Schwangerschaftsrückblick – eine kugelrunde Sache neigt sich dem Ende zu und eine neue Ära beginnt

Da sitze ich nun. Seit 4 Uhr morgens wach. Gefühlte drölftausend Toilettengänge später. Das Schwangerschafts- aka Stillkissen schon längst in eine Ecke des Bettes verbannt, da ich dieses „Gewurstel“ (wortwörtlich!) bei jedem Seitenwechsel inzwischen satt habe und mein Magen knurrt. Anstatt bis zum ersten Milchschoppen-Einsatz mir die Nacht oder bereits den Morgen mit Netflix, Blogs & Proforma-Dösen totzuschlagen, habe ich mich heute mal zu etwas Sinnvollerem aus dem Bett gewagt und auch gleich die erste Waschmaschine gefüllt. Geschlafen wird ja später noch. Mit Kleinkind. Und in naher Zukunft mit einem weiteren Baby. *hüstel* Nun gut, die Natur wird sich auch hier ihr Übriges gedacht haben. Einmal Mombie, immer Mombie. In weiser Voraussicht habe ich gestern auch gleich meinen Blush-Vorrat aufgestockt. Damit in den nächsten Wochen und Monaten immerhin ein Teil meines Gesichts einen Hauch Farbe abbekommt.

Anyway. Ich schiebe das alles mal auf den Schwangerschaftshormonmix und Nestbautrieb. Denn unsere Countdown-Girlande (wer nun „eine bitte was?!“ aufschreit, findet hier eine ähnliche Papierkette wie unsere), also eine Art papierige Strichliliste zur Veranschaulichung und Vorfreude aufs Baby Nr. 2 für Kind Nr. 1 oder eine Art Dauer-Reminder für die vergessliche Mama. Jeden Tag wird eine Papierschlaufe abgeschnitten und meine Geburts- und Wochenbett- To-Do-Liste zum Glück immer kleiner. Funktioniert übrigens auch prima für Ferien, Geburtstag oder anderen tollen Ereignissen.

Diese Vorbereitungen machen ja wieder unglaublich Lust auf so ein kleines Baby. Erst gestern trudelten die Windeln von Lillydoo nun auch in der kleinsten Grösse bei uns ein. Ich sag’s euch: Jöööööö!!!

Aber man (oder zumindest ich) wird da irgendwie auch etwas sentimental. Der Kinderwagen wird wieder auf die Babywanne umgerüstet, das Beistellbett ans Bett geschraubt, der Maxi Cosi im Auto installiert. Hach, in all diesen Dingen lag doch schon mein Baby Nr. 1. Wie die Zeit verfliegt.

Diese Schwangerschaft lief glücklicherweise ziemlich problemlos und ohne grosse Beschwerden vonstatten. Hmm ja, gestern Abend konnte ich mich vor lauter Tatendrang abends zwar kaum mehr bewegen. Reminder an mich: Unbedingt noch einmal zur Schwangerschaftsmassage und mich verwöhnen lassen. Und im Sommer konnte ich kaum einen Schritt machen ohne in Hitzewallungen zu verfallen. Aber ansonsten alles so ziemlich im Normalbereich.

Gut habe ich zu Beginn der Schwangerschaft von meiner lieben Freundin ein Schwangerschaftstagebuch bekommen. Denn wie schon mehrmals erwähnt, zogen Schwangerschaftswochen, Entwicklungsstadien usw. nur so an mir vorbei. Darin habe ich dann doch meine Gedanken, Erinnerungen, Momente und Ultraschallbilder festgehalten.

Auch ein Umzug in einen neuen Kanton hat unsere 3,5 köpfige Familie gewuppt. Wir fühlen uns zwischenzeitlich sehr wohl und konzentrieren uns nun auf eine hoffentlich möglichst entspannte Wochenbettzeit.

Den kleinen grossen Tiger habe ich schon ganz früh in die Schwangerschaft mit einbezogen, Bücher vorgelesen, Tritte spüren lassen, bei der Babybettmontage mithelfen lassen usw. aber dennoch versucht, das Baby nicht ständig zu erwähnen. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich unsere Familie danach neu zusammenfügt und einspielt. Aber eines weiss ich mit Sicherheit. Sie wird sich komplett anfühlen. Mit vielen unvergesslichen Momenten. Und ganz viel Liebe.

