Geburtskarten & Co von carteland

Geburtskarten

Seid Ihr auch so wählerisch bei Geburtskarten, Hochzeitseinladungen oder anderen Ereigniskarten, die euch wichtig sind? Da ich bei unserer Hochzeit vor 2 1/2 Jahren damals einfach keine Einladungskarte fand, die meinem Geschmack entsprach, kreierte ich diese dann einfach selbst. Mit viel Zeitaufwand versteht sich. Zum Glück war unsere Gästeliste überschaubar und es brauchte nicht allzu viele Karten. Doch auch bei der Geburt unseres Sohnes wollten wir keine 0815 Karte versenden und die Suche wurde ebenfalls zur Herausforderung. Dabei sollte sich für die frischgebackenen Eltern doch eigentlich nur das Bilder Aussuchen vom kleinen zuckersüssen Neugeborenen als schwierig erweisen. Denn die sind doch einfach alle nur zum Dahinschmelzen.

Wie dem auch sei. Auf dem Markt hat sich zum Glück so einiges getan. Trends, die auf Instagram, Blogs, Pinterest & Co verbreitet werden, wurden emsig verfolgt und die Designs laufend angepasst. Oftmals war es bei ausländischen Firmen gar nicht möglich, sich hübsche Karten in die Schweiz liefern zu lassen. Doch für solch ein einmaliges und besonderes Ereignis finde ich, lohnt es sich hier auch mal in etwas Spezielleres zu investieren.

Wer also nebst der ganzen Wochenbettstimmung, Kennenlernzeit und Rhythmus Finderei nicht auch noch grossartig die Bastelschere etc. schwingen möchte, wird bei carteland bestimmt fündig.

Ich konnte mich ja erst gar nicht entscheiden, was schon mal ein sehr gutes Zeichen ist, und habe mir gleich diverse Musterkarten nach Hause liefern lassen. Und ich fand sie richtig toll! Ach wie freue ich mich schon darauf, in diesem Jahr ein weiteres Mal solche Karten versenden und zugleich vor Liebe und Stolz platzen zu dürfen. Schwangerschaftshormone lassen grüssen.

Geburtskarten

Zu meinen ausgewählten Geburtskarten gehörte z.B. die „Made with love“ in hübscher Herzform für kleine Jungs, das süsse „Fuchsbaby“, das es auch als „Foxy“ in der Mädchen-Variante gibt oder der mädchenhaft verspielte „Kleine Marienkäfer“.

Auch diese tollen Karten im neuen 2 in 1 Format inkl. länglicher Einsteckkarte gefielen mir besonders gut und gibt es in diversen angesagten Designs. Für Mädchen habe ich den „Traumfänger Girly Duo“ sowie das „Sweet Origami“ gewählt. Für die kleinen Jungs bestellte ich den „Little Gentleman“ sowie der „Kleine König“. Hier finde ich es besonders schön, dass man die Einsteckkarte mit den Fotos danach wunderbar irgendwo aufhängen kann und sich noch lange daran erfreuen kann.

Die Briefumschläge sind im Preis gleich inbegriffen, was besonders bei diesen eher aussergewöhnlichen Kartenformaten ein weiterer Pluspunkt ist. Die Lieferung erfolgt in einer hübschen liebevoll verpackten Box und kam auch in der Schweiz ruckzuck an.

Geburtskarten

Bald wird auch wieder Muttertag (CH & DE: 14. Mai 2017) und für die ganz modernen Gleichberechtigung anstrebenden Eltern ebenfalls Vatertag (CH: 4. Juni 2017, DE: 25. Mai 2017) gefeiert. Dafür finde ich persönlich gestaltete Dinge oder einige Ideen, die ich hier letztes Jahr aufgelistet habe, immer ganz schön.

Für diesen Anlass eignen sich zum Beispiel auch Fotogeschenke sehr gut, die auch nicht bastelfreudige oder unkreative Männer (und Frauen) sehr gut hinbekommen. Aber wir reden jetzt nicht von absolut unstylischen überdimensional bedruckten Taschen oder anderes in meinen Augen nicht sehr ansehnliches Zeugs. Bei aller Mutterliebe und der Gedanke zählt (blablabla), ich muss das Kind ja nicht gleich nonstop in Natura auf dem Arm und zugleich noch über den Schultern als XXL Babyfoto tragen. Na gut ich weiss, Geschmäcker sind verschieden.

Fotomagnete

Aber an solchen Polaroid Fotomagneten, wie ich Sie für uns bestellt habe, tollen Fotobüchern, oder z.B.  hübsch gestalteten Kalendern, erfreuen wir uns bestimmt ewig und sie erinnern uns an wunderbare Momente, die wir mit unseren Liebsten erleben durften. Denn alle Eltern bekommen hautnah zu spüren, wie schnell die Zeit verfliegt und die kleinen Racker gross werden. Da ist es umso schöner, viele besondere Erlebnisse festzuhalten.

PS: Bis zum 14. Mai 2017 gibt es übrigens anlässlich des bevorstehenden Muttertags ein Rabatt von -15% auf alle Fotogeschenke sowie -20% ab einem Bestellwert von 30 EUR. Bestellen lohnt sich auf jeden Fall!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit carteland. Der Bericht beruht aber auf meiner eigenen persönlichen Meinung.

Bilder: © Fräulein Tiger

Babyglück zum Zweiten

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Nach einer ziemlich ruhigen Phase wird es hier heute wieder einmal etwas persönlicher.

Wie ich ganz zu Beginn meines Blogs hier geschrieben habe, waren damals die Aussichten über ein einfaches unbeschwertes schwanger werden nicht besonders rosig. Trotz meines sehr gebärfreudigen Alters, machte uns dieses verflixte Polycystische Ovar- / kurz PCO-Syndrom und den damit verbundenen unregelmässigen Zyklen erst mal einen Strich durch die Rechnung. Wie sich dann herausstellte, sind heutzutage mehr Frauen als man denkt davon betroffen. Diverse Kolleginnen bekamen die gleiche Diagnose gestellt. Wir alle nahmen schon ganz früh und lange die Pille und ich vermute noch immer, dass dies so ziemlich alles auf den Kopf gestellt hat.

