Fasnacht, Fasching, Karneval

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Bald ist es wieder so weit. Fasnacht steht vor der Tür und man trifft sich hier im Dorf um die volle „Guggenmusig“-Dröhnung abzubekommen, mit Konfetti um sich zu werfen und jede Menge Kostüme zu bestaunen.

Ich bin ja nicht wirklich ein Fasnachtsfan. Laute Knaller vermeide ich wo es nur geht, um Kostüme reisse ich mich auch nicht unbedingt. Clowns und andere in meinen Augen gruselige verkleidete Personen jagen mir bis heute noch mehr oder weniger Angst ein und auf Konfetti, das man danach einfach überall findet, könnte ich auch glatt verzichten. Spassbremse, denken sich da vermutlich die Fasnachtsbegeisterten. Da war ich als Kind doch eigentlich – mit einer mehr schlecht als rechten Schellenring-Performance – selbst in der Guggenmusig. Aber das ignorieren wir nun einfach mal.

Dennoch erinnere ich mich immer noch gerne an die tollen Partys, die wir zu Teenie-Zeiten als Cowgirls, Indianer oder in anderen Last Minute Kostümen gefeiert haben oder an die tollen Kinderumzüge und Schulevents, die diesbezüglich stattgefunden haben. Und eines mag ich immer noch sehr: Wenn der Dorfplatz zum Treffpunkt wird, man auf das eint oder andere bekannte Gesicht trifft, (na gut im Dorf sind das noch schnell ein paar :D), Musik gespielt wird und man sich gemeinsam dieses Spektakel anschauen kann. Jetzt mit den Kindern sowieso. Da macht selbst mir das Verkleiden wieder Spass. Respektive zumindest den kleinen Tiger in ein Kostüm zu stecken. ;)

Aber auch da habe ich nicht sonderliche Ambitionen. Das süsse Fuchs-Kostüm vom letzten Jahr geht immer noch und der kleine Mann wollte es nach der Anprobe am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Ich konnte ihn dann doch noch überzeugen, dass es mit Winterjacke UND Fleece-Overall vielleicht doch ein kleeeines bisschen zu heiss sein könnte in der eh schon gut beheizten Wohnung.

Wenn man wie ich weder die grosse Kostümliebhaberin ist, noch gut – geschweige denn überhaupt – etwas nähen kann und dann aber auch nicht aus irgendeinem billigen hoch entzündlichen und ständig statisch geladenen sowie oftmals chemisch stinkenden Stoff-Dingsda eine Verkleidung auftreiben möchte, wird nicht sofort an jedem Fasnachts-Verkaufsstand fündig.

DIY-Ideen, Online-Shops und andere Inspirationsquellen könnten da vielleicht die Lösung sein.

Ich persönlich bin auch nicht so begeistert von Schminkfarben oder Kinderschminke, die auf die noch zarte Kinderhaut kommt. Na gut, ich bin wohl auch etwas geprägt aufgrund der Hautprobleme des kleinen Tigers und schau mir deshalb natürlich auch erst mal die Inhaltsstoffe an. Die Kinderschminke von Grimas sollen diesbezüglich empfehlenswert sein und bekommt man z.B. hier. Wir verzichten sicherheitshalber darauf oder bemalen höchstens das Näschen.

Umso toller finde ich solche Kostüm-Overalls für die ganz Kleinen, die dann auch bei dieser Jahreszeit gleich auch noch kuschelig warm halten und bei denen dann Schminke auch nicht mehr wirklich notwendig ist. Wie bereits erwähnt, haben wir noch unser Fleece-Füchslein vom letzten Jahr von Bornino. Wer noch auf der Suche ist, für den wäre dieses Kätzchen-Kostüm in meinen Augen zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis zum Beispiel hier erhältlich. Es sieht unserem orangen Füchschen sogar zum Verwechseln ähnlich.

Mit grösseren Kids macht bestimmt auch Maskenbasteln riesig Spass, die sie dann voller Stolz tragen können.

Diverse Tiermasken-DIY-Ideen samt Druckvorlagen findet man „en Masse“ bei Pinterest. Wie unter anderem diese Katzen-Maske oder diese Filz-Waldtiere.

Tolle Bastelsets gibt’s z.B. von Seedling. Tier– und Hasenmaske sind via Little Vikings oder der Piratenhut via Juicy Kids erhältlich.

