DIY Angelspiel

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Von Online-Shopping profitiere ich ja seit ich Mama bin wahnsinnig gern. Kein mühsames Kisten- oder Tütenschleppen, keine Sprints von Geschäft zu Geschäft, keine Auto-Organisation und somit mehr Zeit für Spielplatzbesuche oder andere tolle Aktivitäten. Obwohl wir eigentlich für Mama-Kind-Verhältnisse noch relativ oft zusammen durch die Läden ziehen und dies auch sehr gerne tun, lass ich Windeln, Kleider für den Kleinen uvm. oftmals bequem nach Hause liefern.

Dabei wird unsere Ansammlung diverser Kartonschachteln natürlich nicht unbedingt kleiner. Deshalb lasse ich mir immer wieder gerne spontan etwas einfallen, was wir zusammen aus dem Altpapier, respektive Karton, basteln, bemalen und anschliessend bespielen können.

Dabei entstand z.B. schon ein kleines Spielhaus zum Verstecken, eine Autogarage, eine Farbpalette, ein Briefkasten, ein Stall und ein Angelspiel.

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Auch beim gefühlten monatlichen Schuhkauf des immer grösser werdenden Tigers lass ich mir die Schuhschachtel ab und an gerne mitgeben. Denn diese eignen sich als Schatzkisten oder eben als Angelspiel wunderbar.

Das provisorische Angelspiel hatten wir glaub letzten Herbst im Nullkommanichts kreiert. Die Kinder möchten ja am liebsten immer gleich sofort damit spielen. Dafür haben wir einfach kurz das Innenleben der Schachtel mit den Stabilo Woody’s und einem Pinsel mit Wasser verziert und Fische aus dickem Bastelpapier ausgeschnitten. Augen aufgemalt und aufgeklebt, Büroklammern am Mund befestigt und den Xylophon-Stab mit Schnur und Magnet als Angelrute umfunktioniert sowie aus farbigen Pfeifenputzern aus meiner beinahe aus allen Nähten platzenden Bastelkommode See-Schnecken und -Schlangen geformt.

Das Angelspiel diente zwar seinem Zweck, war aber aussehmässig noch etwas ausbaufähig. Als ich letzte Woche dann zufällig am blauen Seidenpapier und den Meerestier-Stickern vorbeigelaufen bin, wusste ich schnell, dass wir damit unserer Schachtel eine frische Meeresbrise einhauchen könnten.

Auch der Xylophon-Stab sollte eigentlich wieder mehr dem Musizieren dienen. Deshalb musste eine andere schnelle Lösung aus dem Haushalt her.

Und das haben wir für unser persönliches Angelspiel alles benötigt:

  • Schuhschachtel
  • blaues Seidenpapier
  • farbiges dickes Bastelpapier
  • Meerestier-Stickers
  • Pfeifenputzer
  • Fische / Fischvorlagen
  • Büroklammern
  • Wackelaugen
  • Bambus-Grillspiesse
  • Magnete
  • Schnur
  • Leimstift
  • Schere
  • Masking Tape

Und so haben wir’s gemacht:

Die Schachtel erst mal grosszügig innen mit Leim bestrichen und danach mit Seidenpapier ausgekleidet. Die Ränder oben haben wir einfach abgeschnitten. Überschüssiges Papier im Innern haben wir einfach festgeklebt und angedrückt. So sieht es gleich etwas mehr nach Wasser oder Wellen aus. Finden wir zumindest.

Danach kam der grösste Spass für den kleinen Mann. Stickers aufkleben. Und zwar ausnahmslos alle.

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In der Zwischenzeit habe ich ein paar Möchtegern-Korallen, Seegras und Algen aus dem farbigen Papier ausgeschnitten und an den Seitenwänden aufgeklebt.

Danach haben wir ein paar Fische aus seinen Malbüchern oder Vorlagen von hier rausgesucht und auf farbiges dickes Bastelpapier kopiert und ausgedruckt.

Anschliessend haben wir den Fischen noch lustige Wackelaugen aufgeklebt und eine Büroklammer am Mund befestigt.

Die beiden spitzigen Enden der Pfeifenputzern haben wir damit sie nicht pieksen umgeknickt, so sieht es gleich wie ein kleines Köpfchen aus. Danach haben wir sie zu Meeresschnecken aufgerollt. Ein Pfeifenputzer habe ich in zwei kleine Teile, respektive Würmer geschnitten und dort ebenfalls die Enden umgeknickt. Diese dienen in unserem Fall als Köder an der Angelrute. Dank des Drahts im Innern der Pfeifenputzer benötigen diese keine Büroklammer und lassen sich super einfach angeln.

Für die beiden Angelruten habe ich lange Bambus-Grillspiesse aus der Küche genommen und die spitzigen Enden abgeschnitten. Da das Holz dabei gerne ausfranst und leicht Spiessen hinterlässt, habe ich zum Schutz ein Stück Masking Tape am Ende befestigt. Vorne habe ich mit einem scharfen Küchenmesser eine kleine Kerbe eingeritzt, damit die Schnur dort gut festgeknotet werden kann und nicht mehr verrutscht. An der Schnur habe ich eine kleines Klemmmagnet befestigt und darin den Pfeifenputzer-Wurm eingeklemmt.

Für eine Spiel-Variante mit Gewinner habe ich eine ungerade Zahl an Fischen und Schnecken genommen. Ansonsten einfach einen Fisch oder Schnecke mehr oder weniger ins „Meer“ werfen.

Und los geht’s!

Viel Spass beim Nachbasteln und Spielen!

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Bilder: © Fräulein Tiger

Fasnacht, Fasching, Karneval

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Bald ist es wieder so weit. Fasnacht steht vor der Tür und man trifft sich hier im Dorf um die volle „Guggenmusig“-Dröhnung abzubekommen, mit Konfetti um sich zu werfen und jede Menge Kostüme zu bestaunen.

Ich bin ja nicht wirklich ein Fasnachtsfan. Laute Knaller vermeide ich wo es nur geht, um Kostüme reisse ich mich auch nicht unbedingt. Clowns und andere in meinen Augen gruselige verkleidete Personen jagen mir bis heute noch mehr oder weniger Angst ein und auf Konfetti, das man danach einfach überall findet, könnte ich auch glatt verzichten. Spassbremse, denken sich da vermutlich die Fasnachtsbegeisterten. Da war ich als Kind doch eigentlich – mit einer mehr schlecht als rechten Schellenring-Performance – selbst in der Guggenmusig. Aber das ignorieren wir nun einfach mal.

