Filzkugel-Mobile mit Origami-Kranichen

Eeeeendlich ist der neue Erdenbewohner, auf den wir eine gefühlte Ewigkeit warten mussten da. Bei so einem kleinen zarten Neugeborenen schmilzt das Mamaherz gleich dahin und erinnert an die eigenen ersten Tage, Wochen, Monate mit Baby. Insbesondere wenn das kleine Bündel zur besten und langjährigen Freundin gehört, die zugleich das Gotti vom kleinen Tiger ist. Hipp hipp hurra und willkommen im Leben kleiner Mann!

Als Geburtsgeschenk wollte ich mir etwas Persönliches einfallen lassen. Da fiel mir beim Aussortieren die Eltern-Zeitschrift vom Januar 16 in die Hände. Darin waren in der Rubrik „Selbermachen“ lauter Babykram DIY-Ideen abgebildet. Perfekt. Das Filzkugel-Mobile stach mir sofort in die Augen. Zarte verschieden farbige Filzkugeln mit Origami-Vögeln, befestigt an einem hölzernen Stickrahmen. Ach, hätte ich diese Idee nicht schon vor zwei Jahren entdeckt. Naja vielleicht profitiert dann das nächste Kind davon…

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Mobiles finden die Kleinen ja immer äusserst faszinierend. Für die, die vor lauter Faszination über dem Bett das Schlafen vergessen (wie z.B. mein kleiner Tiger damals), ist es über der Wickelkommode eine willkommene Ablenkung. Zudem haben mir die damals handelsüblichen Mobiles mit überdimensionalen und herunter hängenden Plüschies überhaupt nicht gefallen. So ein zartes Modell wie dieses und ein nicht so Harakiri-machendes Dingsda gefällt mir auch optisch in einem Babyzimmer viel besser.

DAS BRAUCHT IHR DAZU

  • einen Stickrahmen
  • Filzkugeln
  • Papier (bunt oder weiss, je nach Geschmack)
  • Nadel
  • Faden
  • & ein kleiner Ring als Aufhänger (steht so nicht dort, ist aber meiner Meinung nach notwendig, oder hängen sie es einfach an den Fäden auf? So genau, haben sie das dann nicht beschrieben…)

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WO GIBT’S WAS

Stickrahmen ok, den und die Nadel, den weissen Garn und den Schlüsselring, den ich als Aufhänger benutzt habe, fand ich in der Bastelabteilung im Baumarkt. Papier hatte ich eh schon zuhause. Normales Druckerpapier oder quadratisches (Origami-)Faltpapier (70g/m2) eignet sich da bestens. Aber Filzkugeln? Weit und breit nirgends zu finden. Weder grosse Bastelläden noch andere Fachmärkte führen so etwas in ihrem Sortiment. Ich solle die doch einfach selber filzen. Ja also zur Filzerin wollte ich jetzt nicht auch noch werden. Ausserdem stand im Titel des Magazins: schnelle Bastel-Ideen. Pffff. Na klar. Ich hatte ja schon Panik vor den Origami-Vögeln.

Na Gott sei Dank habe ich meine Idee schon laaaange vor der Geburt gehabt und konnte mich weiterhin um hübsche Filzkugeln bemühen. Instagram sei Dank stiess ich via Dawanda auf die wunderbaren „Tautropfen“-Filzkugeln von dem deutschen Shop 8-natur. Die Farbwahl passte meiner Meinung nach wunderbar in das bereits hübsch eingerichtete Babyzimmer meiner Freundin. Zum Glück wusste die ebenfalls schon sehr früh, dass es ein Junge wird und ich musste einzig noch ihre farblichen Vorlieben zur Kinderzimmergestaltung abwarten.