Auch tollen Indianer-Kopfschmuck wie diesen hier findet man bei Juicy Kids. Damit können die kleinen Racker gleich das ganze Jahr über Indianer spielen.

fasnachtAuch eher einfachere und dennoch coole Outfit-Ideen wie diese hier, ebenfalls via Pinterest, finde ich toll:

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Die noch sehr geräuschempfindlichen Ohren hatten wir letztes Jahr mit etwas Watte unter der dicken Mütze versucht zu schützen. Die Watte ist jedoch ständig rausgefallen und wir sind dann bei unseren Fasnachts-Profi-Kolleginnen auf diese tollen Gehörschütze für Kinder aufmerksam geworden. Die gibt es schon für Babies sowie für grössere Kinder von 2-12 Jahren wie z.B. von Baby Banz via Babyjoe. Wir haben uns nun gleich solche für grössere Kinder von 3M Peltor via Manor zugelegt, die sich dank der stufenlos verstellbaren Kopfbügel perfekt anpassen lassen. Die Gehörschütze sind dann auch ideal für kommende Openairs, Konzerte oder andere laute Veranstaltungen, die man so mit gutem Gewissen auch mit den Kindern besuchen kann.

Da kann die Guggenmusig kommen! Miau!

Bilder: © Fräulein Tiger / Babywalz / Pinterest

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Schlafenszeit

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Das Thema Schlafen spielt eine zentrale Rolle im Eltern-Kind-Alltag.

,,Schläft es gut?“ ,,Wie sieht’s aus mit schlafen?“ ,,Schläft es (schon) durch?“ ,,Schläft es im eigenen Bett/ im eigenen Zimmer?“ „Schläft es alleine ein?“ usw.

Alles Fragen mit denen man von Beginn weg gelöchert wird. Wieso weiss ich ehrlich gesagt auch nicht. Wollen die einem indirekt sagen, dass man total übermüdet und sch***** aussieht? Die Augenringe bis zum Boden hängen, die Haare jeden Tag dem ,,Bad Hair Day“ alle Ehre machen, der Teint blass wie ein Leintuch ist und die Wangen eine Extraportion Rouge vertragen würde? Ja, und das weiss man ziemlich sicher selber. Ist aber doch alles ziemlich unwichtig. Wenn man bedenkt, dass man erst vor kurzem ein kleines Menschlein zur Welt gebracht hat. Natürlich fühlt sich eine frische und ausgedehnte Dusche anfangs an wie ein ausgiebiges Wellnesswochenende. Und klar, wer möchte denn nicht sofort wieder um die Wette strahlen wie Kate Middelton & Co? Und das natürlich nicht nur in der Anfangszeit. Auch danach folgen etliche durchzechte Nächte, je nach Phase, Schub oder anderen (Gesundheits)Zuständen.

Aber mal ehrlich, mit Kind läuft es bei den meisten selten noch nach Plan. Daran musste ich mich auch erst mal gewöhnen. Man wird dadurch aber auch gleich viel entspannter. Da gehen Grundbedürfnisse wie Essen (wenn auch nur mal huschhusch im Stehen, das Kind in der Trage von einem Bein zum anderen wippend oder nur mit einer Hand, weil es auf dem anderen Arm gerade so schön eingeschlafen ist), Trinken (bei Stillenden sowieso unerlässlich), und eben Schlafen (wenn auch nur 2 Stunden am Stück oder mal kurz auf der Couch), einfach vor. Dazu kommt das Wichtigste überhaupt: Liebe und Geborgenheit. Das dem kleinen süssen Winzling zu schenken, fällt den meisten frischgebackenen Eltern überhaupt nicht schwer. Das sogenannte „Bonding“, die Bindung zum Kind oder das Gefühl der Verliebtheit, spielt hier eine enorme Rolle.

Vieles was man von Attachment Parenting kennt, stimmte für unsere Familie auf Anhieb. Auf diesen konkreten Begriff stiess ich aber erst als der kleine Mann bereits auf der Welt war, dennoch haben wir seit Beginn weg ganz intuitiv danach gehandelt.