Dennoch erinnere ich mich immer noch gerne an die tollen Partys, die wir zu Teenie-Zeiten als Cowgirls, Indianer oder in anderen Last Minute Kostümen gefeiert haben oder an die tollen Kinderumzüge und Schulevents, die diesbezüglich stattgefunden haben. Und eines mag ich immer noch sehr: Wenn der Dorfplatz zum Treffpunkt wird, man auf das eint oder andere bekannte Gesicht trifft, (na gut im Dorf sind das noch schnell ein paar :D), Musik gespielt wird und man sich gemeinsam dieses Spektakel anschauen kann. Jetzt mit den Kindern sowieso. Da macht selbst mir das Verkleiden wieder Spass. Respektive zumindest den kleinen Tiger in ein Kostüm zu stecken. ;)

Aber auch da habe ich nicht sonderliche Ambitionen. Das süsse Fuchs-Kostüm vom letzten Jahr geht immer noch und der kleine Mann wollte es nach der Anprobe am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Ich konnte ihn dann doch noch überzeugen, dass es mit Winterjacke UND Fleece-Overall vielleicht doch ein kleeeines bisschen zu heiss sein könnte in der eh schon gut beheizten Wohnung.

Wenn man wie ich weder die grosse Kostümliebhaberin ist, noch gut – geschweige denn überhaupt – etwas nähen kann und dann aber auch nicht aus irgendeinem billigen hoch entzündlichen und ständig statisch geladenen sowie oftmals chemisch stinkenden Stoff-Dingsda eine Verkleidung auftreiben möchte, wird nicht sofort an jedem Fasnachts-Verkaufsstand fündig.

DIY-Ideen, Online-Shops und andere Inspirationsquellen könnten da vielleicht die Lösung sein.

Ich persönlich bin auch nicht so begeistert von Schminkfarben oder Kinderschminke, die auf die noch zarte Kinderhaut kommt. Na gut, ich bin wohl auch etwas geprägt aufgrund der Hautprobleme des kleinen Tigers und schau mir deshalb natürlich auch erst mal die Inhaltsstoffe an. Die Kinderschminke von Grimas sollen diesbezüglich empfehlenswert sein und bekommt man z.B. hier. Wir verzichten sicherheitshalber darauf oder bemalen höchstens das Näschen.

Umso toller finde ich solche Kostüm-Overalls für die ganz Kleinen, die dann auch bei dieser Jahreszeit gleich auch noch kuschelig warm halten und bei denen dann Schminke auch nicht mehr wirklich notwendig ist. Wie bereits erwähnt, haben wir noch unser Fleece-Füchslein vom letzten Jahr von Bornino. Wer noch auf der Suche ist, für den wäre dieses Kätzchen-Kostüm in meinen Augen zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis zum Beispiel hier erhältlich. Es sieht unserem orangen Füchschen sogar zum Verwechseln ähnlich.

Mit grösseren Kids macht bestimmt auch Maskenbasteln riesig Spass, die sie dann voller Stolz tragen können.

Diverse Tiermasken-DIY-Ideen samt Druckvorlagen findet man „en Masse“ bei Pinterest. Wie unter anderem diese Katzen-Maske oder diese Filz-Waldtiere.

Tolle Bastelsets gibt’s z.B. von Seedling. Tier– und Hasenmaske sind via Little Vikings oder der Piratenhut via Juicy Kids erhältlich.

Auch tollen Indianer-Kopfschmuck wie diesen hier findet man bei Juicy Kids. Damit können die kleinen Racker gleich das ganze Jahr über Indianer spielen.

fasnachtAuch eher einfachere und dennoch coole Outfit-Ideen wie diese hier, ebenfalls via Pinterest, finde ich toll:

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Die noch sehr geräuschempfindlichen Ohren hatten wir letztes Jahr mit etwas Watte unter der dicken Mütze versucht zu schützen. Die Watte ist jedoch ständig rausgefallen und wir sind dann bei unseren Fasnachts-Profi-Kolleginnen auf diese tollen Gehörschütze für Kinder aufmerksam geworden. Die gibt es schon für Babies sowie für grössere Kinder von 2-12 Jahren wie z.B. von Baby Banz via Babyjoe. Wir haben uns nun gleich solche für grössere Kinder von 3M Peltor via Manor zugelegt, die sich dank der stufenlos verstellbaren Kopfbügel perfekt anpassen lassen. Die Gehörschütze sind dann auch ideal für kommende Openairs, Konzerte oder andere laute Veranstaltungen, die man so mit gutem Gewissen auch mit den Kindern besuchen kann.

Da kann die Guggenmusig kommen! Miau!

Bilder: © Fräulein Tiger / Babywalz / Pinterest

Wie die Grossen auf’s WC mit Yary Kidz

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Dass ich mich bereits jetzt mit dem Thema Kinder-Toilettensitz oder Töpfchen-Training beschäftigen werde, hätte ich ja nicht gedacht. Dass ich über so etwas gar schreiben würde, ebenfalls nicht. Aber wie es als Eltern so ist, kommt es oftmals anders als man denkt.

Ein Töpfchen hatten wir uns letzten Sommer vorsorglich und mehr aus Spass mal angeschafft, da das in der warmen Jahreszeit äusserst praktisch war, ihn nach dem Planschen im Balkon-Pool gleich dort drauf zu setzen. Der kleine Tiger gehört nämlich zur Sorte reinlicher Schmusekater, der Dreck gar nicht mag und am liebsten auch alles gleich nachahmt, was Mama und Papa so tun. Das Töpfchen wurde deshalb im Sommer schon ab und zu benutzt und hat mehr oder weniger auch gut geklappt. Nur das Sitzen in dieser niedrigen Haltung fand er gar nicht angenehm und beklagte sich oftmals mit einem „Aua“. Dann kam der Herbst und ich hab das Töpfchen einfach mal wieder beiseite geräumt. Und da ich diese kleinen Windel-Po’s so unglaublich süss finde, habe ich es eigentlich auch überhaupt nicht eilig, diese loszuwerden.

Als man mich dann Ende letzten Jahres angefragt hat, ob ich einen solchen WC-Ring von Yary Kidz gerne testen möchte, meinte ich, dass es wohl noch etwas zu früh dafür sei. Doch siehe da, bereits einen Monat später, kramte der kleine Mann selbst wieder das Töpfchen hervor und wollte unbedingt dort sein Geschäft verrichten.

