Was lesen wir heute? Part IV

Noch immer ist der kleine Tiger ein regelrechter Büchertiger. (In dieser Kategorie findet ihr übrigens auch die anderen Parts unserer „Was lesen wir heute?“-Reihe)

Der kleine Mann spricht nun bereits in ganzen Sätzen und korrigiert uns sofort, wenn wichtige Details der Geschichte verdreht oder ausgelassen werden. Die Unterhaltungen mit ihm machen richtig Spass und machen auch das Geschichten erzählen gleich noch spannender.

Derzeit sind bei uns unter anderem folgende Geschichten sehr angesagt:

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Seit Weihnachten hat es nun auch noch zu guter Letzt das Nacht-Wimmelbuch der Rotraut Susanne Berner Wimmelbücher in unsere Sammlung geschafft. Dieses eignet sich auch hervorragend als Gutenachtgeschichte. Nachdem uns nun sämtliche Charaktere der Wimmelbuch-Reihe bekannt sind, entdecken wir immer wieder tolle Details, Zusammenhänge und Veränderungen in Wimmlingen.

Eine weitere Gutenachtgeschichte ist kürzlich bei uns eingezogen und macht furchtbar müde. Die Mama vor allem. Dieses Gähnen ist aber auch so ansteckend. Bei Kannst du gähnen wie Hyänen? gehen sämtliche Tierkinder rund um die Welt ins Bett, kuscheln sich bei ihren Eltern gemütlich ein und gääääähnen noch ein letztes Mal, bevor ihnen erschöpft die Äuglein zufallen.

Rollenspiele werden in diesem Alter auch immer wichtiger. Dazu gehört zum Beispiel auch das Verarzten. Pusten, trösten, Pflaster drauf! findet der kleine Tiger ganz toll. Dies ist ein interaktives Spielbuch mit abwaschbaren und immer wieder verwendbaren Spiel-Pflastern, womit man die kleinen Patienten wunderbar verarzten kann. Süsse wiederkehrende Reime machen das Buch nebst den Pflastern besonders interessant.

Such- und Findebücher wie z.B. dieses handliche Duden-Kinderbuch werden hier nach wie vor geliebt. Wir spielen dabei oft und gerne „Ich sehe was, was du nicht siehst..“ und finden dabei die klitzekleinsten Details. Dieses Buch im Taschenformat ist im Gegensatz zu unseren riesigen Wimmelbücher ideal für unterwegs und versüsst uns kleine oder grosse Pausen im Wartezimmer usw.

Ein Buch aus meiner Kindheit, Die neugierige kleine Hexe, findet der kleine Tiger auch ganz toll. Die kleine Hexe Lisbet landet mit ihrem Besen und ihrer Katze unsanft in einem spannenden Haus voller Hexen, wo sie jemanden sucht, der ihren Besen reparieren kann. Mit diversen Seiten zum Aufklappen wir das Buch gleich noch spannender für kleine Leseratten.

Da sich unsere Familie dieses Jahr vergrössert, ist natürlich auch das Thema „Baby“ ganz aktuell. Die Bücher aus der Wieso, weshalb, warum? Reihe leihen wir uns meist aus der Bibliothek aus. Da das Thema uns aber weit mehr als vier Wochen beschäftigen wird, gab es das Buch Unser Baby als Geschenk für den zukünftigen grossen Bruder. Er bekam es schon sehr früh und verstand deshalb auch schon sehr gut, was bei dem ersten offiziellen Ultraschall-Termin so geschieht. Ganz stolz nahm er bereits seine kleine Eulen-Spieluhr für das Baby mit und verkündete der Ärztin, dass er jetzt gleich dem Baby beim Turnen zuschauen werde. Das Buch finde ich sehr anschaulich und altersgerecht erklärt und mit dem grossen Bruder als Hauptperson ist es ideal für uns.

Die Hasenkind-Geschichten kommen hier besonders gut an. Ungefähr seit Ostern sind wir im Besitz des Gutenachtbuchs „Nur noch kurz die Ohren kraulen“ sowie Tupfst du noch die Tränen ab?. Die beiden Themen können Kleinkinder sehr gut nachvollziehen und animieren zum Mitmachen. Jetzt fehlt uns nur noch die Ausgabe „Badetag für Hasenkind“.

Ein Buch, das eigentlich noch so gar nicht altersgerecht ist und eigentlich für Leseanfänger gedacht ist, findet der kleine Büchertiger trotzdem sehr spannend. Ganz konzentriert lauscht er den Lesetiger- und Lesespatz-Geschichten, die sich alle rund um Delfine drehen. Wasser ist derzeit ganz sein Element und er möchte am liebsten den ganzen Tag Trockenübungen im Elternbett machen.