So hat der kleine Mann seit der Rückkehr aus dem Krankenhaus gleich bei uns im Zimmer geschlafen. Erst im Beistellbett, nah bei Mama oder auf der Brust. Ideal auch fürs nächtliche Stillen. Als er dann etwas mobiler wurde und die Gefahr aus dem Bett zu plumpsen grösser wurde, haben wir das Babybettchen neben unser Bett gestellt. Irgendwann so gegen Ende des 1. Lebensjahres kam für uns der Zeitpunkt, wo wir uns alle wohl fühlten mit der Situation den kleinen Tiger im eigenen Zimmer schlafen zu lassen. Als Alternative zu einem grossen Familienbett (wie z.B. dieses tolle Teil von Kerstin von sanvie) haben wir bis heute ein grosses Bettschutzgitter (hier) montiert. So kann der kleine kuschelbedürftige Tiger auch nachts jederzeit zu uns ins Bett hüpfen, respektive rüber getragen werden und dort weiterschlafen. Ganz geschweige davon, wenn klein Henrik krank ist und gleich die ganze Nacht über bei Mama schläft. Den Mittagsschlaf machte der kleine Tiger aber bereits nach ca. 3/4 Monaten in seinem eigenen Bettchen und in seinem Zimmer. So konnte er sich schon etwas daran gewöhnen und gab für uns gleich ein anderes Zubettgeh-Ritual als am Abend.

Rituale sind uns, und vermutlich auch für die meisten (wenn nicht gar für alle) Kinder, sehr wichtig. Darauf haben wir schon ganz früh grossen Wert gelegt und geben uns auch gleich etwas Struktur in den Tag. So sind die beiden Schlafrituale immer etwa gleich, unterscheiden sich aber voneinander (Mittag und Abend).

Für einige ist ein Familienbett, im gleichen Zimmer schlafen oder andere Varianten ein No Go. Die einen Kinder schlafen früh durch, andere verlangen noch mehrere Jahre nach Nuggi & Co. Die einen schlafen alleine ein, andere benötigen Mama oder Papa. So sind alle verschieden und das ist auch gut so.

In einem sind sich aber vermutlich alle mehr oder weniger einig. Nicht nur die Technik uvm. hat sich im Laufe der Zeit verändert, sondern auch die Wissenschaft ist zu neuen Erkenntnissen gekommen.

Das Baby schreien lassen wie es früher üblich war, um ihm ein bestimmtes Schlafverhalten anzutrainieren, ist ebenfalls nicht mehr zeitgemäss. Man weiss nun, dass man damit die sichere Mutter-Kind-Bindung und das Urvertrauen beim Kind stark gefährdet. Klar schläft das Kind irgendwann wieder ein und meldet sich auch nicht mehr. Jedoch aus Erschöpfung und weil es weiss, dass niemand kommen wird. Nicht gerade das schönste Einschlafritual. Wer trotzdem so und ganz nach dem Motto „Auch diese Kinder sind gross geworden“ handelt, ist jedem selbst überlassen. Für mich persönlich jedoch absolut nicht vertretbar.

Und was wird heute in Sachen Schlafposition, Umgebung & Co empfohlen?

Babies sollen auf dem Rücken schlafen, dadurch wird das Risiko für den plötzlichen Kindstod im 1. Lebensjahr stark minimiert. Die Bauchlage ist nur tagsüber und unter Beobachtung empfohlen. Von der Seitenlage wird aufgrund der ungünstigen Entwicklung des Hüftgelenks ebenfalls abgeraten. Und wenn, dann mit einem Lagerungskissen zwischen den Beinen. Sobald das Kind sich selber drehen und wenden kann, schläft es dann so wie es ihm am wohlsten ist.

Die optimale Raumtemperatur zum Schlafen liegt bei rund 18°C. Wobei wir das in unserer Wohnung und vermutlich in den meisten, niemals erfüllen. Ich selbst würde glaub regelrecht erfrieren, obwohl ich es gewohnt bin bei offenem Fenster zu schlafen.

Wegen Erstickungsgefahr und Überhitzung gehören Decken und Kissen ebenfalls nicht ins Babybettchen. Auch von Nestchen, Himmel und Plüschtieren wird abgeraten. Wir selbst hatten ein Nestchen als Kopfschutz sowie 2 kleine Baumwoll-Plüschies im Bettchen. Da ich aber sowieso neben ihm geschlafen habe, haben wir uns deswegen keine Sorgen gemacht.

