rex, Triceratops, Camarasaurus, Velociraptor, Dilophosaurus und Spinosaurus machen sich auf die Pirsch! Und das sind nur unsere grossen Exemplare…

Man nehme die entsprechende Dino-Spur mit zugehörigem Dinosaurier und versteckt sie dann querbeet im Wohnzimmer, Kinderzimmer usw. je nach Lust und Laune und tollen Verstecken.

Der kleine Tiger wartet dann jeweils in einem anderen Raum ganz gespannt und kann es kaum erwarten auf Spurensuche zu gehen. Alles weitere ist selbst erklärend.

Nur soviel sei gesagt. Ich musste seitdem schon uuuuuunzählige Male diese Spuren verstecken und suchen. Definitiv ein gelungener Einfall.

Und falls euch sonst noch ab und zu langweilig sein könnte bei dieser Jahreszeit, hier noch ein paar weitere Indoor-Spielideen:

  • Topfschlagen (mit verbundenen Augen und Kelle in der Hand den Topf/ Pfanne suchen mit „warm“ / „kalt“ und unter dem Topf etwas verstecken)
  • Kneten
  • Sandkuchen backen und Förmchen füllen mit magischem Sand
  • Einen Kuchen oder Bananenbrot backen (Mmmmmh)
  • Geschichten lesen
  • Malen
  • Verstecken spielen
  • Im Elternbett / Familienbett turnen, springen usw.
  • Kleine Tore aufstellen und Ball spielen
  • Gesellschaftsspiele spielen
  • Mit der Taschenlampe Schattentiere an der Wand machen
  • Duplo-Häuser usw. bauen
  • Autowettrennen veranstalten oder auf dem Autoteppich Autos aneinanderreihen
  • Puzzlen
  • Einkaufen im Kaufmannsladen (oder in unserer Miniatur-Migros)
  • Sich in der Kinderküche lecker verköstigen lassen
  • Mit der Holzeisenbahn neue Strecken bauen
  • Bobby Car Wettrennen
  • Plüschtier-Parade organisieren
  • Geschichten hören
  • Lieder singen
  • Fische angeln
  • Verkleiden
  • Hütten oder Höhlen bauen

Und so weiter und so fort.

Ich bin dann mal wieder im Reich der Dinosaurier…

Dinospuren aus Salzteig

Bilder: ©  Fräulein Tiger

DIY Angelspiel

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Von Online-Shopping profitiere ich ja seit ich Mama bin wahnsinnig gern. Kein mühsames Kisten- oder Tütenschleppen, keine Sprints von Geschäft zu Geschäft, keine Auto-Organisation und somit mehr Zeit für Spielplatzbesuche oder andere tolle Aktivitäten. Obwohl wir eigentlich für Mama-Kind-Verhältnisse noch relativ oft zusammen durch die Läden ziehen und dies auch sehr gerne tun, lass ich Windeln, Kleider für den Kleinen uvm. oftmals bequem nach Hause liefern.

Dabei wird unsere Ansammlung diverser Kartonschachteln natürlich nicht unbedingt kleiner. Deshalb lasse ich mir immer wieder gerne spontan etwas einfallen, was wir zusammen aus dem Altpapier, respektive Karton, basteln, bemalen und anschliessend bespielen können.

Dabei entstand z.B. schon ein kleines Spielhaus zum Verstecken, eine Autogarage, eine Farbpalette, ein Briefkasten, ein Stall und ein Angelspiel.

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Auch beim gefühlten monatlichen Schuhkauf des immer grösser werdenden Tigers lass ich mir die Schuhschachtel ab und an gerne mitgeben. Denn diese eignen sich als Schatzkisten oder eben als Angelspiel wunderbar.

Das provisorische Angelspiel hatten wir glaub letzten Herbst im Nullkommanichts kreiert. Die Kinder möchten ja am liebsten immer gleich sofort damit spielen. Dafür haben wir einfach kurz das Innenleben der Schachtel mit den Stabilo Woody’s und einem Pinsel mit Wasser verziert und Fische aus dickem Bastelpapier ausgeschnitten. Augen aufgemalt und aufgeklebt, Büroklammern am Mund befestigt und den Xylophon-Stab mit Schnur und Magnet als Angelrute umfunktioniert sowie aus farbigen Pfeifenputzern aus meiner beinahe aus allen Nähten platzenden Bastelkommode See-Schnecken und -Schlangen geformt.