Fand ich ja sehr süss. Aber nach ein paar aufeinander folgenden Tagen, fand ich dieses ständige Töpfchen reinigen nicht mehr wirklich der Hit und die Position war nach wie vor ziemlich unbequem für ihn. Zudem benötigte es in unserem doch recht kleinen Badezimmer Platz, der kaum vorhanden ist. Da schoss mir gleich ein Gedanke durch den Kopf:

WIE WAR DAS NOCH GLEICH MIT DIESEM NEUEN WC-RING FÜR DIE KLEINEN?

Bisher kannte ich ja nur diese eher sperrigen Kinder-Klositze und eben die Töpfchen, die es ebenfalls in zig Variationen zu kaufen gibt. Also informierte ich mich genauer und fand die Idee von Aaron McGill, der diesen Kinder-Toilettensitz für seine damals noch kleine Tochter entwarf, super. Ein flexibler WC-Ring für Kinder, der dank zwei verschieden grossen Klammern auf so ziemlich jede x-beliebige Toilette montiert werden kann.

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Das Beste finde ich ja, dass man ihn dank der Klammer einfach hochklappen kann und die Erwachsenen sowie die Kinder die Toilette ohne jegliches Umbauen benutzen können. Der WC-Ring von Yary Kidz ist ebenfalls rutschfest und kann dank der schnellen Montage und seinem leichten und flachen Design überall mit hingenommen werden. Besonders auch auf Reisen ein Pluspunkt. Hygienisch und praktisch. Perfekt.

Zudem bin ich eher der schlichte Typ und steh nicht so auf ultra farbige Gegenstände. Mir reicht es schon, dass das Wohnzimmer mittlerweile einer Kita ähnelt, da muss das Bad nicht auch noch zur Villa Kunterbunt mutieren. Deshalb finde ich die fünf dezent gehaltenen Motive sowie die uni weiss Variante des WC-Ringes ebenfalls sehr ansprechend.

Der kleine Mann war ja schon ganz aufgeregt, als er erfuhr, dass er nun auch mal auf’s grosse WC gehen darf. Emsig wurde sein „Schemeli“ (Hocker) unter die Toilette geschoben und dann ging’s los. War das ein Spass!

Alleine kommt er natürlich noch nicht hoch und zu Beginn rutschte sein noch winziges Popöchen auch noch etwas hinein, wenn man ihn zu weit nach hinten gesetzt hat. Zu weit vorne ist bei Jungs natürlich dann auch eher problematisch. Wer ebenfalls Jungsmama ist, weiss wovon ich spreche. Doch schon bald hatten wir den Dreh raus. Er kommentiert stolz jeden seiner Schritte und ist ganz besonders glücklich, dass er jetzt sogar sein eigenes Handtuch im Bad bekommen hat, wo er sich jedes Mal nach dem Händewaschen abtrocknen kann.

Mit dem Trocken werden haben wir es jedoch noch überhaupt nicht eilig und sind froh, dass der kleine Mann nun erst mal nach Lust und Laune selbst bestimmen kann, wann er gerne auf die Toilette gehen mag. Das Üben fällt mit diesem Kinder-Toilettenring auf jeden Fall sehr leicht. Wir können den WC-Ring von Yary Kidz nur weiter empfehlen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Yary Kidz. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Bilder: © Fräulein Tiger

Geschenkideen für Zweijährige

Erst gerade war Weihnachten, Silvester (obwohl das bei uns eher verschlafen wird) und schon wieder gibt es bei uns allen Grund zu feiern. Der kleine Tiger wird bald zwei!

Die Geschenke sind bereits unter Verschluss und müssen nur noch von mir verpackt werden. Bei Winter-Kindern manchmal gar nicht so einfach, wenn sie doch vom Christkind erst kürzlich reich beschenkt wurden. Da die kleinen Knirpse jedoch (noch) mit ein paar wenigen Geschenken schnell zufrieden sind, die Auswahl in Spielwarenläden und Onlineshops jedoch beinahe unbegrenzt ist, findet man immer wieder etwas, das den kleinen Rackern gefallen könnte. Langsam aber sicher machen sich auch bestimmte Vorlieben bemerkbar und es wird noch etwas einfacher ein geeignetes Geschenk zu finden. Da alle Kinder verschieden sind und unterschiedliche Interessen haben, sind natürlich nicht alle aufgelisteten Ideen passend. Dazu kommt, das meine Geschenkauswahl automatisch etwas ,,Jungs-orientiert“ ist. Aber vielleicht ist auch das ein oder andere für euer Kind dabei.

Im November habe ich euch ja hier bereits ein paar Weihnachtsgeschenkideen für Kinder in diesem Alter vorgestellt. Diese können natürlich auch gleich für Geburtstagsgeschenke zum Einsatz kommen.

