Schwangerschaftsrückblick – eine kugelrunde Sache neigt sich dem Ende zu und eine neue Ära beginnt

Da sitze ich nun. Seit 4 Uhr morgens wach. Gefühlte drölftausend Toilettengänge später. Das Schwangerschafts- aka Stillkissen schon längst in eine Ecke des Bettes verbannt, da ich dieses „Gewurstel“ (wortwörtlich!) bei jedem Seitenwechsel inzwischen satt habe und mein Magen knurrt. Anstatt bis zum ersten Milchschoppen-Einsatz mir die Nacht oder bereits den Morgen mit Netflix, Blogs & Proforma-Dösen totzuschlagen, habe ich mich heute mal zu etwas Sinnvollerem aus dem Bett gewagt und auch gleich die erste Waschmaschine gefüllt. Geschlafen wird ja später noch. Mit Kleinkind. Und in naher Zukunft mit einem weiteren Baby. *hüstel* Nun gut, die Natur wird sich auch hier ihr Übriges gedacht haben. Einmal Mombie, immer Mombie. In weiser Voraussicht habe ich gestern auch gleich meinen Blush-Vorrat aufgestockt. Damit in den nächsten Wochen und Monaten immerhin ein Teil meines Gesichts einen Hauch Farbe abbekommt.

Anyway. Ich schiebe das alles mal auf den Schwangerschaftshormonmix und Nestbautrieb. Denn unsere Countdown-Girlande (wer nun „eine bitte was?!“ aufschreit, findet hier eine ähnliche Papierkette wie unsere), also eine Art papierige Strichliliste zur Veranschaulichung und Vorfreude aufs Baby Nr. 2 für Kind Nr. 1 oder eine Art Dauer-Reminder für die vergessliche Mama. Jeden Tag wird eine Papierschlaufe abgeschnitten und meine Geburts- und Wochenbett- To-Do-Liste zum Glück immer kleiner. Funktioniert übrigens auch prima für Ferien, Geburtstag oder anderen tollen Ereignissen.

Diese Vorbereitungen machen ja wieder unglaublich Lust auf so ein kleines Baby. Erst gestern trudelten die Windeln von Lillydoo nun auch in der kleinsten Grösse bei uns ein. Ich sag’s euch: Jöööööö!!!

Aber man (oder zumindest ich) wird da irgendwie auch etwas sentimental. Der Kinderwagen wird wieder auf die Babywanne umgerüstet, das Beistellbett ans Bett geschraubt, der Maxi Cosi im Auto installiert. Hach, in all diesen Dingen lag doch schon mein Baby Nr. 1. Wie die Zeit verfliegt.

Diese Schwangerschaft lief glücklicherweise ziemlich problemlos und ohne grosse Beschwerden vonstatten. Hmm ja, gestern Abend konnte ich mich vor lauter Tatendrang abends zwar kaum mehr bewegen. Reminder an mich: Unbedingt noch einmal zur Schwangerschaftsmassage und mich verwöhnen lassen. Und im Sommer konnte ich kaum einen Schritt machen ohne in Hitzewallungen zu verfallen. Aber ansonsten alles so ziemlich im Normalbereich.

Gut habe ich zu Beginn der Schwangerschaft von meiner lieben Freundin ein Schwangerschaftstagebuch bekommen. Denn wie schon mehrmals erwähnt, zogen Schwangerschaftswochen, Entwicklungsstadien usw. nur so an mir vorbei. Darin habe ich dann doch meine Gedanken, Erinnerungen, Momente und Ultraschallbilder festgehalten.

Auch ein Umzug in einen neuen Kanton hat unsere 3,5 köpfige Familie gewuppt. Wir fühlen uns zwischenzeitlich sehr wohl und konzentrieren uns nun auf eine hoffentlich möglichst entspannte Wochenbettzeit.

Den kleinen grossen Tiger habe ich schon ganz früh in die Schwangerschaft mit einbezogen, Bücher vorgelesen, Tritte spüren lassen, bei der Babybettmontage mithelfen lassen usw. aber dennoch versucht, das Baby nicht ständig zu erwähnen. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich unsere Familie danach neu zusammenfügt und einspielt. Aber eines weiss ich mit Sicherheit. Sie wird sich komplett anfühlen. Mit vielen unvergesslichen Momenten. Und ganz viel Liebe.

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Bild: © Fräulein Tiger

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Alles anders und doch so gleich

Die zweite Schwangerschaft verfliegt irgendwie im Nu. Bald ist schon Halbzeit und ich vergesse tatsächlich immer wieder, dass ich überhaupt schwanger bin. Einzig die liebevollen Tritte und Purzelbäume, die ich dieses Mal noch viel früher spüren konnte als damals beim kleinen Tiger, sowie der Blick in den Spiegel und die bedeutend grössere Kugel als in Schwangerschaft Nummer 1 erinnern mich immer wieder daran.

Und natürlich die tolle Baby-App, die mich wöchentlich mittels Erinnerung (völlig absurd, denken sich vermutlich Erstgebärende, die bereits alles auswendig können) in Sachen Grösse, Entwicklung, Gewicht sowie in puncto Schwangerschaftswoche up to date hält. Das liegt vermutlich auch daran, dass auch ich die App während der ersten Kugelzeit verschlang, mehrmals täglich voller Spannung die Infos dort abrief, Ratgeber gelesen habe und sich nun in den letzten drei Jahren einfach nichts massgebendes verändert hat. Einzig in Sachen Lebensmittel musste ich mich erstmal wieder auf den neusten Stand bringen.