In unserem Fall hatten wir ja nochmals grosses Glück und mussten trotz PCO-Syndrom verhältnismässig nicht allzu lange auf unser erstes positives Testergebnis warten. Ich bin immer noch überzeugt davon, dass die Akupunktur Behandlungen sowie den ständigen Arztbesuchen einen Schlussstrich zu setzen ebenfalls ihr Gutes dazu beigetragen haben.

Jedoch endete diese erste Schwangerschaft in einer Eileiterschwangerschaft. Es war ein furchtbares Erlebnis, über das ich lange Zeit nicht besonders gut reden konnte. Ein trauriger Verlust, nachdem man den Embryo mit intaktem Herzschlag im Eileiter hat sitzen sehen, ein Baby das man sich so sehr gewünscht hatte, das unverzüglich „entfernt“ werden musste. Denn mein Leben war damit ja auch in Gefahr. Alles ging ruckzuck und ich stand ziemlich unter Schock. Ich zitterte dermassen, als ich in den OP gefahren wurde und konnte mich an keinen Moment erinnern, an dem ich jemals so viel Angst gehabt hatte. Dazu kam diese riesige Unsicherheit, was schlussendlich alles entfernt werden musste. Gott sei Dank konnte der Eileiter erhalten bleiben, der ab nun jedoch dank der Vernarbungen der Operation anfälliger für eine weitere Eileiterschwangerschaft war. Und ich lebte. Trotz der Trauer und dem Schock – das schlussendlich wertvollste Geschenk. Ich fühlte mich noch Wochen danach furchtbar schwach, hatte viel Blut verloren und hatte Schmerzen im Bauch. Vom Herz ganz zu schweigen.

Doch das Schicksal oder die Natur meinte es sehr gut mit uns. Bald schon machte sich erneut trotz PCO-Syndrom ein weiteres kleines Würmchen zu uns auf den Weg, das unser Leben zum Positiven veränderte.

Auch hier habe ich schon mal erwähnt, dass die Schwangerschaft mit dem kleinen Tiger nicht nur reibungslos verlief. Nach der ganzen Achterbahnfahrt war ich oftmals sehr schnell besorgt, dass mir auch dieses Baby wieder genommen werden konnte.

Doch wie ihr alle wisst, kam alles gut. Ach was, es kam noch viel besser und macht mich nun zur glücklichsten Mama der Welt.

Das Mama Sein hat mich verändert und mir gezeigt wie gross (m)ein Herz voller Mutterliebe sein kann.

Solch ein grosses Wunder wollte ich wahnsinnig gerne irgendwann, wenn der Zeitpunkt gekommen ist, nochmals erleben dürfen.

Und der Moment kam. An dem ich mir vorstellen konnte, auch ein weiteres Kind nochmals so fest lieben zu können und alles nochmals von Anfang an erleben zu dürfen.

Und als hätte es das gespürt, hat sich ein weiteres kleines grosses Wunder zu uns auf den Weg gemacht.

Vom PCO-Syndrom war seit der letzten Schwangerschaft übrigens keine Spur mehr zu sehen. Dies möchte ich hier nur erwähnen, um anderen PCO-Frauen Mut zu machen. Denn von diesen „Ein Schuss, ein Treffer“-Angeberinnen halte ich grundsätzlich nicht besonders viel. (Was nebenbei manchmal auch gar nicht wirklich der Wahrheit entspricht.) Super schön für alle diejenigen, bei denen es so schnell und unproblematisch geklappt hat. Ich weiss ja nun ebenfalls wie sich das anfühlt. Aber bin ich oder sind wir deshalb etwas besseres? Kein Stück. Wir hatten einfach Glück. Denn das alles ist doch einfach eine Laune der Natur. Ich weiss von einigen Frauen, die unter unerfülltem Kinderwunsch leiden oder litten, die man mit solchen Aussagen auch einfach immer wieder (absichtlich oder nicht) verletzt. Ein bisschen mehr Feinfühligkeit wäre hier deshalb manchmal ganz schön.

Das man sich über den Familienzuwachs riesig freut, ist jedoch absolut richtig und sollte keinesfalls entschuldigt werden. Denn es ist nach wie vor ein riesiges Wunder und das sollte unbedingt gefeiert werden!

Obwohl mir das ganze Tohuwabohu mit dem schwanger werden dieses Mal glücklicherweise erspart blieb, fürchtete ich mich dann doch sehr vor einer erneuten Eileiterschwangerschaft. Dieses Mal mit anderen Gefühlen. Da ist ja bereits ein Kind, das mich braucht. Eine eventuelle Notoperation fühlte sich diesmal als Mama noch viel bedrohlicher an. Da war das Leben des noch winzigen Embryos nicht mehr ganz so wichtig wie damals. Sondern mein Leben, um für meinen Sohn da zu sein. Ich werde ja nun anders gebraucht und das machte mir Angst.

Aufgrund meiner Vorgeschichte bekam ich zum Glück sofort einen Termin. Weitere Termine mit Ultraschall und Blutabnahmen folgten. Doch schon bald hatten wir die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist und wir endlich überglücklich und guter Hoffnung sein konnten.

Dieses Mal kann ich die Schwangerschaft mit meinen Lieblingsmännern an meiner Seite hoffentlich noch einmal in vollen Zügen (abgesehen von den normalen Schwangerschafts-Wehwehchen) geniessen. Denn dies wird ziemlich sicher die Letzte sein.

Ein neues Abenteuer beginnt. Und wir freuen uns riesig.

