Fasnacht, Fasching, Karneval

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Bald ist es wieder so weit. Fasnacht steht vor der Tür und man trifft sich hier im Dorf um die volle „Guggenmusig“-Dröhnung abzubekommen, mit Konfetti um sich zu werfen und jede Menge Kostüme zu bestaunen.

Ich bin ja nicht wirklich ein Fasnachtsfan. Laute Knaller vermeide ich wo es nur geht, um Kostüme reisse ich mich auch nicht unbedingt. Clowns und andere in meinen Augen gruselige verkleidete Personen jagen mir bis heute noch mehr oder weniger Angst ein und auf Konfetti, das man danach einfach überall findet, könnte ich auch glatt verzichten. Spassbremse, denken sich da vermutlich die Fasnachtsbegeisterten. Da war ich als Kind doch eigentlich – mit einer mehr schlecht als rechten Schellenring-Performance – selbst in der Guggenmusig. Aber das ignorieren wir nun einfach mal.

Dennoch erinnere ich mich immer noch gerne an die tollen Partys, die wir zu Teenie-Zeiten als Cowgirls, Indianer oder in anderen Last Minute Kostümen gefeiert haben oder an die tollen Kinderumzüge und Schulevents, die diesbezüglich stattgefunden haben. Und eines mag ich immer noch sehr: Wenn der Dorfplatz zum Treffpunkt wird, man auf das eint oder andere bekannte Gesicht trifft, (na gut im Dorf sind das noch schnell ein paar :D), Musik gespielt wird und man sich gemeinsam dieses Spektakel anschauen kann. Jetzt mit den Kindern sowieso. Da macht selbst mir das Verkleiden wieder Spass. Respektive zumindest den kleinen Tiger in ein Kostüm zu stecken. ;)

Aber auch da habe ich nicht sonderliche Ambitionen. Das süsse Fuchs-Kostüm vom letzten Jahr geht immer noch und der kleine Mann wollte es nach der Anprobe am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Ich konnte ihn dann doch noch überzeugen, dass es mit Winterjacke UND Fleece-Overall vielleicht doch ein kleeeines bisschen zu heiss sein könnte in der eh schon gut beheizten Wohnung.

Wenn man wie ich weder die grosse Kostümliebhaberin ist, noch gut – geschweige denn überhaupt – etwas nähen kann und dann aber auch nicht aus irgendeinem billigen hoch entzündlichen und ständig statisch geladenen sowie oftmals chemisch stinkenden Stoff-Dingsda eine Verkleidung auftreiben möchte, wird nicht sofort an jedem Fasnachts-Verkaufsstand fündig.

DIY-Ideen, Online-Shops und andere Inspirationsquellen könnten da vielleicht die Lösung sein.

Ich persönlich bin auch nicht so begeistert von Schminkfarben oder Kinderschminke, die auf die noch zarte Kinderhaut kommt. Na gut, ich bin wohl auch etwas geprägt aufgrund der Hautprobleme des kleinen Tigers und schau mir deshalb natürlich auch erst mal die Inhaltsstoffe an. Die Kinderschminke von Grimas sollen diesbezüglich empfehlenswert sein und bekommt man z.B. hier. Wir verzichten sicherheitshalber darauf oder bemalen höchstens das Näschen.

Umso toller finde ich solche Kostüm-Overalls für die ganz Kleinen, die dann auch bei dieser Jahreszeit gleich auch noch kuschelig warm halten und bei denen dann Schminke auch nicht mehr wirklich notwendig ist. Wie bereits erwähnt, haben wir noch unser Fleece-Füchslein vom letzten Jahr von Bornino. Wer noch auf der Suche ist, für den wäre dieses Kätzchen-Kostüm in meinen Augen zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis zum Beispiel hier erhältlich. Es sieht unserem orangen Füchschen sogar zum Verwechseln ähnlich.

Mit grösseren Kids macht bestimmt auch Maskenbasteln riesig Spass, die sie dann voller Stolz tragen können.

Diverse Tiermasken-DIY-Ideen samt Druckvorlagen findet man „en Masse“ bei Pinterest. Wie unter anderem diese Katzen-Maske oder diese Filz-Waldtiere.

Tolle Bastelsets gibt’s z.B. von Seedling. Tier– und Hasenmaske sind via Little Vikings oder der Piratenhut via Juicy Kids erhältlich.

Auch tollen Indianer-Kopfschmuck wie diesen hier findet man bei Juicy Kids. Damit können die kleinen Racker gleich das ganze Jahr über Indianer spielen.

fasnachtAuch eher einfachere und dennoch coole Outfit-Ideen wie diese hier, ebenfalls via Pinterest, finde ich toll:

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Die noch sehr geräuschempfindlichen Ohren hatten wir letztes Jahr mit etwas Watte unter der dicken Mütze versucht zu schützen. Die Watte ist jedoch ständig rausgefallen und wir sind dann bei unseren Fasnachts-Profi-Kolleginnen auf diese tollen Gehörschütze für Kinder aufmerksam geworden. Die gibt es schon für Babies sowie für grössere Kinder von 2-12 Jahren wie z.B. von Baby Banz via Babyjoe. Wir haben uns nun gleich solche für grössere Kinder von 3M Peltor via Manor zugelegt, die sich dank der stufenlos verstellbaren Kopfbügel perfekt anpassen lassen. Die Gehörschütze sind dann auch ideal für kommende Openairs, Konzerte oder andere laute Veranstaltungen, die man so mit gutem Gewissen auch mit den Kindern besuchen kann.

Da kann die Guggenmusig kommen! Miau!

Bilder: © Fräulein Tiger / Babywalz / Pinterest

Filzkugel-Mobile mit Origami-Kranichen

Eeeeendlich ist der neue Erdenbewohner, auf den wir eine gefühlte Ewigkeit warten mussten da. Bei so einem kleinen zarten Neugeborenen schmilzt das Mamaherz gleich dahin und erinnert an die eigenen ersten Tage, Wochen, Monate mit Baby. Insbesondere wenn das kleine Bündel zur besten und langjährigen Freundin gehört, die zugleich das Gotti vom kleinen Tiger ist. Hipp hipp hurra und willkommen im Leben kleiner Mann!

Als Geburtsgeschenk wollte ich mir etwas Persönliches einfallen lassen. Da fiel mir beim Aussortieren die Eltern-Zeitschrift vom Januar 16 in die Hände. Darin waren in der Rubrik „Selbermachen“ lauter Babykram DIY-Ideen abgebildet. Perfekt. Das Filzkugel-Mobile stach mir sofort in die Augen. Zarte verschieden farbige Filzkugeln mit Origami-Vögeln, befestigt an einem hölzernen Stickrahmen. Ach, hätte ich diese Idee nicht schon vor zwei Jahren entdeckt. Naja vielleicht profitiert dann das nächste Kind davon…

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Mobiles finden die Kleinen ja immer äusserst faszinierend. Für die, die vor lauter Faszination über dem Bett das Schlafen vergessen (wie z.B. mein kleiner Tiger damals), ist es über der Wickelkommode eine willkommene Ablenkung. Zudem haben mir die damals handelsüblichen Mobiles mit überdimensionalen und herunter hängenden Plüschies überhaupt nicht gefallen. So ein zartes Modell wie dieses und ein nicht so Harakiri-machendes Dingsda gefällt mir auch optisch in einem Babyzimmer viel besser.

DAS BRAUCHT IHR DAZU

  • einen Stickrahmen
  • Filzkugeln
  • Papier (bunt oder weiss, je nach Geschmack)
  • Nadel
  • Faden
  • & ein kleiner Ring als Aufhänger (steht so nicht dort, ist aber meiner Meinung nach notwendig, oder hängen sie es einfach an den Fäden auf? So genau, haben sie das dann nicht beschrieben…)

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WO GIBT’S WAS

Stickrahmen ok, den und die Nadel, den weissen Garn und den Schlüsselring, den ich als Aufhänger benutzt habe, fand ich in der Bastelabteilung im Baumarkt. Papier hatte ich eh schon zuhause. Normales Druckerpapier oder quadratisches (Origami-)Faltpapier (70g/m2) eignet sich da bestens. Aber Filzkugeln? Weit und breit nirgends zu finden. Weder grosse Bastelläden noch andere Fachmärkte führen so etwas in ihrem Sortiment. Ich solle die doch einfach selber filzen. Ja also zur Filzerin wollte ich jetzt nicht auch noch werden. Ausserdem stand im Titel des Magazins: schnelle Bastel-Ideen. Pffff. Na klar. Ich hatte ja schon Panik vor den Origami-Vögeln.