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Bild: © Fräulein Tiger

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In meine Kliniktasche kommt mit…

Die letzten Wochen sind angebrochen. Eine bis jetzt tolle und diesmal sehr sorgenfreie Schwangerschaft neigt sich dem Ende zu. So schön, durfte ich ein solches Wunder noch einmal erleben. Dennoch bin ich nun gegen den Schluss ganz und gar nicht unglücklich darüber bald ein paar Kilos wieder verlieren zu dürfen – sodass das Dauerspielen am Boden sowie auch Spaziergänge wieder angenehmer werden – meine Elefantenfüsse wieder eine normale Grösse annehmen und ich stattdessen mein zweites Bündel Liebe in den Armen halten kann.

Und da es schon ab nächster Woche theoretisch losgehen könnte, muss ich mich langsam aber sicher um meine Kliniktasche kümmern. Die Baby-App hat mich ja schon länger dazu aufgefordert. Aber irgendwie wird man auch damit beim zweiten Mal etwas gelassener. Dazu kommt, dass die wenigen Kleidungsstücke, die mir überhaupt noch passen auch noch getragen werden müssen. Füdliblutt durch bisenhaftes Herbstwetter spazieren ist nun mal nicht möglich und erst recht nicht mehr ansehnlich. Anyway, die Liste für den Koffer liegt zum Abhaken bereit, damit mir meine Schwangerschaftsvergesslichkeit ja nicht in die Quere kommt und ich mich dann nur noch auf eeeeeinatmen und aaaausatmen konzentrieren muss. Ohhhhmmm.

Und falls ihr euch ebenfalls in der gleichen Lage befindet und auch eher das Handy als die analoge Checkliste dabei habt, hier noch die wichtigsten Dinge, die mit sollen:

Für die Mama:

  • Necessaire mit Toilettenartikel (Zahnbürsteli, Haarbürste, Haargummis, Deo & Co)
  • bequeme Kleidung für die Geburt, die auch dreckig werden darf
  • bequeme Kleidung für den Spitalaufenthalt und die Heimreise (Leggings, Trainerhosen, Stilloberteile etc.)
  • Finken / Hausschuhe
  • warme Socken
  • Pyjama
  • bequeme Unterhosen
  • Still-BH’s und/ oder Bustiers
  • ev. Brille und ev. Kontaktlinsen
  • Fotoapparat und / oder Handy inkl. Ladekabel
  • ev. persönliche Stillhelfer (Salbe, Hydrogel-Pads, Stilleinlagen etc.)
  • ev. Snacks
  • ev. Medikamente
  • ev. ein Geschenk vom älteren Geschwister fürs Baby (falls Papa es am Tag X vergisst und immerhin an die Jacke von Sprössling Nr. 1 gedacht hat)

Für das Baby:

  • ev. Stillkissen
  • Babykleidung fürs erste Foto sowie die Heimreise (Body, Strumpfhose, Strampler oder Hosen, Mützchen, Jäckchen, Finken oder Söckchen)
  • Babyschale oder Kinderwagen, je nach Transportmittel
  • Warme Decke oder Fusssack
  • ev. ein Geschenk für den älteren Bruder oder Schwester
  • ev. Nuggis

Dokumente:

  • Blutgruppenkarte
  • Identitätskarte
  • Krankenkassenausweis
  • Geburtsanmeldung fürs Zivilstandsamt
  • Einwilligungserklärung zur Schmerzbehandlung während der Geburt
  • Eintrittsformular
  • Familienbüchlein, falls verheiratet, oder Personenstandsausweis und evtl. die Vaterschaftsanerkennung, wenn ledig oder geschieden
  • ev. Quittungsbeleg für Aufzahler
  • ev. Allergiepass sowie weitere medizinische Dokumente
  • andere Dokumente nach Anweisung des Spitals

Und was bei mir diesmal ganz sicher in die Kliniktasche kommt, habe ich hier aufgelistet:In meine Kliniktasche kommt