Ein Schlafsack ist anfangs ideal. Babies und Kleinkinder bleiben so auch gleich die ganze Nacht zugedeckt. Für den Kauf eines Schlafsackes findet ihr hier einige Punkte, die man beachten sollte.

Nach dem 1. Lebensjahr sinkt die Gefahr für den plötzlichen Kindstod. Danach oder so gegen den 18. Lebensmonat dürfte auch ein flaches (Baby)Kissen oder wer’s lieber mag eine leichte Decke einziehen. Grundsätzlich bräuchten die Kleinen kein Kissen, die meist nur zu Nackenverspannungen, Kopfschmerzen und anderen Nebenwirkungen führen würden. Wenn das Kind, wie Henrik z.B.irgendwann (bei uns war’s um den 18. Monat rum) anfängt sich Stofftiere unter den Kopf zu schieben, kann ein leichtes flaches Babykissen zum Einsatz kommen. Ein etwas dickeres Kissen sollte erst so ab dem 3./4. Lebensjahr ins Bett gelegt werden. Ein paar Ratgeber empfehlen sogar noch später.

Die meisten bevorzugen dennoch für längere Zeit einen Schlafsack oder je nachdem eine Zewi Fix Decke, die beide dafür sorgen, dass das Kind nicht ohne Decke da liegt und frieren könnte. Eine Zewi Fix Decke ist auch gut geeignet bei Einzelbetten ohne Bettschutzgitter oder auf Reisen. Wir selbst haben noch keine getestet, bis jetzt aber nur gutes gehört. Henrik mag Decken ja so gar nicht und strampelt sich sofort frei. Wir wechseln deshalb noch eine ganze Weile nicht auf eine normale Decke. Ich finde den Schlafsack auch besonders praktisch, wenn wir mit dem Reisebett unterwegs sind. Momentan haben wir einen in der Grösse 110 cm für ein Alter von ca. 20 – 42 Monaten. Es gäbe aber bei unserem Modell sogar noch eine Nummer grösser mit 130 cm für Kinder von ca. 3 – 6 Jahren.

Die Auswahl an Schlafsäcken ist mittlerweile recht gross und als frisch gebackene Mama muss man sich erst mal zurecht finden. Meine persönlichen Favoriten sind folgende:

schlafen1) Das Alvi Baby-Mäxchen war mein absoluter Lieblingsschlafsack. Er besteht aus drei Teilen: einem leicht wattierten Außensack in mitwachsender Doppelgröße (50/56 , 56/62 usw.) und zwei Innensäcken mit langen Ärmeln (z.B. einer in der Gr. 50, der andere in Gr. 56). Das Baby muss man lediglich im Body in den Innensack packen. Auf Pyjamas und Strampler kann getrost verzichtet werden und ist auch gleich praktischer um nachts die vollen Windeln zu wechseln. Die Innensäcke können auch separat dazu gekauft und im Sommer allein verwendet werden. Das kam mir und meinem Reflux-Baby sehr zu Gunsten und ich konnte nachts einfach kurzerhand einen frischen Innensack anziehen oder sogar auf den Zweitschlafsack für später (56/62) wechseln, ohne dass er im Winter frieren musste. Gewaschen habe ich in dieser Zeit sowieso täglich und bis am Abend war der Schlafsack auch wieder trocken. Den man nebenbei auch bis zu 60°C waschen und problemlos in den Tumbler stecken kann. Zudem ist er aus reiner hochwertiger Baumwolle und auf Oeko Tex Standard 100 geprüft. Mit den vielen erhältlichen Motiven ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei.

2) Der Ganzjahresschlafsack Prima Klima in weicher Jersey-Qualität aus Baumwolle (z.B. via Babyjoe) von Odenwälder ist ebenfalls durch zwei Druckknöpfe oben längenverstellbar. Der seitliche Rundum-Reissverschluss überzeugt auch bei diesem Modell und ist bei nächtlichem Wickeln perfekt geeignet. Auch dieser Schlafsack wurde auf Oeko Tex Standard 100 geprüft. Durch die Belüftungskammern wird ein Hitze- oder Feuchtigkeitsstau verhindert. Er ist ebenfalls waschbar bis 60°C und trocknergeeignet. Dieses Modell haben wir seit Henrik ca. 10 Monate alt ist bis heute in Gebrauch. Auch hier benötigt das Kind bei einer Raumtemperatur von ca. 20/21° C lediglich einen Body und kein zusätzliches Pyjama.