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  1. Die kleinen Pixi-Bücher sind wunderbare kurze amüsante Geschichten für zuhause oder unterwegs. Allmählich haben wir seit unserem Adventskalender eine ordentliche Sammlung beisammen. Dafür eignet sich zum Beispiel dieser Pixibuchhalter von Done by Deer, den man auch an die Wand schrauben könnte, (via Bella Casa) sehr gut. Erhältlich in vier verschiedenen Farben.
  2. Mit Play-Doh Knete haben wir doch schon gespielt. Die weiche Masse regt die Fantasie an und lässt auf kreative Art und Weise jegliche Formen bilden. Meist haben die Kleinen schon den eint oder anderen Knetbecher zuhause. Mit so einem kleinen Knetwerk-Zubehör macht es bestimmt gleich noch mehr Spass. Als Alternative zur Knete gäbe es auch noch dieser magische Sand, den wir einmal an einer Spielemesse getestet haben. Der ist echt auch toll, trocknet nie aus und kann prima drinnen als Indoor-Sandkasten fungieren.
  3. Dieses Lotto von Scratch Europe gab’s via Grosseltern vom Christkind. Fünf süsse Tafeln mit Tieren, Männlein & Co aus verschiedenen Kontinenten zum Zuordnen. Der kleine Tiger spielt es sehr gerne und wir finden es toll, so bereits ein paar „richtige“ Spiele mit ihm spielen zu können und gleich auch noch etwas rund um die Welt zu entdecken. Lotto!
  4. Da der kleine Tiger der erste Obstgarten von uns vom Christkind zu Weihnachten bekommen hat und er das so gerne mag, haben wir uns nun noch ein zweites Spiel vom Hause Haba gewünscht. Die Spiel-Spass-Kiste Wichtelwaldfest beinhaltet gleich mehrere verschiedene Spielarten, ein paar einfache Puzzles sowie Vorlesegeschichten. Da hat er bestimmt noch lange etwas davon.
  5. Die Kleinen werden auch immer mobiler und wollen die Welt langsam aber sicher auch auf fahrbarem Untersatz entdecken. Da sind Stürze meist vorprogrammiert und Sicherheit geht bei mir vor. Deshalb gilt bei uns Helmpflicht. Mit dem Uvex Kinder Radhelm sind wir sehr zufrieden. Mit dem prima Fit-System passt er sich wunderbar an die jeweilige Kopfform an und kann so gleich auch mit dem Kind mitwachsen. Auch bei Tiger’s schmalen Kopf hält dieser Helm 1A. Natürlich nicht ultra stylisch, aber in Sachen Sicherheit auch nicht relevant.
  6. Vom Bobby Car zum Laufrad. Das Early Rider Laufrad gibt es von uns zum Geburtstag. Nach ständigem Velo-Probefahren im Baumarkt, wird er spätestens kommenden Frühling draussen die ersten Runden auf seinem eigenen Velo drehen. Das 12 Zoll Laufrad mit Aluminium Rahmen sollte den kleinen Knirps noch bis ins Alter von 4,5 Jahren begleiten können. Da Laufräder schon optimal das Gleichgewicht trainieren, sollte man so gleich die Stützräder umgehen können. Ich bin gespannt. Für Ostschweizer ist das Laufrad übrigens im Veloshop Rad 9 erhältlich.
  7. Eine Alternative zum Laufrad oder in diesem Fall gar dem Dreirad ist der Scooter. Dieses coole 2 in 1 Modell in coolem Mint von Micro haben wir seit letztem Sommer in Gebrauch. Momentan ist es noch eine Art „Velo“ bei uns, da er mit dem Sitz unterwegs ist. Die Schubstange ist für uns Eltern Gold wert. Wir können ihm so beim Ausbalancieren und Lenken helfen und wenn er nicht mehr angeben möchte, also in 98% der Fälle, können wir ihn bequem stossen. Der Sitz ist sehr komfortabel und hat zugleich Stauraum für jeglichen Krimskrams, Zvieri oder ähnliches. Danach kann der Micro Scooter noch bis 5 Jahren als normales Kickboard zum Einsatz kommen. Wir haben uns deshalb anstatt eines Dreirades, das oft nicht so lange gebraucht wird, für dieses Teil entschieden und sind begeistert.
  8. Meine Kolleginnen schwärmen für dieses Tipi von Nununu. Qualität, Lieferung und Preis seien top. Auch die Grösse finde ich sehr überzeugend, da es nicht wahnsinnig riesig ist, aber für die Kleinen natürlich genug Platz bietet. Ein Pluspunkt ist auch der bereits vorhandene Boden, der bei vielen Modellen nicht inbegriffen ist. Mir gefällt zum Beispiel auch das schlichte Design und das kleine Fenster. Denn wer einmal in einem Tipi gesessen hat, weiss dass es ganz schön schnell ziemlich warm werden kann und das Gugus-Dada- oder Versteck-Spiel ist doch immer noch der Renner bei den kleinen Knirpsen. Auch die Tipis von Kraftkids haben einen eingebauten und gepolsterten Boden, welche ebenfalls ganz hübsch sind. Ein etwas grösseres Modell ist das von Nobodinoz wie z.B. hier im tollen Rautenlook. Ein prima Rückzugsort zum Wohlfühlen.
  9. Der kleine Tiger liebt Puzzles. Dieses von Djeco gab’s ebenfalls vom lieben Christkind. Damit lernt er nun bereits eine andere Art von Puzzle als die bisherigen Holzpuzzle oder Ravensburger Kinderpuzzle kennen. Die süssen Tiermotive spornen ihn zusätzlich an und mittlerweile klappt es schon ganz gut.
  10. Legos gehen meiner Meinung nach eigentlich immer. Es gibt zig verschiedene Spielewelten, die man je nach Vorlieben des Kindes auswählen kann. Auch toll finden wir zum Bauen und selber kreativ werden z.B. eine solche grosse Steinebox, die gleich auch noch in einer praktischen Kiste daherkommt.
  11. Diese Automappen aus Stoff sind mega toll und gab’s ebenfalls via Grosseltern vom Christkind. Vier Garagenplätze und Strasse sind jederzeit zum Spielen bereit und können überall dank Aufrollsystem mit hingenommen werden. Das ideale Geschenk für jedes autobegeisterte Kind.

Da das mit den Geschenken nun bereits organisiert ist, muss ich mir langsam Gedanken zum Geburtstagskuchen & Co. machen. Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr auf diesen speziellen Tag!

Kleinkinder und digitale Medien

,,Mami Foti“ und ein wenig später macht es klick-klick auf meinem iPhone. Ein Kichern vom kleinen Tiger ertönt, der wieder einmal seine oder meine Füsse fotografiert hat. Das kurz nach rechts wischen, in den Aufnahmemodus gelangen, funktioniert natürlich auch bei Code gesicherten iPhones. Wie das geht, wissen die kleinen neugierigen Racker, die in einer Welt voll mit digitalen Medien aufwachsen, natürlich ganz schnell.

Bereits als Säugling sehen sie dieses viereckige Kästchen, das Mama (oder Papa) so oft herumträgt, um möglichst viele Momente per Handykamera festzuhalten, wenn sie dem Papa, der Oma oder anderen ab und an am Telefon aus dem Alltag und den letzten erreichten Meilensteinen berichtet, im Internet Dinge nachliest, wie z.B. ob der letzte Windelinhalt auch wirklich dem Normalfall entspricht, oder ab und zu Nachrichten tippt, versendet, empfängt und liest. Ein paar machen es sich vor dem Fernseher gemütlich, wenn das kleine Würmchen nach dem Stillen eingeschlafen ist. Der Fernseher steht sowieso oftmals in überdimensionaler Präsenz im Wohnzimmer und verleitet später dazu, Bälle oder anderes dagegen zu werfen. ,,Lustig und gleich nochmal“ denken die sich bestimmt, denn da hechtet Papa immer besonders schnell um sein Heiligtum auch ja rechtzeitig zu beschützen. Ähnlich wie Mama bei der neuen Vase.

Ein Tablet liegt oft auch nicht weit entfernt irgendwo rum. Dieses Hin- und Herwischen ist doch eigentlich „bubi-einfach“. Deshalb beherrschen es oft auch noch Grossmütter und Grossväter. Oder eben schon die Kleinsten.