Dazu kommt, dass sich mein Leben auch sehr verändert hat. Ich teile mir als Vollzeitmama den Tag frei ein. Gönne mir Pausen, hetze nicht herum, geniesse die Zeit mit meinen 1,5 Söhnen und lasse den Haushalt auch einfach mal links liegen. Das tut mir, dem Baby und vor allem auch dem grossen Bruder sehr gut.

Ach ja, nicht alles ist anders. Wir bekommen wieder einen Jungen und sind überglücklich! Mädchennamen wollten uns schon zu Beginn partout nicht einfallen und für uns war irgendwie schon ganz früh klar, dass wieder ein Junge unterwegs ist. Klar, es bestand wie immer eine 50/50 Chance, doch unser Gefühl hat uns nicht getäuscht und die Namenswahl ist schon lange gefallen. Noch ein To Do Punkt weniger.

Der Kaufrausch hält sich dementsprechend auch sehr in Grenzen und ich werde schon ganz emotional beim Gedanken Mini Nr. 2 in den süssen Kleidchen vom damals winzigen Baby-Tiger zu sehen. Jöööö.

Und eins ist natürlich ganz genau gleich. Diese riesige Vorfreude auf dieses winzige Wesen, das unsere kleine Familie bereichern wird, die Herzsprünge beim Ultraschalltermin und die unermessliche Liebe.

Schon bald ist Ostern!

Die Uhren wurden vergangenes Wochenende wieder auf Sommerzeit gestellt und am nächsten Wochenende ist bereits schon April. Und in nicht mehr ganz drei Wochen feiern wir schon Ostern. Wie die Zeit verfliegt.

Dieses Jahr wird Ostern mit Kleinkind gleich wieder etwas spezieller und das Eier- und Nestchensuchen wird bestimmt zum Highlight für den kleinen Mann. Da der kleine Tiger generell nicht so der Süssigkeiten-Fan ist (Schoggi, Gummibärli & Co werden immer gleich wieder ausgespuckt – auch das gibt’s…), wünscht er sich nämlich vom Osterhasen nichts sehnlicher, als eine Kasse für seinen improvisierten Migros-Supermarkt. Diese wurde ihm auch bereits von unserem Postboten des Vertrauens gleich auf unserem Quartier-Spielplatz in einem riesigen Paket überreicht und wartet nun gut versteckt auf ihren grossen Auftritt an Ostern. Ich freue mich jetzt schon auf seine strahlenden Augen und seine emsigen Einkaufstouren.

Anlässlich der bevorstehenden ,,Osterhasen“-Feiertage habe ich gleich ein paar süsse Geschenkideen für euch zusammengestellt.

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  1. Dieses süsse kleine Hasen-Nachtlicht hilft beim Einschlafen oder Mama und Papa in der Nacht beim Nuggi Suchen.
  2. Kinderwagenketten finde ich ja oftmals nicht besonders hübsch. Bei diesem dezenten Modell mit Häschen schlägt aber auch mein Herz höher.
  3. Tischsets sind spätestens ab dem Brei-Alter das A und O auf dem Esstisch. Diese gibt’s z.B. auch in dieser stylischen Hasen-Ausführung in verschiedenen Farben.
  4. Die schwedischen „Lille Kanindocka“ oder auch Häschen Puppen sind einfach zuckersüss und werden bestimmt heiss geliebt.
  5. Auf dem Hasen-Tischset würde sich auch gleich dieser süsse Hasenteller gut machen. In den langen Ohren ein paar hübsch drapierte Beeren, Tomätchen oder andere Leckereien. Ich seh’s bereits vor mir.
  6. Kleine Kinder verstauen ungemein gern ihre ganz besonderen Schätze. Dies wäre in diesem zuckersüssen Hasen-Täschchen ohne Probleme möglich.
  7. Auch das Planschen in der Wanne oder im Schwimmbad macht den meisten Kindern grosse Freude. Mit diesem kuscheligen Hasen-Bademantel wird auch das Rauskommen gleich etwas attraktiver.
  8. April, April macht was er will. Da werden bestimmt auch wieder die eint oder anderen Regengüsse auf uns niederprasseln. Dafür eignet sich so ein kleiner Kinder-Regenschirm bestimmt.
  9. Abends ist bei uns eine (oder na gut, mehrere) Gutenacht-Geschichte Pflicht. Dieses süsse Gute-Nacht-Buch vom kleinen Hasenkind wäre bestimmt auch etwas für den kleinen Tiger.
  10. Aufbewahrungskörbe kann man nie genug haben. Sei’s als Wäschekorb, für Spielzeug, Plüschtiere und und und. Dieser mit den süssen Lampi-Ohren gefällt mir besonders gut.

Ich wünsche euch bereits jetzt wunderbare Festtage mit euren Liebsten und viel Spass beim Nestchen-Suchen!

Filzkugel-Mobile mit Origami-Kranichen

Eeeeendlich ist der neue Erdenbewohner, auf den wir eine gefühlte Ewigkeit warten mussten da. Bei so einem kleinen zarten Neugeborenen schmilzt das Mamaherz gleich dahin und erinnert an die eigenen ersten Tage, Wochen, Monate mit Baby. Insbesondere wenn das kleine Bündel zur besten und langjährigen Freundin gehört, die zugleich das Gotti vom kleinen Tiger ist. Hipp hipp hurra und willkommen im Leben kleiner Mann!