UND SO GEHT’S

Zuerst einmal zu den berühmt berüchtigten Origamis. Ein Youtube-Video musste her. Ansonsten wäre ich verloren, das wusste ich. Ein Papierboot und ein Schnippschnapp konnte ich ja gerade noch, aber mit einem Papier-Federtier hatte ich bisher noch keine Bekanntschaft gemacht. Auf dem Musterbeispiel waren Origami-Tauben abgebildet, falls dies jemand bevorzugt. Nach stundenlangem Üben und Ausprobieren mit Tauben, Flattervögeln und anderen, habe ich mich dann für die derzeit hippen Kraniche entschieden. Auf Farbe habe ich verzichtet und sie mit weissem quadratisch zugeschnittenen Druckerpapier (80g/m2, 15x15cm) gefaltet. Das hilfreichste Video, fand ich dieses hier.

Gefühlte hundert Kraniche und Monate später, machte ich mich dann an das Auffädeln der Kugeln und Vögel. Zuerst habe ich alle 7 Fäden provisorisch mit den entsprechenden Kugeln und Kranichen bereit gelegt. Zum Auffädeln habe ich dann immer etwa ein gleich grosses Stück Garn abgeschnitten und zu unterst erst mal einen Doppelknopf gemacht. Sprich zwei Schlaufen über den Zeigefinger gerollt. Dann wurde die erste und unterste Filzkugel oder der Kranich mit der Nadel aufgefädelt. Nach jeder Kugel habe ich für die nächste Kugel einen weiteren (Doppel)Knopf gemacht bis der Garn nach meinem Gutdünken gefüllt war. Als ich alle Fäden fertig verschönert hatte, habe ich die Garnenden am Stickrahmen in gleichen Abständen befestigt. Hier habe ich an Knoten nicht gespart. Ich möchte ja nicht, dass dem Baby dann wegen mir ein Kranich oder eine Kugel auf das Gesichtchen pumpst.

Dann habe ich vier exakt gleich lange Fäden abgeschnitten und am oberen Ende zusammengeknotet. Dieses Ende habe ich dann am Ring befestigt. Und zwar mit zig tausend Knoten. Aus dem selben Grund wie oben schon erwähnt. Danach habe ich meinen Mann zur Hilfe geholt und ihn den Stickrahmen halten lassen, damit ich die vier Fäden auf der gleichen Höhe am Stickrahmen befestigen konnte. Auch hier wurde an Knoten nicht gespart. Und dann war es endlich fertig.

Mein Filzkugel-Mobile mit weissen Kranichen.

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Wer ebenfalls für dieses Leichtgewicht von Mobile keinen Haken in die Decke bohren will: Ich hatte von meiner letzten Geburtstagsfeier noch die durchsichtigen Tesa Powerstrips Deco Haken für die Pompons an der Decke befestigt und das Mobile hing bis zum Tag X einwandfrei. Es gibt ja auch noch die speziellen und noch mehr belastbaren Powertstrips Deckenhaken. Dort weiss ich einfach nicht, ob mein kleiner Schlüsselring ebenfalls passen würde. Ansonsten müsste man vielleicht mit einem weiteren Faden aushelfen.

Ich hoffe, dem kleinen Neuling gefällt irgendwann was er sieht. Denn vorerst kuschelt er sich erst mal im 30 cm Abstand geborgen in Mama’s oder Papa’s Armen.

Bilder: © Fräulein Tiger

 

Weihnachtsbastelei mit Salzteig

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Bereits Zweijährige lieben es zu kneten, Teig auszuwallen, entsprechende Figürchen zu formen oder verschiedene Sujets auszustechen. Nachdem wir beim Guetzlibacken so viel Freude hatten, kam mir in den Sinn, dass wir noch etwas kleines aus Salzteig für ans Bäumchen, als Geschenkanhänger, zur Deko oder für eine andere beliebige Hängevorrichtung basteln könnten. Salzteig kennt natürlich schon jeder, aber er eignet sich einfach hervorragend für jegliche Bastelaktionen und die Zutaten hat man eigentlich immer zuhause. Das mag ich besonders für spontane Bastelideen.