Das Angelspiel diente zwar seinem Zweck, war aber aussehmässig noch etwas ausbaufähig. Als ich letzte Woche dann zufällig am blauen Seidenpapier und den Meerestier-Stickern vorbeigelaufen bin, wusste ich schnell, dass wir damit unserer Schachtel eine frische Meeresbrise einhauchen könnten.

Auch der Xylophon-Stab sollte eigentlich wieder mehr dem Musizieren dienen. Deshalb musste eine andere schnelle Lösung aus dem Haushalt her.

Und das haben wir für unser persönliches Angelspiel alles benötigt:

  • Schuhschachtel
  • blaues Seidenpapier
  • farbiges dickes Bastelpapier
  • Meerestier-Stickers
  • Pfeifenputzer
  • Fische / Fischvorlagen
  • Büroklammern
  • Wackelaugen
  • Bambus-Grillspiesse
  • Magnete
  • Schnur
  • Leimstift
  • Schere
  • Masking Tape

Und so haben wir’s gemacht:

Die Schachtel erst mal grosszügig innen mit Leim bestrichen und danach mit Seidenpapier ausgekleidet. Die Ränder oben haben wir einfach abgeschnitten. Überschüssiges Papier im Innern haben wir einfach festgeklebt und angedrückt. So sieht es gleich etwas mehr nach Wasser oder Wellen aus. Finden wir zumindest.

Danach kam der grösste Spass für den kleinen Mann. Stickers aufkleben. Und zwar ausnahmslos alle.

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In der Zwischenzeit habe ich ein paar Möchtegern-Korallen, Seegras und Algen aus dem farbigen Papier ausgeschnitten und an den Seitenwänden aufgeklebt.

Danach haben wir ein paar Fische aus seinen Malbüchern oder Vorlagen von hier rausgesucht und auf farbiges dickes Bastelpapier kopiert und ausgedruckt.

Anschliessend haben wir den Fischen noch lustige Wackelaugen aufgeklebt und eine Büroklammer am Mund befestigt.

Die beiden spitzigen Enden der Pfeifenputzern haben wir damit sie nicht pieksen umgeknickt, so sieht es gleich wie ein kleines Köpfchen aus. Danach haben wir sie zu Meeresschnecken aufgerollt. Ein Pfeifenputzer habe ich in zwei kleine Teile, respektive Würmer geschnitten und dort ebenfalls die Enden umgeknickt. Diese dienen in unserem Fall als Köder an der Angelrute. Dank des Drahts im Innern der Pfeifenputzer benötigen diese keine Büroklammer und lassen sich super einfach angeln.

Für die beiden Angelruten habe ich lange Bambus-Grillspiesse aus der Küche genommen und die spitzigen Enden abgeschnitten. Da das Holz dabei gerne ausfranst und leicht Spiessen hinterlässt, habe ich zum Schutz ein Stück Masking Tape am Ende befestigt. Vorne habe ich mit einem scharfen Küchenmesser eine kleine Kerbe eingeritzt, damit die Schnur dort gut festgeknotet werden kann und nicht mehr verrutscht. An der Schnur habe ich eine kleines Klemmmagnet befestigt und darin den Pfeifenputzer-Wurm eingeklemmt.

Für eine Spiel-Variante mit Gewinner habe ich eine ungerade Zahl an Fischen und Schnecken genommen. Ansonsten einfach einen Fisch oder Schnecke mehr oder weniger ins „Meer“ werfen.

Und los geht’s!

Viel Spass beim Nachbasteln und Spielen!

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Bilder: © Fräulein Tiger

Fasnacht, Fasching, Karneval

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Bald ist es wieder so weit. Fasnacht steht vor der Tür und man trifft sich hier im Dorf um die volle „Guggenmusig“-Dröhnung abzubekommen, mit Konfetti um sich zu werfen und jede Menge Kostüme zu bestaunen.