Na Gott sei Dank habe ich meine Idee schon laaaange vor der Geburt gehabt und konnte mich weiterhin um hübsche Filzkugeln bemühen. Instagram sei Dank stiess ich via Dawanda auf die wunderbaren „Tautropfen“-Filzkugeln von dem deutschen Shop 8-natur. Die Farbwahl passte meiner Meinung nach wunderbar in das bereits hübsch eingerichtete Babyzimmer meiner Freundin. Zum Glück wusste die ebenfalls schon sehr früh, dass es ein Junge wird und ich musste einzig noch ihre farblichen Vorlieben zur Kinderzimmergestaltung abwarten.

UND SO GEHT’S

Zuerst einmal zu den berühmt berüchtigten Origamis. Ein Youtube-Video musste her. Ansonsten wäre ich verloren, das wusste ich. Ein Papierboot und ein Schnippschnapp konnte ich ja gerade noch, aber mit einem Papier-Federtier hatte ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht. Auf dem Musterbeispiel waren Origami-Tauben abgebildet, falls dies jemand bevorzugt. Nach stundenlangem Üben und Ausprobieren mit Tauben, Flattervögeln und anderen, habe ich mich dann für die derzeit hippen Kraniche entschieden. Auf Farbe habe ich verzichtet und sie mit weissem quadratisch zugeschnittenen Druckerpapier (80g/m2, 15x15cm) gefaltet. Das hilfreichste Video, fand ich dieses hier.

Gefühlte hundert Kraniche und Monate später, machte ich mich dann an das Auffädeln der Kugeln und Vögel. Zuerst habe ich alle 7 Fäden provisorisch mit den entsprechenden Kugeln und Kranichen bereit gelegt. Zum Auffädeln habe ich dann immer etwa ein gleich grosses Stück Garn abgeschnitten und zu unterst erst mal einen Doppelknopf gemacht. Sprich zwei Schlaufen über den Zeigefinger gerollt. Dann wurde die erste und unterste Filzkugel oder der Kranich mit der Nadel aufgefädelt. Nach jeder Kugel habe ich für die nächste Kugel einen weiteren (Doppel)Knopf gemacht bis der Garn nach meinem Gutdünken gefüllt war. Als ich alle Fäden fertig verschönert hatte, habe ich die Garnenden am Stickrahmen in gleichen Abständen befestigt. Hier habe ich an Knoten nicht gespart. Ich möchte ja nicht, dass dem Baby dann wegen mir ein Kranich oder eine Kugel auf das Gesichtchen pumpst.

Dann habe ich vier exakt gleich lange Fäden abgeschnitten und am oberen Ende zusammengeknotet. Dieses Ende habe ich dann am Ring befestigt. Und zwar mit zig tausend Knoten. Aus dem selben Grund wie oben schon erwähnt. Danach habe ich meinen Mann zur Hilfe geholt und ihn den Stickrahmen halten lassen, damit ich die vier Fäden auf der gleichen Höhe am Stickrahmen befestigen konnte. Auch hier wurde an Knoten nicht gespart. Und dann war es endlich fertig.

Mein Filzkugel-Mobile mit weissen Kranichen.

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Wer ebenfalls für dieses Leichtgewicht von Mobile keinen Haken in die Decke bohren will: Ich hatte von meiner letzten Geburtstagsfeier noch die durchsichtigen Tesa Powerstrips Deco Haken für die Pompons an der Decke befestigt und das Mobile hing bis zum Tag X einwandfrei. Es gibt ja auch noch die speziellen und noch mehr belastbaren Powertstrips Deckenhaken. Dort weiss ich einfach nicht, ob mein kleiner Schlüsselring ebenfalls passen würde. Ansonsten müsste man vielleicht mit einem weiteren Faden aushelfen.

Ich hoffe, dem kleinen Neuling gefällt irgendwann was er sieht. Denn vorerst kuschelt er sich erst mal im 30 cm Abstand geborgen in Mama’s oder Papa’s Armen.

Bilder: © Fräulein Tiger

 

Die ersten Zähne

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Ach wie oft habe ich dieses unleidliche Zähne kriegen schon verflucht. Gerade jetzt plagen den kleinen Tiger nebst dieser fiesen Erkältung auch noch die letzten vier Zähne, die noch kommen sollen (die Backenzähne sollen ja nebst den Eckzähnen die Fiesesten sein. Autsch). Zähne kriegen, eine gefühlte Never-Ending-Story. Aber bestimmt ist auch dieser Meilenstein bald geschafft…Die Ratgeber-Skala verspricht zumindest Vollendung bis zum 30. Lebensmonat. Dann sollten alle Zähne weiss blitzen. Sofern man sie natürlich immer schön fleissig putzt. Von Anfang an. Bis sie dann mit ca. 6 Jahren wieder ausfallen werden. Na toll. Immerhin weniger bis gar nicht schmerzhaft und mit Zahnfee im Gepäck. Yeah.

Als ich die ersten Symptome für den Beginn des Zahnens wie z.B. übermässiges Sabbern oder wie verrückt auf allem möglichen herumbeissen beim kleinen Tiger bemerkte, war er drei Monate alt. Bis die beiden ersten weissen Spitzen dann herausgeschaut haben und zum Einsatz gekommen sind, vergingen jedoch nochmals sechs Monate. Gemäss Babyalbum. So schnell vergisst man doch wieder. Nur die Augenringe bleiben. Vermutlich nun ein Leben lang oder mutieren schleichend zu Permanent-Tränensäcken. Aber hey, we dit it.

Und wie konnten wir die fiesen Schmerzen etwas lindern?

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Zum Einen war da unsere allerliebste Sophie, die Giraffe, die wir leider bereits ein Mal ersetzen mussten. Bei einem Ausflug ging sie tatsächlich verloren, da wir sie ÜBERALL dabei hatten. Zum Glück gehört sie längst zu den Klassikern und kann problemlos ausgetauscht werden, ohne dass das Kind es bemerkt. Sie besteht aus 100% unbedenklichem Naturkautschuk, ist mit qualitativ hochwertiger Lebensmittelfarbe bemalt und regt mit ihrem Aussehen, ihrer Form und deren Quietschen alle Sinne an. Auch der orange Beissring, den es gleich dazu gab, wird heute noch sehr geschätzt.

Auf die Veilchenwurzel hat mich damals Henrik’s Osteopathin gebracht und ist eine natürliche Alternative zum Beissring aus Plastik. Sie wird durch das Kauen und Sabbern weich und elastisch und kommt oft als Zahnungshilfe zum Einsatz. Durch das Kauen werden angeblich schmerzlindernde Inhaltsstoffe freigesetzt. Befestigt an einer Schnullerkette wie diese hier ging sie uns nie verloren und war gleich etwas hygienischer. Zur Desinfektion soll man sie in regelmässigen Abständen mit kochendem Wasser übergiessen. Für die späteren Backenzähne sollte dann eine etwas grössere Veilchenwurzel gewählt werden.

Auch die kleine versilberte Babyrassel in Hasenform, die wir zur Geburt geschenkt bekommen haben, dient beim Zahnen zur Kühlung. Sie ist leicht, handlich und bimmelt so schön. Das auf hochglanzpolierte Silber wirkt zudem antibakteriell. Ideal. So süss und mal überhaupt nicht 0815.

An kühlende Beissringen für den Kühlschrank gibt es jede Menge Auswahl. Wie z.B. die Milette Fische oder einen von MAM, der selbst Backenzähne erreicht, oder einen extra Kleinen für die ganz Kleinen ab zwei Monaten (hier) und und und. Hier kommt es ganz auf Geschmack der Eltern und vor allem Alter und Vorliebe des Kindes an. Unser von Chicco war ebenfalls ein Geschenk zur Geburt und ist für ein Alter ab ca. 6 Monaten geeignet.

Als Zahngel haben wir nebst den Osanit Globuli den natürlichen von Osa verwendet. Er enthält Kamillen-, Nelken-, Salbei- und Pfefferminzöl sowie Propolis-Tinktur und kühlt, beruhigt und pflegt das gereizte Zahnfleisch. Es schützt vor Entzündungen und ist zudem zuckerfrei.