Wenn ich solche Bastelaktionen starte, bereite ich meistens in der Mittagspause alles vor. Hole dafür sein Maltischchen, das die perfekte Höhe hat, werfe eine plastifizierte Tischdecke drüber und mache ein Mise en Place aus Förmchen, Wallholz, Teighölzer und was man sonst noch so braucht. Der Überraschungseffekt ist beim kleinen Mann jeweils riesig, wenn er noch etwas verschlafen ins Wohnzimmer tapst. Ohooooo.

Frisch und munter bastelt es sich meiner Meinung nach am besten. Diese Fingerfertigkeiten erfordern doch eine gewisse Konzentrationsfähigkeit, vor allem für so Kleine. So haben alle gleich viel mehr Geduld. Ideal für so ein Bastelnachmittag drinnen in der Wärme, während draussen Nebel, Frost, Kälte und Dunkelheit vorherrschen.

ALSO DANN, RAN AN DEN SALZTEIG

Wenn ihr gleich ganz viele Anhänger oder grössere Formen machen möchtet, verdoppelt doch einfach die Menge. Für uns war ein kleiner Teig vollkommen ausreichend und ergab 12 kleine sowie vier grosse Sujets.

Dazu brauchten wir:

  • 1 Tasse Mehl
  • 1/2 Tasse Salz
  • 1/2 Tasse Wasser (je nach Konsistenz auch etwas mehr)
  • 1/2 TL Öl

Als weitere Hilfsmittel benötigen wir:

  • Ausstechformen
  • Teighölzer
  • Wallholz
  • Häkelstücke, alte Spitze oder z.B. Spitzen-Tortenpapier, es gehen aber auch diverse andere Materialien wie Tannenzweige, ein hübsches Muster von einem alten Glas, Keksstempel usw.
  • ein Zahnstocher, Pinselende oder andere Hilfsmittel um ein Loch zu machen
  • Pinsel
  • Acrylfarbe
  • Lack / Acrylfirnis
  • Juteschnur, Garn oder Geschenksband aller Art

ZUR BASTELANLEITUNG

Erst einmal vermischt man alle Zutaten in einer Schüssel und knetet dann solange bis eine feste Masse entsteht.

Danach haben wir den Teig mit Hilfe von Teighölzern und dem Wallholz auf eine Höhe von 6mm ausgewallt.

Anschliessend haben wir unsere Häkelstücke und Spitze auf den Teig gelegt und mit dem Wallholz kurz angedrückt. Wenn man das Stoffstück wieder entfernt, erscheint ein hübsches Muster im Teig.

Danach haben wir mit den Keksformen Herzchen und Sterne ausgestochen, ein Loch zum Aufhängen gemacht und sie anschliessend zum Trocknen auf ein Backtrennpapier gelegt.

Dann kommt das grosse Warten. Dies ist aber meist eine willkommene Abwechslung für die Kleinen und es bleibt noch genügend Zeit für andere Spielsachen, Bücher & Co.

Mindestens ein Tag sollen die Förmchen bei Zimmertemperatur trocknen. Anschliessend kann man sie im Ofen bei 50°C noch 1-3 Stunden fertig brennen.

Nach dem Brennen im Ofen kann man die kleinen Werke nach Belieben verzieren und bemalen. Dafür eignet sich Acrylfarbe besonders gut. Aber Achtung, diese lässt sich ganz schwer wieder auswaschen. Also eventuell eine Schürze anziehen oder andere Vorsichtsmassnahmen treffen. ;)

Henrik besitzt nun seine eigene Kinder-Bastelschürze und ist ganz stolz darauf. Ich find ihn einfach nur zuckersüss in seinem Umhang, der ihm fast bis zu den Füssen reicht und der nun noch so manche Jahre zum Einsatz kommen wird.