Bild: © Fräulein Tiger

Schon bald ist Ostern!

Die Uhren wurden vergangenes Wochenende wieder auf Sommerzeit gestellt und am nächsten Wochenende ist bereits schon April. Und in nicht mehr ganz drei Wochen feiern wir schon Ostern. Wie die Zeit verfliegt.

Dieses Jahr wird Ostern mit Kleinkind gleich wieder etwas spezieller und das Eier- und Nestchensuchen wird bestimmt zum Highlight für den kleinen Mann. Da der kleine Tiger generell nicht so der Süssigkeiten-Fan ist (Schoggi, Gummibärli & Co werden immer gleich wieder ausgespuckt – auch das gibt’s…), wünscht er sich nämlich vom Osterhasen nichts sehnlicher, als eine Kasse für seinen improvisierten Migros-Supermarkt. Diese wurde ihm auch bereits von unserem Postboten des Vertrauens gleich auf unserem Quartier-Spielplatz in einem riesigen Paket überreicht und wartet nun gut versteckt auf ihren grossen Auftritt an Ostern. Ich freue mich jetzt schon auf seine strahlenden Augen und seine emsigen Einkaufstouren.

Anlässlich der bevorstehenden ,,Osterhasen“-Feiertage habe ich gleich ein paar süsse Geschenkideen für euch zusammengestellt.

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  1. Dieses süsse kleine Hasen-Nachtlicht hilft beim Einschlafen oder Mama und Papa in der Nacht beim Nuggi Suchen.
  2. Kinderwagenketten finde ich ja oftmals nicht besonders hübsch. Bei diesem dezenten Modell mit Häschen schlägt aber auch mein Herz höher.
  3. Tischsets sind spätestens ab dem Brei-Alter das A und O auf dem Esstisch. Diese gibt’s z.B. auch in dieser stylischen Hasen-Ausführung in verschiedenen Farben.
  4. Die schwedischen „Lille Kanindocka“ oder auch Häschen Puppen sind einfach zuckersüss und werden bestimmt heiss geliebt.
  5. Auf dem Hasen-Tischset würde sich auch gleich dieser süsse Hasenteller gut machen. In den langen Ohren ein paar hübsch drapierte Beeren, Tomätchen oder andere Leckereien. Ich seh’s bereits vor mir.
  6. Kleine Kinder verstauen ungemein gern ihre ganz besonderen Schätze. Dies wäre in diesem zuckersüssen Hasen-Täschchen ohne Probleme möglich.
  7. Auch das Planschen in der Wanne oder im Schwimmbad macht den meisten Kindern grosse Freude. Mit diesem kuscheligen Hasen-Bademantel wird auch das Rauskommen gleich etwas attraktiver.
  8. April, April macht was er will. Da werden bestimmt auch wieder die eint oder anderen Regengüsse auf uns niederprasseln. Dafür eignet sich so ein kleiner Kinder-Regenschirm bestimmt.
  9. Abends ist bei uns eine (oder na gut, mehrere) Gutenacht-Geschichte Pflicht. Dieses süsse Gute-Nacht-Buch vom kleinen Hasenkind wäre bestimmt auch etwas für den kleinen Tiger.
  10. Aufbewahrungskörbe kann man nie genug haben. Sei’s als Wäschekorb, für Spielzeug, Plüschtiere und und und. Dieser mit den süssen Lampi-Ohren gefällt mir besonders gut.

Ich wünsche euch bereits jetzt wunderbare Festtage mit euren Liebsten und viel Spass beim Nestchen-Suchen!

Fasnacht, Fasching, Karneval

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Bald ist es wieder so weit. Fasnacht steht vor der Tür und man trifft sich hier im Dorf um die volle „Guggenmusig“-Dröhnung abzubekommen, mit Konfetti um sich zu werfen und jede Menge Kostüme zu bestaunen.

Ich bin ja nicht wirklich ein Fasnachtsfan. Laute Knaller vermeide ich wo es nur geht, um Kostüme reisse ich mich auch nicht unbedingt. Clowns und andere in meinen Augen gruselige verkleidete Personen jagen mir bis heute noch mehr oder weniger Angst ein und auf Konfetti, das man danach einfach überall findet, könnte ich auch glatt verzichten. Spassbremse, denken sich da vermutlich die Fasnachtsbegeisterten. Da war ich als Kind doch eigentlich – mit einer mehr schlecht als rechten Schellenring-Performance – selbst in der Guggenmusig. Aber das ignorieren wir nun einfach mal.

Dennoch erinnere ich mich immer noch gerne an die tollen Partys, die wir zu Teenie-Zeiten als Cowgirls, Indianer oder in anderen Last Minute Kostümen gefeiert haben oder an die tollen Kinderumzüge und Schulevents, die diesbezüglich stattgefunden haben. Und eines mag ich immer noch sehr: Wenn der Dorfplatz zum Treffpunkt wird, man auf das eint oder andere bekannte Gesicht trifft, (na gut im Dorf sind das noch schnell ein paar :D), Musik gespielt wird und man sich gemeinsam dieses Spektakel anschauen kann. Jetzt mit den Kindern sowieso. Da macht selbst mir das Verkleiden wieder Spass. Respektive zumindest den kleinen Tiger in ein Kostüm zu stecken. ;)

Aber auch da habe ich nicht sonderliche Ambitionen. Das süsse Fuchs-Kostüm vom letzten Jahr geht immer noch und der kleine Mann wollte es nach der Anprobe am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Ich konnte ihn dann doch noch überzeugen, dass es mit Winterjacke UND Fleece-Overall vielleicht doch ein kleeeines bisschen zu heiss sein könnte in der eh schon gut beheizten Wohnung.