Anstelle von den Osanit Globuli bekam ich den Hebammen-Tipp für die homöopathischen Einzeldosen Camilia von Boiron, die wir oft verwendeten und noch etwas einfacher zu verabreichen sind. Der enthaltene homöopathische Wirkstoff Chamomilla lindert die Schmerzen während des Zahnens, ist fiebersenkend und beruhigend. Phytolacca decandra ist ebenfalls ein geeignetes Mittel beim Zahnen, insbesondere bei starkem Verlangen auf etwas zu beissen. Es lindert ebenfalls die Schmerzen und ist fiebersenkend. Rheum ist ein Mittel gegen Durchfall, was beim Zahnen oftmals als Nebenerscheinung auftritt.

Des Weiteren gab ich ihm später so mit ca. 6 Monaten kühlende Gurken- oder Karottensticks aus dem Kühlschrank (Achtung wegen Verschlucken!), ging viel mit ihm an der frischen Luft spazieren, haben ganz viel gekuschelt, Lieder vorgesungen und alles was sonst noch von den Schmerzen ablenkt.

Erst konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie mein Baby mit Zähnen dann aussehen soll. Und jetzt ist das breite Grinsen mit den vielen süssen Milchzähnen nicht mehr wegzudenken.

Bilder: © Fräulein Tiger

Gesund durch den Winter

Haaatschiii! Gesundheit!

Ein Standard-Satz in der jetzigen kalten Jahreszeit. Insbesondere dort wo Kinder auftauchen und ein Virus nach dem anderen die Runde macht. Die Luft ist trocken, zum Spielen trifft man sich jetzt öfters drinnen und die Immunsysteme der kleinen Knirpse müssen erst noch trainiert werden. Ideale Bedingungen also für diese fiesen Grippe- und Erkältungsviren.

Da ich in solchen Fällen oder im Allgemeinen zuerst immer auf natürliche Weise versuche den Genesungsverlauf zu unterstützen, greife ich erst zu fiebersenkenden Mitteln oder anderen schulmedizinischen Arzneimitteln wenn ich merke, dass das Fieber zu hoch ist, er darunter leidet, Schmerzen hat oder es andere Auswirkungen haben könnte. Da höre ich stets auf mein Bauchgefühl und komme bis jetzt so ganz gut zurecht.

Ich bin keine Impfgegnerin. Nein, mein Kind ist auch geimpft, jedoch finde ich es doch etwas gar früh für so einen kleinen Organismus wie es der Impfplan bei uns vorsieht. Zudem empfinde ich auch nicht jeden Impfstoff als nötig oder gar unbedenklich. Wir haben deshalb die Impfungen etwas später als üblich durchgeführt und wirklich nur, wenn ich wusste, dass der kleine Mann auch zu 100% fit ist. Die Impfungen können gerade auch in solchen Fällen wie bei Kindern mit Neurodermitis einen akuten Schub verschlimmern oder manchmal auch auslösen. Doch gerade auch wenn man impft, soll das Immunsystem etwas arbeiten und nicht beim kleinsten Fieberanzeichen Gegenmassnahmen getroffen werden. Dies ist aber meine Meinung und kommt immer auf die entsprechende Situation an. Da unser Kind nicht in die Kita geht, kommt er natürlich auch nicht gleich mit Krankheitserregern in Berührung wie fremdbetreute Kinder.

FIEBER – EINE SCHUTZ- UND HEILREAKTION DES KÖRPERS

Von Fieber spricht man bei Babies und Kindern ab einer Körpertemperatur von 38,5 °C oder darüber. (Als kleiner Anhaltspunkt, die normale rektale Köpertemperatur beträgt zwischen 36,5 und 37,5 °C). Vorher sollte auch nicht eingegriffen werden. Denn Fieber ist ja grundsätzlich eine tolle Sache. Viren und Bakterien können sich bei solchen Temperaturen schlecht vermehren, werden bekämpft und das Immunsystem wird zugleich angekurbelt. Jedoch kann dies für solch kleine Knöpfe eine ziemliche Belastung sein. Manche Kinder spielen auch noch bei hohem Fieber und sind vielleicht einfach etwas müder als sonst, andere hingegen sind anhänglich, weinerlich und wirken ziemlich abgeschlagen. Hier muss von Fall zu Fall entschieden werden und natürlich die Ursache bekannt sein. Gehen wir nun einfach mal von einem gewöhnlichen und zu dieser Jahreszeit typischen viralen Infekt aus. Nebst Zäpfchen, Sirup und Co können zum Beispiel auch korrekt angelegte Wadenwickel (nur bei warmen Händen und Füssen!) zur Fiebersenkung von hohem Fieber beitragen.

BEI SCHNUPFEN UND HUSTEN

Eine verstopfte Nase ist für die Kleinen besonders unangenehm. Trinken und Schlafen werden zur Herausforderung, schnäuzen unmöglich und die Nasenschleimhaut ist trocken und angeschwollen. Damit der Schnupfen nicht in eine Mittelohrentzündung ausartet, sollte das Nasensekret flüssig gehalten werden. Dies geht z.B. mit physiologischer Kochsalzlösung (bei Stillkindern kann man auch Muttermilch in die Nase einträufeln), durch das Befeuchten der trockenen Luft (z.B. durch Aufhängen von feuchten Tüchern), einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel neben dem Bettchen (Döner Bude hallo) und viel Trinken. Kuhmilch sollte jedoch etwas reduziert oder verdünnt werden, da sie eine sehr verschleimende Wirkung hat. Damit das Sekret abfliessen kann, eignet sich eine erhöhte Lage des Oberkörpers. z.B. einen Keil unter die Matratze legen oder das Bettende mit Büchern oder ähnlichem leicht erhöhen. Auch ein warmes Bad eignet sich gut. Auf ätherische Öle sollte aber unbedingt verzichtet werden, da diese Atemnot auslösen können. Zudem bekommen viele Kinder davon Hautausschläge. Das wunde Näschen kann man mit etwas Bepanthen Salbe oder ähnlichem pflegen.

Auch bei Husten ist eine leicht sitzende Stellung angenehmer als flaches Liegen. Hier kann man dieselben Massnahmen wie beim Schnupfen treffen. Oft kommen die beiden Beschwerden ja auch im Doppelpack. Auch hier hilft eine aufgeschnittene Zwiebel, befeuchtete Luft, viel Trinken und auf Kuhmilch zu verzichten oder diese zu reduzieren. Auch Bananen haben eine verschleimende Wirkung und sind bei Husten mit Schleim ebenfalls nicht zu empfehlen. Honig sollten Babies aufgrund des Bakteriums Clostridiums, das zu Lähmungen und gar zum Tod führen kann, frühestens ab dem Ende des 1. Lebensjahres zu sich nehmen. Danach ist Honig bei Husten und Halsschmerzen ein sehr gutes Heilmittel.

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1 ) Physiologische Kochsalzlösung gehört bei mir immer in die Haus- sowie Taschenapotheke. Dabei greife ich jeweils auf die Monodosen von Naaprep zurück. Die eignen sich unterwegs auch wunderbar um Wunden zu spülen oder auch um die Augen bei Verunreinigungen zu säubern. Die sind steril und lassen sich relativ gut dosieren. Zuhause mögen wir aber den Spülspray Triomer mit isotonischem Meerwasser fast lieber. Mit dem weissen Aufsatz für Säuglinge und Kleinkinder wird ein sanfter Sprühnebel hoch hinauf in die Nasenöffnung befördert und fühlt sich auch nicht so kalt an wie die Tropfen aus den Monodosen, was die Kleinen meist lieber mögen. Die Monodosen könnte man natürlich in einer Tasse mit warmen Wasser ebenfalls körperwarm erwärmen. Dies dauert mir jedoch einfach zu lange. Da sich diese fiesen Bazillen meist irgendwann auch auf mich übertragen, kann ich dann mit dem blauen Aufsatz für Erwachsene ebenfalls die Meersalzspülung benutzen. Winwin sozusagen.