Wir haben unsere Herzen und Sterne einfach schlicht mit Weiss bemalt. Das Muster und die Farbe erinnert (mit viel Fantasie) auch etwas an Schneeflocken und passt so vermutlich eher an die ganz verschieden farbig geschmückten Christbäumchen von den Grosseltern, Gotti, Götti & Co.

Nach dem Trocknen habe ich sie mit einem Acryl-Firnis bestrichen um die Farbe zu schützen und einen hübschen Glanz zu hinterlassen. Die gibt’s auch matt, aber der kleine Tiger wollte „gänzend“. Im Nachhinein fände ich aber ein Lack zum Besprühen etwas besser. Den gibt es ebenfalls in matt oder glänzend.

Sobald alles trocken ist, können noch Schnur, Garn oder Geschenksbänder durch die Löcher gezogen werden und tadaaaa schon ist die kleine Bastelei fertig.

Viel Spass beim Basteln und Freude beim anschliessenden Verschenken.

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Bilder: © Fräulein Tiger

Diese Idee und andere Weihnachts-DIY’s von anderen Bloggern findet ihr übrigens beim Ackermann Online Magazin.

DIY Adventskalender für Kleinkinder

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Bald ist es wieder so weit. Mailänderli duften aus dem Backofen. Zimtsterne werden mit Genuss verputzt. Die frühe Abenddämmerung wird mit Kerzenlicht, Sternenlaternen und hübschen Lichterketten etwas heller und gemütlicher gemacht. Aus jedem zweiten Zvieri-Dösli auf dem Spielplatz wird es nach Clementinen und Mandarinli duften. Lebkuchen oder Zimtschnitten werden mit den Kindern gebacken und anschliessend stolz verspeist. Vielleicht fallen ausnahmsweise auch die ersten Schneeflocken.

Dies alles macht richtig Lust auf die bevorstehende Adventszeit und das anschliessende Weihnachtsfest.

Den Winter mag ich ja sonst so gar nicht. Raschelnde Skianzüge, klobige Winterstiefel inkl. lästigen Salzrändern, mehr Pflutsch als Schnee auf den Strassen, fiese Rhinoviren auf dem Vormarsch, eiskalte Zehen, Finger und abgefrorene Nasenspitzen, (jajaaa gute Kleidung ist alles, ich weiss – haben wir – aber trotzdem) diese täglich gefühlte 20-Stunden-Dämmerung, die meisten Menschen halten sich drinnen oder auf der Skipiste auf oder sind dann kurz vor Weihnachten im Kaufrausch. So besinnlich ist das ja dann nicht wirklich. Aber die Zeit zwischen dem 1. Dezember bis und mit 26. Dezember finde ich wirklich ganz schön. Noch viel schöner finde ich diese Zeit nun mit Kind erleben zu dürfen. Mich an den kleinen Dingen mit ihm freuen zu dürfen und ihm das ganze Drumrum von Weihnachten etwas näher bringen zu können.

Letztes Jahr galt der kleine Tiger ja mit seinen 11 Monaten noch als Baby. Der ganze Adventszauber hatte ihn damals noch nicht wirklich interessiert. Einzig den Adventskalender aus meiner Kindheit, den ich euch hier schon mal kurz gezeigt habe, war der Hit und wird auch dieses Jahr wieder zum Einsatz kommen. Natürlich sorgten auch die Geschenke für glänzende Augen, die damals bereits am Morgen ausgepackt werden durften, da die Mama das Kind nicht warten konnte. Doch dieses Jahr wird gewartet. Zumindest mit den meisten Päcklis. Und auch das Christkind wird höchstpersönlich eingeflogen. Erinnerung an mich: Keine Versprecher mehr dieses Jahr! Das gilt dann auch gleich für den Samichlaus (Nikolaus), den Osterhasen undundund… Ohweia, da muss ich jetzt durch.