Wenn man wie ich weder die grosse Kostümliebhaberin ist, noch gut – geschweige denn überhaupt – etwas nähen kann und dann aber auch nicht aus irgendeinem billigen hoch entzündlichen und ständig statisch geladenen sowie oftmals chemisch stinkenden Stoff-Dingsda eine Verkleidung auftreiben möchte, wird nicht sofort an jedem Fasnachts-Verkaufsstand fündig.

DIY-Ideen, Online-Shops und andere Inspirationsquellen könnten da vielleicht die Lösung sein.

Ich persönlich bin auch nicht so begeistert von Schminkfarben oder Kinderschminke, die auf die noch zarte Kinderhaut kommt. Na gut, ich bin wohl auch etwas geprägt aufgrund der Hautprobleme des kleinen Tigers und schau mir deshalb natürlich auch erst mal die Inhaltsstoffe an. Die Kinderschminke von Grimas sollen diesbezüglich empfehlenswert sein und bekommt man z.B. hier. Wir verzichten sicherheitshalber darauf oder bemalen höchstens das Näschen.

Umso toller finde ich solche Kostüm-Overalls für die ganz Kleinen, die dann auch bei dieser Jahreszeit gleich auch noch kuschelig warm halten und bei denen dann Schminke auch nicht mehr wirklich notwendig ist. Wie bereits erwähnt, haben wir noch unser Fleece-Füchslein vom letzten Jahr von Bornino. Wer noch auf der Suche ist, für den wäre dieses Kätzchen-Kostüm in meinen Augen zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis zum Beispiel hier erhältlich. Es sieht unserem orangen Füchschen sogar zum Verwechseln ähnlich.

Mit grösseren Kids macht bestimmt auch Maskenbasteln riesig Spass, die sie dann voller Stolz tragen können.

Diverse Tiermasken-DIY-Ideen samt Druckvorlagen findet man „en Masse“ bei Pinterest. Wie unter anderem diese Katzen-Maske oder diese Filz-Waldtiere.

Tolle Bastelsets gibt’s z.B. von Seedling. Tier– und Hasenmaske sind via Little Vikings oder der Piratenhut via Juicy Kids erhältlich.

Auch tollen Indianer-Kopfschmuck wie diesen hier findet man bei Juicy Kids. Damit können die kleinen Racker gleich das ganze Jahr über Indianer spielen.

fasnachtAuch eher einfachere und dennoch coole Outfit-Ideen wie diese hier, ebenfalls via Pinterest, finde ich toll:

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Die noch sehr geräuschempfindlichen Ohren hatten wir letztes Jahr mit etwas Watte unter der dicken Mütze versucht zu schützen. Die Watte ist jedoch ständig rausgefallen und wir sind dann bei unseren Fasnachts-Profi-Kolleginnen auf diese tollen Gehörschütze für Kinder aufmerksam geworden. Die gibt es schon für Babies sowie für grössere Kinder von 2-12 Jahren wie z.B. von Baby Banz via Babyjoe. Wir haben uns nun gleich solche für grössere Kinder von 3M Peltor via Manor zugelegt, die sich dank der stufenlos verstellbaren Kopfbügel perfekt anpassen lassen. Die Gehörschütze sind dann auch ideal für kommende Openairs, Konzerte oder andere laute Veranstaltungen, die man so mit gutem Gewissen auch mit den Kindern besuchen kann.

Da kann die Guggenmusig kommen! Miau!

Bilder: © Fräulein Tiger / Babywalz / Pinterest

Filzkugel-Mobile mit Origami-Kranichen

Eeeeendlich ist der neue Erdenbewohner, auf den wir eine gefühlte Ewigkeit warten mussten da. Bei so einem kleinen zarten Neugeborenen schmilzt das Mamaherz gleich dahin und erinnert an die eigenen ersten Tage, Wochen, Monate mit Baby. Insbesondere wenn das kleine Bündel zur besten und langjährigen Freundin gehört, die zugleich das Gotti vom kleinen Tiger ist. Hipp hipp hurra und willkommen im Leben kleiner Mann!

Als Geburtsgeschenk wollte ich mir etwas Persönliches einfallen lassen. Da fiel mir beim Aussortieren die Eltern-Zeitschrift vom Januar 16 in die Hände. Darin waren in der Rubrik „Selbermachen“ lauter Babykram DIY-Ideen abgebildet. Perfekt. Das Filzkugel-Mobile stach mir sofort in die Augen. Zarte verschieden farbige Filzkugeln mit Origami-Vögeln, befestigt an einem hölzernen Stickrahmen. Ach, hätte ich diese Idee nicht schon vor zwei Jahren entdeckt. Naja vielleicht profitiert dann das nächste Kind davon…

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Mobiles finden die Kleinen ja immer äusserst faszinierend. Für die, die vor lauter Faszination über dem Bett das Schlafen vergessen (wie z.B. mein kleiner Tiger damals), ist es über der Wickelkommode eine willkommene Ablenkung. Zudem haben mir die damals handelsüblichen Mobiles mit überdimensionalen und herunter hängenden Plüschies überhaupt nicht gefallen. So ein zartes Modell wie dieses und ein nicht so Harakiri-machendes Dingsda gefällt mir auch optisch in einem Babyzimmer viel besser.

DAS BRAUCHT IHR DAZU

  • einen Stickrahmen
  • Filzkugeln
  • Papier (bunt oder weiss, je nach Geschmack)
  • Nadel
  • Faden
  • & ein kleiner Ring als Aufhänger (steht so nicht dort, ist aber meiner Meinung nach notwendig, oder hängen sie es einfach an den Fäden auf? So genau, haben sie das dann nicht beschrieben…)

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WO GIBT’S WAS

Stickrahmen ok, den und die Nadel, den weissen Garn und den Schlüsselring, den ich als Aufhänger benutzt habe, fand ich in der Bastelabteilung im Baumarkt. Papier hatte ich eh schon zuhause. Normales Druckerpapier oder quadratisches (Origami-)Faltpapier (70g/m2) eignet sich da bestens. Aber Filzkugeln? Weit und breit nirgends zu finden. Weder grosse Bastelläden noch andere Fachmärkte führen so etwas in ihrem Sortiment. Ich solle die doch einfach selber filzen. Ja also zur Filzerin wollte ich jetzt nicht auch noch werden. Ausserdem stand im Titel des Magazins: schnelle Bastel-Ideen. Pffff. Na klar. Ich hatte ja schon Panik vor den Origami-Vögeln.