Ich bin ja nicht wirklich ein Fasnachtsfan. Laute Knaller vermeide ich wo es nur geht, um Kostüme reisse ich mich auch nicht unbedingt. Clowns und andere in meinen Augen gruselige verkleidete Personen jagen mir bis heute noch mehr oder weniger Angst ein und auf Konfetti, das man danach einfach überall findet, könnte ich auch glatt verzichten. Spassbremse, denken sich da vermutlich die Fasnachtsbegeisterten. Da war ich als Kind doch eigentlich – mit einer mehr schlecht als rechten Schellenring-Performance – selbst in der Guggenmusig. Aber das ignorieren wir nun einfach mal.

Dennoch erinnere ich mich immer noch gerne an die tollen Partys, die wir zu Teenie-Zeiten als Cowgirls, Indianer oder in anderen Last Minute Kostümen gefeiert haben oder an die tollen Kinderumzüge und Schulevents, die diesbezüglich stattgefunden haben. Und eines mag ich immer noch sehr: Wenn der Dorfplatz zum Treffpunkt wird, man auf das eint oder andere bekannte Gesicht trifft, (na gut im Dorf sind das noch schnell ein paar :D), Musik gespielt wird und man sich gemeinsam dieses Spektakel anschauen kann. Jetzt mit den Kindern sowieso. Da macht selbst mir das Verkleiden wieder Spass. Respektive zumindest den kleinen Tiger in ein Kostüm zu stecken. ;)

Aber auch da habe ich nicht sonderliche Ambitionen. Das süsse Fuchs-Kostüm vom letzten Jahr geht immer noch und der kleine Mann wollte es nach der Anprobe am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Ich konnte ihn dann doch noch überzeugen, dass es mit Winterjacke UND Fleece-Overall vielleicht doch ein kleeeines bisschen zu heiss sein könnte in der eh schon gut beheizten Wohnung.

Wenn man wie ich weder die grosse Kostümliebhaberin ist, noch gut – geschweige denn überhaupt – etwas nähen kann und dann aber auch nicht aus irgendeinem billigen hoch entzündlichen und ständig statisch geladenen sowie oftmals chemisch stinkenden Stoff-Dingsda eine Verkleidung auftreiben möchte, wird nicht sofort an jedem Fasnachts-Verkaufsstand fündig.

DIY-Ideen, Online-Shops und andere Inspirationsquellen könnten da vielleicht die Lösung sein.

Ich persönlich bin auch nicht so begeistert von Schminkfarben oder Kinderschminke, die auf die noch zarte Kinderhaut kommt. Na gut, ich bin wohl auch etwas geprägt aufgrund der Hautprobleme des kleinen Tigers und schau mir deshalb natürlich auch erst mal die Inhaltsstoffe an. Die Kinderschminke von Grimas sollen diesbezüglich empfehlenswert sein und bekommt man z.B. hier. Wir verzichten sicherheitshalber darauf oder bemalen höchstens das Näschen.

Umso toller finde ich solche Kostüm-Overalls für die ganz Kleinen, die dann auch bei dieser Jahreszeit gleich auch noch kuschelig warm halten und bei denen dann Schminke auch nicht mehr wirklich notwendig ist. Wie bereits erwähnt, haben wir noch unser Fleece-Füchslein vom letzten Jahr von Bornino. Wer noch auf der Suche ist, für den wäre dieses Kätzchen-Kostüm in meinen Augen zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis zum Beispiel hier erhältlich. Es sieht unserem orangen Füchschen sogar zum Verwechseln ähnlich.

Mit grösseren Kids macht bestimmt auch Maskenbasteln riesig Spass, die sie dann voller Stolz tragen können.

Diverse Tiermasken-DIY-Ideen samt Druckvorlagen findet man „en Masse“ bei Pinterest. Wie unter anderem diese Katzen-Maske oder diese Filz-Waldtiere.

Tolle Bastelsets gibt’s z.B. von Seedling. Tier– und Hasenmaske sind via Little Vikings oder der Piratenhut via Juicy Kids erhältlich.