Wir sind jetzt vier! ist ein weiteres Buch zum Thema Baby, das bei uns eingezogen ist. Hier geht es weniger darum von wo Babies kommen, wie sie im Bauch wachsen oder auf die Welt kommen, sondern viel mehr um die Veränderungen, die ein Geschwisterkind so mitbringt. Dass Mama und Papa zur Geburt ins Spital gehen müssen und deshalb die Oma bei Moritz zuhause ist. Oder dass Mama auf einmal nicht mehr so viel Zeit hat, um mit Moritz Fussball zu spielen, da das kleine Baby anfangs oft weint, Windeln gewechselt werden müssen oder bei Mama Milch trinken muss. Dabei kann Moritz für Mama eine gute Hilfe sein. Moritz wird die Situation einfühlsam erklärt und dann ist seine Welt wieder in Ordnung. Da wir ebenfalls einen kleinen ballverrückten Jungen haben, passt die Geschichte umso besser.

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Fasnacht, Fasching, Karneval

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Bald ist es wieder so weit. Fasnacht steht vor der Tür und man trifft sich hier im Dorf um die volle „Guggenmusig“-Dröhnung abzubekommen, mit Konfetti um sich zu werfen und jede Menge Kostüme zu bestaunen.

Ich bin ja nicht wirklich ein Fasnachtsfan. Laute Knaller vermeide ich wo es nur geht, um Kostüme reisse ich mich auch nicht unbedingt. Clowns und andere in meinen Augen gruselige verkleidete Personen jagen mir bis heute noch mehr oder weniger Angst ein und auf Konfetti, das man danach einfach überall findet, könnte ich auch glatt verzichten. Spassbremse, denken sich da vermutlich die Fasnachtsbegeisterten. Da war ich als Kind doch eigentlich – mit einer mehr schlecht als rechten Schellenring-Performance – selbst in der Guggenmusig. Aber das ignorieren wir nun einfach mal.

Dennoch erinnere ich mich immer noch gerne an die tollen Partys, die wir zu Teenie-Zeiten als Cowgirls, Indianer oder in anderen Last Minute Kostümen gefeiert haben oder an die tollen Kinderumzüge und Schulevents, die diesbezüglich stattgefunden haben. Und eines mag ich immer noch sehr: Wenn der Dorfplatz zum Treffpunkt wird, man auf das eint oder andere bekannte Gesicht trifft, (na gut im Dorf sind das noch schnell ein paar :D), Musik gespielt wird und man sich gemeinsam dieses Spektakel anschauen kann. Jetzt mit den Kindern sowieso. Da macht selbst mir das Verkleiden wieder Spass. Respektive zumindest den kleinen Tiger in ein Kostüm zu stecken. ;)

Aber auch da habe ich nicht sonderliche Ambitionen. Das süsse Fuchs-Kostüm vom letzten Jahr geht immer noch und der kleine Mann wollte es nach der Anprobe am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Ich konnte ihn dann doch noch überzeugen, dass es mit Winterjacke UND Fleece-Overall vielleicht doch ein kleeeines bisschen zu heiss sein könnte in der eh schon gut beheizten Wohnung.

Wenn man wie ich weder die grosse Kostümliebhaberin ist, noch gut – geschweige denn überhaupt – etwas nähen kann und dann aber auch nicht aus irgendeinem billigen hoch entzündlichen und ständig statisch geladenen sowie oftmals chemisch stinkenden Stoff-Dingsda eine Verkleidung auftreiben möchte, wird nicht sofort an jedem Fasnachts-Verkaufsstand fündig.

DIY-Ideen, Online-Shops und andere Inspirationsquellen könnten da vielleicht die Lösung sein.

Ich persönlich bin auch nicht so begeistert von Schminkfarben oder Kinderschminke, die auf die noch zarte Kinderhaut kommt. Na gut, ich bin wohl auch etwas geprägt aufgrund der Hautprobleme des kleinen Tigers und schau mir deshalb natürlich auch erst mal die Inhaltsstoffe an. Die Kinderschminke von Grimas sollen diesbezüglich empfehlenswert sein und bekommt man z.B. hier. Wir verzichten sicherheitshalber darauf oder bemalen höchstens das Näschen.

Umso toller finde ich solche Kostüm-Overalls für die ganz Kleinen, die dann auch bei dieser Jahreszeit gleich auch noch kuschelig warm halten und bei denen dann Schminke auch nicht mehr wirklich notwendig ist. Wie bereits erwähnt, haben wir noch unser Fleece-Füchslein vom letzten Jahr von Bornino. Wer noch auf der Suche ist, für den wäre dieses Kätzchen-Kostüm in meinen Augen zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis zum Beispiel hier erhältlich. Es sieht unserem orangen Füchschen sogar zum Verwechseln ähnlich.

Mit grösseren Kids macht bestimmt auch Maskenbasteln riesig Spass, die sie dann voller Stolz tragen können.

Diverse Tiermasken-DIY-Ideen samt Druckvorlagen findet man „en Masse“ bei Pinterest. Wie unter anderem diese Katzen-Maske oder diese Filz-Waldtiere.

Tolle Bastelsets gibt’s z.B. von Seedling. Tier– und Hasenmaske sind via Little Vikings oder der Piratenhut via Juicy Kids erhältlich.