Dieses Jahr möchte ich ihm aber endlich einen Adventskalender füllen und schmuggle deshalb schon hie und da einiges klammheimlich in die Einkaufstaschen. Ich musste mich letztes Jahr ja schon sehr beherrschen ihm nicht doch einen zu machen. Doch es wäre wirklich reine Geldverschwendung gewesen. Die Verpackung hätte bestimmt mehr Anklang gefunden als der Inhalt selbst. Einen Kalender mit Bildchen oder eben Figuren wie der von uns reicht meiner Meinung nach für so kleine Knirpse völlig aus. Lieber dann ein tolleres und gut überlegtes Weihnachtsgeschenk. Doch dieses Jahr werden viele kleine Überraschungen auf ihn warten. Jippii ich kann’s schon kaum erwarten.

Solch einen bezaubernden Adventskalender wie der oben abgebildete mit dem Namen „In The Woods“ von fabelab finde ich ja ein Traum. Ist das geplünderte Säcklein leer, dreht man es um und es kommen diverse Tiere, Bäume, Berge und Wolken zum Vorschein. Also doppelt gemoppelt und dann noch eine stilvolle Adventsdeko, die die Kleinen bestimmt zum Spielen anregt. Fabelab, ein dänisches Unternehmen mit Sitz in KOPENHAGEN (ja wer sagt’s denn) hat mit ihren Adventskalendern einen riesen Hype auf Instagram & Co ausgelöst. Zu Kaufen gibt’s den aktuell noch bei Little Vikings. Wer einen möchte muss schnell sein, denn er ist bereits an den meisten Orten restlos ausverkauft.

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Dieses Jahr werden bei uns aber vermutlich noch die 24 Adventskalendertütchen, die ich in meinem Papeterie-Sammelsurium entdeckt habe, zum Einsatz kommen. Oder in einem hübschen Schächteli, wo das jeweilige Symbol des ehemaligen Kalenders gleich mitgeöffnet werden kann. Tüten hab ich schon sehr oft verwendet und in einem hübschen Körbchen damals noch für den Lieblingsmann und mich drapiert. Ich finde die immer sehr praktisch, da die meisten Gegenstände darin Platz finden und man sie auch individuell noch verzieren kann. Sofern man möchte. Kostet nicht alle Welt und macht trotzdem was her. Nimmt man irgendwelche Geschenkstüten oder gar Picknicktüten aus der Haushaltsabteilung kann man diese mit Adventskalenderzahlen wie z.B. diesen via Pinterest nummerieren und beliebig gestalten. Auch leere WC-Rölleli (Klopapierrollen) eignen sich hervorragend und lassen hübsche Bonbons aus sich machen. Dort herrscht manchmal einfach etwas Platzmangel, weshalb mir die Tüten dann doch lieber sind.

adventskalenderzahlenJa und was kommt denn da jetzt so rein?

Ich habe hier mal einige Inspirationen für Kleinkinder zusammengesucht. Viele kleine und feine Geschenke. Nicht nur die superhippen (und eben auch eher teuren) Geschenke, die man überall sieht. Die ich natürlich auch suuupertoll finde keine Frage, aber für’s Familienbudget nicht immer ganz realisierbar sind – ausser bei Grossverdienern vielleicht und denen sei es auch gegönnt. Zudem möchte ich mir auch noch ein paar hübsche Ideen für Weihnachten aufheben. Und den Kindern? Denen (nur uns natürlich nicht) ist es eigentlich doch noch ziemlich egal, was da so drin ist. Das ist ja das Schöne.

Vielleicht ist auch die eine oder andere Idee für eure Kinder dabei?