Na Gott sei Dank habe ich meine Idee schon laaaange vor der Geburt gehabt und konnte mich weiterhin um hübsche Filzkugeln bemühen. Instagram sei Dank stiess ich via Dawanda auf die wunderbaren „Tautropfen“-Filzkugeln von dem deutschen Shop 8-natur. Die Farbwahl passte meiner Meinung nach wunderbar in das bereits hübsch eingerichtete Babyzimmer meiner Freundin. Zum Glück wusste die ebenfalls schon sehr früh, dass es ein Junge wird und ich musste einzig noch ihre farblichen Vorlieben zur Kinderzimmergestaltung abwarten.

UND SO GEHT’S

Zuerst einmal zu den berühmt berüchtigten Origamis. Ein Youtube-Video musste her. Ansonsten wäre ich verloren, das wusste ich. Ein Papierboot und ein Schnippschnapp konnte ich ja gerade noch, aber mit einem Papier-Federtier hatte ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht. Auf dem Musterbeispiel waren Origami-Tauben abgebildet, falls dies jemand bevorzugt. Nach stundenlangem Üben und Ausprobieren mit Tauben, Flattervögeln und anderen, habe ich mich dann für die derzeit hippen Kraniche entschieden. Auf Farbe habe ich verzichtet und sie mit weissem quadratisch zugeschnittenen Druckerpapier (80g/m2, 15x15cm) gefaltet. Das hilfreichste Video, fand ich dieses hier.

Gefühlte hundert Kraniche und Monate später, machte ich mich dann an das Auffädeln der Kugeln und Vögel. Zuerst habe ich alle 7 Fäden provisorisch mit den entsprechenden Kugeln und Kranichen bereit gelegt. Zum Auffädeln habe ich dann immer etwa ein gleich grosses Stück Garn abgeschnitten und zu unterst erst mal einen Doppelknopf gemacht. Sprich zwei Schlaufen über den Zeigefinger gerollt. Dann wurde die erste und unterste Filzkugel oder der Kranich mit der Nadel aufgefädelt. Nach jeder Kugel habe ich für die nächste Kugel einen weiteren (Doppel)Knopf gemacht bis der Garn nach meinem Gutdünken gefüllt war. Als ich alle Fäden fertig verschönert hatte, habe ich die Garnenden am Stickrahmen in gleichen Abständen befestigt. Hier habe ich an Knoten nicht gespart. Ich möchte ja nicht, dass dem Baby dann wegen mir ein Kranich oder eine Kugel auf das Gesichtchen pumpst.

Dann habe ich vier exakt gleich lange Fäden abgeschnitten und am oberen Ende zusammengeknotet. Dieses Ende habe ich dann am Ring befestigt. Und zwar mit zig tausend Knoten. Aus dem selben Grund wie oben schon erwähnt. Danach habe ich meinen Mann zur Hilfe geholt und ihn den Stickrahmen halten lassen, damit ich die vier Fäden auf der gleichen Höhe am Stickrahmen befestigen konnte. Auch hier wurde an Knoten nicht gespart. Und dann war es endlich fertig.

Mein Filzkugel-Mobile mit weissen Kranichen.

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Wer ebenfalls für dieses Leichtgewicht von Mobile keinen Haken in die Decke bohren will: Ich hatte von meiner letzten Geburtstagsfeier noch die durchsichtigen Tesa Powerstrips Deco Haken für die Pompons an der Decke befestigt und das Mobile hing bis zum Tag X einwandfrei. Es gibt ja auch noch die speziellen und noch mehr belastbaren Powertstrips Deckenhaken. Dort weiss ich einfach nicht, ob mein kleiner Schlüsselring ebenfalls passen würde. Ansonsten müsste man vielleicht mit einem weiteren Faden aushelfen.

Ich hoffe, dem kleinen Neuling gefällt irgendwann was er sieht. Denn vorerst kuschelt er sich erst mal im 30 cm Abstand geborgen in Mama’s oder Papa’s Armen.

Bilder: © Fräulein Tiger

 

Die ersten Zähne

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Ach wie oft habe ich dieses unleidliche Zähne kriegen schon verflucht. Gerade jetzt plagen den kleinen Tiger nebst dieser fiesen Erkältung auch noch die letzten vier Zähne, die noch kommen sollen (die Backenzähne sollen ja nebst den Eckzähnen die Fiesesten sein. Autsch). Zähne kriegen, eine gefühlte Never-Ending-Story. Aber bestimmt ist auch dieser Meilenstein bald geschafft…Die Ratgeber-Skala verspricht zumindest Vollendung bis zum 30. Lebensmonat. Dann sollten alle Zähne weiss blitzen. Sofern man sie natürlich immer schön fleissig putzt. Von Anfang an. Bis sie dann mit ca. 6 Jahren wieder ausfallen werden. Na toll. Immerhin weniger bis gar nicht schmerzhaft und mit Zahnfee im Gepäck. Yeah.

Als ich die ersten Symptome für den Beginn des Zahnens wie z.B. übermässiges Sabbern oder wie verrückt auf allem möglichen herumbeissen beim kleinen Tiger bemerkte, war er drei Monate alt. Bis die beiden ersten weissen Spitzen dann herausgeschaut haben und zum Einsatz gekommen sind, vergingen jedoch nochmals sechs Monate. Gemäss Babyalbum. So schnell vergisst man doch wieder. Nur die Augenringe bleiben. Vermutlich nun ein Leben lang oder mutieren schleichend zu Permanent-Tränensäcken. Aber hey, we dit it.

