Was lesen wir heute? Part III

Und heute wieder einmal etwas aus der Kategorie Büchertiger.

Seit dem letzten Bücher-Beitrag im Sommer ist wieder so einiges gegangen. Der kleine Tiger spricht unterdessen schon viel besser und versucht nun beinahe jedes Wort, das er bei Mama oder Papa grad aufgeschnappt hat, nachzuplappern. Zum Fressen.

Klein Henrik war jetzt auch schon einige Male in der Bibliothek und durfte sich ein paar Bücher zum Ausleihen aussuchen. Eine tolle Sache. Denn Bücherregal, Kisten, Nachttisch & Co quillen schon bald über. Natürlich finde ich die eigenen Bücher immer noch viiiel schöner und auch ich profitiere immer noch wahnsinnig gerne von meinen tollen Büchern aus meiner Kindheit, die Henrik nun ebenfalls anschaut. Aber von manchen Wissensbüchern wie z.B. ,,Wieso, weshalb, warum?“ brauchen wir jetzt nicht gleich Unmengen davon zuhause. Wurden Themen wie die Baustelle, der Bauernhof und andere ausreichend studiert, geben wir sie gerne wieder zurück. Auch solche Bücher wie der Glöbeli, der bestimmt nicht noch mehrere Jahre danach angeschaut wird und bei dem einem bei der mitgelieferten CD irgendwann Geschichte und Musik aus den Ohren hängen, bringen wir gerne nach 4 Wochen wieder retour. Da es in der Bibliothek unzählige von Bücherregale gibt, muss man dem kleinen Mann noch mit einer kleineren Auswahl etwas nachhelfen. Ansonsten ist er dort meist nicht mehr zu bremsen und möchte sich am liebsten gleich alle Bücher anschauen. Bis auf das letzte Mal, da war die neu entdeckte Spielkiste mit diversen Fahrzeugen dann doch noch interessanter.

Spannend finde ich auch immer wieder zu sehen, dass die Altersempfehlungen der Bücher durchaus ihren Sinn erfüllen. So werden die Bücher natürlich doch oft schon früher als empfohlen angeschaut, den eigentlichen Sinn der Geschichte wird aber dann oftmals erst mit dem erreichten Alter so richtig verstanden und macht dann gleich noch mehr Spass.

Und da sind sie, ein paar unserer derzeitigen Favoriten:

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Rotraut Susanne Berner’s Wimmelbücher gehören nach wie vor zu den absoluten Favoriten. Die sind aber auch einfach genial gemacht. Aktuell lesen wir natürlich vor allem die Herbst-Edition. Anfang Dezember folgt dann im Adventskalender die Winter-Version, die ich selbst kaum erwarten kann. Manfred und Elke sollen ja Nachwuchs bekommen. Es bleibt also weiter spannend in Wimmlingen…

Wir bleiben bei den geliebten grossen Wimmelbüchern und stellen euch das Zürich Zoo Wimmelbuch vor. Dorthin haben wir im September einen gemeinsamen Ausflug mit Henrik’s Gotti gemacht und können seitdem mit noch mehr Begeisterung diverse Tiere und Personen in den verschiedenen Gehegen und ringsum entdecken. Was für ein Tier ein „Roter Vari“ ist, wissen wir nun auch.

Zwei Klassiker von Ali Mitgutsch, die noch aus meiner Kindheit stammen, findet Henrik auch sehr toll. Zum Teil natürlich schon etwas veraltet, aber die Illustrationen der beiden Wimmelbücher Komm mit ans Wasser und Bei uns im Dorf finden nach wie vor Anklang.

Bobo und seinem Zuhause wurde lange keine grosse Beachtung geschenkt. Doch jetzt ist das Bilderbuch vom kleinen Siebenschläfer hier äusserst beliebt und kommt regelmässig als Gutenachtgeschichte zum Einsatz.

Wie bereits beim Adventskalender-Beitrag erwähnt, wurden die berühmten kleinen Pixi-Bücher erst vor kurzem entdeckt. Doch seitdem sind sie der Renner und es werden täglich neue Geschichten auserkoren. Momentan sehr beliebt ist Conni, die Bücher entdeckt, aber auch Kapitän Sternhagel, der kleine Rabe Socke und auch Petzi sind ganz oben mit dabei.

Unter anderem haben wir uns wie oben bereits erwähnt, bereits den Glöbeli auf der Wiese sowie den Glöbeli am Strand aus der Bibliothek geliehen. Die Geschichte des Glöbelis auf der CD erzählt übrigens Jonny Fischer, Kabarettist von Divertimento, den ich wahnsinnig gerne mag.