Als Geburtsgeschenk wollte ich mir etwas Persönliches einfallen lassen. Da fiel mir beim Aussortieren die Eltern-Zeitschrift vom Januar 16 in die Hände. Darin waren in der Rubrik „Selbermachen“ lauter Babykram DIY-Ideen abgebildet. Perfekt. Das Filzkugel-Mobile stach mir sofort in die Augen. Zarte verschieden farbige Filzkugeln mit Origami-Vögeln, befestigt an einem hölzernen Stickrahmen. Ach, hätte ich diese Idee nicht schon vor zwei Jahren entdeckt. Naja vielleicht profitiert dann das nächste Kind davon…

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Mobiles finden die Kleinen ja immer äusserst faszinierend. Für die, die vor lauter Faszination über dem Bett das Schlafen vergessen (wie z.B. mein kleiner Tiger damals), ist es über der Wickelkommode eine willkommene Ablenkung. Zudem haben mir die damals handelsüblichen Mobiles mit überdimensionalen und herunter hängenden Plüschies überhaupt nicht gefallen. So ein zartes Modell wie dieses und ein nicht so Harakiri-machendes Dingsda gefällt mir auch optisch in einem Babyzimmer viel besser.

DAS BRAUCHT IHR DAZU

  • einen Stickrahmen
  • Filzkugeln
  • Papier (bunt oder weiss, je nach Geschmack)
  • Nadel
  • Faden
  • & ein kleiner Ring als Aufhänger (steht so nicht dort, ist aber meiner Meinung nach notwendig, oder hängen sie es einfach an den Fäden auf? So genau, haben sie das dann nicht beschrieben…)

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WO GIBT’S WAS

Stickrahmen ok, den und die Nadel, den weissen Garn und den Schlüsselring, den ich als Aufhänger benutzt habe, fand ich in der Bastelabteilung im Baumarkt. Papier hatte ich eh schon zuhause. Normales Druckerpapier oder quadratisches (Origami-)Faltpapier (70g/m2) eignet sich da bestens. Aber Filzkugeln? Weit und breit nirgends zu finden. Weder grosse Bastelläden noch andere Fachmärkte führen so etwas in ihrem Sortiment. Ich solle die doch einfach selber filzen. Ja also zur Filzerin wollte ich jetzt nicht auch noch werden. Ausserdem stand im Titel des Magazins: schnelle Bastel-Ideen. Pffff. Na klar. Ich hatte ja schon Panik vor den Origami-Vögeln.

Na Gott sei Dank habe ich meine Idee schon laaaange vor der Geburt gehabt und konnte mich weiterhin um hübsche Filzkugeln bemühen. Instagram sei Dank stiess ich via Dawanda auf die wunderbaren „Tautropfen“-Filzkugeln von dem deutschen Shop 8-natur. Die Farbwahl passte meiner Meinung nach wunderbar in das bereits hübsch eingerichtete Babyzimmer meiner Freundin. Zum Glück wusste die ebenfalls schon sehr früh, dass es ein Junge wird und ich musste einzig noch ihre farblichen Vorlieben zur Kinderzimmergestaltung abwarten.

UND SO GEHT’S

Zuerst einmal zu den berühmt berüchtigten Origamis. Ein Youtube-Video musste her. Ansonsten wäre ich verloren, das wusste ich. Ein Papierboot und ein Schnippschnapp konnte ich ja gerade noch, aber mit einem Papier-Federtier hatte ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht. Auf dem Musterbeispiel waren Origami-Tauben abgebildet, falls dies jemand bevorzugt. Nach stundenlangem Üben und Ausprobieren mit Tauben, Flattervögeln und anderen, habe ich mich dann für die derzeit hippen Kraniche entschieden. Auf Farbe habe ich verzichtet und sie mit weissem quadratisch zugeschnittenen Druckerpapier (80g/m2, 15x15cm) gefaltet. Das hilfreichste Video, fand ich dieses hier.

Gefühlte hundert Kraniche und Monate später, machte ich mich dann an das Auffädeln der Kugeln und Vögel. Zuerst habe ich alle 7 Fäden provisorisch mit den entsprechenden Kugeln und Kranichen bereit gelegt. Zum Auffädeln habe ich dann immer etwa ein gleich grosses Stück Garn abgeschnitten und zu unterst erst mal einen Doppelknopf gemacht. Sprich zwei Schlaufen über den Zeigefinger gerollt. Dann wurde die erste und unterste Filzkugel oder der Kranich mit der Nadel aufgefädelt. Nach jeder Kugel habe ich für die nächste Kugel einen weiteren (Doppel)Knopf gemacht bis der Garn nach meinem Gutdünken gefüllt war. Als ich alle Fäden fertig verschönert hatte, habe ich die Garnenden am Stickrahmen in gleichen Abständen befestigt. Hier habe ich an Knoten nicht gespart. Ich möchte ja nicht, dass dem Baby dann wegen mir ein Kranich oder eine Kugel auf das Gesichtchen pumpst.

Dann habe ich vier exakt gleich lange Fäden abgeschnitten und am oberen Ende zusammengeknotet. Dieses Ende habe ich dann am Ring befestigt. Und zwar mit zig tausend Knoten. Aus dem selben Grund wie oben schon erwähnt. Danach habe ich meinen Mann zur Hilfe geholt und ihn den Stickrahmen halten lassen, damit ich die vier Fäden auf der gleichen Höhe am Stickrahmen befestigen konnte. Auch hier wurde an Knoten nicht gespart. Und dann war es endlich fertig.