Auch tollen Indianer-Kopfschmuck wie diesen hier findet man bei Juicy Kids. Damit können die kleinen Racker gleich das ganze Jahr über Indianer spielen.

fasnachtAuch eher einfachere und dennoch coole Outfit-Ideen wie diese hier, ebenfalls via Pinterest, finde ich toll:

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Die noch sehr geräuschempfindlichen Ohren hatten wir letztes Jahr mit etwas Watte unter der dicken Mütze versucht zu schützen. Die Watte ist jedoch ständig rausgefallen und wir sind dann bei unseren Fasnachts-Profi-Kolleginnen auf diese tollen Gehörschütze für Kinder aufmerksam geworden. Die gibt es schon für Babies sowie für grössere Kinder von 2-12 Jahren wie z.B. von Baby Banz via Babyjoe. Wir haben uns nun gleich solche für grössere Kinder von 3M Peltor via Manor zugelegt, die sich dank der stufenlos verstellbaren Kopfbügel perfekt anpassen lassen. Die Gehörschütze sind dann auch ideal für kommende Openairs, Konzerte oder andere laute Veranstaltungen, die man so mit gutem Gewissen auch mit den Kindern besuchen kann.

Da kann die Guggenmusig kommen! Miau!

Bilder: © Fräulein Tiger / Babywalz / Pinterest

Geschenkideen für Zweijährige

Erst gerade war Weihnachten, Silvester (obwohl das bei uns eher verschlafen wird) und schon wieder gibt es bei uns allen Grund zu feiern. Der kleine Tiger wird bald zwei!

Die Geschenke sind bereits unter Verschluss und müssen nur noch von mir verpackt werden. Bei Winter-Kindern manchmal gar nicht so einfach, wenn sie doch vom Christkind erst kürzlich reich beschenkt wurden. Da die kleinen Knirpse jedoch (noch) mit ein paar wenigen Geschenken schnell zufrieden sind, die Auswahl in Spielwarenläden und Onlineshops jedoch beinahe unbegrenzt ist, findet man immer wieder etwas, das den kleinen Rackern gefallen könnte. Langsam aber sicher machen sich auch bestimmte Vorlieben bemerkbar und es wird noch etwas einfacher ein geeignetes Geschenk zu finden. Da alle Kinder verschieden sind und unterschiedliche Interessen haben, sind natürlich nicht alle aufgelisteten Ideen passend. Dazu kommt, das meine Geschenkauswahl automatisch etwas ,,Jungs-orientiert“ ist. Aber vielleicht ist auch das ein oder andere für euer Kind dabei.

Im November habe ich euch ja hier bereits ein paar Weihnachtsgeschenkideen für Kinder in diesem Alter vorgestellt. Diese können natürlich auch gleich für Geburtstagsgeschenke zum Einsatz kommen.