2) Seit der kleine Tiger auf der Welt ist, oder sogar unterwegs war, ich mich danach schon früh mit seiner Neurodermitis und anderen Wehwechen auseinandersetzen musste, fand ich den Weg zur Homöopathie. Ich kaufte bei meiner damaligen Homöopathin eine Taschenapotheke mit den gängisten Mitteln in C-Potenzen, las mich ein und kaufte das von ihr empfohlene Buch: Homöopathische Selbstbehandlung in Akutfällen. Die Apotheke ist mittlerweile schon etwas grösser geworden und hilft uns zusammen mit dem Buch schnell und einfach das richtige Mittel zu finden. Ich hüte sie wie ein Schatz und würde sie nicht mehr missen wollen.

3) Eins meiner allerliebsten Bücher in Sachen Gesundheit ist das Buch Natürliche Heilmittel. Viele verschiedene und sanfte Heilungsmethoden mit natürlichen Hilfsmittel werden ausführlich beschrieben, sind mit Bildern einfach nachzuvollziehen und die Extra Sparte für Säuglinge und Kleinkinder schätze ich natürlich besonders. Dieses Buch ist meiner Meinung nach jeden Rappen wert und hat uns schon so oft geholfen.

4) Globuli sind nicht gleich Globuli. Die Infludoron-Globuli von Weleda gehören zu den anthroposophischen Globuli, sprich mit potenzierten Auszügen von Heilpflanzen und Mineralien. Also nicht homöopathische, wo ein Mittel nach einem individuellen Symptom- /oder Krankheitsbild bestimmt wird. Die Globuli eignen sich besonders zur Behandlung von Grippe, grippalen Infekten und fieberhaften Erkältungskrankheiten und sind bei Kindern und Kleinkindern ab zwei Jahren gut geeignet.

5) Die klassische Homöopathie verwendet jeweils immer nur ein einziges Mittel. Dafür muss man sich aber etwas auskennen, das geeignete Mittel finden und dann auch noch zur Hand haben. Beim homöopathischen Hustensirup für Kinder von Omida werden als Komplexmittel verschiedene geeignete Mittel für Reiz- und Bronchialhusten zusammengestellt. Dieser hat bei uns bei den ersten Anzeichen schon oft sehr gut geholfen und der kleine Tiger würde am liebsten aufgrund der Süsse die ganze Flasche leer trinken.

6) Die Strath Kräuterhefe enthält 61 Vitalstoffe und gibt es für Kinder und Erwachsene als Sirup oder als geschmacksneutrale Tropfen. Die Tropfen haben jedoch einen ziemlich hohen Alkoholgehalt, wobei mir die Drogistin erklärt hat, dass dies bei einer Menge von 3x täglich à 7 Tropfen nicht mehr als ein Biss einer reifen Banane entsprechen würde. Wir greifen aber trotzdem lieber zum Sirup, der hingegen sehr intensiv im Geschmack ist. Dem kleinen Mann schmeckt dieser aber sehr, was mir bis heute ein Rätsel ist. Die Vitalstoffe der Kräuterhefe tragen jedoch zur schnelleren Genesung bei und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte.

7) Als ein weiteres Heilmittel dient uns jeweils ein individuell zusammengestellter Spagyrik-Spray, den man in einigen Drogerien mit einer erfahrenen Fachperson zusammenstellen kann. Dieser wird aus ein paar wenigen jedoch mehreren geeigneten spagyrischen Essenzen, die aus Heilkräuter gewonnen werden, gemischt. Kinder bis 4 Jahren kann man gemäss meinem Wissen 3 x täglich 1 Sprühstoss (z.B. auch auf den Nuggi gesprüht) verabreichen. Da bei uns Schnupfen und Husten meistens zusammen einher gehen, haben wir dafür speziell einen Spray machen lassen. Dieser darf gemäss unserer Homöopathin auch nebst dem homöopathischen Mittel angewendet werden.

8) Die Zwiebel. Sie gilt in vielen verschiedenen Bereichen als gesundheitsfördernd. Auch bei Schnupfen und Husten erweist sie uns ihren Dienst. Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel oder klein gehackt in einem Säckchen kann man sie in einem Mindestabstand von 30 cm neben das  Baby- oder Kinderbett stellen oder hängen. Dies befreit die Nase und erleichtert das Atmen. Zusammen mit braunem Zucker oder Honig gibt es zudem viele Rezepte für einen selbstgemachten Hustensaft.

9) Bei einer Erkältung, im Winter bei kalter Zugluft, in trockenen geheizten Räumen oder auch wenn der Tränenkanal des Neugeborenen noch nicht geöffnet ist, können sich die Augen rasch entzünden oder sind etwas gereizt. Nebst auswaschen mit lauwarmen (abgekochten) Wasser (ca. 3 x täglich) haben wir mit den Euphrasia Augentropfen von Omida sehr gute Erfahrungen gemacht.

10) Trinken ist bei solchen Erkältungen das A und O. Entsprechende Tees mit geeigneten Heilpflanzen können da einen guten Beitrag leisten. In Deutschland gibt es von Sidroga einen Kinder-Erkältungstee sowie einen Kinder-Hustentee. Diese sind in der Schweiz leider nicht erhältlich. Die Zusammensetzungen finde ich aber super und wäre froh, wenn es diese auch hier zu kaufen gäbe. Denn der Erkältungstee besteht aus einer Mischung aus Holunderblüten, Lindenblüten, Thymian, Bitterfenchel und Malvenblüten. Bei fieberhaften Erkältungen mache ich dem kleinen Mann selbst jeweils eine Mischung aus schweisstreibenden Holunderblüten, Lindenblüten und schleimlösendem Fenchel, die oft gut nützt. Die deutsche Hustenmischung besteht aus Anis, Lindenblüten und Thymian und lindert Symptome sowohl von Reiz- als auch Bronchialhusten. In der Schweiz besteht die Kinderteemischung aus den Wirkstoffen der Eibischwurzel, Schlüsselblumenblüte, Spitzwegerichblätter, Süssholzwurzel und Thymian und ist hauptsächlich für schleimbildenden Bronchialhusten geeignet.

Da bei uns ein neuer Virus bereits wieder zugeschlagen hat, kümmere ich mich nun wieder um den kleinen Patienten und bete für eine gute Nacht…

Gute Besserung und kommt gesund durch den Winter!

Dieser Beitrag basiert auf keinem medizinischen- oder anderem Fachwissen, sondern ist lediglich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen entstanden.

Bilder: © Fräulein Tiger

Mit dem Stokke Trailz unterwegs in Zürich

Photo: Andrea Monica Hug

Erst vor kurzem und noch bei milden Herbsttemperaturen waren der kleine Tiger und ich ja hier bereits mit unserem tollen Testgefährt von Stokke, dem Stokke Scoot, in Baden unterwegs.

Danach wurde ich erneut von den lieben Citymami’s an einen coolen Event eingeladen. Auch Stokke war unter anderem dort vertreten und fragte mich an, ob ich nicht Lust hätte mich mit dem kleinen Tiger von der talentierten Street Style Fotografin sowie Bloggerin von Chic in Zurich, Andrea Monica Hug, ablichten zu lassen. Nur ein Jahr jünger als ich ist die gut gebuchte und bereits seit 2013 selbständige Fotografin, die sich in der Modewelt bestens auskennt. Chapeau!

Da wir momentan nur noch etwas mehr als eine halbe Stunde bis nach Zürich brauchen, konnte ich das Angebot erst recht nicht ablehnen. Zürich wir kommen! Again.

Photo: Andrea Monica Hug

Die pulsierende und inspirierende und zugleich grösste Schweizer Stadt gefällt mir wahnsinnig gut. Dieses Mal und bei Tageslicht fand ich mich auch gleich etwas schneller zurecht. Nur das Auto hatte so seine Tücken. Das leuchtend rote Warnsignal wurde kurzerhand ignoriert und auf die Rückreise vertagt und dann ganz à la „selbst ist die Frau“ samt Kind auf dem Arm den Tankstellenmitarbeiter um Rat bittend souverän das erste Mal Motorenöl aufgefüllt. Geschweige denn die Motorhaube geöffnet. Auch dieser Meilenstein ist nun geschafft. Phu. Jetzt aber zurück zu unserem Shooting in Zürich.

CHIC IN ZÜRICH SAMT WINTER KIT

Samt Kind, Kegel, dem Stokke Trailz und dem dazu passenden und wärmenden Winter Kit ging’s erst mal an die Ufer des Schanzengraben’s beim Hallenbad City sowie in den alten Botanischen Garten.