Und wie konnten wir die fiesen Schmerzen etwas lindern?

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Zum Einen war da unsere allerliebste Sophie, die Giraffe, die wir leider bereits ein Mal ersetzen mussten. Bei einem Ausflug ging sie tatsächlich verloren, da wir sie ÜBERALL dabei hatten. Zum Glück gehört sie längst zu den Klassikern und kann problemlos ausgetauscht werden, ohne dass das Kind es bemerkt. Sie besteht aus 100% unbedenklichem Naturkautschuk, ist mit qualitativ hochwertiger Lebensmittelfarbe bemalt und regt mit ihrem Aussehen, ihrer Form und deren Quietschen alle Sinne an. Auch der orange Beissring, den es gleich dazu gab, wird heute noch sehr geschätzt.

Auf die Veilchenwurzel hat mich damals Henrik’s Osteopathin gebracht und ist eine natürliche Alternative zum Beissring aus Plastik. Sie wird durch das Kauen und Sabbern weich und elastisch und kommt oft als Zahnungshilfe zum Einsatz. Durch das Kauen werden angeblich schmerzlindernde Inhaltsstoffe freigesetzt. Befestigt an einer Schnullerkette wie diese hier ging sie uns nie verloren und war gleich etwas hygienischer. Zur Desinfektion soll man sie in regelmässigen Abständen mit kochendem Wasser übergiessen. Für die späteren Backenzähne sollte dann eine etwas grössere Veilchenwurzel gewählt werden.

Auch die kleine versilberte Babyrassel in Hasenform, die wir zur Geburt geschenkt bekommen haben, dient beim Zahnen zur Kühlung. Sie ist leicht, handlich und bimmelt so schön. Das auf hochglanzpolierte Silber wirkt zudem antibakteriell. Ideal. So süss und mal überhaupt nicht 0815.

An kühlende Beissringen für den Kühlschrank gibt es jede Menge Auswahl. Wie z.B. die Milette Fische oder einen von MAM, der selbst Backenzähne erreicht, oder einen extra Kleinen für die ganz Kleinen ab zwei Monaten (hier) und und und. Hier kommt es ganz auf Geschmack der Eltern und vor allem Alter und Vorliebe des Kindes an. Unser von Chicco war ebenfalls ein Geschenk zur Geburt und ist für ein Alter ab ca. 6 Monaten geeignet.

Als Zahngel haben wir nebst den Osanit Globuli den natürlichen von Osa verwendet. Er enthält Kamillen-, Nelken-, Salbei- und Pfefferminzöl sowie Propolis-Tinktur und kühlt, beruhigt und pflegt das gereizte Zahnfleisch. Es schützt vor Entzündungen und ist zudem zuckerfrei.

Anstelle von den Osanit Globuli bekam ich den Hebammen-Tipp für die homöopathischen Einzeldosen Camilia von Boiron, die wir oft verwendeten und noch etwas einfacher zu verabreichen sind. Der enthaltene homöopathische Wirkstoff Chamomilla lindert die Schmerzen während des Zahnens, ist fiebersenkend und beruhigend. Phytolacca decandra ist ebenfalls ein geeignetes Mittel beim Zahnen, insbesondere bei starkem Verlangen auf etwas zu beissen. Es lindert ebenfalls die Schmerzen und ist fiebersenkend. Rheum ist ein Mittel gegen Durchfall, was beim Zahnen oftmals als Nebenerscheinung auftritt.

Des Weiteren gab ich ihm später so mit ca. 6 Monaten kühlende Gurken- oder Karottensticks aus dem Kühlschrank (Achtung wegen Verschlucken!), ging viel mit ihm an der frischen Luft spazieren, haben ganz viel gekuschelt, Lieder vorgesungen und alles was sonst noch von den Schmerzen ablenkt.

Erst konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie mein Baby mit Zähnen dann aussehen soll. Und jetzt ist das breite Grinsen mit den vielen süssen Milchzähnen nicht mehr wegzudenken.

Bilder: © Fräulein Tiger

Gesund durch den Winter

Haaatschiii! Gesundheit!

Ein Standard-Satz in der jetzigen kalten Jahreszeit. Insbesondere dort wo Kinder auftauchen und ein Virus nach dem anderen die Runde macht. Die Luft ist trocken, zum Spielen trifft man sich jetzt öfters drinnen und die Immunsysteme der kleinen Knirpse müssen erst noch trainiert werden. Ideale Bedingungen also für diese fiesen Grippe- und Erkältungsviren.

Da ich in solchen Fällen oder im Allgemeinen zuerst immer auf natürliche Weise versuche den Genesungsverlauf zu unterstützen, greife ich erst zu fiebersenkenden Mitteln oder anderen schulmedizinischen Arzneimitteln wenn ich merke, dass das Fieber zu hoch ist, er darunter leidet, Schmerzen hat oder es andere Auswirkungen haben könnte. Da höre ich stets auf mein Bauchgefühl und komme bis jetzt so ganz gut zurecht.

Ich bin keine Impfgegnerin. Nein, mein Kind ist auch geimpft, jedoch finde ich es doch etwas gar früh für so einen kleinen Organismus wie es der Impfplan bei uns vorsieht. Zudem empfinde ich auch nicht jeden Impfstoff als nötig oder gar unbedenklich. Wir haben deshalb die Impfungen etwas später als üblich durchgeführt und wirklich nur, wenn ich wusste, dass der kleine Mann auch zu 100% fit ist. Die Impfungen können gerade auch in solchen Fällen wie bei Kindern mit Neurodermitis einen akuten Schub verschlimmern oder manchmal auch auslösen. Doch gerade auch wenn man impft, soll das Immunsystem etwas arbeiten und nicht beim kleinsten Fieberanzeichen Gegenmassnahmen getroffen werden. Dies ist aber meine Meinung und kommt immer auf die entsprechende Situation an. Da unser Kind nicht in die Kita geht, kommt er natürlich auch nicht gleich mit Krankheitserregern in Berührung wie fremdbetreute Kinder.