Die Bücher aus der Wieso, weshalb, warum?-Reihe bringen selbst mir immer wieder neue wissenswerte Dinge, mit denen ich mich noch gar nie richtig befasst habe, bei. Z.B. hatte ich vor meiner Zeit als Jungsmama so gar keine Ahnung, dass es überhaupt verschiedene Bagger-Sorten gibt. Geschweige denn so viele Baufahrzeuge. Der Flughafen ist mir da schon eher vertraut und hinter den diversen Klappen verbergen sich immer wieder neue spannende Details.

 

Was lesen wir heute? Part II

Wie hier bereits erwähnt, verschlingt der kleine Tiger täglich seine liebsten Bücher. Deshalb möchte ich das „Was lesen wir heute?“ gleich weiterführen. Welche Lektüren bei uns momentan aktuell sind, möchte ich hier unten ermeut für euch auflisten.

Es ist so schön mit anzusehen, welche Fortschritte klein Henrik jeden Tag macht, schon so viele Zusammenhänge versteht und teils auch schon mit Lauten oder Worten ausdrücken oder nachahmen kann. Da macht das Vorlesen, Singen und Erzählen gleich doppelt so viel Spass.

Bücher 2Alle vier Jahreszeiten von Katrin Wiehle. In diesem wunderschönen Naturbuch werden die vier Jahreszeiten mit herrlichen Illustrationen von Menschen, Pflanzen und Tieren erzählt. Ich finde das Buch ist auch im Bücherregal des Kinderzimmers ein schöner Blickfang und Henrik wählt es meist nach dem Aufwachen aus.

Henrik LIEBT die Wimmelbücher von Rotraut Susanne Berner. Momentan ist das Sommer-Wimmelbuch entsprechend der aktuellen Jahreszeit der Favorit. Das Frühlings-Wimmelbuch hatte er bereits vergöttert und gefühlte tausend Mal am Tag betrachtet. Bald wird das Herbst- und das Winterwimmelbuch folgen. Da die Geschichte mit den Bewohnern von Wimmlingen mittels wunderbaren und realitätsnahen Bildern weiter erzählt wird und die Lokalitäten in jedem Buch gleich bleiben, können sich die kleinen Knirpse schnell alle Charaktere merken und Zusammenhänge erkennen. Ich selbst finde es immer wieder spannend, was es in diesen Büchern alles zu entdecken gibt und bin gespannt was Manfred, Elke, Jonas, Ina, Kater Mingus, Katze Monika & Co. im nächsten Buch noch alles erleben werden.

Mein liebstes Bauernhof Wimmelbuch von Julia Straus zeigt verschiedene Szenen aus dem Landleben, wo es gibt immer wieder witzige Details zu entdecken gibt. Und das Wichtigste, auf beinahe jeder Seite ist ein Traktor abgebildet. Ein riesiger Pluspunkt für den kleinen Tiger.

Moritz, Katzenkind von Vanessa Julian-Ottie stammt noch aus meiner Kindheit. 1987 ist es erschienen. Vermutlich deshalb ein Grund, wieso ich es in der Schweiz nirgendwo mehr zu kaufen fand. Henrik mag die Reise und das Abenteuer vom kleinen Kater Moritz sehr und freut sich immer wieder, wenn Moritz auf die stacheligen Igel trifft. Mama Auuuuu!

Chömed Chinde, mir wänd singe vom Hug Verlag inkl. CD aller Lieder hatte ich bereits als Kind nachgesungen und der kleine Tiger liebt es zu den bekannten Mundart-Liedern zu tanzen, die Bilder während dem Singen zu betrachten und seit neustem auch stellenweise mitzusingen. Abends wählt er dann immer bei der Mama-Jukebox eins oder mehrere Lieder seiner Wahl zum Einschlafen aus.

Guck mal wer da ist! Im Garten von Anna Milbourne zeigt alles was draussen im Garten so kreucht und fleucht und kann durch Gucklöcher der wunderbaren Illustrationen betrachtet werden. Ideal zur jetzigen Jahreszeit, wo Henrik draussen bei uns im Naherholungsgebiet gleich alles selber entdecken kann.

Löschen, baggern, pflügen ist ein weiteres Buch des Coppenrath-Verlags, das bei uns Einzug genommen hat. Ideal für kleine Jungs oder Mädels, die sich ebenfalls sehr für Fahrzeuge aller Art interessieren.

Nori geht schlafen von Brigitte Weninger bekamen wir beim Versli-Morgen in der Dorfbibliothek geschenkt und ist seitdem als Gutenachtgeschichte bei uns sehr beliebt. Auf ein paar wenigen Seiten mit einfachen Bildern und Klappen wird das Abendritual vom Kater Nori erzählt.