Zum Interview, das Andrea übrigens mit mir geführt hat, geht’s hier lang.

Das Winter Kit für den Stokke Trailz, Crusi und Xplory beinhaltet ein Verdeck mit abnehmbarem Schaffellrand, eine Rückenabdeckung, ein Windschutz, eine Schaffellbürste sowie Fausthandschuhe für die Eltern.

Auf Fausthandschuhe am Kinderwagen kann ich seit Geburt des kleinen Winterkindes nicht mehr verzichten. Zu wohlig warm und äusserst praktisch sind diese Dinger. Als Angehörige der Generation iPhone sowieso. Rein- und Rausschlüpfen ohne mühsames Handschuhe an- und abziehen und mit warmen Fingern das Smartphone bedienen, den Schlüssel oder den Nuggi in der Handtasche suchen, und und und..

Photo: Andrea Monica Hug

Photo: Andrea Monica Hug

Das Winter Kit gibt’s in Weiss, Schwarz oder Bronze. Ich persönlich würde mich vermutlich für Schwarz oder eventuell auch Bronze entschieden. Da bin ich aber mit Kind, dazu noch mit einem Jungen, auch einfach etwas praktisch veranlagt und hätte etwas Respekt vor dem strahlenden Weiss. Für einen Ausflug ganz nach dem Motto „Chic in Zürich“ und den beinahe schon arktischen Temperaturen passte das Weiss aber wunderbar und war bei den mittlerweile eher düsteren Wetterverhältnissen ein richtiger Aufheller.

Wer auf den Schaffellrand am Verdeck verzichten möchte, kann diesen nach Lust und Laune abnehmen. Wer’s aber noch kuscheliger mag, der findet bei Stokke zusätzlich eine wärmende und temperaturausgleichende Schaffelleinlage, die passend mit den Sicherheitsgurten befestigt werden kann. Diese hat den kleinen Tiger zu dieser kalten Jahreszeit sehr schön gewärmt. Obwohl wir ansonsten aufgrund seiner Neurodermitis auf derartige Tiermaterialien verzichten müssen. Dick eingemummelt in Winterjacke, Mütze & Co war’s für ein Mal jedoch absolut ok.

Auch für den Stokke Scoot gibt es jetzt ganz neu ein Winter Kit. Dazu gehört ein wärmendes kariertes Flanellverdeck in Grau oder Rot, tolle Fausthandschuhe sowie eine Einkaufstasche. So lässt es sich selbst im Winter gut geschützt und stylisch durch die Stadt düsen.

Photo: Andrea Monica Hug

STOKKE TRAILZ – EIN KINDERWAGEN FÜR JEGLICHES TERRAIN

Der grosse Bruder vom Citybuggy Stokke Scoot ist der geländetaugliche Stokke Trailz. Ich fand ihn auf Anhieb sehr ansprechend und fühlte mich gleich wohl damit. Dass ich mit dem Kinderwagen über jegliche Untergründe fahren kann, ist mir besonders wichtig. Da wir sehr ländlich wohnen, geht es oft auch über Kies- oder Waldwege. Dies ist mit den grossen luftgefüllten Gummireifen problemlos möglich. Der Wagen ist super wendig und lässt sich geschmeidig durch Einkaufspassagen, Strassen oder andere Wege manövrieren.

Die wasserfeste Einkaufsablage ist schön gross und bietet einen optimalen Zugriff von allen Seiten. Ideal wenn man schnell etwas verstauen oder herausholen möchte.

Photo: Andrea Monica Hug

Den Sitz kann man ebenfalls nach vorne oder zu den Eltern gerichtet montieren. Dabei gibt es wiederum drei Sitz- / Schlafpositionen. Was mir bei diesem Modell auch besonders gut gefällt ist die einfach zu verstellende Fussstütze, die somit baumelnde Beine verhindert. Auch in der Schlafposition.

Der Kinderwagensitz ist im Vergleich zu anderen Kinderwägen relativ hoch oben und die Kinder damit noch ein Stück näher bei den Eltern, die sich so auch gleich weniger bücken müssen. Ein rundum toller und schöner Kinderwagen!

Mit jeglichem Zubehör kann der Wagen auch auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Selbst im Winter. Perfekt!

Photo: Andrea Monica Hug

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Stokke. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Bilder: © Andrea Monica Hug / Chic in Zurich

Schlafenszeit

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Das Thema Schlafen spielt eine zentrale Rolle im Eltern-Kind-Alltag.

,,Schläft es gut?“ ,,Wie sieht’s aus mit schlafen?“ ,,Schläft es (schon) durch?“ ,,Schläft es im eigenen Bett/ im eigenen Zimmer?“ „Schläft es alleine ein?“ usw.

Alles Fragen mit denen man von Beginn weg gelöchert wird. Wieso weiss ich ehrlich gesagt auch nicht. Wollen die einem indirekt sagen, dass man total übermüdet und sch***** aussieht? Die Augenringe bis zum Boden hängen, die Haare jeden Tag dem ,,Bad Hair Day“ alle Ehre machen, der Teint blass wie ein Leintuch ist und die Wangen eine Extraportion Rouge vertragen würde? Ja, und das weiss man ziemlich sicher selber. Ist aber doch alles ziemlich unwichtig. Wenn man bedenkt, dass man erst vor kurzem ein kleines Menschlein zur Welt gebracht hat. Natürlich fühlt sich eine frische und ausgedehnte Dusche anfangs an wie ein ausgiebiges Wellnesswochenende. Und klar, wer möchte denn nicht sofort wieder um die Wette strahlen wie Kate Middelton & Co? Und das natürlich nicht nur in der Anfangszeit. Auch danach folgen etliche durchzechte Nächte, je nach Phase, Schub oder anderen (Gesundheits)Zuständen.

Aber mal ehrlich, mit Kind läuft es bei den meisten selten noch nach Plan. Daran musste ich mich auch erst mal gewöhnen. Man wird dadurch aber auch gleich viel entspannter. Da gehen Grundbedürfnisse wie Essen (wenn auch nur mal huschhusch im Stehen, das Kind in der Trage von einem Bein zum anderen wippend oder nur mit einer Hand, weil es auf dem anderen Arm gerade so schön eingeschlafen ist), Trinken (bei Stillenden sowieso unerlässlich), und eben Schlafen (wenn auch nur 2 Stunden am Stück oder mal kurz auf der Couch), einfach vor. Dazu kommt das Wichtigste überhaupt: Liebe und Geborgenheit. Das dem kleinen süssen Winzling zu schenken, fällt den meisten frischgebackenen Eltern überhaupt nicht schwer. Das sogenannte „Bonding“, die Bindung zum Kind oder das Gefühl der Verliebtheit, spielt hier eine enorme Rolle.

Vieles was man von Attachment Parenting kennt, stimmte für unsere Familie auf Anhieb. Auf diesen konkreten Begriff stiess ich aber erst als der kleine Mann bereits auf der Welt war, dennoch haben wir seit Beginn weg ganz intuitiv danach gehandelt.

So hat der kleine Mann seit der Rückkehr aus dem Krankenhaus gleich bei uns im Zimmer geschlafen. Erst im Beistellbett, nah bei Mama oder auf der Brust. Ideal auch fürs nächtliche Stillen. Als er dann etwas mobiler wurde und die Gefahr aus dem Bett zu plumpsen grösser wurde, haben wir das Babybettchen neben unser Bett gestellt. Irgendwann so gegen Ende des 1. Lebensjahres kam für uns der Zeitpunkt, wo wir uns alle wohl fühlten mit der Situation den kleinen Tiger im eigenen Zimmer schlafen zu lassen. Als Alternative zu einem grossen Familienbett (wie z.B. dieses tolle Teil von Kerstin von sanvie) haben wir bis heute ein grosses Bettschutzgitter (hier) montiert. So kann der kleine kuschelbedürftige Tiger auch nachts jederzeit zu uns ins Bett hüpfen, respektive rüber getragen werden und dort weiterschlafen. Ganz geschweige davon, wenn klein Henrik krank ist und gleich die ganze Nacht über bei Mama schläft. Den Mittagsschlaf machte der kleine Tiger aber bereits nach ca. 3/4 Monaten in seinem eigenen Bettchen und in seinem Zimmer. So konnte er sich schon etwas daran gewöhnen und gab für uns gleich ein anderes Zubettgeh-Ritual als am Abend.