FIEBER – EINE SCHUTZ- UND HEILREAKTION DES KÖRPERS

Von Fieber spricht man bei Babies und Kindern ab einer Körpertemperatur von 38,5 °C oder darüber. (Als kleiner Anhaltspunkt, die normale rektale Köpertemperatur beträgt zwischen 36,5 und 37,5 °C). Vorher sollte auch nicht eingegriffen werden. Denn Fieber ist ja grundsätzlich eine tolle Sache. Viren und Bakterien können sich bei solchen Temperaturen schlecht vermehren, werden bekämpft und das Immunsystem wird zugleich angekurbelt. Jedoch kann dies für solch kleine Knöpfe eine ziemliche Belastung sein. Manche Kinder spielen auch noch bei hohem Fieber und sind vielleicht einfach etwas müder als sonst, andere hingegen sind anhänglich, weinerlich und wirken ziemlich abgeschlagen. Hier muss von Fall zu Fall entschieden werden und natürlich die Ursache bekannt sein. Gehen wir nun einfach mal von einem gewöhnlichen und zu dieser Jahreszeit typischen viralen Infekt aus. Nebst Zäpfchen, Sirup und Co können zum Beispiel auch korrekt angelegte Wadenwickel (nur bei warmen Händen und Füssen!) zur Fiebersenkung von hohem Fieber beitragen.

BEI SCHNUPFEN UND HUSTEN

Eine verstopfte Nase ist für die Kleinen besonders unangenehm. Trinken und Schlafen werden zur Herausforderung, schnäuzen unmöglich und die Nasenschleimhaut ist trocken und angeschwollen. Damit der Schnupfen nicht in eine Mittelohrentzündung ausartet, sollte das Nasensekret flüssig gehalten werden. Dies geht z.B. mit physiologischer Kochsalzlösung (bei Stillkindern kann man auch Muttermilch in die Nase einträufeln), durch das Befeuchten der trockenen Luft (z.B. durch Aufhängen von feuchten Tüchern), einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel neben dem Bettchen (Döner Bude hallo) und viel Trinken. Kuhmilch sollte jedoch etwas reduziert oder verdünnt werden, da sie eine sehr verschleimende Wirkung hat. Damit das Sekret abfliessen kann, eignet sich eine erhöhte Lage des Oberkörpers. z.B. einen Keil unter die Matratze legen oder das Bettende mit Büchern oder ähnlichem leicht erhöhen. Auch ein warmes Bad eignet sich gut. Auf ätherische Öle sollte aber unbedingt verzichtet werden, da diese Atemnot auslösen können. Zudem bekommen viele Kinder davon Hautausschläge. Das wunde Näschen kann man mit etwas Bepanthen Salbe oder ähnlichem pflegen.

Auch bei Husten ist eine leicht sitzende Stellung angenehmer als flaches Liegen. Hier kann man dieselben Massnahmen wie beim Schnupfen treffen. Oft kommen die beiden Beschwerden ja auch im Doppelpack. Auch hier hilft eine aufgeschnittene Zwiebel, befeuchtete Luft, viel Trinken und auf Kuhmilch zu verzichten oder diese zu reduzieren. Auch Bananen haben eine verschleimende Wirkung und sind bei Husten mit Schleim ebenfalls nicht zu empfehlen. Honig sollten Babies aufgrund des Bakteriums Clostridiums, das zu Lähmungen und gar zum Tod führen kann, frühestens ab dem Ende des 1. Lebensjahres zu sich nehmen. Danach ist Honig bei Husten und Halsschmerzen ein sehr gutes Heilmittel.

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1 ) Physiologische Kochsalzlösung gehört bei mir immer in die Haus- sowie Taschenapotheke. Dabei greife ich jeweils auf die Monodosen von Naaprep zurück. Die eignen sich unterwegs auch wunderbar um Wunden zu spülen oder auch um die Augen bei Verunreinigungen zu säubern. Die sind steril und lassen sich relativ gut dosieren. Zuhause mögen wir aber den Spülspray Triomer mit isotonischem Meerwasser fast lieber. Mit dem weissen Aufsatz für Säuglinge und Kleinkinder wird ein sanfter Sprühnebel hoch hinauf in die Nasenöffnung befördert und fühlt sich auch nicht so kalt an wie die Tropfen aus den Monodosen, was die Kleinen meist lieber mögen. Die Monodosen könnte man natürlich in einer Tasse mit warmen Wasser ebenfalls körperwarm erwärmen. Dies dauert mir jedoch einfach zu lange. Da sich diese fiesen Bazillen meist irgendwann auch auf mich übertragen, kann ich dann mit dem blauen Aufsatz für Erwachsene ebenfalls die Meersalzspülung benutzen. Winwin sozusagen.

2) Seit der kleine Tiger auf der Welt ist, oder sogar unterwegs war, ich mich danach schon früh mit seiner Neurodermitis und anderen Wehwechen auseinandersetzen musste, fand ich den Weg zur Homöopathie. Ich kaufte bei meiner damaligen Homöopathin eine Taschenapotheke mit den gängisten Mitteln in C-Potenzen, las mich ein und kaufte das von ihr empfohlene Buch: Homöopathische Selbstbehandlung in Akutfällen. Die Apotheke ist mittlerweile schon etwas grösser geworden und hilft uns zusammen mit dem Buch schnell und einfach das richtige Mittel zu finden. Ich hüte sie wie ein Schatz und würde sie nicht mehr missen wollen.