Mein Filzkugel-Mobile mit weissen Kranichen.

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Wer ebenfalls für dieses Leichtgewicht von Mobile keinen Haken in die Decke bohren will: Ich hatte von meiner letzten Geburtstagsfeier noch die durchsichtigen Tesa Powerstrips Deco Haken für die Pompons an der Decke befestigt und das Mobile hing bis zum Tag X einwandfrei. Es gibt ja auch noch die speziellen und noch mehr belastbaren Powertstrips Deckenhaken. Dort weiss ich einfach nicht, ob mein kleiner Schlüsselring ebenfalls passen würde. Ansonsten müsste man vielleicht mit einem weiteren Faden aushelfen.

Ich hoffe, dem kleinen Neuling gefällt irgendwann was er sieht. Denn vorerst kuschelt er sich erst mal im 30 cm Abstand geborgen in Mama’s oder Papa’s Armen.

Bilder: © Fräulein Tiger

 

Die ersten Zähne

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Ach wie oft habe ich dieses unleidliche Zähne kriegen schon verflucht. Gerade jetzt plagen den kleinen Tiger nebst dieser fiesen Erkältung auch noch die letzten vier Zähne, die noch kommen sollen (die Backenzähne sollen ja nebst den Eckzähnen die Fiesesten sein. Autsch). Zähne kriegen, eine gefühlte Never-Ending-Story. Aber bestimmt ist auch dieser Meilenstein bald geschafft…Die Ratgeber-Skala verspricht zumindest Vollendung bis zum 30. Lebensmonat. Dann sollten alle Zähne weiss blitzen. Sofern man sie natürlich immer schön fleissig putzt. Von Anfang an. Bis sie dann mit ca. 6 Jahren wieder ausfallen werden. Na toll. Immerhin weniger bis gar nicht schmerzhaft und mit Zahnfee im Gepäck. Yeah.

Als ich die ersten Symptome für den Beginn des Zahnens wie z.B. übermässiges Sabbern oder wie verrückt auf allem möglichen herumbeissen beim kleinen Tiger bemerkte, war er drei Monate alt. Bis die beiden ersten weissen Spitzen dann herausgeschaut haben und zum Einsatz gekommen sind, vergingen jedoch nochmals sechs Monate. Gemäss Babyalbum. So schnell vergisst man doch wieder. Nur die Augenringe bleiben. Vermutlich nun ein Leben lang oder mutieren schleichend zu Permanent-Tränensäcken. Aber hey, we dit it.

Und wie konnten wir die fiesen Schmerzen etwas lindern?

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Zum Einen war da unsere allerliebste Sophie, die Giraffe, die wir leider bereits ein Mal ersetzen mussten. Bei einem Ausflug ging sie tatsächlich verloren, da wir sie ÜBERALL dabei hatten. Zum Glück gehört sie längst zu den Klassikern und kann problemlos ausgetauscht werden, ohne dass das Kind es bemerkt. Sie besteht aus 100% unbedenklichem Naturkautschuk, ist mit qualitativ hochwertiger Lebensmittelfarbe bemalt und regt mit ihrem Aussehen, ihrer Form und deren Quietschen alle Sinne an. Auch der orange Beissring, den es gleich dazu gab, wird heute noch sehr geschätzt.

Auf die Veilchenwurzel hat mich damals Henrik’s Osteopathin gebracht und ist eine natürliche Alternative zum Beissring aus Plastik. Sie wird durch das Kauen und Sabbern weich und elastisch und kommt oft als Zahnungshilfe zum Einsatz. Durch das Kauen werden angeblich schmerzlindernde Inhaltsstoffe freigesetzt. Befestigt an einer Schnullerkette wie diese hier ging sie uns nie verloren und war gleich etwas hygienischer. Zur Desinfektion soll man sie in regelmässigen Abständen mit kochendem Wasser übergiessen. Für die späteren Backenzähne sollte dann eine etwas grössere Veilchenwurzel gewählt werden.

Auch die kleine versilberte Babyrassel in Hasenform, die wir zur Geburt geschenkt bekommen haben, dient beim Zahnen zur Kühlung. Sie ist leicht, handlich und bimmelt so schön. Das auf hochglanzpolierte Silber wirkt zudem antibakteriell. Ideal. So süss und mal überhaupt nicht 0815.

An kühlende Beissringen für den Kühlschrank gibt es jede Menge Auswahl. Wie z.B. die Milette Fische oder einen von MAM, der selbst Backenzähne erreicht, oder einen extra Kleinen für die ganz Kleinen ab zwei Monaten (hier) und und und. Hier kommt es ganz auf Geschmack der Eltern und vor allem Alter und Vorliebe des Kindes an. Unser von Chicco war ebenfalls ein Geschenk zur Geburt und ist für ein Alter ab ca. 6 Monaten geeignet.

Als Zahngel haben wir nebst den Osanit Globuli den natürlichen von Osa verwendet. Er enthält Kamillen-, Nelken-, Salbei- und Pfefferminzöl sowie Propolis-Tinktur und kühlt, beruhigt und pflegt das gereizte Zahnfleisch. Es schützt vor Entzündungen und ist zudem zuckerfrei.