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  1. Pixi Büchlein haben wir erst seit kurzem dank meiner lieben manumanie zuhause und finden sie super. Dazu passen sie noch in jede Tasche und sind eine willkommene Ablenkung beim Arzt, auf Besuch o.ä. Den Kapitän Sternhagel findet Henrik besonders toll. Eine Weihnachtsvariante wie diese oder diese wäre bestimmt was.
  2. Etwas für die Badewanne kommt bei den Kleinen immer gut an und muss meistens gleich ausprobiert werden. Dieses 3 in 1 Boot von Ikea sorgt bei uns für Badeplausch. Aus dem gelben Becher wird das Badewasser ausgetrunken, den orangen wird als Dusche zum Haarewaschen umfunktioniert und das Schiff blubbert so schön wenn man es versenkt.
  3. Holzspielzeug finde ich ja immer ganz toll. Die klassischen Trauffer-Tierchen wie z.B. Fuchs , Bambi  und viele mehr. Da in der jetzigen Jahreszeit besonders viele Herbst-, Jahr- und dann auch Weihnachtsmärkte sind, kann man dort anstatt wie bei einigen Kaufhäusern aus einem eher spärlichen Angebot, aus einem riesigen Sortiment auswählen. Wir haben uns erst vor kurzem für ein Bärenjunges entschieden und sind ganz hin und weg.
  4. Nebst den Holztieren schlägt unser Herz auch für die berühmt berüchtigten Schleich-Tiere. Diese winzigen wahrheitsgetreu nachgemachten Tiere sind ein Klassiker und laden auch im eher höheren Kindsalter noch zum Spielen ein. z.B. ein Tigerbaby oder ein Pandababy. Wie süss.
  5. Von Playmobil 1 2 3 gibt es diverse kleine Spielfigurensets. Wie z.B. diese Frau mit der Katze.
  6. Stickers aufkleben macht beinahe jedes Kind gern. Schon die Kleinsten möchten am liebsten gleich den ganzen Bogen auf diverse Gegenstände aufkleben. Dafür eignen sich jegliche Sticker-Sets. Diese (für dieses Alter) noch eher teuren aber so hübschen Kaktus– oder Katzen-Sticker sind mir gleich ins Auge gesprungen.
  7. Malstifte sind auch immer super. Alternativ zu den Stiften aus diesem Beitrag (hier) wären die Playon Crayon von Stadtlandkind auch als Pastellfarben eine tolle Erweiterung. Das würde mit jeweils 3 Stiften gleich 4 Päckchen geben. Das ist doch was. Oder auch die preiswerten Crayola Jumbo-Wachsmalstifte.
  8. Vom Kleben hatten wir es bereits. Am liebsten überall in der Wohnung aufkleben auch. Wieso nicht gleich auch am Fenster? Mit diesen herzigen wiederverwendbaren (das hören Mütter doch immer gerne) Fensterbildern von Krima & Isa geht das ruckzuck.
  9. Etwas das sich vorwärtsbewegt finden die Kleinen auch immer spannend. So ein Mini-Autöli wie z.B. Frontlader oder Sportwagen eignen sich gut und sind in unserem Notfall-Spielzeug-Rucksäckli immer mit dabei.
  10. Es braucht nicht viel. Seifenblasen pusten, jagen und zerplatzen lassen und schon leuchten die Kinderaugen. z.B. mit dem Klassiker von Pustefix.
  11. Etwas für die bereits vorhandene Spielküche. z.B. den Obstkorb von Ikea. Auch hier würden sich gleich mehrere Päckchen daraus machen lassen.
  12. Etwas zum Kuscheln und Rasseln: 2 Baumwoll-Katzen-Rasseln von Ikea
  13. Zum Türme stapeln, fürs Schwimmbad, in die Badewanne, in den Sandkasten, bei solchen Bau-Becher von Ikea ist der Kreativität kein Ende gesetzt.
  14. Ein kleines Holz-Puzzle wie dieses von Lena fördert die Motorik und die räumliche Vorstellung wird angeregt.
  15. Ein kleines Sonny-Angel Püppchen, das als Überraschung geliefert wird, ist etwas spezielles und finde ich besonders süss. Gesehen bei Stadtlandkind.
  16. Leckere Snacks wie z.B. solche Pouchys von Holle findet der kleine Mann immer ganz toll und sind auch noch gesund. Je nach Geschmack und Vorlieben der Eltern eignen sich kleine Köstlichkeiten wie Biberli, Mohrenkopf & Co natürlich auch immer für einen Adventskalender.
  17. Die Farbstifte wollen ja auch ausprobiert werden. Deshalb ist ein kleiner Malblock ebenfalls eine gute Option.
  18. Als finales Adventskalendergeschenk darf es vielleicht auch etwas grösseres sein. Wie z.B. dieses süsse Gutenachtlicht (mini cloud light) von A little lovely company. Gesehen bei Stadlandkind. Oder wer ebenfalls im Aargau wohnt: Wir haben sie vom The Home Shop in Aarau und LIEBEN sie.