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  1. Die kleinen Pixi-Bücher sind wunderbare kurze amüsante Geschichten für zuhause oder unterwegs. Allmählich haben wir seit unserem Adventskalender eine ordentliche Sammlung beisammen. Dafür eignet sich zum Beispiel dieser Pixibuchhalter von Done by Deer, den man auch an die Wand schrauben könnte, (via Bella Casa) sehr gut. Erhältlich in vier verschiedenen Farben.
  2. Mit Play-Doh Knete haben wir doch schon gespielt. Die weiche Masse regt die Fantasie an und lässt auf kreative Art und Weise jegliche Formen bilden. Meist haben die Kleinen schon den eint oder anderen Knetbecher zuhause. Mit so einem kleinen Knetwerk-Zubehör macht es bestimmt gleich noch mehr Spass. Als Alternative zur Knete gäbe es auch noch dieser magische Sand, den wir einmal an einer Spielemesse getestet haben. Der ist echt auch toll, trocknet nie aus und kann prima drinnen als Indoor-Sandkasten fungieren.
  3. Dieses Lotto von Scratch Europe gab’s via Grosseltern vom Christkind. Fünf süsse Tafeln mit Tieren, Männlein & Co aus verschiedenen Kontinenten zum Zuordnen. Der kleine Tiger spielt es sehr gerne und wir finden es toll, so bereits ein paar „richtige“ Spiele mit ihm spielen zu können und gleich auch noch etwas rund um die Welt zu entdecken. Lotto!
  4. Da der kleine Tiger der erste Obstgarten von uns vom Christkind zu Weihnachten bekommen hat und er das so gerne mag, haben wir uns nun noch ein zweites Spiel vom Hause Haba gewünscht. Die Spiel-Spass-Kiste Wichtelwaldfest beinhaltet gleich mehrere verschiedene Spielarten, ein paar einfache Puzzles sowie Vorlesegeschichten. Da hat er bestimmt noch lange etwas davon.
  5. Die Kleinen werden auch immer mobiler und wollen die Welt langsam aber sicher auch auf fahrbarem Untersatz entdecken. Da sind Stürze meist vorprogrammiert und Sicherheit geht bei mir vor. Deshalb gilt bei uns Helmpflicht. Mit dem Uvex Kinder Radhelm sind wir sehr zufrieden. Mit dem prima Fit-System passt er sich wunderbar an die jeweilige Kopfform an und kann so gleich auch mit dem Kind mitwachsen. Auch bei Tiger’s schmalen Kopf hält dieser Helm 1A. Natürlich nicht ultra stylisch, aber in Sachen Sicherheit auch nicht relevant.
  6. Vom Bobby Car zum Laufrad. Das Early Rider Laufrad gibt es von uns zum Geburtstag. Nach ständigem Velo-Probefahren im Baumarkt, wird er spätestens kommenden Frühling draussen die ersten Runden auf seinem eigenen Velo drehen. Das 12 Zoll Laufrad mit Aluminium Rahmen sollte den kleinen Knirps noch bis ins Alter von 4,5 Jahren begleiten können. Da Laufräder schon optimal das Gleichgewicht trainieren, sollte man so gleich die Stützräder umgehen können. Ich bin gespannt. Für Ostschweizer ist das Laufrad übrigens im Veloshop Rad 9 erhältlich.
  7. Eine Alternative zum Laufrad oder in diesem Fall gar dem Dreirad ist der Scooter. Dieses coole 2 in 1 Modell in coolem Mint von Micro haben wir seit letztem Sommer in Gebrauch. Momentan ist es noch eine Art „Velo“ bei uns, da er mit dem Sitz unterwegs ist. Die Schubstange ist für uns Eltern Gold wert. Wir können ihm so beim Ausbalancieren und Lenken helfen und wenn er nicht mehr angeben möchte, also in 98% der Fälle, können wir ihn bequem stossen. Der Sitz ist sehr komfortabel und hat zugleich Stauraum für jeglichen Krimskrams, Zvieri oder ähnliches. Danach kann der Micro Scooter noch bis 5 Jahren als normales Kickboard zum Einsatz kommen. Wir haben uns deshalb anstatt eines Dreirades, das oft nicht so lange gebraucht wird, für dieses Teil entschieden und sind begeistert.
  8. Meine Kolleginnen schwärmen für dieses Tipi von Nununu. Qualität, Lieferung und Preis seien top. Auch die Grösse finde ich sehr überzeugend, da es nicht wahnsinnig riesig ist, aber für die Kleinen natürlich genug Platz bietet. Ein Pluspunkt ist auch der bereits vorhandene Boden, der bei vielen Modellen nicht inbegriffen ist. Mir gefällt zum Beispiel auch das schlichte Design und das kleine Fenster. Denn wer einmal in einem Tipi gesessen hat, weiss dass es ganz schön schnell ziemlich warm werden kann und das Gugus-Dada- oder Versteck-Spiel ist doch immer noch der Renner bei den kleinen Knirpsen. Auch die Tipis von Kraftkids haben einen eingebauten und gepolsterten Boden, welche ebenfalls ganz hübsch sind. Ein etwas grösseres Modell ist das von Nobodinoz wie z.B. hier im tollen Rautenlook. Ein prima Rückzugsort zum Wohlfühlen.
  9. Der kleine Tiger liebt Puzzles. Dieses von Djeco gab’s ebenfalls vom lieben Christkind. Damit lernt er nun bereits eine andere Art von Puzzle als die bisherigen Holzpuzzle oder Ravensburger Kinderpuzzle kennen. Die süssen Tiermotive spornen ihn zusätzlich an und mittlerweile klappt es schon ganz gut.
  10. Legos gehen meiner Meinung nach eigentlich immer. Es gibt zig verschiedene Spielewelten, die man je nach Vorlieben des Kindes auswählen kann. Auch toll finden wir zum Bauen und selber kreativ werden z.B. eine solche grosse Steinebox, die gleich auch noch in einer praktischen Kiste daherkommt.
  11. Diese Automappen aus Stoff sind mega toll und gab’s ebenfalls via Grosseltern vom Christkind. Vier Garagenplätze und Strasse sind jederzeit zum Spielen bereit und können überall dank Aufrollsystem mit hingenommen werden. Das ideale Geschenk für jedes autobegeisterte Kind.

Da das mit den Geschenken nun bereits organisiert ist, muss ich mir langsam Gedanken zum Geburtstagskuchen & Co. machen. Ich freu mich auf jeden Fall schon sehr auf diesen speziellen Tag!

Kleinkinder und digitale Medien

,,Mami Foti“ und ein wenig später macht es klick-klick auf meinem iPhone. Ein Kichern vom kleinen Tiger ertönt, der wieder einmal seine oder meine Füsse fotografiert hat. Das kurz nach rechts wischen, in den Aufnahmemodus gelangen, funktioniert natürlich auch bei Code gesicherten iPhones. Wie das geht, wissen die kleinen neugierigen Racker, die in einer Welt voll mit digitalen Medien aufwachsen, natürlich ganz schnell.

Bereits als Säugling sehen sie dieses viereckige Kästchen, das Mama (oder Papa) so oft herumträgt, um möglichst viele Momente per Handykamera festzuhalten, wenn sie dem Papa, der Oma oder anderen ab und an am Telefon aus dem Alltag und den letzten erreichten Meilensteinen berichtet, im Internet Dinge nachliest, wie z.B. ob der letzte Windelinhalt auch wirklich dem Normalfall entspricht, oder ab und zu Nachrichten tippt, versendet, empfängt und liest. Ein paar machen es sich vor dem Fernseher gemütlich, wenn das kleine Würmchen nach dem Stillen eingeschlafen ist. Der Fernseher steht sowieso oftmals in überdimensionaler Präsenz im Wohnzimmer und verleitet später dazu, Bälle oder anderes dagegen zu werfen. ,,Lustig und gleich nochmal“ denken die sich bestimmt, denn da hechtet Papa immer besonders schnell um sein Heiligtum auch ja rechtzeitig zu beschützen. Ähnlich wie Mama bei der neuen Vase.