Anstelle von den Osanit Globuli bekam ich den Hebammen-Tipp für die homöopathischen Einzeldosen Camilia von Boiron, die wir oft verwendeten und noch etwas einfacher zu verabreichen sind. Der enthaltene homöopathische Wirkstoff Chamomilla lindert die Schmerzen während des Zahnens, ist fiebersenkend und beruhigend. Phytolacca decandra ist ebenfalls ein geeignetes Mittel beim Zahnen, insbesondere bei starkem Verlangen auf etwas zu beissen. Es lindert ebenfalls die Schmerzen und ist fiebersenkend. Rheum ist ein Mittel gegen Durchfall, was beim Zahnen oftmals als Nebenerscheinung auftritt.

Des Weiteren gab ich ihm später so mit ca. 6 Monaten kühlende Gurken- oder Karottensticks aus dem Kühlschrank (Achtung wegen Verschlucken!), ging viel mit ihm an der frischen Luft spazieren, haben ganz viel gekuschelt, Lieder vorgesungen und alles was sonst noch von den Schmerzen ablenkt.

Erst konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie mein Baby mit Zähnen dann aussehen soll. Und jetzt ist das breite Grinsen mit den vielen süssen Milchzähnen nicht mehr wegzudenken.

Bilder: © Fräulein Tiger

Gesund durch den Winter

Haaatschiii! Gesundheit!

Ein Standard-Satz in der jetzigen kalten Jahreszeit. Insbesondere dort wo Kinder auftauchen und ein Virus nach dem anderen die Runde macht. Die Luft ist trocken, zum Spielen trifft man sich jetzt öfters drinnen und die Immunsysteme der kleinen Knirpse müssen erst noch trainiert werden. Ideale Bedingungen also für diese fiesen Grippe- und Erkältungsviren.

Da ich in solchen Fällen oder im Allgemeinen zuerst immer auf natürliche Weise versuche den Genesungsverlauf zu unterstützen, greife ich erst zu fiebersenkenden Mitteln oder anderen schulmedizinischen Arzneimitteln wenn ich merke, dass das Fieber zu hoch ist, er darunter leidet, Schmerzen hat oder es andere Auswirkungen haben könnte. Da höre ich stets auf mein Bauchgefühl und komme bis jetzt so ganz gut zurecht.

Ich bin keine Impfgegnerin. Nein, mein Kind ist auch geimpft, jedoch finde ich es doch etwas gar früh für so einen kleinen Organismus wie es der Impfplan bei uns vorsieht. Zudem empfinde ich auch nicht jeden Impfstoff als nötig oder gar unbedenklich. Wir haben deshalb die Impfungen etwas später als üblich durchgeführt und wirklich nur, wenn ich wusste, dass der kleine Mann auch zu 100% fit ist. Die Impfungen können gerade auch in solchen Fällen wie bei Kindern mit Neurodermitis einen akuten Schub verschlimmern oder manchmal auch auslösen. Doch gerade auch wenn man impft, soll das Immunsystem etwas arbeiten und nicht beim kleinsten Fieberanzeichen Gegenmassnahmen getroffen werden. Dies ist aber meine Meinung und kommt immer auf die entsprechende Situation an. Da unser Kind nicht in die Kita geht, kommt er natürlich auch nicht gleich mit Krankheitserregern in Berührung wie fremdbetreute Kinder.

FIEBER – EINE SCHUTZ- UND HEILREAKTION DES KÖRPERS

Von Fieber spricht man bei Babies und Kindern ab einer Körpertemperatur von 38,5 °C oder darüber. (Als kleiner Anhaltspunkt, die normale rektale Köpertemperatur beträgt zwischen 36,5 und 37,5 °C). Vorher sollte auch nicht eingegriffen werden. Denn Fieber ist ja grundsätzlich eine tolle Sache. Viren und Bakterien können sich bei solchen Temperaturen schlecht vermehren, werden bekämpft und das Immunsystem wird zugleich angekurbelt. Jedoch kann dies für solch kleine Knöpfe eine ziemliche Belastung sein. Manche Kinder spielen auch noch bei hohem Fieber und sind vielleicht einfach etwas müder als sonst, andere hingegen sind anhänglich, weinerlich und wirken ziemlich abgeschlagen. Hier muss von Fall zu Fall entschieden werden und natürlich die Ursache bekannt sein. Gehen wir nun einfach mal von einem gewöhnlichen und zu dieser Jahreszeit typischen viralen Infekt aus. Nebst Zäpfchen, Sirup und Co können zum Beispiel auch korrekt angelegte Wadenwickel (nur bei warmen Händen und Füssen!) zur Fiebersenkung von hohem Fieber beitragen.

BEI SCHNUPFEN UND HUSTEN

Eine verstopfte Nase ist für die Kleinen besonders unangenehm. Trinken und Schlafen werden zur Herausforderung, schnäuzen unmöglich und die Nasenschleimhaut ist trocken und angeschwollen. Damit der Schnupfen nicht in eine Mittelohrentzündung ausartet, sollte das Nasensekret flüssig gehalten werden. Dies geht z.B. mit physiologischer Kochsalzlösung (bei Stillkindern kann man auch Muttermilch in die Nase einträufeln), durch das Befeuchten der trockenen Luft (z.B. durch Aufhängen von feuchten Tüchern), einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel neben dem Bettchen (Döner Bude hallo) und viel Trinken. Kuhmilch sollte jedoch etwas reduziert oder verdünnt werden, da sie eine sehr verschleimende Wirkung hat. Damit das Sekret abfliessen kann, eignet sich eine erhöhte Lage des Oberkörpers. z.B. einen Keil unter die Matratze legen oder das Bettende mit Büchern oder ähnlichem leicht erhöhen. Auch ein warmes Bad eignet sich gut. Auf ätherische Öle sollte aber unbedingt verzichtet werden, da diese Atemnot auslösen können. Zudem bekommen viele Kinder davon Hautausschläge. Das wunde Näschen kann man mit etwas Bepanthen Salbe oder ähnlichem pflegen.

