B(r)eikost

Schon bald wird der kleine Tiger ein Jahr alt. Jetzt nicht gleich losheulen, nimm dich zusammen. Also weiter. Das bedeutet, dass das Thema Beikost langsam dem Ende zugeht. Der treue Diener namens Mixer wird dann nicht mehr ganz so oft zum Einsatz kommen. Und bevor man wie so oft manches schnell wieder vergisst, möchte ich noch ein paar meiner Erfahrungen festhalten, die mir vielleicht irgendwann bei Baby Nummer 2, oder für andere Beikost-Mütter, von Nutzen sein könnten. Und dabei nicht zu vergessen: Jedes Kind ist einzigartig und hat andere Bedürfnisse. Jede halbwegs normale Mutter macht doch in ihren Augen sowieso nur das Bestmögliche für ihr Kind. Das muss jetzt auch mal „gesagt“ werden. Missgunst, ständiges vergleichen, urteilen oder ähnliches über andere bringt einen nicht weiter und ist einfach nur doof. Leben und leben lassen. Punkt. Und damit gleich mal ein Hoch auf alle Mamas, die jeden Tag ihr Bestes geben und bedingungslos lieben!

Nun zurück zum Pürierstab-Beitrag. Unser liebevoll genanntes“Reflüxli“ war seit jeher ein Löffelkind. Das machte das Thema Beikost umso einfacher für mich. Ich startete pünktlich mit dem fünften Monat und dem gleichzeitigen Abstillen. Desto schwieriger macht es mir manchmal seine Allergiegefährdung und Neurodermitis bei der Einführung neuer Lebensmittel. Deshalb liess oder lasse ich es jeweils sehr langsam angehen. Zum Beispiel glutenhaltige oder laktosehaltige Lebensmittel, Zitrusfrüchte, Eier, Nüsse, Fisch, Soja, Sellerie, Tomate, Schokolade und andere potenzielle Allergieauslöser werden immer noch bestmöglich gemieden. Pro Woche wurde meist nur ein neues Nahrungsmittel eingeführt. Der kleine und gefrässige Tiger ist glücklicherweise ein sehr dankbarer Esser und bis jetzt (auf Holz klopf) hat er noch keinen Brei verweigert. Lediglich die Konsistenz wird in seltenen Fällen mal bemängelt. Lustigerweise zieht er immer noch Gemüse den süssen Früchten vor. Die Geschmacksknospen der Kleinen laufen ja eh noch auf Hochtouren. Deshalb sind Gewürze oder ähnliches völlig überflüssig und würden nur die kindlichen Organe belasten. Und die von uns Erwachsenen ständig geforderten Menü-Variationen ist für Babys gar nicht relevant. Wir blieben darum stets bei Gemüse-Dreierlei mit Rapsöl, zum Zvieri zweierlei Früchte und abends ein Getreide-Milchbrei. Das kommt beim kleinen Mann super an. Meist verwendete ich vor allem Kartoffeln, Süsskartoffeln, Kürbisse, Pastinaken, Karotten, Fenchel, Zucchetti, Spinat, Blumenkohl, Broccoli, oder auch Auberginen (ohne Schale und Kerne), Birnen, süssliche Äpfel, Avocados, Himbeeren, Pflaumen, Kiwis usw. Tendenziell eher gut verdauliche Nahrungsmittel. Stopfende wie Banane etc. waren bei uns nicht so der Hit. Zum Abendessen bevorzugte ich weizenfreier Griessbrei, Hirsemehl-Brei, Haferbrei, Dreikornbrei (Hirse, Mais und Reis) oder auch mal ein Maisbrei durfte es sein. Angerührt mit Säuglingsmilch oder später auch mal mit verdünntem Hafer-Drink. Zu Trinken gibt es stets abgekochtes Wasser, da es mir wichtig war, dass er sich gleich daran gewöhnte. Für Zwischendurch, so ab dem 6. / 7. Monat, bekam er Maispops, Baby-Reiswaffeln, Dinkelzwieback, Karottensticks, kühle Gurkenstäbchen, Apfelschnitze und Birnenschnitze sowohl roh als auch gekocht. Zudem bin ich der Ansicht, das essen Spass machen soll und deshalb darf klein Henrik sich auch richtig auf seinem Tripptrapp-Hochstuhl austoben. Augen zu und durch, stets mit Lappen und einer riesigen Portion Geduld gewappnet. Zuhause versteht sich. Als er dann seine ersten beiden Zähnchen bekam, gab es dann auch regelmässig Fingerfood, sprich das Brei-Gemüse wurde gleich auch in handgerechten Stücken dazu gereicht. Mir bereitet es nach wie vor grosse Freude dem kleinen Mann sein Essen zu servieren und ihn zu füttern. Deshalb wünsche ich allen anderen Mamis ebenfalls eine entspannte und schöne Beikost-Zeit!

Beikost

  1. Bei der lieben Melanie von bella casa ergatterte ich das wunderbare Kinder-Geschirr von Bloomingville. Bruchsicher, mehrmals getestet. ;)
  2. Der Wal mit den drei Unterteilungen sowie die Löffel von Rice haben’s mir ebenfalls angetan. Gibt’s beides zum Beispiel ebenfalls bei bella casa.  Die Melanin-Becher von Rice benutzen wir auch schon seit längerem und sind auch zum Trinken lernen aus dem Becher recht gut geeignet.
  3. Das Geschirrset von Avent hat mich wie bereits das Sortiment für die Still- und Flaschenzeit ebenfalls überzeugt. Rutschfest, interessante Motive für die kleinen Erforscher und bruchsicher. Die Fütterlöffel waren ebenfalls sehr empfehlenswert und sehr gut für den noch kleinen Mund.
  4. Zum Brei oder andere Snacks transportieren, einfrieren, unterwegs verfüttern etc. überzeugten mich die Nuby Breischalen (300ml für den Mittagsbrei und 120 ml für den Zvieri). Sie sind Gefrierfach-, Mikrowellen- und Spülmaschinenfest. Zudem ist mir noch nie etwas ausgelaufen. Die Avent Portionsbecher benutzte ich ebenfalls gerne.
  5. Ein Ärmellätzchen wurde bei uns spätestens mit der Einführung des Fingerfoods zur optimalen Lösung. Auch für unterwegs eine saubere Sache. Zum Beispiel dieses Lässig Lätzchen mit „Auffangstation“. Zuerst meist von Eltern belächelt, danach Gold wert. ;-)
  6. Unser erster auslaufsichere Schnabelbecher mit süssem Pinguin-Motiv von Avent. Benutzen wir noch immer gerne, obwohl die Trinkweise etwas Übung verlangte.
  7. Da der Mittagsbrei auch ab und zu mal auswärts oder unterwegs eingenommen werden musste, eignete sich dieser Reer-Edelstahl Warmhaltebecher mit 350ml Fassungsvermögen hervorragend. Den Brei habe ich morgens etwas heisser zubereitet, damit er 4 oder 5 Stunden später gerade lauwarm und zum Verzehr bereit war.

 

 

 

 

 

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