Ein Tablet liegt oft auch nicht weit entfernt irgendwo rum. Dieses Hin- und Herwischen ist doch eigentlich „bubi-einfach“. Deshalb beherrschen es oft auch noch Grossmütter und Grossväter. Oder eben schon die Kleinsten.

Wir Eltern sind Vorbilder und die Kleinen ahmen uns noch so gerne nach. Sei es mit Haushaltstätigkeiten, Wörter nachplappern, Gesten, im Umgang mit anderen Menschen, Tieren oder diversen anderen Eigenschaften und Tätigkeiten. Nichts bleibt unbeobachtet. Deshalb ist es sinnvoll, dass jede Familie im Bezug auf Medien seine eigenen Regeln festlegt.

Wir hatten nie explizit die Absicht, dem kleinen Mann sämtliche digitale Medien vorzuenthalten. Jedoch war uns von Anfang an wichtig, dass alles in einem bestimmten Mass und Rahmen geschieht. Sprich als Baby gab es für den kleinen Mann kein Fernsehen, abgesehen von einem kurzen Blick auf ein Tennis- oder Fussballspiel, das der grosse Mann nicht verpassen wollte. Das war’s dann auch schon und galt als Ausnahme. Dauerberieselung, durch permanentes Fernseh-Gedüdel, ist bei uns ein absolutes No Go und würde lediglich zur Überreizung führen. Das Smartphone wurde im ersten Jahr oft mit einer Zahnungshilfe verwechselt und somit sofort wieder ausser Reichweite gebracht. Dennoch ist es als Nachrichtenempfänger, Fotokamera, Telefon usw. oder lediglich als Uhr stets dabei. Auch Selfies werden ab und zu geknipst und sie sehen sich und Mama auf dem Bildschirm. Ähnlich wie bei einem Spiegel. Also sehr faszinierend dieses fotografierende Dingsda.

Und dann wurde das Baby zum Kleinkind. Auch das Interesse an den Geräten wurde mit der Zeit immer grösser und er wollte wissen, welches süsse oder lustige Video von ihm abends dem Papa gezeigt wurde. Sich selbst sehen die Kinder doch immer am liebsten. Eins oder eine bestimmte Anzahl und dann ist wieder Schluss. Mama ist der Chef und bestimmt wie viel und wie lange. Sonst kommt es weg. In der Trotzphase nicht immer ohne Murren, aber auch das gehört dazu. Dasselbe beim iPad oder Fernseher.

Mit dem iPad will er erst seit kurzem richtig damit spielen. Dafür habe ich jeweils ein geführter Zugriff installiert, wo eine bestimmte Nutzungsdauer programmiert werden kann sowie der Zugriff auf lediglich eine App beschränkt ist. Zudem können einige Bildschirmbereiche, z.B. mit Knöpfen die nicht gedrückt werden sollten, deaktiviert werden und so nicht durch zufälliges Herumdrücken aktiviert werden. Hier sind bei uns jeweils 5 Minuten programmiert.

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Unsere Lieblings-Apps sind derzeit sämtliche von Fiete dem freundlichen Seemann. Die sind speziell für Kleinkinder, werbefrei (was gar nicht so einfach ist!) und liebevoll gestaltet. Besonders mögen wir z.B. Fiete Sports, in der Weihnachtszeit den Fiete Adventskalender und jetzt ganz besonders den Fiete KinderZoo, wo jedes Kind ein Tier entworfen, benannt und mit einer Stimme versehen hat. Zudem mag es der kleine Tiger auch manchmal gemeinsam mit Mama Doktor bei Toca Doctor zu spielen. Aber auch animierte Tierwelten wie z.B. von Happy Touch findet er spannend.

Fernsehen findet er weniger faszinierend als Tablets und Smartphone, da er dort nicht selbst interagieren kann. Aber auch hier findet er hie und da mal ein kleine Geschichte ganz interessant. Diese muss meiner Meinung nach aber unbedingt altersgerecht sein. Wie z.B. das Kikanichen. Dort nehme ich die Serie auf und schaue dann jeweils eine Geschichte à ca. 10 Minuten mit ihm gemeinsam an. Das Aufnehmen ist besonders praktisch, da man so den Zeitpunkt und die Dauer selbst bestimmen kann und gleich auch die Werbungen umgehen kann.

Ganz generell lasse ich ihn damit nie alleine und begleite, unterstütze und erkläre ihm die einzelnen Apps, Sendungen & Co. Die Kleinen können ja noch ganz lange nicht unterscheiden, was real ist und was nicht. Die Bilder sind manchmal viel zu hektisch und können demnach auch nicht verarbeitet werden. Auch vor dem Schlafengehen bleiben bei uns die Geräte aus. Ich selbst habe z.B. auch Mühe mit einschlafen, wenn ich zu lange Zeit am Computer oder ähnlichem verbracht habe.