  1. Der kleine Baby-Bruder möchte sich gleich mit dem Waytoplay-Strassenset  beim grossen Bruder etwas beliebter machen und sich damit für den hoffentlich lieben Empfang bedanken.
  2. Die hübsche Nuggikette mit Holz- und Silikonperlen sowie sehr praktischem kleinen Clip verschenkt der stolze grosse Bruder.
  3. Mein iPhone muss natürlich für erste Fotos sowie Geburtsverkündung unbedingt mit, danach soll es diesmal unbedingt wieder weggelegt werden und einfach nur den besonderen Moment genossen werden.
  4. In dieser Schwangerschaft habe ich besonderen Wert auf 2 in 1 Kleidung gelegt. Wie zum Beispiel dieses Umstandsshirt mit Stillfunktion. Super Bequem und praktisch.
  5. Auch meine liebsten Anita Still-BH’s in schwarz und weiss müssen wieder mit.
  6. Ich liebe diese Umstands-Jogginghosen. Die werden bestimmt auch nach der Geburt noch eine Weile getragen.
  7. Auch beim Pyjama habe ich auf eines mit Vorher-Nachher-Funktion gesetzt. Wie zum Beispiel dieses für bequemes Stillen und Kuscheln.
  8. Die Nooshi-Blanket von Petit Stellou ist quasi ein Geschenk an mich selber. Frau gönnt sich ja sonst nichts. ;-) Sie ist eine leichte Decke fürs Baby, Schal, Stilltuch, Strandtuch, Schlaf- und Blendeschutz in einem. Da hüpft das zweifache Mami-Herz.
  9. Meine ultrabequemen Birkis begleiten mich auch dieses Mal wieder durch die gesamte Schwangerschaft und kommen auch erneut mit in den Gebärsaal.
  10. Als Zweitgebärende und hoffentlich erneut Stillende, habe ich diesmal gleich meine liebsten Stillhelfer schon dabei. Damit es diesmal hoffentlich am Anfang ein kleeeeines bisschen weniger weh tut. Da wären waschbare Silber-Stilleinlagen, wunderbar kühlende Hydrogel-Pads, Still- oder Brusthütchen in meiner Grösse, Rafael Brustwarzensalbe (da ich Purelan äusserst klebend und unangenehm finde) und meine neuste Entdeckung und ein weiteres Highlight der natürliche Stillbalsam von Attitude. Den nutze ich bereits jetzt als Vorbereitung und pflegt auch gleich meine trockenen Lippen.
  11. Und dann natürlich noch Babys erstes Outfit für den Heimweg. Wie z.B. diese Kombi. Ein praktischer Wickelbody, Babystrumpfhosen, bequeme Jerseyhose, ein wärmenden Feinstrick-Cardigan, ein Baumwoll-Häubchen sowie Strick-Finkli oder warme Socken.

So das war’s vermutlich für ein Weilchen von mir. Sollte mich nicht noch ein unerwarteter Energie- und Kreativschub heimsuchen, bin ich vermutlich ganz im Nestbau-, Geburts- und Wochenbettmodus. Bis bald ihr Lieben!

Bilder © Fräulein Tiger

Taufkerzen in modernem Design (mit Verlosung)

Ich bin ja alles andere als eine fleissige Kirchengängerin, geschweige denn eine von ganzem Herzen überzeugte Christin. Doch ich glaube an irgendetwas „Überirdisches“, mir gefällt die Vorstellung eines Beschützers, eines Ortes, der Trost und Kraft spendet, wenn man ihn braucht. Sei es bei Krankheit, Tod, Verlust oder ähnlichen Schicksalsschlägen. Bräuche, die einen durch das Jahr begleiten und Menschen zusammen feiern lassen. Wie zum Beispiel Ostern und Weihnachten. Bei uns wird weder allabendlich gebetet noch gehen wir in die Kirche. Ausser bei speziellen Anlässen wie Hochzeiten, Samichlaus-Feiern oder eben auch Taufen.

Als damals frischgebackene Mama musste ich mich dann auch mit dem Thema auseinandersetzen und wir entschieden uns, unser Kind aus bereits oben genannten Gründen ebenfalls taufen zu lassen.