Auch bei Husten ist eine leicht sitzende Stellung angenehmer als flaches Liegen. Hier kann man dieselben Massnahmen wie beim Schnupfen treffen. Oft kommen die beiden Beschwerden ja auch im Doppelpack. Auch hier hilft eine aufgeschnittene Zwiebel, befeuchtete Luft, viel Trinken und auf Kuhmilch zu verzichten oder diese zu reduzieren. Auch Bananen haben eine verschleimende Wirkung und sind bei Husten mit Schleim ebenfalls nicht zu empfehlen. Honig sollten Babies aufgrund des Bakteriums Clostridiums, das zu Lähmungen und gar zum Tod führen kann, frühestens ab dem Ende des 1. Lebensjahres zu sich nehmen. Danach ist Honig bei Husten und Halsschmerzen ein sehr gutes Heilmittel.

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1 ) Physiologische Kochsalzlösung gehört bei mir immer in die Haus- sowie Taschenapotheke. Dabei greife ich jeweils auf die Monodosen von Naaprep zurück. Die eignen sich unterwegs auch wunderbar um Wunden zu spülen oder auch um die Augen bei Verunreinigungen zu säubern. Die sind steril und lassen sich relativ gut dosieren. Zuhause mögen wir aber den Spülspray Triomer mit isotonischem Meerwasser fast lieber. Mit dem weissen Aufsatz für Säuglinge und Kleinkinder wird ein sanfter Sprühnebel hoch hinauf in die Nasenöffnung befördert und fühlt sich auch nicht so kalt an wie die Tropfen aus den Monodosen, was die Kleinen meist lieber mögen. Die Monodosen könnte man natürlich in einer Tasse mit warmen Wasser ebenfalls körperwarm erwärmen. Dies dauert mir jedoch einfach zu lange. Da sich diese fiesen Bazillen meist irgendwann auch auf mich übertragen, kann ich dann mit dem blauen Aufsatz für Erwachsene ebenfalls die Meersalzspülung benutzen. Winwin sozusagen.

2) Seit der kleine Tiger auf der Welt ist, oder sogar unterwegs war, ich mich danach schon früh mit seiner Neurodermitis und anderen Wehwechen auseinandersetzen musste, fand ich den Weg zur Homöopathie. Ich kaufte bei meiner damaligen Homöopathin eine Taschenapotheke mit den gängisten Mitteln in C-Potenzen, las mich ein und kaufte das von ihr empfohlene Buch: Homöopathische Selbstbehandlung in Akutfällen. Die Apotheke ist mittlerweile schon etwas grösser geworden und hilft uns zusammen mit dem Buch schnell und einfach das richtige Mittel zu finden. Ich hüte sie wie ein Schatz und würde sie nicht mehr missen wollen.

3) Eins meiner allerliebsten Bücher in Sachen Gesundheit ist das Buch Natürliche Heilmittel. Viele verschiedene und sanfte Heilungsmethoden mit natürlichen Hilfsmittel werden ausführlich beschrieben, sind mit Bildern einfach nachzuvollziehen und die Extra Sparte für Säuglinge und Kleinkinder schätze ich natürlich besonders. Dieses Buch ist meiner Meinung nach jeden Rappen wert und hat uns schon so oft geholfen.

4) Globuli sind nicht gleich Globuli. Die Infludoron-Globuli von Weleda gehören zu den anthroposophischen Globuli, sprich mit potenzierten Auszügen von Heilpflanzen und Mineralien. Also nicht homöopathische, wo ein Mittel nach einem individuellen Symptom- /oder Krankheitsbild bestimmt wird. Die Globuli eignen sich besonders zur Behandlung von Grippe, grippalen Infekten und fieberhaften Erkältungskrankheiten und sind bei Kindern und Kleinkindern ab zwei Jahren gut geeignet.

5) Die klassische Homöopathie verwendet jeweils immer nur ein einziges Mittel. Dafür muss man sich aber etwas auskennen, das geeignete Mittel finden und dann auch noch zur Hand haben. Beim homöopathischen Hustensirup für Kinder von Omida werden als Komplexmittel verschiedene geeignete Mittel für Reiz- und Bronchialhusten zusammengestellt. Dieser hat bei uns bei den ersten Anzeichen schon oft sehr gut geholfen und der kleine Tiger würde am liebsten aufgrund der Süsse die ganze Flasche leer trinken.

6) Die Strath Kräuterhefe enthält 61 Vitalstoffe und gibt es für Kinder und Erwachsene als Sirup oder als geschmacksneutrale Tropfen. Die Tropfen haben jedoch einen ziemlich hohen Alkoholgehalt, wobei mir die Drogistin erklärt hat, dass dies bei einer Menge von 3x täglich à 7 Tropfen nicht mehr als ein Biss einer reifen Banane entsprechen würde. Wir greifen aber trotzdem lieber zum Sirup, der hingegen sehr intensiv im Geschmack ist. Dem kleinen Mann schmeckt dieser aber sehr, was mir bis heute ein Rätsel ist. Die Vitalstoffe der Kräuterhefe tragen jedoch zur schnelleren Genesung bei und stärken die körpereigenen Abwehrkräfte.