Als ganz praktisch hat sich jedoch das Fernsehen bei uns z.B. bei folgenden Tätigkeiten erwiesen: Wenn Mama ihm ungestört die Haare schneiden möchte, beim Verarzten von grösseren Wunden (Kopfprellungen, Untersuchen von wackelnden Zähnen, blutenden Nasen usw.) oder als vorübergehende Belohnung (jaja ich weiss, nicht gerade Sinn und Zweck, aber dennoch wirkungsvoll) für eine bestimmte Handlung, wie z.B. um ihm anfangs die über mehrere Wochen verordneten Augentropfen etwas schmackhafter zu machen. So hat er dann schön geduldig hingehalten und irgendwann gemerkt, dass das gar nicht so schlimm ist. Danach ging’s wunderbar auch ohne Fernsehen.

Beim Smartphone findet er nebst Videos und Fotos auch die Mimo Gutenachtgeschichten ganz toll. Hier kann Mama ihm die Geschichte erzählen und er kann zwischendurch das passende Geräusch ertönen lassen.

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Auf Schau Hin findet ihr unter anderem auch einige Tipps im Umgang mit Medien im Kleinkindalter.

Ihr möchtet digitale Medien noch länger so gut als möglich meiden? Oder euer Konsum ist bereits höher? Auch gut. Jede Familie macht es genau so wie sie es für richtig hält und darauf kommt es an.

Uns ist es wichtig, ihm einen gesunden Umgang mit den uns zahlreich zur Verfügung stehenden Medien beizubringen und das klappt bisher glücklicherweise ganz gut.

Bilder: © Fiete-App (pd) / iTunes Apple Store / toca boca (pd) / die Mobiliar

Was lesen wir heute? Part III

Und heute wieder einmal etwas aus der Kategorie Büchertiger.

Seit dem letzten Bücher-Beitrag im Sommer ist wieder so einiges gegangen. Der kleine Tiger spricht unterdessen schon viel besser und versucht nun beinahe jedes Wort, das er bei Mama oder Papa grad aufgeschnappt hat, nachzuplappern. Zum Fressen.

Klein Henrik war jetzt auch schon einige Male in der Bibliothek und durfte sich ein paar Bücher zum Ausleihen aussuchen. Eine tolle Sache. Denn Bücherregal, Kisten, Nachttisch & Co quillen schon bald über. Natürlich finde ich die eigenen Bücher immer noch viiiel schöner und auch ich profitiere immer noch wahnsinnig gerne von meinen tollen Büchern aus meiner Kindheit, die Henrik nun ebenfalls anschaut. Aber von manchen Wissensbüchern wie z.B. ,,Wieso, weshalb, warum?“ brauchen wir jetzt nicht gleich Unmengen davon zuhause. Wurden Themen wie die Baustelle, der Bauernhof und andere ausreichend studiert, geben wir sie gerne wieder zurück. Auch solche Bücher wie der Glöbeli, der bestimmt nicht noch mehrere Jahre danach angeschaut wird und bei dem einem bei der mitgelieferten CD irgendwann Geschichte und Musik aus den Ohren hängen, bringen wir gerne nach 4 Wochen wieder retour. Da es in der Bibliothek unzählige von Bücherregale gibt, muss man dem kleinen Mann noch mit einer kleineren Auswahl etwas nachhelfen. Ansonsten ist er dort meist nicht mehr zu bremsen und möchte sich am liebsten gleich alle Bücher anschauen. Bis auf das letzte Mal, da war die neu entdeckte Spielkiste mit diversen Fahrzeugen dann doch noch interessanter.

Spannend finde ich auch immer wieder zu sehen, dass die Altersempfehlungen der Bücher durchaus ihren Sinn erfüllen. So werden die Bücher natürlich doch oft schon früher als empfohlen angeschaut, den eigentlichen Sinn der Geschichte wird aber dann oftmals erst mit dem erreichten Alter so richtig verstanden und macht dann gleich noch mehr Spass.

Und da sind sie, ein paar unserer derzeitigen Favoriten:

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Rotraut Susanne Berner’s Wimmelbücher gehören nach wie vor zu den absoluten Favoriten. Die sind aber auch einfach genial gemacht. Aktuell lesen wir natürlich vor allem die Herbst-Edition. Anfang Dezember folgt dann im Adventskalender die Winter-Version, die ich selbst kaum erwarten kann. Manfred und Elke sollen ja Nachwuchs bekommen. Es bleibt also weiter spannend in Wimmlingen…

Wir bleiben bei den geliebten grossen Wimmelbüchern und stellen euch das Zürich Zoo Wimmelbuch vor. Dorthin haben wir im September einen gemeinsamen Ausflug mit Henrik’s Gotti gemacht und können seitdem mit noch mehr Begeisterung diverse Tiere und Personen in den verschiedenen Gehegen und ringsum entdecken. Was für ein Tier ein „Roter Vari“ ist, wissen wir nun auch.

Zwei Klassiker von Ali Mitgutsch, die noch aus meiner Kindheit stammen, findet Henrik auch sehr toll. Zum Teil natürlich schon etwas veraltet, aber die Illustrationen der beiden Wimmelbücher Komm mit ans Wasser und Bei uns im Dorf finden nach wie vor Anklang.