Zu den Zeiten, als unsere Generation zur Welt kam, wurden doch bestimmt etwa 99% der Kinder getauft. Als Konfessionslose gehörte man damals zu den absoluten Exoten. In der heutigen Zeit, wo so viele verschiedene Menschen an einem Ort wohnen, mit unterschiedlichen Glaubensvorstellungen und Religionszugehörigkeiten ist dies zum Glück schon lange kein „NoGo“ oder etwas Spezielles mehr. Denn jeder soll doch glauben oder eben nicht glauben wie oder an was er will. So scheint es mir, werden im Gegensatz zu früher eine Menge Kinder gar nicht mehr getauft. Oder es wird ihnen einfach bis ins Erwachsenenalter selbst überlassen.

Und doch entscheiden sich doch noch verhältnismässig viele Eltern für die Taufe ihrer Kinder. Möchten ihnen etwas weitergeben, was ihnen wichtig erscheint.

Dazu entschieden, steht auch schon das Tauffest an. Mit Familie, Freunden, Gotti, Götti (Patin / Pate) wird gefeiert. Sei es bei einer Gartenparty, einem festlichen Essen in einem chicen Restaurant oder schlicht im engsten Kreis. Dies ist heute in etwa so unterschiedlich wie mit den Hochzeitsfeiern. Der eigenen Kreativität und Vorstellungen sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. Ausser natürlich in der Kirche selber.

Und da wir heutigen Mamas doch so einiges darum geben, dass alles harmoniert, unserem Geschmack entspricht, schön ins „Konzept“ passt, wir uns von hübschen Designs und Einrichtungen im Internet oder Social Medias inspirieren lassen, hatten die beiden Unternehmerinnen Stephanie Greter und Pamela Main eine tolle Geschäftsidee.

Sie bieten seit Anfang 2017 in ihrem Online-Shop ganz wunderbare und modernisierte Taufkerzen in individuellen Designs an. Bei Design Taufkerzen findet man schmale und breite Taufkerzen mit diversen Sujets, die die Herzen heutiger moderner Eltern bestimmt höher schlagen lassen. Auch als Taufgeschenk vom Gotti und/oder Götti finde ich solch eine Kerze eine wunderbare Idee. Die Tiersujets wie Wal, Panda oder Eisbär haben es mir ja besonders angetan und könnte ich mir für meinen Herzjungen Nr. 2 sehr gut vorstellen.

Design Taufkerzen

Im Unterschied zur herkömmlichen Taufkerze mit Wachsdekoration wird hier das gewünschte Design per Digitaldruck auf Folie gedruckt und ermöglicht somit unzählige Farb- und Sujetmöglichkeiten. Die Folie wird dann von den beiden Freundinnen und Geschäftspartnerinnen in Handarbeit auf die Kerze aufgetragen.

So können auch besonders kreative Eltern-Köpfe ihre eigenen Designs und Wünsche verwirklichen und eine ganz individuelle Taufkerze anfertigen lassen. Toll oder?

VERLOSUNG

Möchtet auch ihr euer Kind taufen lassen oder ihr sucht noch nach dem idealen Taufgeschenk für euer Gotti- oder Göttikind? Dann lest unbedingt weiter. Ich darf nämlich ein Gutschein für eine Taufkerze nach Wahl an euch verlosen!

Und hier erfährt ihr, wie ihr an der Verlosung dabei sein könnt:

  • Hinterlasse einen Kommentar unter diesem Beitrag und verrate mir, welches Sujet du dir für deinen Liebling oder das Taufkind aussuchen würdest.
  • Wenn du Lust hast, würde ich mich natürlich sehr darüber freuen, wenn du mir auf Instagram oder Facebook folgst. Dies ist aber keine Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb. Wer beitragstechnisch ,,up to date“ bleiben möchte, kann sich gerne auch per E-Mail anmelden.
  • Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen mit Wohnsitz in der Schweiz. Teilnahmeschluss ist am 11. September 2017 um 12.00 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung des Gewinnwerts ist nicht möglich.
  • Die Gewinner werden von mir per E-Mail benachrichtigt.
  • Bitte beachtet, dass die Produktion einer Kerze jeweils 3-4 Tage geht. Für solche, bei denen die Taufe schon bald ansteht. ;-)

Ich drücke euch fest die Daumen!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Design Taufkerzen. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Bilder © Design Taufkerzen (zVg)