3) Eins meiner allerliebsten Bücher in Sachen Gesundheit ist das Buch Natürliche Heilmittel. Viele verschiedene und sanfte Heilungsmethoden mit natürlichen Hilfsmittel werden ausführlich beschrieben, sind mit Bildern einfach nachzuvollziehen und die Extra Sparte für Säuglinge und Kleinkinder schätze ich natürlich besonders. Dieses Buch ist meiner Meinung nach jeden Rappen wert und hat uns schon so oft geholfen.

4) Globuli sind nicht gleich Globuli. Die Infludoron-Globuli von Weleda gehören zu den anthroposophischen Globuli, sprich mit potenzierten Auszügen von Heilpflanzen und Mineralien. Also nicht homöopathische, wo ein Mittel nach einem individuellen Symptom- /oder Krankheitsbild bestimmt wird. Die Globuli eignen sich besonders zur Behandlung von Grippe, grippalen Infekten und fieberhaften Erkältungskrankheiten und sind bei Kindern und Kleinkindern ab zwei Jahren gut geeignet.

5) Die klassische Homöopathie verwendet jeweils immer nur ein einziges Mittel. Dafür muss man sich aber etwas auskennen, das geeignete Mittel finden und dann auch noch zur Hand haben. Beim homöopathischen Hustensirup für Kinder von Omida werden als Komplexmittel verschiedene geeignete Mittel für Reiz- und Bronchialhusten zusammengestellt. Dieser hat bei uns bei den ersten Anzeichen schon oft sehr gut geholfen und der kleine Tiger würde am liebsten aufgrund der Süsse die ganze Flasche leer trinken.

6) Die Strath Kräuterhefe enthält 61 Vitalstoffe und gibt es für Kinder und Erwachsene als Sirup oder als geschmacksneutrale Tropfen. Die Tropfen haben jedoch einen ziemlich hohen Alkoholgehalt, wobei mir die Drogistin erklärt hat, dass dies bei einer Menge von 3x täglich à 7 Tropfen nicht mehr als ein Biss einer reifen Banane entsprechen würde. Wir greifen aber trotzdem lieber zum Sirup, der hingegen sehr intensiv im Geschmack ist. Dem kleinen Mann schmeckt dieser aber sehr, was mir bis heute ein Rätsel ist. Die Vitalstoffe der Kräuterhefe tragen jedoch zur schnelleren Genesung bei und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte.

7) Als ein weiteres Heilmittel dient uns jeweils ein individuell zusammengestellter Spagyrik-Spray, den man in einigen Drogerien mit einer erfahrenen Fachperson zusammenstellen kann. Dieser wird aus ein paar wenigen jedoch mehreren geeigneten spagyrischen Essenzen, die aus Heilkräuter gewonnen werden, gemischt. Kinder bis 4 Jahren kann man gemäss meinem Wissen 3 x täglich 1 Sprühstoss (z.B. auch auf den Nuggi gesprüht) verabreichen. Da bei uns Schnupfen und Husten meistens zusammen einher gehen, haben wir dafür speziell einen Spray machen lassen. Dieser darf gemäss unserer Homöopathin auch nebst dem homöopathischen Mittel angewendet werden.

8) Die Zwiebel. Sie gilt in vielen verschiedenen Bereichen als gesundheitsfördernd. Auch bei Schnupfen und Husten erweist sie uns ihren Dienst. Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel oder klein gehackt in einem Säckchen kann man sie in einem Mindestabstand von 30 cm neben das  Baby- oder Kinderbett stellen oder hängen. Dies befreit die Nase und erleichtert das Atmen. Zusammen mit braunem Zucker oder Honig gibt es zudem viele Rezepte für einen selbstgemachten Hustensaft.

9) Bei einer Erkältung, im Winter bei kalter Zugluft, in trockenen geheizten Räumen oder auch wenn der Tränenkanal des Neugeborenen noch nicht geöffnet ist, können sich die Augen rasch entzünden oder sind etwas gereizt. Nebst auswaschen mit lauwarmen (abgekochten) Wasser (ca. 3 x täglich) haben wir mit den Euphrasia Augentropfen von Omida sehr gute Erfahrungen gemacht.

10) Trinken ist bei solchen Erkältungen das A und O. Entsprechende Tees mit geeigneten Heilpflanzen können da einen guten Beitrag leisten. In Deutschland gibt es von Sidroga einen Kinder-Erkältungstee sowie einen Kinder-Hustentee. Diese sind in der Schweiz leider nicht erhältlich. Die Zusammensetzungen finde ich aber super und wäre froh, wenn es diese auch hier zu kaufen gäbe. Denn der Erkältungstee besteht aus einer Mischung aus Holunderblüten, Lindenblüten, Thymian, Bitterfenchel und Malvenblüten. Bei fieberhaften Erkältungen mache ich dem kleinen Mann selbst jeweils eine Mischung aus schweisstreibenden Holunderblüten, Lindenblüten und schleimlösendem Fenchel, die oft gut nützt. Die deutsche Hustenmischung besteht aus Anis, Lindenblüten und Thymian und lindert Symptome sowohl von Reiz- als auch Bronchialhusten. In der Schweiz besteht die Kinderteemischung aus den Wirkstoffen der Eibischwurzel, Schlüsselblumenblüte, Spitzwegerichblätter, Süssholzwurzel und Thymian und ist hauptsächlich für schleimbildenden Bronchialhusten geeignet.

Da bei uns ein neuer Virus bereits wieder zugeschlagen hat, kümmere ich mich nun wieder um den kleinen Patienten und bete für eine gute Nacht…

Gute Besserung und kommt gesund durch den Winter!

Dieser Beitrag basiert auf keinem medizinischen- oder anderem Fachwissen, sondern ist lediglich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen entstanden.

Bilder: © Fräulein Tiger