Wir Eltern sind Vorbilder und die Kleinen ahmen uns noch so gerne nach. Sei es mit Haushaltstätigkeiten, Wörter nachplappern, Gesten, im Umgang mit anderen Menschen, Tieren oder diversen anderen Eigenschaften und Tätigkeiten. Nichts bleibt unbeobachtet. Deshalb ist es sinnvoll, dass jede Familie im Bezug auf Medien seine eigenen Regeln festlegt.

Wir hatten nie explizit die Absicht, dem kleinen Mann sämtliche digitale Medien vorzuenthalten. Jedoch war uns von Anfang an wichtig, dass alles in einem bestimmten Mass und Rahmen geschieht. Sprich als Baby gab es für den kleinen Mann kein Fernsehen, abgesehen von einem kurzen Blick auf ein Tennis- oder Fussballspiel, das der grosse Mann nicht verpassen wollte. Das war’s dann auch schon und galt als Ausnahme. Dauerberieselung, durch permanentes Fernseh-Gedüdel, ist bei uns ein absolutes No Go und würde lediglich zur Überreizung führen. Das Smartphone wurde im ersten Jahr oft mit einer Zahnungshilfe verwechselt und somit sofort wieder ausser Reichweite gebracht. Dennoch ist es als Nachrichtenempfänger, Fotokamera, Telefon usw. oder lediglich als Uhr stets dabei. Auch Selfies werden ab und zu geknipst und sie sehen sich und Mama auf dem Bildschirm. Ähnlich wie bei einem Spiegel. Also sehr faszinierend dieses fotografierende Dingsda.

Und dann wurde das Baby zum Kleinkind. Auch das Interesse an den Geräten wurde mit der Zeit immer grösser und er wollte wissen, welches süsse oder lustige Video von ihm abends dem Papa gezeigt wurde. Sich selbst sehen die Kinder doch immer am liebsten. Eins oder eine bestimmte Anzahl und dann ist wieder Schluss. Mama ist der Chef und bestimmt wie viel und wie lange. Sonst kommt es weg. In der Trotzphase nicht immer ohne Murren, aber auch das gehört dazu. Dasselbe beim iPad oder Fernseher.

Mit dem iPad will er erst seit kurzem richtig damit spielen. Dafür habe ich jeweils ein geführter Zugriff installiert, wo eine bestimmte Nutzungsdauer programmiert werden kann sowie der Zugriff auf lediglich eine App beschränkt ist. Zudem können einige Bildschirmbereiche, z.B. mit Knöpfen die nicht gedrückt werden sollten, deaktiviert werden und so nicht durch zufälliges Herumdrücken aktiviert werden. Hier sind bei uns jeweils 5 Minuten programmiert.

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Unsere Lieblings-Apps sind derzeit sämtliche von Fiete dem freundlichen Seemann. Die sind speziell für Kleinkinder, werbefrei (was gar nicht so einfach ist!) und liebevoll gestaltet. Besonders mögen wir z.B. Fiete Sports, in der Weihnachtszeit den Fiete Adventskalender und jetzt ganz besonders den Fiete KinderZoo, wo jedes Kind ein Tier entworfen, benannt und mit einer Stimme versehen hat. Zudem mag es der kleine Tiger auch manchmal gemeinsam mit Mama Doktor bei Toca Doctor zu spielen. Aber auch animierte Tierwelten wie z.B. von Happy Touch findet er spannend.

Fernsehen findet er weniger faszinierend als Tablets und Smartphone, da er dort nicht selbst interagieren kann. Aber auch hier findet er hie und da mal ein kleine Geschichte ganz interessant. Diese muss meiner Meinung nach aber unbedingt altersgerecht sein. Wie z.B. das Kikanichen. Dort nehme ich die Serie auf und schaue dann jeweils eine Geschichte à ca. 10 Minuten mit ihm gemeinsam an. Das Aufnehmen ist besonders praktisch, da man so den Zeitpunkt und die Dauer selbst bestimmen kann und gleich auch die Werbungen umgehen kann.

Ganz generell lasse ich ihn damit nie alleine und begleite, unterstütze und erkläre ihm die einzelnen Apps, Sendungen & Co. Die Kleinen können ja noch ganz lange nicht unterscheiden, was real ist und was nicht. Die Bilder sind manchmal viel zu hektisch und können demnach auch nicht verarbeitet werden. Auch vor dem Schlafengehen bleiben bei uns die Geräte aus. Ich selbst habe z.B. auch Mühe mit einschlafen, wenn ich zu lange Zeit am Computer oder ähnlichem verbracht habe.

Als ganz praktisch hat sich jedoch das Fernsehen bei uns z.B. bei folgenden Tätigkeiten erwiesen: Wenn Mama ihm ungestört die Haare schneiden möchte, beim Verarzten von grösseren Wunden (Kopfprellungen, Untersuchen von wackelnden Zähnen, blutenden Nasen usw.) oder als vorübergehende Belohnung (jaja ich weiss, nicht gerade Sinn und Zweck, aber dennoch wirkungsvoll) für eine bestimmte Handlung, wie z.B. um ihm anfangs die über mehrere Wochen verordneten Augentropfen etwas schmackhafter zu machen. So hat er dann schön geduldig hingehalten und irgendwann gemerkt, dass das gar nicht so schlimm ist. Danach ging’s wunderbar auch ohne Fernsehen.

Beim Smartphone findet er nebst Videos und Fotos auch die Mimo Gutenachtgeschichten ganz toll. Hier kann Mama ihm die Geschichte erzählen und er kann zwischendurch das passende Geräusch ertönen lassen.

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Auf Schau Hin findet ihr unter anderem auch einige Tipps im Umgang mit Medien im Kleinkindalter.

Ihr möchtet digitale Medien noch länger so gut als möglich meiden? Oder euer Konsum ist bereits höher? Auch gut. Jede Familie macht es genau so wie sie es für richtig hält und darauf kommt es an.

Uns ist es wichtig, ihm einen gesunden Umgang mit den uns zahlreich zur Verfügung stehenden Medien beizubringen und das klappt bisher glücklicherweise ganz gut.

Bilder: © Fiete-App (pd) / iTunes Apple Store / toca boca (pd) / die Mobiliar

Gesund durch den Winter

Haaatschiii! Gesundheit!