 

Malen mit Kleinkindern

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Manchmal wird der kleine Tiger von uns auch klein „Picasso“ genannt. Denn seit er seine allerersten Farbstifte dieses Jahr vom Mami Osterhasen geschenkt bekommen hat, ich ihm unseren Couchtisch als Malpult vermacht habe (der seit den ersten Steh- und Gehversuchen sowieso nur als Gefahrenquelle mitten im Raum stand) und er sich uneingeschränkt am Papiervorrat bedienen kann, ist er dort jeden Tag mehrmals vertieft anzutreffen. Das fängt frühmorgens gleich nach dem Aufstehen an und hört abends vor der Gutenachtgeschichte wieder auf. Echt jetzt. Ohne Ausnahme. Ich dachte ja, das sei vielleicht nur eine Phase. Wie Türme stapeln, auf das Xylophon hämmern, Duplo bauen oder ähnliches. So was, das halt nicht tagein tagaus bespielt wird. Anders ist dies bei Büchern, Bällen, dem Kochen auf der Spielküche und eben dem Malen. Kein Tag (bis auf die Ferientage ohne Spielküche natürlich) ist bis jetzt vergangen, wo kein Buch vorgelesen und mittlerweile auch selbst studiert worden ist, kein Fussball durch die Wohnung gekickt wurde, nicht in der Küche hantiert worden ist und kein Blatt oder im Sommer auch die Strasse bemalt wurde.

Da ich selbst gerne kreativ bin, finde ich es umso schöner, dass sich der kleine Mann auf solch eine Weise gerne beschäftigt. Ausserdem ist so ein kleines Päuschen für Mama, wenn nicht gerade mein Mal-Einsatz gefordert wird oder seine Malkünste bestaunt werden müssen, ab und zu auch nicht zu verachten.

Lustigerweise macht der kleine Tiger alles mit links. Also nicht im Sinne von locker easy links. Phaaa was wäre ich für eine Angeberin von Mutter. Sondern er ist tatsächlich seit Beginn Linkshänder und Linksfüsser. Ihr könnt euch vermutlich vorstellen, was das für eine heitere Diskussion bei den Altersheim-Bewohnern, die manchmal während ihrer Rollator-Pause Zaungäste auf dem Spielplatz sind, ausgelöst hat, als ihnen dies beim Fussballspiel des kleinen Tigers sofort auffiel. Auch schon wurden wir gefragt, ob denn unser Kind auch mit der falschen Hand essen würde. Ääähm falsch nicht, halt einfach mit links. Phuu zum Glück leben wir nicht mehr in der Steinzeit. Ähmmm ja – wo waren wir. Sorry mein Fehler.

Beim Malen natürlich.

Feinmotorik fördern. Hat vermutlich jeder mal aus irgendeinem Elternratgeber oder Newsletter aufgeschnappt. Also ein nicht ganz unwichtiges Thema.

Und Malen gehört da dazu. Bingo.

Viele bunte Farben ziehen Kinder doch magisch an und mit welchen wir so unser weisses Blatt verschönern, möchte ich euch gerne zeigen.