Auch tollen Indianer-Kopfschmuck wie diesen hier findet man bei Juicy Kids. Damit können die kleinen Racker gleich das ganze Jahr über Indianer spielen.

fasnachtAuch eher einfachere und dennoch coole Outfit-Ideen wie diese hier, ebenfalls via Pinterest, finde ich toll:

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Die noch sehr geräuschempfindlichen Ohren hatten wir letztes Jahr mit etwas Watte unter der dicken Mütze versucht zu schützen. Die Watte ist jedoch ständig rausgefallen und wir sind dann bei unseren Fasnachts-Profi-Kolleginnen auf diese tollen Gehörschütze für Kinder aufmerksam geworden. Die gibt es schon für Babies sowie für grössere Kinder von 2-12 Jahren wie z.B. von Baby Banz via Babyjoe. Wir haben uns nun gleich solche für grössere Kinder von 3M Peltor via Manor zugelegt, die sich dank der stufenlos verstellbaren Kopfbügel perfekt anpassen lassen. Die Gehörschütze sind dann auch ideal für kommende Openairs, Konzerte oder andere laute Veranstaltungen, die man so mit gutem Gewissen auch mit den Kindern besuchen kann.

Da kann die Guggenmusig kommen! Miau!

Bilder: © Fräulein Tiger / Babywalz / Pinterest

Filzkugel-Mobile mit Origami-Kranichen

Eeeeendlich ist der neue Erdenbewohner, auf den wir eine gefühlte Ewigkeit warten mussten da. Bei so einem kleinen zarten Neugeborenen schmilzt das Mamaherz gleich dahin und erinnert an die eigenen ersten Tage, Wochen, Monate mit Baby. Insbesondere wenn das kleine Bündel zur besten und langjährigen Freundin gehört, die zugleich das Gotti vom kleinen Tiger ist. Hipp hipp hurra und willkommen im Leben kleiner Mann!

Als Geburtsgeschenk wollte ich mir etwas Persönliches einfallen lassen. Da fiel mir beim Aussortieren die Eltern-Zeitschrift vom Januar 16 in die Hände. Darin waren in der Rubrik „Selbermachen“ lauter Babykram DIY-Ideen abgebildet. Perfekt. Das Filzkugel-Mobile stach mir sofort in die Augen. Zarte verschieden farbige Filzkugeln mit Origami-Vögeln, befestigt an einem hölzernen Stickrahmen. Ach, hätte ich diese Idee nicht schon vor zwei Jahren entdeckt. Naja vielleicht profitiert dann das nächste Kind davon…

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Mobiles finden die Kleinen ja immer äusserst faszinierend. Für die, die vor lauter Faszination über dem Bett das Schlafen vergessen (wie z.B. mein kleiner Tiger damals), ist es über der Wickelkommode eine willkommene Ablenkung. Zudem haben mir die damals handelsüblichen Mobiles mit überdimensionalen und herunter hängenden Plüschies überhaupt nicht gefallen. So ein zartes Modell wie dieses und ein nicht so Harakiri-machendes Dingsda gefällt mir auch optisch in einem Babyzimmer viel besser.

DAS BRAUCHT IHR DAZU

  • einen Stickrahmen
  • Filzkugeln
  • Papier (bunt oder weiss, je nach Geschmack)
  • Nadel
  • Faden
  • & ein kleiner Ring als Aufhänger (steht so nicht dort, ist aber meiner Meinung nach notwendig, oder hängen sie es einfach an den Fäden auf? So genau, haben sie das dann nicht beschrieben…)

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WO GIBT’S WAS

Stickrahmen ok, den und die Nadel, den weissen Garn und den Schlüsselring, den ich als Aufhänger benutzt habe, fand ich in der Bastelabteilung im Baumarkt. Papier hatte ich eh schon zuhause. Normales Druckerpapier oder quadratisches (Origami-)Faltpapier (70g/m2) eignet sich da bestens. Aber Filzkugeln? Weit und breit nirgends zu finden. Weder grosse Bastelläden noch andere Fachmärkte führen so etwas in ihrem Sortiment. Ich solle die doch einfach selber filzen. Ja also zur Filzerin wollte ich jetzt nicht auch noch werden. Ausserdem stand im Titel des Magazins: schnelle Bastel-Ideen. Pffff. Na klar. Ich hatte ja schon Panik vor den Origami-Vögeln.