Ein Standard-Satz in der jetzigen kalten Jahreszeit. Insbesondere dort wo Kinder auftauchen und ein Virus nach dem anderen die Runde macht. Die Luft ist trocken, zum Spielen trifft man sich jetzt öfters drinnen und die Immunsysteme der kleinen Knirpse müssen erst noch trainiert werden. Ideale Bedingungen also für diese fiesen Grippe- und Erkältungsviren.

Da ich in solchen Fällen oder im Allgemeinen zuerst immer auf natürliche Weise versuche den Genesungsverlauf zu unterstützen, greife ich erst zu fiebersenkenden Mitteln oder anderen schulmedizinischen Arzneimitteln wenn ich merke, dass das Fieber zu hoch ist, er darunter leidet, Schmerzen hat oder es andere Auswirkungen haben könnte. Da höre ich stets auf mein Bauchgefühl und komme bis jetzt so ganz gut zurecht.

Ich bin keine Impfgegnerin. Nein, mein Kind ist auch geimpft, jedoch finde ich es doch etwas gar früh für so einen kleinen Organismus wie es der Impfplan bei uns vorsieht. Zudem empfinde ich auch nicht jeden Impfstoff als nötig oder gar unbedenklich. Wir haben deshalb die Impfungen etwas später als üblich durchgeführt und wirklich nur, wenn ich wusste, dass der kleine Mann auch zu 100% fit ist. Die Impfungen können gerade auch in solchen Fällen wie bei Kindern mit Neurodermitis einen akuten Schub verschlimmern oder manchmal auch auslösen. Doch gerade auch wenn man impft, soll das Immunsystem etwas arbeiten und nicht beim kleinsten Fieberanzeichen Gegenmassnahmen getroffen werden. Dies ist aber meine Meinung und kommt immer auf die entsprechende Situation an. Da unser Kind nicht in die Kita geht, kommt er natürlich auch nicht gleich mit Krankheitserregern in Berührung wie fremdbetreute Kinder.

FIEBER – EINE SCHUTZ- UND HEILREAKTION DES KÖRPERS

Von Fieber spricht man bei Babies und Kindern ab einer Körpertemperatur von 38,5 °C oder darüber. (Als kleiner Anhaltspunkt, die normale rektale Köpertemperatur beträgt zwischen 36,5 und 37,5 °C). Vorher sollte auch nicht eingegriffen werden. Denn Fieber ist ja grundsätzlich eine tolle Sache. Viren und Bakterien können sich bei solchen Temperaturen schlecht vermehren, werden bekämpft und das Immunsystem wird zugleich angekurbelt. Jedoch kann dies für solch kleine Knöpfe eine ziemliche Belastung sein. Manche Kinder spielen auch noch bei hohem Fieber und sind vielleicht einfach etwas müder als sonst, andere hingegen sind anhänglich, weinerlich und wirken ziemlich abgeschlagen. Hier muss von Fall zu Fall entschieden werden und natürlich die Ursache bekannt sein. Gehen wir nun einfach mal von einem gewöhnlichen und zu dieser Jahreszeit typischen viralen Infekt aus. Nebst Zäpfchen, Sirup und Co können zum Beispiel auch korrekt angelegte Wadenwickel (nur bei warmen Händen und Füssen!) zur Fiebersenkung von hohem Fieber beitragen.

BEI SCHNUPFEN UND HUSTEN

Eine verstopfte Nase ist für die Kleinen besonders unangenehm. Trinken und Schlafen werden zur Herausforderung, schnäuzen unmöglich und die Nasenschleimhaut ist trocken und angeschwollen. Damit der Schnupfen nicht in eine Mittelohrentzündung ausartet, sollte das Nasensekret flüssig gehalten werden. Dies geht z.B. mit physiologischer Kochsalzlösung (bei Stillkindern kann man auch Muttermilch in die Nase einträufeln), durch das Befeuchten der trockenen Luft (z.B. durch Aufhängen von feuchten Tüchern), einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel neben dem Bettchen (Döner Bude hallo) und viel Trinken. Kuhmilch sollte jedoch etwas reduziert oder verdünnt werden, da sie eine sehr verschleimende Wirkung hat. Damit das Sekret abfliessen kann, eignet sich eine erhöhte Lage des Oberkörpers. z.B. einen Keil unter die Matratze legen oder das Bettende mit Büchern oder ähnlichem leicht erhöhen. Auch ein warmes Bad eignet sich gut. Auf ätherische Öle sollte aber unbedingt verzichtet werden, da diese Atemnot auslösen können. Zudem bekommen viele Kinder davon Hautausschläge. Das wunde Näschen kann man mit etwas Bepanthen Salbe oder ähnlichem pflegen.

Auch bei Husten ist eine leicht sitzende Stellung angenehmer als flaches Liegen. Hier kann man dieselben Massnahmen wie beim Schnupfen treffen. Oft kommen die beiden Beschwerden ja auch im Doppelpack. Auch hier hilft eine aufgeschnittene Zwiebel, befeuchtete Luft, viel Trinken und auf Kuhmilch zu verzichten oder diese zu reduzieren. Auch Bananen haben eine verschleimende Wirkung und sind bei Husten mit Schleim ebenfalls nicht zu empfehlen. Honig sollten Babies aufgrund des Bakteriums Clostridiums, das zu Lähmungen und gar zum Tod führen kann, frühestens ab dem Ende des 1. Lebensjahres zu sich nehmen. Danach ist Honig bei Husten und Halsschmerzen ein sehr gutes Heilmittel.

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1 ) Physiologische Kochsalzlösung gehört bei mir immer in die Haus- sowie Taschenapotheke. Dabei greife ich jeweils auf die Monodosen von Naaprep zurück. Die eignen sich unterwegs auch wunderbar um Wunden zu spülen oder auch um die Augen bei Verunreinigungen zu säubern. Die sind steril und lassen sich relativ gut dosieren. Zuhause mögen wir aber den Spülspray Triomer mit isotonischem Meerwasser fast lieber. Mit dem weissen Aufsatz für Säuglinge und Kleinkinder wird ein sanfter Sprühnebel hoch hinauf in die Nasenöffnung befördert und fühlt sich auch nicht so kalt an wie die Tropfen aus den Monodosen, was die Kleinen meist lieber mögen. Die Monodosen könnte man natürlich in einer Tasse mit warmen Wasser ebenfalls körperwarm erwärmen. Dies dauert mir jedoch einfach zu lange. Da sich diese fiesen Bazillen meist irgendwann auch auf mich übertragen, kann ich dann mit dem blauen Aufsatz für Erwachsene ebenfalls die Meersalzspülung benutzen. Winwin sozusagen.