3) Im Sommer haben wir einen leichten Sommerschlafsack aus reiner Baumwolle mit Oeko-Tex Standard 100 von Vertbaudet verwendet und waren sehr zufrieden. Dieser ist für die jetzige Jahreszeit leicht wattiert, aber ganz ähnlich wie unser Modell. Bei den Modellen von Vertbaudet wird auch immer gleich der TOG-Wert angegeben. In diesem Beispiel hat der Schlafsack einen TOG 2 Wert: da kann man dem Kind bei einer Raumtemperatur von ca. 18-21°C einen Body + ein Baumwoll-Strampler/ Pyjama oder lediglich einen Samt-Strampler ohne Body anziehen.

Es kommt natürlich auch immer auf das Kind darauf an. Ist es eher ein fröstelndes oder ein hitziges Baby? Aber meistens meinen es die frischgebackenen Mamas zu gut und stecken sie in viel zu viel und zu warme Kleidung. Dazu kommen noch die Kommentare von der älteren Generation, die die Wärme des Kindes an den Händen überprüfen, anstatt wie heute üblich im Nacken. Hände und Füsse sind bei den Kleinen noch schlechter durchblutet und deshalb immer etwas kühler. Also nicht verunsichern lassen.

Hübsche Baumwoll-Bettwäsche für Kleinkinder, die bereits nicht mehr im Schlafsack sondern mit Decke und auf einem Babykissen von 40 x 60 cm schlafen, gibt es z.B.

4) bei Vertbaudet gleich im Set, wie dieses im Tipi-Look

5) oder wie dieses Set mit Sternen, Planeten und Eichhörnchen

6) und 7) Oder wer Wolken genauso mag wie ich, für den ist diese Bettwäschegarnitur von Micasa z.B. in blau oder rosa ebenfalls etwas.

schlafen-matratzen1) Wer ebenfalls ein 60 x 120cm Babybett hat, findet gute und günstige Spannbettlaken wie diese bei Ikea. Aus 100% Baumwolle, waschbar bis 60°C sowie trocknergeeignet. Diese sind bei uns auch nach bald 2 Jahren, zig Waschgängen und trocknen im Tumbler immer noch wie neu.

2) Baby – und Kleinkindermatratzen sollen eher hart sein, die Wirbelsäule und noch empfindlichen Knochen entlasten und diversen Vorschriften entsprechen. Hier gibt es diverse Matratzen mit festen, atmungsaktiven und feuchtigkeitsregulierende Materialien. Sollte euer Kind ebenfalls Allergiker oder allergiegefährdet sein, ist von Latex und anderen Naturmaterialien (Kokos, Rosshaar oder anderes) abzuraten. Unsere Matratze ist derzeit von Ikea. Wir sind bis jetzt zufrieden damit und haben dabei auch die eher kürzere Nutzungsdauer des Babybetts berücksichtigt. Da wir bis jetzt keinen Matratzenschoner verwenden, da er durch den Plastik zusätzlich schwitzen würde und mit der Haut Probleme bekäme, ist es ein weiterer Vorteil, dass der Jerseybezug bei unserer Matratze waschbar ist. Ausserdem kann man die Matratze wenden und ist so nochmals länger haltbar. Vor dem ersten Gebrauch haben wir die Matratze einige Zeit lang ausgelüftet, da so die oft enthaltenen Schadstoffe und Gerüche verschwinden.

Für das grosse Kinderbett, das wir uns bald zutun werden, soll dann aber doch noch eine etwas bessere Matratze her, da diese lange in Gebrauch sein wird und auch den Allergiker-Ansprüchen standhalten soll. Dafür eignet sich z.B. die Kinder- und Jugendmatratze vom Schweizer Unternehmen Kuli-Muli, das gleich in unserer Nachbarsgemeinde ihren Sitz hat, sehr gut. Die Matratze empfiehlt sich ab einem Alter von ca. 2  – 14 Jahren. Der Bezug der Matratze hat bereits eine integrierte Nässe-Stop-Funktion und ist aus luftdurchlässigem Material. Der Sleep Well Lyocell Bezug sowie das Lyocell Pulver im Kern bieten so auch gleich einen natürlichen Bakterienschutz. Die Produkte erfüllen zudem den Oeko Tex Standard 100. Wie mir gesagt wurde sind auch die Matratzen fürs Babybett sehr zu empfehlen.