Bobo und seinem Zuhause wurde lange keine grosse Beachtung geschenkt. Doch jetzt ist das Bilderbuch vom kleinen Siebenschläfer hier äusserst beliebt und kommt regelmässig als Gutenachtgeschichte zum Einsatz.

Wie bereits beim Adventskalender-Beitrag erwähnt, wurden die berühmten kleinen Pixi-Bücher erst vor kurzem entdeckt. Doch seitdem sind sie der Renner und es werden täglich neue Geschichten auserkoren. Momentan sehr beliebt ist Conni, die Bücher entdeckt, aber auch Kapitän Sternhagel, der kleine Rabe Socke und auch Petzi sind ganz oben mit dabei.

Unter anderem haben wir uns wie oben bereits erwähnt, bereits den Glöbeli auf der Wiese sowie den Glöbeli am Strand aus der Bibliothek geliehen. Die Geschichte des Glöbelis auf der CD erzählt übrigens Jonny Fischer, Kabarettist von Divertimento, den ich wahnsinnig gerne mag.

Die Bücher aus der Wieso, weshalb, warum?-Reihe bringen selbst mir immer wieder neue wissenswerte Dinge, mit denen ich mich noch gar nie richtig befasst habe, bei. Z.B. hatte ich vor meiner Zeit als Jungsmama so gar keine Ahnung, dass es überhaupt verschiedene Bagger-Sorten gibt. Geschweige denn so viele Baufahrzeuge. Der Flughafen ist mir da schon eher vertraut und hinter den diversen Klappen verbergen sich immer wieder neue spannende Details.

 

Malen mit Kleinkindern

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Manchmal wird der kleine Tiger von uns auch klein „Picasso“ genannt. Denn seit er seine allerersten Farbstifte dieses Jahr vom Mami Osterhasen geschenkt bekommen hat, ich ihm unseren Couchtisch als Malpult vermacht habe (der seit den ersten Steh- und Gehversuchen sowieso nur als Gefahrenquelle mitten im Raum stand) und er sich uneingeschränkt am Papiervorrat bedienen kann, ist er dort jeden Tag mehrmals vertieft anzutreffen. Das fängt frühmorgens gleich nach dem Aufstehen an und hört abends vor der Gutenachtgeschichte wieder auf. Echt jetzt. Ohne Ausnahme. Ich dachte ja, das sei vielleicht nur eine Phase. Wie Türme stapeln, auf das Xylophon hämmern, Duplo bauen oder ähnliches. So was, das halt nicht tagein tagaus bespielt wird. Anders ist dies bei Büchern, Bällen, dem Kochen auf der Spielküche und eben dem Malen. Kein Tag (bis auf die Ferientage ohne Spielküche natürlich) ist bis jetzt vergangen, wo kein Buch vorgelesen und mittlerweile auch selbst studiert worden ist, kein Fussball durch die Wohnung gekickt wurde, nicht in der Küche hantiert worden ist und kein Blatt oder im Sommer auch die Strasse bemalt wurde.

Da ich selbst gerne kreativ bin, finde ich es umso schöner, dass sich der kleine Mann auf solch eine Weise gerne beschäftigt. Ausserdem ist so ein kleines Päuschen für Mama, wenn nicht gerade mein Mal-Einsatz gefordert wird oder seine Malkünste bestaunt werden müssen, ab und zu auch nicht zu verachten.

Lustigerweise macht der kleine Tiger alles mit links. Also nicht im Sinne von locker easy links. Phaaa was wäre ich für eine Angeberin von Mutter. Sondern er ist tatsächlich seit Beginn Linkshänder und Linksfüsser. Ihr könnt euch vermutlich vorstellen, was das für eine heitere Diskussion bei den Altersheim-Bewohnern, die manchmal während ihrer Rollator-Pause Zaungäste auf dem Spielplatz sind, ausgelöst hat, als ihnen dies beim Fussballspiel des kleinen Tigers sofort auffiel. Auch schon wurden wir gefragt, ob denn unser Kind auch mit der falschen Hand essen würde. Ääähm falsch nicht, halt einfach mit links. Phuu zum Glück leben wir nicht mehr in der Steinzeit. Ähmmm ja – wo waren wir. Sorry mein Fehler.

Beim Malen natürlich.

Feinmotorik fördern. Hat vermutlich jeder mal aus irgendeinem Elternratgeber oder Newsletter aufgeschnappt. Also ein nicht ganz unwichtiges Thema.

Und Malen gehört da dazu. Bingo.

Viele bunte Farben ziehen Kinder doch magisch an und mit welchen wir so unser weisses Blatt verschönern, möchte ich euch gerne zeigen.

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Sollte euer Kind immer noch viele Gegenstände in den Mund nehmen, sind vermutlich nur die ungiftigen und schadstofffreien Wachsmalstifte von playon crayon (1) zu empfehlen, die sich gleich auch noch (feinmotorisch) stapeln lassen. Mit diesen Farben hat der kleine Tiger seine ersten Striche aufs Papier gezaubert. Die Farben sind auf anderen Materialien und Gegenständen wie Boden, Tisch & Co einfach mit einem feuchten Tuch zu entfernen. Ein Pluspunkt, da am Anfang vermutlich noch über’s Papier hinaus gemalt wird.