Rituale sind uns, und vermutlich auch für die meisten (wenn nicht gar für alle) Kinder, sehr wichtig. Darauf haben wir schon ganz früh grossen Wert gelegt und geben uns auch gleich etwas Struktur in den Tag. So sind die beiden Schlafrituale immer etwa gleich, unterscheiden sich aber voneinander (Mittag und Abend).

Für einige ist ein Familienbett, im gleichen Zimmer schlafen oder andere Varianten ein No Go. Die einen Kinder schlafen früh durch, andere verlangen noch mehrere Jahre nach Nuggi & Co. Die einen schlafen alleine ein, andere benötigen Mama oder Papa. So sind alle verschieden und das ist auch gut so.

In einem sind sich aber vermutlich alle mehr oder weniger einig. Nicht nur die Technik uvm. hat sich im Laufe der Zeit verändert, sondern auch die Wissenschaft ist zu neuen Erkenntnissen gekommen.

Das Baby schreien lassen wie es früher üblich war, um ihm ein bestimmtes Schlafverhalten anzutrainieren, ist ebenfalls nicht mehr zeitgemäss. Man weiss nun, dass man damit die sichere Mutter-Kind-Bindung und das Urvertrauen beim Kind stark gefährdet. Klar schläft das Kind irgendwann wieder ein und meldet sich auch nicht mehr. Jedoch aus Erschöpfung und weil es weiss, dass niemand kommen wird. Nicht gerade das schönste Einschlafritual. Wer trotzdem so und ganz nach dem Motto „Auch diese Kinder sind gross geworden“ handelt, ist jedem selbst überlassen. Für mich persönlich jedoch absolut nicht vertretbar.

Und was wird heute in Sachen Schlafposition, Umgebung & Co empfohlen?

Babies sollen auf dem Rücken schlafen, dadurch wird das Risiko für den plötzlichen Kindstod im 1. Lebensjahr stark minimiert. Die Bauchlage ist nur tagsüber und unter Beobachtung empfohlen. Von der Seitenlage wird aufgrund der ungünstigen Entwicklung des Hüftgelenks ebenfalls abgeraten. Und wenn, dann mit einem Lagerungskissen zwischen den Beinen. Sobald das Kind sich selber drehen und wenden kann, schläft es dann so wie es ihm am wohlsten ist.

Die optimale Raumtemperatur zum Schlafen liegt bei rund 18°C. Wobei wir das in unserer Wohnung und vermutlich in den meisten, niemals erfüllen. Ich selbst würde glaub regelrecht erfrieren, obwohl ich es gewohnt bin bei offenem Fenster zu schlafen.

Wegen Erstickungsgefahr und Überhitzung gehören Decken und Kissen ebenfalls nicht ins Babybettchen. Auch von Nestchen, Himmel und Plüschtieren wird abgeraten. Wir selbst hatten ein Nestchen als Kopfschutz sowie 2 kleine Baumwoll-Plüschies im Bettchen. Da ich aber sowieso neben ihm geschlafen habe, haben wir uns deswegen keine Sorgen gemacht.

Ein Schlafsack ist anfangs ideal. Babies und Kleinkinder bleiben so auch gleich die ganze Nacht zugedeckt. Für den Kauf eines Schlafsackes findet ihr hier einige Punkte, die man beachten sollte.

Nach dem 1. Lebensjahr sinkt die Gefahr für den plötzlichen Kindstod. Danach oder so gegen den 18. Lebensmonat dürfte auch ein flaches (Baby)Kissen oder wer’s lieber mag eine leichte Decke einziehen. Grundsätzlich bräuchten die Kleinen kein Kissen, die meist nur zu Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und anderen Nebenwirkungen führen würden. Wenn das Kind, wie Henrik z.B.irgendwann (bei uns war’s um den 18. Monat rum) anfängt sich Stofftiere unter den Kopf zu schieben, kann ein leichtes flaches Babykissen zum Einsatz kommen. Ein etwas dickeres Kissen sollte erst so ab dem 3./4. Lebensjahr ins Bett gelegt werden. Ein paar Ratgeber empfehlen sogar noch später.

Die meisten bevorzugen dennoch für längere Zeit einen Schlafsack oder je nachdem eine Zewi Fix Decke, die beide dafür sorgen, dass das Kind nicht ohne Decke da liegt und frieren könnte. Eine Zewi Fix Decke ist auch gut geeignet bei Einzelbetten ohne Bettschutzgitter oder auf Reisen. Wir selbst haben noch keine getestet, bis jetzt aber nur gutes gehört. Henrik mag Decken ja so gar nicht und strampelt sich sofort frei. Wir wechseln deshalb noch eine ganze Weile nicht auf eine normale Decke. Ich finde den Schlafsack auch besonders praktisch, wenn wir mit dem Reisebett unterwegs sind. Momentan haben wir einen in der Grösse 110 cm für ein Alter von ca. 20 – 42 Monaten. Es gäbe aber bei unserem Modell sogar noch eine Nummer grösser mit 130 cm für Kinder von ca. 3 – 6 Jahren.

Die Auswahl an Schlafsäcken ist mittlerweile recht gross und als frisch gebackene Mama muss man sich erst mal zurecht finden. Meine persönlichen Favoriten sind folgende:

schlafen1) Das Alvi Baby-Mäxchen war mein absoluter Lieblingsschlafsack. Er besteht aus drei Teilen: einem leicht wattierten Außensack in mitwachsender Doppelgröße (50/56 , 56/62 usw.) und zwei Innensäcken mit langen Ärmeln (z.B. einer in der Gr. 50, der andere in Gr. 56). Das Baby muss man lediglich im Body in den Innensack packen. Auf Pyjamas und Strampler kann getrost verzichtet werden und ist auch gleich praktischer um nachts die vollen Windeln zu wechseln. Die Innensäcke können auch separat dazu gekauft und im Sommer allein verwendet werden. Das kam mir und meinem Reflux-Baby sehr zu Gunsten und ich konnte nachts einfach kurzerhand einen frischen Innensack anziehen oder sogar auf den Zweitschlafsack für später (56/62) wechseln, ohne dass er im Winter frieren musste. Gewaschen habe ich in dieser Zeit sowieso täglich und bis am Abend war der Schlafsack auch wieder trocken. Den man nebenbei auch bis zu 60°C waschen und problemlos in den Tumbler stecken kann. Zudem ist er aus reiner hochwertiger Baumwolle und auf Oeko Tex Standard 100 geprüft. Mit den vielen erhältlichen Motiven ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei.

2) Der Ganzjahresschlafsack Prima Klima in weicher Jersey-Qualität aus Baumwolle (z.B. via Babyjoe) von Odenwälder ist ebenfalls durch zwei Druckknöpfe oben längenverstellbar. Der seitliche Rundum-Reissverschluss überzeugt auch bei diesem Modell und ist bei nächtlichem Wickeln perfekt geeignet. Auch dieser Schlafsack wurde auf Oeko Tex Standard 100 geprüft. Durch die Belüftungskammern wird ein Hitze- oder Feuchtigkeitsstau verhindert. Er ist ebenfalls waschbar bis 60°C und trocknergeeignet. Dieses Modell haben wir seit Henrik ca. 10 Monate alt ist bis heute in Gebrauch. Auch hier benötigt das Kind bei einer Raumtemperatur von ca. 20/21° C lediglich einen Body und kein zusätzliches Pyjama.

3) Im Sommer haben wir einen leichten Sommerschlafsack aus reiner Baumwolle mit Oeko-Tex Standard 100 von Vertbaudet verwendet und waren sehr zufrieden. Dieser ist für die jetzige Jahreszeit leicht wattiert, aber ganz ähnlich wie unser Modell. Bei den Modellen von Vertbaudet wird auch immer gleich der TOG-Wert angegeben. In diesem Beispiel hat der Schlafsack einen TOG 2 Wert: da kann man dem Kind bei einer Raumtemperatur von ca. 18-21°C einen Body + ein Baumwoll-Strampler/ Pyjama oder lediglich einen Samt-Strampler ohne Body anziehen.

