Things will work out – Hello 2021

Da sind wir nun also. Im neuen Jahr. Hallo 2021.

Das letzte Jahr war wohl für uns alle anders als erwartet. Das muss ich hier bestimmt nicht näher ausführen. Corona hatte und hat uns noch immer fest im Griff. Jedoch versuche ich wenn immer möglich auch das Gute in Dingen zu sehen. Ich selbst bin im letzten Jahr ebenfalls wieder gewachsen. Ja nicht nur unsere Kinder tun das gefühlt täglich, auch wir Erwachsenen entwickeln uns immer weiter. Sofern wir auch wollen.

Denn bereits der griechische Philosoph Heraklit wusste: „Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung“.

Und das ist wunderbar. Es gibt uns die Möglichkeit, Dinge zu hinterfragen. Sich Neuem anzupassen. Und auch etwas zu bewirken und zu verändern.

So konnte die Natur im letzten Jahr im Lockdown auch mal aufatmen. Der Klimawandel wurde uns allen noch mehr vor Augen geführt und dass es höchste Zeit ist zu handeln. Und es eigentlich doch machbar wäre, wenn alle zusammen mit anpacken würden. Auch ganz viele Home Office Plätze wurden geschaffen. Was auch für berufstätige Mütter in Zukunft von Vorteil sein kann. Natürlich auch für die Männer, die auf diese Weise Familie und Job besser vereinbaren können. Dem Thema „Achtsamkeit“ wurde ebenfalls mehr Bedeutung geschenkt. Mehr im Moment zu sein. Kleinen Dingen Aufmerksamkeit zu schenken. Sich zu spüren. Auch wenn es bedeutet, das tägliche Chaos vor Augen zu haben. Nicht enden wollende Wäscheberge, die man am liebsten aus dem Fenster schmeissen würde. Aber auch die dann einfach mal links liegen lassen, kommt ja eh niemand zu Besuch, und sich mit den Kids einfach auf die Couch zu werfen. Geschichten erzählen. Ihren Duft einatmen und sie knuddeln als gäbe es kein morgen. Sämtliche Gefühle wie Freude, Liebe, Dankbarkeit, Zufriedenheit aber auch Wut, Verzweiflung, Trauer uvm. zuzulassen. Bei allen Familienmitgliedern. Ob Gross oder Klein. Davon zu lernen, zu spüren und vor allem zu leben. Denn das sind wir. Lebendig. Keine Roboter. Keine Maschinen. Nicht perfekt. Und das ist doch grossartig!

Auch auf die eigene Gesundheit wurde mehr geachtet. Denn in Zeiten wie diesen, wollen wir doch alle einfach eins: Gesund sein und dies auch bleiben.

Bereits im Januar letzten Jahres, bevor die grosse Corona-Welle überschwappte, hab ich mir vorgenommen, etwas von meinem „Nervenpolster“ loszuwerden und mich wieder fitter fühlen zu wollen. Versteht mich nicht falsch. Ich bereue die zusätzlichen Kilos, die nach der zweiten Schwangerschaft nicht sofort schmolzen wie damals nach der Ersten, kein bisschen. Das war halt so. Ich habe mich deswegen auch nicht stressen lassen. Ich kam mit einem Kleinkind und einem Baby einfach nicht gleich schnell vom Fleck, brauchte um Einges mehr Nerven mit zwei kleinen Kindern und stillte lange. Aber das Baby wurde zum Kleinkind. Es gab immer mehr Momente, wo sich beide alleine, respektive gemeinsam beschäftigen konnten. Und ich auch meine Ernährung überdenken konnte. Mich auch mal 2019 in einer Eiweiss-Fitness-Diät mit ständigem Training inkl. Coach ausprobierte, wo ich letztendlich einfach nur noch müder als zuvor war und mich die unausgewogenen Mahlzeiten schon bald würgten. Mein Körper war alles andere als in Balance.

Zudem wollte ich als Vegetarierin mit Laktoseintoleranz schon lange noch mehr oder gänzlich auf tierische Produkte verzichten. Als ich dann bei Sabrina von Healthy & Happy die basenüberschüssige Ernährung kennengelernt habe und bei Jeannette von Jearuh mich den ganzen Januar von grünen Frühstücks-Smoothies hab anstecken lassen, hat es einfach Klick gemacht. Genau das war es, was ich gebraucht habe und noch immer brauche. Auf den eigenen Körper hören. Seine Bedürfnisse wahrnehmen. Die Freude am Kochen und Essen. Kein Verzichten. Kein Heisshunger. Kein Jojo-Effekt. Sport oder einfach kurze Bewegungseinheiten um die Energie anzukurbeln, um glücklich zu sein und weil es gut tut. Nicht strikt nach Plan. Einfach dann wenn’s passt. Denn sind wir mal ehrlich. Nichts ist nervtötender, als wenn man die Matte voller Motivation ausgerollt hat und die Kids ständig um einen herumwuseln und nicht wissen, was sie gerade mit sich anfangen sollen. So werden bei mir definitiv keine Glückshormone freigesetzt. Doch wenn ich sehe, dass sie gerade so schön zusammen spielen, ich Lust auf etwas Yoga oder Fitness habe, dann geht’s auf die Matte und los. Als Mama muss man flexibel sein. Auch wenn’s nicht immer leicht fällt. Man muss sich auch selbst verzeihen können, wenn’s mal nicht so läuft wie man es sich vorgestellt hat.

So meistern wir Tag für Tag. Eins nach dem Anderen. Überstehen Phasen. Den Wandel der Zeit. Und gar Pandemien.

Und ich bin sicher: Things will work out.

Ich wünsche euch allen ein erfüllendes 2021! Haltet die Ohren steif.

Olivia

Bild: © Fräulein Tiger

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