3) Für die, die auf eine zusätzliche wasserfeste Unterlage nicht verzichten möchten, bietet Kuli-Muli z.B. auch ein wasserdichtes Fixleintuch aus atmungsaktivem Lyocell an. Bei mylittleroom.ch habe ich ebenfalls ein atmungsaktiver Matratzenschutz aus Biobaumwolle fürs Babybett entdeckt.

4) Wer wie oben bereits erwähnt auf eine leichte Decke und ein Flachkissen umsteigen möchte, findet auch gleich ein Ganzjahres-Duvet-Set aus der Naturfaser Lyocell bei Kuli-Muli in diversen Grössen. Henrik schläft nun seit einiger Zeit auf dem Super Comfort Kopfkissen, von dem wir sehr zufrieden sind.

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1) Als Beistellbett für den Anfang bis ca. zum 6. Monat, je nach Grösse des Bettchen, des Kindes und dessen Bewegungsdrangs, war für uns das Babybay Original, welches nun auch mit Lüftungsschlitzen ausgestattet wurde, perfekt. Man könnte es auch mit einem Gitter und Rollen zu einer Art Stubenwagen umfunktionieren. Mittlerweile dient uns das Bett als Bänkchen im Kinderzimmer.

2) Als Babybettchen haben wir uns damals für eines aus massiver Buche von Ikea entschieden. Das Bett ist neutral gehalten und ohne grossen Schnickschnack. Wir haben unter anderem dieses ausgewählt, da man nebst dem in zwei Höhen verstellbaren Bettenboden auch eine ganze Bettseite wegnehmen kann und das Bett noch länger im Einsatz haben könnte. Da unser kleiner Tiger aber ziemlich gross geraten ist, wird ihm das Bett nicht mehr allzu lange genügen. Ich liebäugle jedoch damit, daraus später eine Art Kuschel- und Leseecke zu machen. Sollte sich weiterer Nachwuchs ankündigen wird die Bettseite dann halt einfach wieder montiert.

3) Wie bereits angetönt, haben wir uns bereits nach einem grösseren Bett umgesehen. Dabei fiel die Wahl gleich auf ein Flexa Bett, das über Micasa erhältlich ist. Das Rennen wird ziemlich sicher das Flexa White machen, das anfangs mit zusätzlicher 3/4 Absturzsicherung sowie einer ganzen Sicherung an der Rückwand ausgestattet sein wird. Ob die Sicherung reicht oder eine zusätzliche Zewi Fix Decke zum Einsatz kommen muss, wird sich zeigen. Das tolle am Flexa White sind die unzähligen Kombinationsmöglichkeiten. Sei es ein Halbhochbett, ein Etagenbett, ein Einzelbett ohne Sicherungen, Bettsofa, Gästebett, Schubladen als Stauraum, mit Rutschbahn, Pult und vieles mehr.

4) Auch das hübsche und stilvolle Flexa Play, das in drei Farben erhältlich ist, haben wir uns lange angesehen. Die Liegefläche beträgt ebenfalls 90 x 200 cm. Von der Breite und Tiefe ist es minim kleiner als das Flexa White. Auch hier kann ebenfalls eine halbe Sicherung angebracht werden. Diese fällt jedoch deutlich kleiner aus, als die 3/4 beim Flexa White. Bei dieser Variante kommt einem eine Zewi Fix Decke bestimmt zu Gute. Wer nur beim Einzelbett bleiben möchte und auf ein stilvolles Bett setzt, ist mit dem Flexa Play sicher bestens bedient.

KUSCHELALARM

 

schlafen-accessoires

1) Oft wird anfangs ein Mobile ins Kinderzimmer gehängt, das bestaunt werden kann. Dieses Tierchen Mobile vom dänischen Label Cam Cam gefällt mir besonders gut und hält die Kleinen dank des schlichten Designs auch nicht unbedingt vom Schlafen ab.

