Was lesen wir heute? Part IV

Noch immer ist der kleine Tiger ein regelrechter Büchertiger. (In dieser Kategorie findet ihr übrigens auch die anderen Parts unserer „Was lesen wir heute?“-Reihe)

Der kleine Mann spricht nun bereits in ganzen Sätzen und korrigiert uns sofort, wenn wichtige Details der Geschichte verdreht oder ausgelassen werden. Die Unterhaltungen mit ihm machen richtig Spass und machen auch das Geschichten erzählen gleich noch spannender.

Derzeit sind bei uns unter anderem folgende Geschichten sehr angesagt:

was lesen wir heute part 4

Seit Weihnachten hat es nun auch noch zu guter Letzt das Nacht-Wimmelbuch der Rotraut Susanne Berner Wimmelbücher in unsere Sammlung geschafft. Dieses eignet sich auch hervorragend als Gutenachtgeschichte. Nachdem uns nun sämtliche Charaktere der Wimmelbuch-Reihe bekannt sind, entdecken wir immer wieder tolle Details, Zusammenhänge und Veränderungen in Wimmlingen.

Eine weitere Gutenachtgeschichte ist kürzlich bei uns eingezogen und macht furchtbar müde. Die Mama vor allem. Dieses Gähnen ist aber auch so ansteckend. Bei Kannst du gähnen wie Hyänen? gehen sämtliche Tierkinder rund um die Welt ins Bett, kuscheln sich bei ihren Eltern gemütlich ein und gääääähnen noch ein letztes Mal, bevor ihnen erschöpft die Äuglein zufallen.

Rollenspiele werden in diesem Alter auch immer wichtiger. Dazu gehört zum Beispiel auch das Verarzten. Pusten, trösten, Pflaster drauf! findet der kleine Tiger ganz toll. Dies ist ein interaktives Spielbuch mit abwaschbaren und immer wieder verwendbaren Spiel-Pflastern, womit man die kleinen Patienten wunderbar verarzten kann. Süsse wiederkehrende Reime machen das Buch nebst den Pflastern besonders interessant.

Such- und Findebücher wie z.B. dieses handliche Duden-Kinderbuch werden hier nach wie vor geliebt. Wir spielen dabei oft und gerne „Ich sehe was, was du nicht siehst..“ und finden dabei die klitzekleinsten Details. Dieses Buch im Taschenformat ist im Gegensatz zu unseren riesigen Wimmelbücher ideal für unterwegs und versüsst uns kleine oder grosse Pausen im Wartezimmer usw.

Ein Buch aus meiner Kindheit, Die neugierige kleine Hexe, findet der kleine Tiger auch ganz toll. Die kleine Hexe Lisbet landet mit ihrem Besen und ihrer Katze unsanft in einem spannenden Haus voller Hexen, wo sie jemanden sucht, der ihren Besen reparieren kann. Mit diversen Seiten zum Aufklappen wir das Buch gleich noch spannender für kleine Leseratten.

Da sich unsere Familie dieses Jahr vergrössert, ist natürlich auch das Thema „Baby“ ganz aktuell. Die Bücher aus der Wieso, weshalb, warum? Reihe leihen wir uns meist aus der Bibliothek aus. Da das Thema uns aber weit mehr als vier Wochen beschäftigen wird, gab es das Buch Unser Baby als Geschenk für den zukünftigen grossen Bruder. Er bekam es schon sehr früh und verstand deshalb auch schon sehr gut, was bei dem ersten offiziellen Ultraschall-Termin so geschieht. Ganz stolz nahm er bereits seine kleine Eulen-Spieluhr für das Baby mit und verkündete der Ärztin, dass er jetzt gleich dem Baby beim Turnen zuschauen werde. Das Buch finde ich sehr anschaulich und altersgerecht erklärt und mit dem grossen Bruder als Hauptperson ist es ideal für uns.

Die Hasenkind-Geschichten kommen hier besonders gut an. Ungefähr seit Ostern sind wir im Besitz des Gutenachtbuchs „Nur noch kurz die Ohren kraulen“ sowie Tupfst du noch die Tränen ab?. Die beiden Themen können Kleinkinder sehr gut nachvollziehen und animieren zum Mitmachen. Jetzt fehlt uns nur noch die Ausgabe „Badetag für Hasenkind“.

Ein Buch, das eigentlich noch so gar nicht altersgerecht ist und eigentlich für Leseanfänger gedacht ist, findet der kleine Büchertiger trotzdem sehr spannend. Ganz konzentriert lauscht er den Lesetiger- und Lesespatz-Geschichten, die sich alle rund um Delfine drehen. Wasser ist derzeit ganz sein Element und er möchte am liebsten den ganzen Tag Trockenübungen im Elternbett machen.

Wir sind jetzt vier! ist ein weiteres Buch zum Thema Baby, das bei uns eingezogen ist. Hier geht es weniger darum von wo Babies kommen, wie sie im Bauch wachsen oder auf die Welt kommen, sondern viel mehr um die Veränderungen, die ein Geschwisterkind so mitbringt. Dass Mama und Papa zur Geburt ins Spital gehen müssen und deshalb die Oma bei Moritz zuhause ist. Oder dass Mama auf einmal nicht mehr so viel Zeit hat, um mit Moritz Fussball zu spielen, da das kleine Baby anfangs oft weint, Windeln gewechselt werden müssen oder bei Mama Milch trinken muss. Dabei kann Moritz für Mama eine gute Hilfe sein. Moritz wird die Situation einfühlsam erklärt und dann ist seine Welt wieder in Ordnung. Da wir ebenfalls einen kleinen ballverrückten Jungen haben, passt die Geschichte umso besser.

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