Es kommt natürlich auch immer auf das Kind darauf an. Ist es eher ein fröstelndes oder ein hitziges Baby? Aber meistens meinen es die frischgebackenen Mamas zu gut und stecken sie in viel zu viel und zu warme Kleidung. Dazu kommen noch die Kommentare von der älteren Generation, die die Wärme des Kindes an den Händen überprüfen, anstatt wie heute üblich im Nacken. Hände und Füsse sind bei den Kleinen noch schlechter durchblutet und deshalb immer etwas kühler. Also nicht verunsichern lassen.

Hübsche Baumwoll-Bettwäsche für Kleinkinder, die bereits nicht mehr im Schlafsack sondern mit Decke und auf einem Babykissen von 40 x 60 cm schlafen, gibt es z.B.

4) bei Vertbaudet gleich im Set, wie dieses im Tipi-Look

5) oder wie dieses Set mit Sternen, Planeten und Eichhörnchen

6) und 7) Oder wer Wolken genauso mag wie ich, für den ist diese Bettwäschegarnitur von Micasa z.B. in blau oder rosa ebenfalls etwas.

schlafen-matratzen1) Wer ebenfalls ein 60 x 120cm Babybett hat, findet gute und günstige Spannbettlaken wie diese bei Ikea. Aus 100% Baumwolle, waschbar bis 60°C sowie trocknergeeignet. Diese sind bei uns auch nach bald 2 Jahren, zig Waschgängen und trocknen im Tumbler immer noch wie neu.

2) Baby – und Kleinkindermatratzen sollen eher hart sein, die Wirbelsäule und noch empfindlichen Knochen entlasten und diversen Vorschriften entsprechen. Hier gibt es diverse Matratzen mit festen, atmungsaktiven und feuchtigkeitsregulierende Materialien. Sollte euer Kind ebenfalls Allergiker oder allergiegefährdet sein, ist von Latex und anderen Naturmaterialien (Kokos, Rosshaar oder anderes) abzuraten. Unsere Matratze ist derzeit von Ikea. Wir sind bis jetzt zufrieden damit und haben dabei auch die eher kürzere Nutzungsdauer des Babybetts berücksichtigt. Da wir bis jetzt keinen Matratzenschoner verwenden, da er durch den Plastik zusätzlich schwitzen würde und mit der Haut Probleme bekäme, ist es ein weiterer Vorteil, dass der Jerseybezug bei unserer Matratze waschbar ist. Ausserdem kann man die Matratze wenden und ist so nochmals länger haltbar. Vor dem ersten Gebrauch haben wir die Matratze einige Zeit lang ausgelüftet, da so die oft enthaltenen Schadstoffe und Gerüche verschwinden.

Für das grosse Kinderbett, das wir uns bald zutun werden, soll dann aber doch noch eine etwas bessere Matratze her, da diese lange in Gebrauch sein wird und auch den Allergiker-Ansprüchen standhalten soll. Dafür eignet sich z.B. die Kinder- und Jugendmatratze vom Schweizer Unternehmen Kuli-Muli, das gleich in unserer Nachbarsgemeinde ihren Sitz hat, sehr gut. Die Matratze empfiehlt sich ab einem Alter von ca. 2  – 14 Jahren. Der Bezug der Matratze hat bereits eine integrierte Nässe-Stop-Funktion und ist aus luftdurchlässigem Material. Der Sleep Well Lyocell Bezug sowie das Lyocell Pulver im Kern bieten so auch gleich einen natürlichen Bakterienschutz. Die Produkte erfüllen zudem den Oeko Tex Standard 100. Wie mir gesagt wurde sind auch die Matratzen fürs Babybett sehr zu empfehlen.

3) Für die, die auf eine zusätzliche wasserfeste Unterlage nicht verzichten möchten, bietet Kuli-Muli z.B. auch ein wasserdichtes Fixleintuch aus atmungsaktivem Lyocell an. Bei mylittleroom.ch habe ich ebenfalls ein atmungsaktiver Matratzenschutz aus Biobaumwolle fürs Babybett entdeckt.

4) Wer wie oben bereits erwähnt auf eine leichte Decke und ein Flachkissen umsteigen möchte, findet auch gleich ein Ganzjahres-Duvet-Set aus der Naturfaser Lyocell bei Kuli-Muli in diversen Grössen. Henrik schläft nun seit einiger Zeit auf dem Super Comfort Kopfkissen, von dem wir sehr zufrieden sind.

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1) Als Beistellbett für den Anfang bis ca. zum 6. Monat, je nach Grösse des Bettchen, des Kindes und dessen Bewegungsdrangs, war für uns das Babybay Original, welches nun auch mit Lüftungsschlitzen ausgestattet wurde, perfekt. Man könnte es auch mit einem Gitter und Rollen zu einer Art Stubenwagen umfunktionieren. Mittlerweile dient uns das Bett als Bänkchen im Kinderzimmer.

2) Als Babybettchen haben wir uns damals für eines aus massiver Buche von Ikea entschieden. Das Bett ist neutral gehalten und ohne grossen Schnickschnack. Wir haben unter anderem dieses ausgewählt, da man nebst dem in zwei Höhen verstellbaren Bettenboden auch eine ganze Bettseite wegnehmen kann und das Bett noch länger im Einsatz haben könnte. Da unser kleiner Tiger aber ziemlich gross geraten ist, wird ihm das Bett nicht mehr allzu lange genügen. Ich liebäugle jedoch damit, daraus später eine Art Kuschel- und Leseecke zu machen. Sollte sich weiterer Nachwuchs ankündigen wird die Bettseite dann halt einfach wieder montiert.

3) Wie bereits angetönt, haben wir uns bereits nach einem grösseren Bett umgesehen. Dabei fiel die Wahl gleich auf ein Flexa Bett, das über Micasa erhältlich ist. Das Rennen wird ziemlich sicher das Flexa White machen, das anfangs mit zusätzlicher 3/4 Absturzsicherung sowie einer ganzen Sicherung an der Rückwand ausgestattet sein wird. Ob die Sicherung reicht oder eine zusätzliche Zewi Fix Decke zum Einsatz kommen muss, wird sich zeigen. Das tolle am Flexa White sind die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten. Sei es ein Halbhochbett, ein Etagenbett, ein Einzelbett ohne Sicherungen, Bettsofa, Gästebett, Schubladen als Stauraum, mit Rutschbahn, Pult und vieles mehr.

4) Auch das hübsche und stilvolle Flexa Play, das in drei Farben erhältlich ist, haben wir uns lange angesehen. Die Liegefläche beträgt ebenfalls 90 x 200 cm. Von der Breite und Tiefe ist es minim kleiner als das Flexa White. Auch hier kann ebenfalls eine halbe Sicherung angebracht werden. Diese fällt jedoch deutlich kleiner aus, als die 3/4 beim Flexa White. Bei dieser Variante kommt einem eine Zewi Fix Decke bestimmt zu Gute. Wer nur beim Einzelbett bleiben möchte und auf ein stilvolles Bett setzt, ist mit dem Flexa Play sicher bestens bedient.

KUSCHELALARM

 

schlafen-accessoires

1) Oft wird anfangs ein Mobile ins Kinderzimmer gehängt, das bestaunt werden kann. Dieses Tierchen Mobile vom dänischen Label Cam Cam gefällt mir besonders gut und hält die Kleinen dank des schlichten Designs auch nicht unbedingt vom Schlafen ab.

2) Eine Spieluhr wie diese Hübsche von ferm living aus 100% Baumwolle hilft dem Baby mit einer schönen und leisen Melodie in den Schlaf zu finden.

3) Unseren Mr. Snake (wie hier bereits erwähnt) ebenfalls von ferm living, hat seit den letzten Weihnachten seinen festen Platz im Babybett und wird vermutlich auch im Kinderbett noch lange zum Einsatz kommen. Henrik liebt es, sich an seinen Mr. Snake zu kuscheln und gibt ihm seitdem eine Art Begrenzung und Geborgenheit. Den Mr. Snake gibt es auch als Mr. Inka Snake in dezentem grau/weiss. Die Aussenhülle ist aus Bio-Baumwolle und waschbar.

4) Einhörner lassen besonders Mädchenherzen höher schlagen, wie dieses süsse Einhorn-Kissen von Foxella & Friends.