2) Eine Spieluhr wie diese Hübsche von ferm living aus 100% Baumwolle hilft dem Baby mit einer schönen und leisen Melodie in den Schlaf zu finden.

3) Unseren Mr. Snake (wie hier bereits erwähnt) ebenfalls von ferm living, hat seit den letzten Weihnachten seinen festen Platz im Babybett und wird vermutlich auch im Kinderbett noch lange zum Einsatz kommen. Henrik liebt es, sich an seinen Mr. Snake zu kuscheln und gibt ihm seitdem eine Art Begrenzung und Geborgenheit. Den Mr. Snake gibt es auch als Mr. Inka Snake in dezentem grau/weiss. Die Aussenhülle ist aus Bio-Baumwolle und waschbar.

4) Einhörner lassen besonders Mädchenherzen höher schlagen, wie dieses süsse Einhorn-Kissen von Foxella & Friends.

5) Pinguine gehen immer, oder? Wir finden diese watscheligen Vögel einfach zum Niederknien. Dieses Pinguin-Kissen vom dänischen Label Oyoy ist einfach unglaublich süss. Der Pinguin ist zudem aus 100% Baumwolle gestrickt, was bei unseren Hautproblemen immer zu berücksichtigen ist.

6) Ebenfalls von Oyoy kommt diese tolle Tipi-Spieluhr. Ebenfalls aus 100% Baumwolle gestrickt.

7) Henriks allererstes Plüschtier habe ich ihm nach Ablauf der anfangs kritischen Schwangerschaftsmonaten gekauft. Sein geliebter schlafender Wooly von Blabla in der mittleren Grösse. Ebenfalls aus 100% Baumwolle.

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Herbst2015

Ich wünsche euch und euren Kindern erholsame Nächte!

Bilder: via Pinterest / © Fräulein Tiger

Kinderzimmer-Inspirationen

Hach, wie LIEBE ich es, im Web nach hübschen Dingen fürs Kinderzimmer Ausschau zu halten und mich inspirieren zu lassen. Hier und da mal etwas zurecht rücken und verstellen, verschieben, austauschen oder gleich ganz neu anordnen. Vom einstigen Babyzimmer zum Kleinkindzimmer, zu allen möglichen Stadien der Kinderzimmer bis hin zum Jugendzimmer, wo ich dann ziemlich sicher nicht mehr viel mitzureden habe. Ich bin jetzt schon gespannt, wie Henrik seinen ganz eigenen Geschmack in seinen eigenen vier Wänden verwirklichen wird. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg und ich freue mich nun erstmal darüber, dass dies noch länger zu meinem Aufgabengebiet gehört und ich mich dort austoben kann.

Das Babyzimmer einrichten war doch schon die grösste Vorfreude überhaupt. Daran werde ich nun immer wieder liebevoll von meiner guten Freundin und werdenden Mama erinnert, die bereits einen sehr ausgeprägten Nesttrieb spürt. Da blickt man doch gerne gleich auf seine eigene Vorbereitungszeit zurück. Als man durch die vielen Baby- und Einrichtungshäuser schlenderte, sich seine Vorstellungen zum perfekten Babyzimmer machte, bei jedem Tritt des kleinen Winzlings im Bauch die Vorfreude stieg und einen einfach lächeln liess. Man musterte die vielen Babyzubehöre und hatte noch nicht wirklich gross Ahnung davon, was nützlich sein könnte und was nicht. Was man wirklich braucht und was eher nicht. Zum Glück hatte ich da schon viele Tipps meiner Freundinnen, die bereits Mütter waren, bekommen. Das, gutes Personal in den Babyhäusern und diese Baby-Checklisten, haben mir damals recht geholfen. Somit hatte ich eigentlich nicht wirklich viele unnötige Dinge angeschafft. Abgesehen von dem viel zu hellen Kinderwagendach, eines etwas zu unruhigen Nestchens und dem nicht funktionierenden Nasensauger vielleicht. Aber das ist ein anderes Thema.

Anbei findet ihr verschiedenste Inspirationen, die sich auf meinem Pinterest-Account so angehäuft haben. Vielleicht ist auch etwas für euch dabei? Viel Spass beim Stöbern, inspirieren, Online gehen, einkaufen, Möbel aufbauen, umstellen, zurecht rücken uvm. ;)

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