7) Als ein weiteres Heilmittel dient uns jeweils ein individuell zusammengestellter Spagyrik-Spray, den man in einigen Drogerien mit einer erfahrenen Fachperson zusammenstellen kann. Dieser wird aus ein paar wenigen jedoch mehreren geeigneten spagyrischen Essenzen, die aus Heilkräuter gewonnen werden, gemischt. Kinder bis 4 Jahren kann man gemäss meinem Wissen 3 x täglich 1 Sprühstoss (z.B. auch auf den Nuggi gesprüht) verabreichen. Da bei uns Schnupfen und Husten meistens zusammen einher gehen, haben wir dafür speziell einen Spray machen lassen. Dieser darf gemäss unserer Homöopathin auch nebst dem homöopathischen Mittel angewendet werden.

8) Die Zwiebel. Sie gilt in vielen verschiedenen Bereichen als gesundheitsfördernd. Auch bei Schnupfen und Husten erweist sie uns ihren Dienst. Eine frisch aufgeschnittene Zwiebel oder klein gehackt in einem Säckchen kann man sie in einem Mindestabstand von 30 cm neben das  Baby- oder Kinderbett stellen oder hängen. Dies befreit die Nase und erleichtert das Atmen. Zusammen mit braunem Zucker oder Honig gibt es zudem viele Rezepte für einen selbstgemachten Hustensaft.

9) Bei einer Erkältung, im Winter bei kalter Zugluft, in trockenen geheizten Räumen oder auch wenn der Tränenkanal des Neugeborenen noch nicht geöffnet ist, können sich die Augen rasch entzünden oder sind etwas gereizt. Nebst auswaschen mit lauwarmen (abgekochten) Wasser (ca. 3 x täglich) haben wir mit den Euphrasia Augentropfen von Omida sehr gute Erfahrungen gemacht.

10) Trinken ist bei solchen Erkältungen das A und O. Entsprechende Tees mit geeigneten Heilpflanzen können da einen guten Beitrag leisten. In Deutschland gibt es von Sidroga einen Kinder-Erkältungstee sowie einen Kinder-Hustentee. Diese sind in der Schweiz leider nicht erhältlich. Die Zusammensetzungen finde ich aber super und wäre froh, wenn es diese auch hier zu kaufen gäbe. Denn der Erkältungstee besteht aus einer Mischung aus Holunderblüten, Lindenblüten, Thymian, Bitterfenchel und Malvenblüten. Bei fieberhaften Erkältungen mache ich dem kleinen Mann selbst jeweils eine Mischung aus schweisstreibenden Holunderblüten, Lindenblüten und schleimlösendem Fenchel, die oft gut nützt. Die deutsche Hustenmischung besteht aus Anis, Lindenblüten und Thymian und lindert Symptome sowohl von Reiz- als auch Bronchialhusten. In der Schweiz besteht die Kinderteemischung aus den Wirkstoffen der Eibischwurzel, Schlüsselblumenblüte, Spitzwegerichblätter, Süssholzwurzel und Thymian und ist hauptsächlich für schleimbildenden Bronchialhusten geeignet.

Da bei uns ein neuer Virus bereits wieder zugeschlagen hat, kümmere ich mich nun wieder um den kleinen Patienten und bete für eine gute Nacht…

Gute Besserung und kommt gesund durch den Winter!

Dieser Beitrag basiert auf keinem medizinischen- oder anderem Fachwissen, sondern ist lediglich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen entstanden.

Bilder: © Fräulein Tiger

Mit dem Stokke Scoot unterwegs in Baden

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Als mich eine Nachricht via E-Mail erreichte, ob ich den neuen Stokke Scoot testen wolle, konnte ich erst kaum glauben was ich da lese. Stokke. Die norwegische Firma mit dem legendären Tripp Trapp Hochstuhl ist wohl jedem ein Begriff. Zumindest den Mamas. Den Hochstuhl haben wir seit Geburt des kleinen Tigers im Einsatz. Anfangs erst mit der Newborn-Schale danach mit dem Baby Set inkl. Sitzkissen in Kombination mit dem Table Top als auch mit dem Stokke Tray und sind begeistert. Mal ehrlich, wie hätte ich da nein sagen können.

Nun aber zu unserem neuen chicen fahrbaren Untersatz. Beim Stokke Scoot handelt es sich um einen kompakten Kinderwagen für die Stadt und ist daher auch ideal auf Reisen. Ein Grund mehr wieder einmal eine hübsche Stadt ganz in der Nähe in unserem derzeitigen Wohnkanton auszukundschaften. Also nichts wie raus aus unserem gewohnten Dorfleben und rein ins Getümmel zur Probefahrt. Na gut, Getümmel ist wohl etwas übertrieben. Auf Letzteres konnten wir aber getrost verzichten. Auf inspirierendes Stadtflair jedoch nicht.

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Wir verabredeten uns nämlich mit der lieben und frischgebackenen Mama Susann, die unter dem Künstlernamen Fräulein Zuckerwatte als Fotografin unterwegs ist, in Baden. Eine unglaublich hübsche Kleinstadt mit Pflasterstein übersäten Gassen, alten Gebäuden, herrlich bemalten Fassaden, inspirierenden Läden und Cafés. Bei Frau Meise nahmen wir dann nach einer eindrücklichen Stadtbesichtigung und einem Spaziergang entlang der Limmat zur wärmenden Stärkung nach diesem wunderbar sonnigen aber allmählich herbstlich kühlen Nachmittag einen leckeren Kuchen und eine wärmende Ovomaltine zu uns. Schön war’s. Zwei Fräulein’s, die eigentlich keine Fräuleins mehr sind, mit ihren beiden zufriedenen Herzensjungs. Mama-Sein verbindet einfach. Instagram auch. Dort und auf Facebook teilt das Fräulein Zuckerwatte ebenfalls einige ihrer tollen Bilder mit uns.