5) Pinguine gehen immer, oder? Wir finden diese watscheligen Vögel einfach zum Niederknien. Dieses Pinguin-Kissen vom dänischen Label Oyoy ist einfach unglaublich süss. Der Pinguin ist zudem aus 100% Baumwolle gestrickt, was bei unseren Hautproblemen immer zu berücksichtigen ist.

6) Ebenfalls von Oyoy kommt diese tolle Tipi-Spieluhr. Ebenfalls aus 100% Baumwolle gestrickt.

7) Henriks allererstes Plüschtier habe ich ihm nach Ablauf der anfangs kritischen Schwangerschaftsmonaten gekauft. Sein geliebter schlafender Wooly von Blabla in der mittleren Grösse. Ebenfalls aus 100% Baumwolle.

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Herbst2015

Ich wünsche euch und euren Kindern erholsame Nächte!

Bilder: via Pinterest / © Fräulein Tiger

Mit dem Stokke Scoot unterwegs in Baden

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Als mich eine Nachricht via E-Mail erreichte, ob ich den neuen Stokke Scoot testen wolle, konnte ich erst kaum glauben was ich da lese. Stokke. Die norwegische Firma mit dem legendären Tripp Trapp Hochstuhl ist wohl jedem ein Begriff. Zumindest den Mamas. Den Hochstuhl haben wir seit Geburt des kleinen Tigers im Einsatz. Anfangs erst mit der Newborn-Schale danach mit dem Baby Set inkl. Sitzkissen in Kombination mit dem Table Top als auch mit dem Stokke Tray und sind begeistert. Mal ehrlich, wie hätte ich da nein sagen können.

Nun aber zu unserem neuen chicen fahrbaren Untersatz. Beim Stokke Scoot handelt es sich um einen kompakten Kinderwagen für die Stadt und ist daher auch ideal auf Reisen. Ein Grund mehr wieder einmal eine hübsche Stadt ganz in der Nähe in unserem derzeitigen Wohnkanton auszukundschaften. Also nichts wie raus aus unserem gewohnten Dorfleben und rein ins Getümmel zur Probefahrt. Na gut, Getümmel ist wohl etwas übertrieben. Auf Letzteres konnten wir aber getrost verzichten. Auf inspirierendes Stadtflair jedoch nicht.

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Wir verabredeten uns nämlich mit der lieben und frischgebackenen Mama Susann, die unter dem Künstlernamen Fräulein Zuckerwatte als Fotografin unterwegs ist, in Baden. Eine unglaublich hübsche Kleinstadt mit Pflasterstein übersäten Gassen, alten Gebäuden, herrlich bemalten Fassaden, inspirierenden Läden und Cafés. Bei Frau Meise nahmen wir dann nach einer eindrücklichen Stadtbesichtigung und einem Spaziergang entlang der Limmat zur wärmenden Stärkung nach diesem wunderbar sonnigen aber allmählich herbstlich kühlen Nachmittag einen leckeren Kuchen und eine wärmende Ovomaltine zu uns. Schön war’s. Zwei Fräulein’s, die eigentlich keine Fräuleins mehr sind, mit ihren beiden zufriedenen Herzensjungs. Mama-Sein verbindet einfach. Instagram auch. Dort und auf Facebook teilt das Fräulein Zuckerwatte ebenfalls einige ihrer tollen Bilder mit uns.

Und wie hat sich der Stokke Scoot so geschlagen?

Erst einmal wurde er in Nullkommanichts zusammengeklappt und in den Kofferraum des Autos verfrachtet. Ein echtes Leichtgewicht für solch einen kompakten Kinderwagen, der meiner Meinung nach dadurch auch locker mit den üblichen Buggys mithalten kann. Da er an einem Stück zusammenklappbar ist, kann man ihn dadurch auch problemlos bis zum Gate am Flughafen mitnehmen und kurz vor dem Einsteigen dem Flugpersonal abgeben.

Und dennoch muss man bei diesem Modell nicht auf Komfort verzichten.

Er ist mit seinen grossen aufgeschäumten Gummireifen unglaublich wendig und lässt sich durch den höhenverstellbaren Griff sehr angenehm steuern. Auch über die holpernden Pflastersteine fühlte sich der kleine Mann dank der eingebauten Radfederung sehr wohl in seinem Sitz. Durch das Arretieren der Räder kann man auch ohne Probleme über Kies oder andere unebenen Untergründe fahren.

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Besonders toll finde ich auch die drei möglichen Sitz- und Liegepositionen auf die man als Mutter auf längeren Reisen gerne zurückgreift. So kann man das Kind getrost auch mal unterwegs zum Schlafen legen. Wobei ich es eigentlich nicht so gerne sehe, wenn die Beine herunterhängen, wie sie es bei diesem Modell tun. Aber für kurze Schläfchen unterwegs ist dies vollkommen in Ordnung. Ist ja im Auto nicht anders.

Ein in meinen Augen absoluter Pluspunkt ist die Möglichkeit, den Sitz in zwei Richtungen montieren zu können. Wir mögen es nämlich sehr, besonders in hektischen Städten oder Einkaufszentren, wenn der kleine Tiger zu uns gerichtet fährt und so auch gleich besser mit uns kommunizieren kann. So ist eine Überreizung eher zu vermeiden. Nach vorne gerichtet lässt sich bei einem ruhigeren Spaziergang dafür mehr Neues entdecken.

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Das extra grosse Verdeck mit Lichtschutzfaktor 50 schützt optimal vor Sonne, Licht und Wind. Auf dem Verdeck sind zudem Reflektoren vorhanden, die besonders jetzt in den dunkleren Jahreszeiten von Vorteil sind.

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Zusätzlich zum äusserst praktischen Verdeck beinhaltet der Stokke Scoot ein Moskitonetz sowie den dazugehörigen Regenschutz. Das Moskitonetz ist im Sommer und auf Reisen ideal. Regenschutz braucht man in unseren Gefilden sowieso immer.

Die Einkaufsablage bietet genügend Platz für den nötigen Krimskrams, den man auf kurzen Ausflügen so dabei hat oder ein paar kleinere Einkaufstüten, die sich auf der Shoppingtour durch die Stadt so ansammeln. Allzu viel kann man jedoch nicht laden. Für die speziell erhältliche Wickeltasche befinden sich zusätzlich am Sitz zwei Haken. Da ich aber nicht so ein Fan bin von so klassischen Wickeltaschen lasse ich meine WickelHandtasche lieber über dem Handgriff hängen und habe so alles gleich griffbereit.

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Dank der Liegeposition können bereits die Kleinsten eine Runde im Stokke Scoot drehen. Das Gurtsystem ist ebenfalls in drei Stufen verstellbar. Somit können Neugeborene sowie Kleinkinder bis und mit 15 kg im Stokke Scoot mitfahren. Einen Buggy für Neugeborene habe ich so bisher noch nie gesehen und überzeugt mich sehr. Für Babies ist zusätzlich noch eine wohlig warme Baby Softbag als Einsatz erhältlich.

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Nun zum Design. Das ist bei stilbewussten Frauen und Mamas ja nicht ganz unwichtig. Das Aussehen des Stokke Scoots gefällt mir unglaublich gut und ich finde den Wagen richtig chic. Und jetzt kommt’s.

Passend zur aktuellen Herbst-Saison, hat Stokke ein neues Verdeck in sechs verschiedenen Farben (Schwarz Mélange, Grey Mélange, Blau, Grün, Orange und Rot) designt. Damit lassen sich mit den Basisfarben des Sitzes (Grey Mélange oder Schwarz Mélange) gleich 12 individuelle Styles kombinieren.

SCHWEIZ STOKKE SCOOT

Wir haben uns zu unserem Sitz in Grey Mélange für die Farbe blau entschieden und werden diese nach Lust und Laune mit unserem bereits vorhandenem und eher schlichten Verdeck ebenfalls in Grey Mélange austauschen. Blau passt meiner Meinung nach dann gleich auch für den kommenden Sommer, wo wir den Stokke Scoot in den nächsten Sommerferien bestimmt wunderbar gebrauchen können.

Bis dahin geht es aber noch ein Weilchen und wir cruisen weiterhin unbeschwert und leicht durch hübsche und sehenswerte Orte.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Stokke.

Bilder: © Fräulein Zuckerwatte / © PPR / Stokke