Elmar von David McKee handelt von einem nicht elefantenfarbigen Elefanten. Der ist nämlich kariert und zwar in sämtlichen Farben. Eine hübsche Geschichte eines etwas anderen Elefanten, der andere immer zum Lachen bringt. Henrik liebt ihn und wählt in sehr oft als Gutenachtgeschichte aus.

Gutes Erzählen und gute Nacht ihr Lieben!

Was lesen wir heute?

Der kleine Tiger ist seit jeher ein riesengrosser Bücherwurm. Da muss ich gerade an einen sich schlängelnden Regenwurm im Tigerlook denken. Und das erinnert mich dann gleich an vergangene Fasnacht. Aber da war der Tiger ein Fuchs. Und so zum Fressen. Aber dürfen Tigermütter eigentlich Fuchsjungen fressen? Da soll noch jemand drauskommen.

Aber Leseratte kann man ihn ja auch nicht wirklich nennen, denn mit Lesen hat das noch herzlich wenig zu tun. Wer kam eigentlich auf diese „bezaubernden“ Tiernamen in Verbindung mit Büchern? Ratte und Wurm, sind jetzt nicht gerade bei den Top Ten auf der Beliebtheitsskala aller Lieblingstiere. Klein Henrik ist jetzt halt einfach ein Lese- oder Büchertiger. So. Denn Bücher sind doch so was Schönes. Hach ich freu mich ja schon so sehr, ihm dann die richtig tollen Geschichten vorlesen zu können, ohne dass der kleine Mann ungeduldig die Seiten weiterblättert, wenn es mal wieder zu lange dauert.

Folgende Bücher schauen wir uns im Moment am meisten an. Aber das sind noch lange nicht alle. Aber nebst seinen heissgeliebten Fotoalben sind das unter anderem seine jetzigen Favoriten:

Bücher

Ich bin die kleine Katze, das kleine Kaninchen oder der kleine Hund sind Klassiker mit sehr schönen Zeichnungen in grossem Format. Weniger ist im Moment noch mehr. Wimmelbücher sind daher noch nicht so geeignet. Diese Bücher waren in meiner Kindheit schon sehr beliebt.

Piep piep piep habe ich hier schon mal vorgestellt. Tolles Bilderbuch mit sämtlichen Lauten und Tönen.

Die kleine Raupe Nimmersatt habe ich noch aus meiner Kindheit vom Dachboden meiner Eltern geholt und wird hier gerade verschlungen und die winzigen Fingerlein durch die Löchlein geschoben. Aber satt war er noch lange nicht.

Allerliebste Lieder und Reime sind hier heissbegehrt und können auch super in Schweizerdeutsch erzählt und gesungen werden.

Der stinkende Geissbock ist ein Duft-Bilderbuch. Wenn man an den Seiten reibt, kann man die entsprechenden Düfte riechen. Das Buch handelt vom Geissbock Charly der seine Angebetete namens Alina mit einem neuen Körperduft überzeugen möchte.

Nun zu den sprechenden oder tönenden Büchern.

Mein sprechendes Tier-Wörterbuch macht teils erst die entsprechenden Tierlaute und danach wird der Namen des jeweiligen Tiers genannt.

Hör mal der Bauernhof ist mit 6 echten Tierstimmen versehen und lädt zum Nachahmen ein.

Im Hör mal, wer da fährt und flitzt, flitzt Leo durch die Stadt, Fred ist mit seinem Müllwagen unterwegs, die Feuerwehr rückt mit lautem Sirenengeräusch aus, Lokführer Tim rattert über die Schienen und Bauer Heinrich pflügt mit seinem Traktor das Feld.

Und zuletzt zu den Gutenacht-Geschichten, welche festen Bestandteil in unserem täglichen Abendritual haben.

Wenn die Bären schlafen müssen ist zwar noch etwas zu umfassend mit den vielen Geschichten, aber wird dafür noch tagsüber bestaunt. Das Buch besteht aus lauter Reimen und ist aufgrund dessen ideal zum Einschlafen.

Schlaft gut liebe Freunde! ist für mich eine sehr gelungene Gutenacht-Geschichte. Sie handelt von einem alltäglichen Zubettgeh-Ritual, Abend essen, Zähne putzen, aufs Töpfchen gehen und eine Geschichte hören. Die Bäuche der vier Tiere sind zu befühlen und der Text dazu ist kurz und knapp. Genau richtig nach einem langen Tag.

Liebe Tierkinder, gute Nacht ist eine sehr schöne Gutenacht-Geschichte. Der wiederkehrende Reim und Klappen zum Aufdecken, stimmen wunderbar auf die kommende Nacht ein.

Also dann, schlaft schön liebe Freunde!