Diese Holz-Farbstifte von Ikea (2) sind meiner Meinung nach eher für fortgeschrittene Zeichner oder ältere Kinder zu empfehlen. Wir finden es derzeit besonders toll, dass es sich hierbei um wasserlösliche Farben handelt, da wir so mit einem nassen Pinsel unseren Kunstwerken noch den letzten Schliff verpassen können. Auch die Dicke der Farbstifte ist sehr handlich für Kinderhände.

Unsere absoluten Favoriten sind die Stabilo Woody’s 3 in 1 (3). Der Buntstift mit der XXL und bruchsicheren Mine, der zugleich Wassermalfarbe und Wachsmalkreide ist, benutzen wir bereits in der zweiten Ausführung und die dritte Garnitur lässt auch schon bald auf sich warten. Die dicken Schreiber sind besonders gut zu halten, die Farben erscheinen ohne viel Druck und mit hoher Deckkraft, sodass die ersten Malversuche gleich noch mehr Spass machen. Auch hier sind die daneben gegangenen Kunstwerke problemlos mit einem feuchten Tuch zu beseitigen.

Stempelstifte, wie diese von Ikea (4), sind anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, da das Motiv nur mit präziser senkrechter Haltung auf dem Blatt erscheint. Die sind eigentlich auch erst ab einem Alter von 3 Jahren empfohlen und auch nicht schadstofffrei oder ähnliches. Deshalb auch hier etwas für Fortgeschrittene oder ältere Kinder. Der kleine Mann hatte aber ganz schnell raus wie die funktionieren und er verschönert nun liebend gern seine Zeichnungen mit Blumen-, Herzchen-, Sonne-, Gespenster-, Tierpfoten- und Froschmotiven. Zudem würden die Stempel auch nach zwei Tagen ohne Deckel noch nicht austrocknen. Pluspunkt, wenn mal wieder ein Deckel vorübergehend verloren geht.

Nun aber zu den Filzstiften, die bereits ab einem Alter von 12 Monaten empfohlen werden. Die auswaschbaren Filzstifte mit abgerundeter Spitze von Crayola (5). Die finden wir echt toll. Die Flecken auf Kleidern gehen ganz einfach aus und auch sonst lassen sich die Farben einfach mit Seifenwasser entfernen. Zudem werden die Spitzen nicht ausgefranst, abgestumpft oder anderes und sind somit noch einfacher zu handhaben. Da aber viele Kinder in diesem Alter noch einiges in den Mund nehmen, finde ich die Filzstifte fast noch zu früh für 12 Monate. Aber jedes Kind ist ja unterschiedlich weit in seiner Entwicklung und bei uns konnten sie wirklich schon recht früh zum Einsatz kommen.

Ein handliches Notizbuch mit Blanko-Seiten (6) durfte bei uns auch nicht fehlen. Es passt gut in den Rucksack oder die Tasche für unterwegs, hat eine gute Grösse für das Tablett im Hochstuhl, man braucht nicht ständig ein neues Blatt Papier und hält somit gleich noch die hübschen Zeichnungen in einem „Buch“ fest. Stickers werden bei uns auch ganz oft reingeklebt und dank den „Ringen“ fällt das Blättern und Zeichnen noch einfacher.

Mit zunehmendem Alter wollte der kleine Tiger nicht mehr nur im Stehen malen, sondern wie Mama auf einem Stuhl oder Hocker am Pult Platz nehmen. Dafür eignet sich der kleine Hocker von Ikea (7) mit seiner geringen Höhe sehr gut. Alternativ benutzt Henrik auch sehr gerne einen aus meiner Familie vererbten Kinderstuhl.

Dieser Couchtisch von Ikea (8) hatte ich mir bereits in meinem Jugendzimmer im Elternhaus angeschafft, ja so alt ist der bereits, und hat wirklich die ideale Höhe für so kleine Knirpse. Denn eine unbequeme Haltung sorgt logischerweise nicht gerade für entspannten Malspass. Dank des Obermaterials ist er auch einfach abzuwischen, obwohl ich trotzdem immer noch eine Unterlage aus Packpapier festklebe. Das Packpapier wird dann zum Schluss gleich auch zum Kunstwerk. Das Tablar, das wir als Ablage für unsere Puzzles nutzen, kann auch einfach rausgenommen werden, sodass der Tisch noch mehr einem Pult gleicht und mehr Beinfreiheit beim Sitzen lässt.

Da der kleine Mann mittlerweile schon über 500 Blätter vorder- und rückseitig bemalt hat und ich den immer grösser werdenden Stapel daneben kaum mehr bändigen konnte, habe ich uns eine einfache Box mit Deckel von Ikea (9) angeschafft und kann so alle Kunstwerke geordnet sammeln ohne dass sie mir ständig um die Ohren fliegen.

Ich wünsche euch und vor allem euren Kindern viel Spass beim kreativen Austoben!

Bilder: Fräulein Tiger