2) Seit der kleine Tiger auf der Welt ist, oder sogar unterwegs war, ich mich danach schon früh mit seiner Neurodermitis und anderen Wehwechen auseinandersetzen musste, fand ich den Weg zur Homöopathie. Ich kaufte bei meiner damaligen Homöopathin eine Taschenapotheke mit den gängisten Mitteln in C-Potenzen, las mich ein und kaufte das von ihr empfohlene Buch: Homöopathische Selbstbehandlung in Akutfällen. Die Apotheke ist mittlerweile schon etwas grösser geworden und hilft uns zusammen mit dem Buch schnell und einfach das richtige Mittel zu finden. Ich hüte sie wie ein Schatz und würde sie nicht mehr missen wollen.

3) Eins meiner allerliebsten Bücher in Sachen Gesundheit ist das Buch Natürliche Heilmittel. Viele verschiedene und sanfte Heilungsmethoden mit natürlichen Hilfsmittel werden ausführlich beschrieben, sind mit Bildern einfach nachzuvollziehen und die Extra Sparte für Säuglinge und Kleinkinder schätze ich natürlich besonders. Dieses Buch ist meiner Meinung nach jeden Rappen wert und hat uns schon so oft geholfen.

4) Globuli sind nicht gleich Globuli. Die Infludoron-Globuli von Weleda gehören zu den anthroposophischen Globuli, sprich mit potenzierten Auszügen von Heilpflanzen und Mineralien. Also nicht homöopathische, wo ein Mittel nach einem individuellen Symptom- /oder Krankheitsbild bestimmt wird. Die Globuli eignen sich besonders zur Behandlung von Grippe, grippalen Infekten und fieberhaften Erkältungskrankheiten und sind bei Kindern und Kleinkindern ab zwei Jahren gut geeignet.

5) Die klassische Homöopathie verwendet jeweils immer nur ein einziges Mittel. Dafür muss man sich aber etwas auskennen, das geeignete Mittel finden und dann auch noch zur Hand haben. Beim homöopathischen Hustensirup für Kinder von Omida werden als Komplexmittel verschiedene geeignete Mittel für Reiz- und Bronchialhusten zusammengestellt. Dieser hat bei uns bei den ersten Anzeichen schon oft sehr gut geholfen und der kleine Tiger würde am liebsten aufgrund der Süsse die ganze Flasche leer trinken.

6) Die Strath Kräuterhefe enthält 61 Vitalstoffe und gibt es für Kinder und Erwachsene als Sirup oder als geschmacksneutrale Tropfen. Die Tropfen haben jedoch einen ziemlich hohen Alkoholgehalt, wobei mir die Drogistin erklärt hat, dass dies bei einer Menge von 3x täglich à 7 Tropfen nicht mehr als ein Biss einer reifen Banane entsprechen würde. Wir greifen aber trotzdem lieber zum Sirup, der hingegen sehr intensiv im Geschmack ist. Dem kleinen Mann schmeckt dieser aber sehr, was mir bis heute ein Rätsel ist. Die Vitalstoffe der Kräuterhefe tragen jedoch zur schnelleren Genesung bei und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte.

7) Als ein weiteres Heilmittel dient uns jeweils ein individuell zusammengestellter Spagyrik-Spray, den man in einigen Drogerien mit einer erfahrenen Fachperson zusammenstellen kann. Dieser wird aus ein paar wenigen jedoch mehreren geeigneten spagyrischen Essenzen, die aus Heilkräuter gewonnen werden, gemischt. Kinder bis 4 Jahren kann man gemäss meinem Wissen 3 x täglich 1 Sprühstoss (z.B. auch auf den Nuggi gesprüht) verabreichen. Da bei uns Schnupfen und Husten meistens zusammen einher gehen, haben wir dafür speziell einen Spray machen lassen. Dieser darf gemäss unserer Homöopathin auch nebst dem homöopathischen Mittel angewendet werden.

8) Die Zwiebel. Sie gilt in vielen verschiedenen Bereichen als gesundheitsfördernd. Auch bei Schnupfen und Husten erweist sie uns ihren Dienst. Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel oder klein gehackt in einem Säckchen kann man sie in einem Mindestabstand von 30 cm neben das  Baby- oder Kinderbett stellen oder hängen. Dies befreit die Nase und erleichtert das Atmen. Zusammen mit braunem Zucker oder Honig gibt es zudem viele Rezepte für einen selbstgemachten Hustensaft.

9) Bei einer Erkältung, im Winter bei kalter Zugluft, in trockenen geheizten Räumen oder auch wenn der Tränenkanal des Neugeborenen noch nicht geöffnet ist, können sich die Augen rasch entzünden oder sind etwas gereizt. Nebst auswaschen mit lauwarmen (abgekochten) Wasser (ca. 3 x täglich) haben wir mit den Euphrasia Augentropfen von Omida sehr gute Erfahrungen gemacht.

10) Trinken ist bei solchen Erkältungen das A und O. Entsprechende Tees mit geeigneten Heilpflanzen können da einen guten Beitrag leisten. In Deutschland gibt es von Sidroga einen Kinder-Erkältungstee sowie einen Kinder-Hustentee. Diese sind in der Schweiz leider nicht erhältlich. Die Zusammensetzungen finde ich aber super und wäre froh, wenn es diese auch hier zu kaufen gäbe. Denn der Erkältungstee besteht aus einer Mischung aus Holunderblüten, Lindenblüten, Thymian, Bitterfenchel und Malvenblüten. Bei fieberhaften Erkältungen mache ich dem kleinen Mann selbst jeweils eine Mischung aus schweisstreibenden Holunderblüten, Lindenblüten und schleimlösendem Fenchel, die oft gut nützt. Die deutsche Hustenmischung besteht aus Anis, Lindenblüten und Thymian und lindert Symptome sowohl von Reiz- als auch Bronchialhusten. In der Schweiz besteht die Kinderteemischung aus den Wirkstoffen der Eibischwurzel, Schlüsselblumenblüte, Spitzwegerichblätter, Süssholzwurzel und Thymian und ist hauptsächlich für schleimbildenden Bronchialhusten geeignet.

Da bei uns ein neuer Virus bereits wieder zugeschlagen hat, kümmere ich mich nun wieder um den kleinen Patienten und bete für eine gute Nacht…

Gute Besserung und kommt gesund durch den Winter!

Dieser Beitrag basiert auf keinem medizinischen- oder anderem Fachwissen, sondern ist lediglich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen entstanden.