Und wie hat sich der Stokke Scoot so geschlagen?

Erst einmal wurde er in Nullkommanichts zusammengeklappt und in den Kofferraum des Autos verfrachtet. Ein echtes Leichtgewicht für solch einen kompakten Kinderwagen, der meiner Meinung nach dadurch auch locker mit den üblichen Buggys mithalten kann. Da er an einem Stück zusammenklappbar ist, kann man ihn dadurch auch problemlos bis zum Gate am Flughafen mitnehmen und kurz vor dem Einsteigen dem Flugpersonal abgeben.

Und dennoch muss man bei diesem Modell nicht auf Komfort verzichten.

Er ist mit seinen grossen aufgeschäumten Gummireifen unglaublich wendig und lässt sich durch den höhenverstellbaren Griff sehr angenehm steuern. Auch über die holpernden Pflastersteine fühlte sich der kleine Mann dank der eingebauten Radfederung sehr wohl in seinem Sitz. Durch das Arretieren der Räder kann man auch ohne Probleme über Kies oder andere unebenen Untergründe fahren.

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Besonders toll finde ich auch die drei möglichen Sitz- und Liegepositionen auf die man als Mutter auf längeren Reisen gerne zurückgreift. So kann man das Kind getrost auch mal unterwegs zum Schlafen legen. Wobei ich es eigentlich nicht so gerne sehe, wenn die Beine herunterhängen, wie sie es bei diesem Modell tun. Aber für kurze Schläfchen unterwegs ist dies vollkommen in Ordnung. Ist ja im Auto nicht anders.

Ein in meinen Augen absoluter Pluspunkt ist die Möglichkeit, den Sitz in zwei Richtungen montieren zu können. Wir mögen es nämlich sehr, besonders in hektischen Städten oder Einkaufszentren, wenn der kleine Tiger zu uns gerichtet fährt und so auch gleich besser mit uns kommunizieren kann. So ist eine Überreizung eher zu vermeiden. Nach vorne gerichtet lässt sich bei einem ruhigeren Spaziergang dafür mehr Neues entdecken.

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Das extra grosse Verdeck mit Lichtschutzfaktor 50 schützt optimal vor Sonne, Licht und Wind. Auf dem Verdeck sind zudem Reflektoren vorhanden, die besonders jetzt in den dunkleren Jahreszeiten von Vorteil sind.

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Zusätzlich zum äusserst praktischen Verdeck beinhaltet der Stokke Scoot ein Moskitonetz sowie den dazugehörigen Regenschutz. Das Moskitonetz ist im Sommer und auf Reisen ideal. Regenschutz braucht man in unseren Gefilden sowieso immer.

Die Einkaufsablage bietet genügend Platz für den nötigen Krimskrams, den man auf kurzen Ausflügen so dabei hat oder ein paar kleinere Einkaufstüten, die sich auf der Shoppingtour durch die Stadt so ansammeln. Allzu viel kann man jedoch nicht laden. Für die speziell erhältliche Wickeltasche befinden sich zusätzlich am Sitz zwei Haken. Da ich aber nicht so ein Fan bin von so klassischen Wickeltaschen lasse ich meine WickelHandtasche lieber über dem Handgriff hängen und habe so alles gleich griffbereit.

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Dank der Liegeposition können bereits die Kleinsten eine Runde im Stokke Scoot drehen. Das Gurtsystem ist ebenfalls in drei Stufen verstellbar. Somit können Neugeborene sowie Kleinkinder bis und mit 15 kg im Stokke Scoot mitfahren. Einen Buggy für Neugeborene habe ich so bisher noch nie gesehen und überzeugt mich sehr. Für Babies ist zusätzlich noch eine wohlig warme Baby Softbag als Einsatz erhältlich.

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Nun zum Design. Das ist bei stilbewussten Frauen und Mamas ja nicht ganz unwichtig. Das Aussehen des Stokke Scoots gefällt mir unglaublich gut und ich finde den Wagen richtig chic. Und jetzt kommt’s.

Passend zur aktuellen Herbst-Saison, hat Stokke ein neues Verdeck in sechs verschiedenen Farben (Schwarz Mélange, Grey Mélange, Blau, Grün, Orange und Rot) designt. Damit lassen sich mit den Basisfarben des Sitzes (Grey Mélange oder Schwarz Mélange) gleich 12 individuelle Styles kombinieren.

SCHWEIZ STOKKE SCOOT

Wir haben uns zu unserem Sitz in Grey Mélange für die Farbe blau entschieden und werden diese nach Lust und Laune mit unserem bereits vorhandenem und eher schlichten Verdeck ebenfalls in Grey Mélange austauschen. Blau passt meiner Meinung nach dann gleich auch für den kommenden Sommer, wo wir den Stokke Scoot in den nächsten Sommerferien bestimmt wunderbar gebrauchen können.

Bis dahin geht es aber noch ein Weilchen und wir cruisen weiterhin unbeschwert und leicht durch hübsche und sehenswerte Orte.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Stokke.

Bilder: © Fräulein Zuckerwatte / © PPR / Stokke