Na Gott sei Dank habe ich meine Idee schon laaaange vor der Geburt gehabt und konnte mich weiterhin um hübsche Filzkugeln bemühen. Instagram sei Dank stiess ich via Dawanda auf die wunderbaren „Tautropfen“-Filzkugeln von dem deutschen Shop 8-natur. Die Farbwahl passte meiner Meinung nach wunderbar in das bereits hübsch eingerichtete Babyzimmer meiner Freundin. Zum Glück wusste die ebenfalls schon sehr früh, dass es ein Junge wird und ich musste einzig noch ihre farblichen Vorlieben zur Kinderzimmergestaltung abwarten.

UND SO GEHT’S

Zuerst einmal zu den berühmt berüchtigten Origamis. Ein Youtube-Video musste her. Ansonsten wäre ich verloren, das wusste ich. Ein Papierboot und ein Schnippschnapp konnte ich ja gerade noch, aber mit einem Papier-Federtier hatte ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht. Auf dem Musterbeispiel waren Origami-Tauben abgebildet, falls dies jemand bevorzugt. Nach stundenlangem Üben und Ausprobieren mit Tauben, Flattervögeln und anderen, habe ich mich dann für die derzeit hippen Kraniche entschieden. Auf Farbe habe ich verzichtet und sie mit weissem quadratisch zugeschnittenen Druckerpapier (80g/m2, 15x15cm) gefaltet. Das hilfreichste Video, fand ich dieses hier.

Gefühlte hundert Kraniche und Monate später, machte ich mich dann an das Auffädeln der Kugeln und Vögel. Zuerst habe ich alle 7 Fäden provisorisch mit den entsprechenden Kugeln und Kranichen bereit gelegt. Zum Auffädeln habe ich dann immer etwa ein gleich grosses Stück Garn abgeschnitten und zu unterst erst mal einen Doppelknopf gemacht. Sprich zwei Schlaufen über den Zeigefinger gerollt. Dann wurde die erste und unterste Filzkugel oder der Kranich mit der Nadel aufgefädelt. Nach jeder Kugel habe ich für die nächste Kugel einen weiteren (Doppel)Knopf gemacht bis der Garn nach meinem Gutdünken gefüllt war. Als ich alle Fäden fertig verschönert hatte, habe ich die Garnenden am Stickrahmen in gleichen Abständen befestigt. Hier habe ich an Knoten nicht gespart. Ich möchte ja nicht, dass dem Baby dann wegen mir ein Kranich oder eine Kugel auf das Gesichtchen pumpst.

Dann habe ich vier exakt gleich lange Fäden abgeschnitten und am oberen Ende zusammengeknotet. Dieses Ende habe ich dann am Ring befestigt. Und zwar mit zig tausend Knoten. Aus dem selben Grund wie oben schon erwähnt. Danach habe ich meinen Mann zur Hilfe geholt und ihn den Stickrahmen halten lassen, damit ich die vier Fäden auf der gleichen Höhe am Stickrahmen befestigen konnte. Auch hier wurde an Knoten nicht gespart. Und dann war es endlich fertig.

Mein Filzkugel-Mobile mit weissen Kranichen.

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Wer ebenfalls für dieses Leichtgewicht von Mobile keinen Haken in die Decke bohren will: Ich hatte von meiner letzten Geburtstagsfeier noch die durchsichtigen Tesa Powerstrips Deco Haken für die Pompons an der Decke befestigt und das Mobile hing bis zum Tag X einwandfrei. Es gibt ja auch noch die speziellen und noch mehr belastbaren Powertstrips Deckenhaken. Dort weiss ich einfach nicht, ob mein kleiner Schlüsselring ebenfalls passen würde. Ansonsten müsste man vielleicht mit einem weiteren Faden aushelfen.

Ich hoffe, dem kleinen Neuling gefällt irgendwann was er sieht. Denn vorerst kuschelt er sich erst mal im 30 cm Abstand geborgen in Mama’s oder Papa’s Armen.

Bilder: © Fräulein Tiger