Bilder: © Fräulein Tiger

Mit dem Stokke Trailz unterwegs in Zürich

Photo: Andrea Monica Hug

Erst vor kurzem und noch bei milden Herbsttemperaturen waren der kleine Tiger und ich ja hier bereits mit unserem tollen Testgefährt von Stokke, dem Stokke Scoot, in Baden unterwegs.

Danach wurde ich erneut von den lieben Citymami’s an einen coolen Event eingeladen. Auch Stokke war unter anderem dort vertreten und fragte mich an, ob ich nicht Lust hätte mich mit dem kleinen Tiger von der talentierten Street Style Fotografin sowie Bloggerin von Chic in Zurich, Andrea Monica Hug, ablichten zu lassen. Nur ein Jahr jünger als ich ist die gut gebuchte und bereits seit 2013 selbständige Fotografin, die sich in der Modewelt bestens auskennt. Chapeau!

Da wir momentan nur noch etwas mehr als eine halbe Stunde bis nach Zürich brauchen, konnte ich das Angebot erst recht nicht ablehnen. Zürich wir kommen! Again.

Photo: Andrea Monica Hug

Die pulsierende und inspirierende und zugleich grösste Schweizer Stadt gefällt mir wahnsinnig gut. Dieses Mal und bei Tageslicht fand ich mich auch gleich etwas schneller zurecht. Nur das Auto hatte so seine Tücken. Das leuchtend rote Warnsignal wurde kurzerhand ignoriert und auf die Rückreise vertagt und dann ganz à la „selbst ist die Frau“ samt Kind auf dem Arm den Tankstellenmitarbeiter um Rat bittend souverän das erste Mal Motorenöl aufgefüllt. Geschweige denn die Motorhaube geöffnet. Auch dieser Meilenstein ist nun geschafft. Phu. Jetzt aber zurück zu unserem Shooting in Zürich.

CHIC IN ZÜRICH SAMT WINTER KIT

Samt Kind, Kegel, dem Stokke Trailz und dem dazu passenden und wärmenden Winter Kit ging’s erst mal an die Ufer des Schanzengraben’s beim Hallenbad City sowie in den alten Botanischen Garten.

Zum Interview, das Andrea übrigens mit mir geführt hat, geht’s hier lang.

Das Winter Kit für den Stokke Trailz, Crusi und Xplory beinhaltet ein Verdeck mit abnehmbarem Schaffellrand, eine Rückenabdeckung, ein Windschutz, eine Schaffellbürste sowie Fausthandschuhe für die Eltern.

Auf Fausthandschuhe am Kinderwagen kann ich seit Geburt des kleinen Winterkindes nicht mehr verzichten. Zu wohlig warm und äusserst praktisch sind diese Dinger. Als Angehörige der Generation iPhone sowieso. Rein- und Rausschlüpfen ohne mühsames Handschuhe an- und abziehen und mit warmen Fingern das Smartphone bedienen, den Schlüssel oder den Nuggi in der Handtasche suchen, und und und..

Photo: Andrea Monica Hug

Photo: Andrea Monica Hug

Das Winter Kit gibt’s in Weiss, Schwarz oder Bronze. Ich persönlich würde mich vermutlich für Schwarz oder eventuell auch Bronze entschieden. Da bin ich aber mit Kind, dazu noch mit einem Jungen, auch einfach etwas praktisch veranlagt und hätte etwas Respekt vor dem strahlenden Weiss. Für einen Ausflug ganz nach dem Motto „Chic in Zürich“ und den beinahe schon arktischen Temperaturen passte das Weiss aber wunderbar und war bei den mittlerweile eher düsteren Wetterverhältnissen ein richtiger Aufheller.

Wer auf den Schaffellrand am Verdeck verzichten möchte, kann diesen nach Lust und Laune abnehmen. Wer’s aber noch kuscheliger mag, der findet bei Stokke zusätzlich eine wärmende und temperaturausgleichende Schaffelleinlage, die passend mit den Sicherheitsgurten befestigt werden kann. Diese hat den kleinen Tiger zu dieser kalten Jahreszeit sehr schön gewärmt. Obwohl wir ansonsten aufgrund seiner Neurodermitis auf derartige Tiermaterialien verzichten müssen. Dick eingemummelt in Winterjacke, Mütze & Co war’s für ein Mal jedoch absolut ok.

Auch für den Stokke Scoot gibt es jetzt ganz neu ein Winter Kit. Dazu gehört ein wärmendes kariertes Flanellverdeck in Grau oder Rot, tolle Fausthandschuhe sowie eine Einkaufstasche. So lässt es sich selbst im Winter gut geschützt und stylisch durch die Stadt düsen.

Photo: Andrea Monica Hug

STOKKE TRAILZ – EIN KINDERWAGEN FÜR JEGLICHES TERRAIN

Der grosse Bruder vom Citybuggy Stokke Scoot ist der geländetaugliche Stokke Trailz. Ich fand ihn auf Anhieb sehr ansprechend und fühlte mich gleich wohl damit. Dass ich mit dem Kinderwagen über jegliche Untergründe fahren kann, ist mir besonders wichtig. Da wir sehr ländlich wohnen, geht es oft auch über Kies- oder Waldwege. Dies ist mit den grossen luftgefüllten Gummireifen problemlos möglich. Der Wagen ist super wendig und lässt sich geschmeidig durch Einkaufspassagen, Strassen oder andere Wege manövrieren.

Die wasserfeste Einkaufsablage ist schön gross und bietet einen optimalen Zugriff von allen Seiten. Ideal wenn man schnell etwas verstauen oder herausholen möchte.

Photo: Andrea Monica Hug

Den Sitz kann man ebenfalls nach vorne oder zu den Eltern gerichtet montieren. Dabei gibt es wiederum drei Sitz- / Schlafpositionen. Was mir bei diesem Modell auch besonders gut gefällt ist die einfach zu verstellende Fussstütze, die somit baumelnde Beine verhindert. Auch in der Schlafposition.

Der Kinderwagensitz ist im Vergleich zu anderen Kinderwägen relativ hoch oben und die Kinder damit noch ein Stück näher bei den Eltern, die sich so auch gleich weniger bücken müssen. Ein rundum toller und schöner Kinderwagen!

Mit jeglichem Zubehör kann der Wagen auch auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Selbst im Winter. Perfekt!

Photo: Andrea Monica Hug

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Stokke. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Bilder: © Andrea Monica Hug / Chic in Zurich