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Sollte euer Kind immer noch viele Gegenstände in den Mund nehmen, sind vermutlich nur die ungiftigen und schadstofffreien Wachsmalstifte von playon crayon (1) zu empfehlen, die sich gleich auch noch (feinmotorisch) stapeln lassen. Mit diesen Farben hat der kleine Tiger seine ersten Striche aufs Papier gezaubert. Die Farben sind auf anderen Materialien und Gegenständen wie Boden, Tisch & Co einfach mit einem feuchten Tuch zu entfernen. Ein Pluspunkt, da am Anfang vermutlich noch über’s Papier hinaus gemalt wird.

Diese Holz-Farbstifte von Ikea (2) sind meiner Meinung nach eher für fortgeschrittene Zeichner oder ältere Kinder zu empfehlen. Wir finden es derzeit besonders toll, dass es sich hierbei um wasserlösliche Farben handelt, da wir so mit einem nassen Pinsel unseren Kunstwerken noch den letzten Schliff verpassen können. Auch die Dicke der Farbstifte ist sehr handlich für Kinderhände.

Unsere absoluten Favoriten sind die Stabilo Woody’s 3 in 1 (3). Der Buntstift mit der XXL und bruchsicheren Mine, der zugleich Wassermalfarbe und Wachsmalkreide ist, benutzen wir bereits in der zweiten Ausführung und die dritte Garnitur lässt auch schon bald auf sich warten. Die dicken Schreiber sind besonders gut zu halten, die Farben erscheinen ohne viel Druck und mit hoher Deckkraft, sodass die ersten Malversuche gleich noch mehr Spass machen. Auch hier sind die daneben gegangenen Kunstwerke problemlos mit einem feuchten Tuch zu beseitigen.

Stempelstifte, wie diese von Ikea (4), sind anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, da das Motiv nur mit präziser senkrechter Haltung auf dem Blatt erscheint. Die sind eigentlich auch erst ab einem Alter von 3 Jahren empfohlen und auch nicht schadstofffrei oder ähnliches. Deshalb auch hier etwas für Fortgeschrittene oder ältere Kinder. Der kleine Mann hatte aber ganz schnell raus wie die funktionieren und er verschönert nun liebend gern seine Zeichnungen mit Blumen-, Herzchen-, Sonne-, Gespenster-, Tierpfoten- und Froschmotiven. Zudem würden die Stempel auch nach zwei Tagen ohne Deckel noch nicht austrocknen. Pluspunkt, wenn mal wieder ein Deckel vorübergehend verloren geht.

Nun aber zu den Filzstiften, die bereits ab einem Alter von 12 Monaten empfohlen werden. Die auswaschbaren Filzstifte mit abgerundeter Spitze von Crayola (5). Die finden wir echt toll. Die Flecken auf Kleidern gehen ganz einfach aus und auch sonst lassen sich die Farben einfach mit Seifenwasser entfernen. Zudem werden die Spitzen nicht ausgefranst, abgestumpft oder anderes und sind somit noch einfacher zu handhaben. Da aber viele Kinder in diesem Alter noch einiges in den Mund nehmen, finde ich die Filzstifte fast noch zu früh für 12 Monate. Aber jedes Kind ist ja unterschiedlich weit in seiner Entwicklung und bei uns konnten sie wirklich schon recht früh zum Einsatz kommen.

Ein handliches Notizbuch mit Blanko-Seiten (6) durfte bei uns auch nicht fehlen. Es passt gut in den Rucksack oder die Tasche für unterwegs, hat eine gute Grösse für das Tablett im Hochstuhl, man braucht nicht ständig ein neues Blatt Papier und hält somit gleich noch die hübschen Zeichnungen in einem „Buch“ fest. Stickers werden bei uns auch ganz oft reingeklebt und dank den „Ringen“ fällt das Blättern und Zeichnen noch einfacher.

Mit zunehmendem Alter wollte der kleine Tiger nicht mehr nur im Stehen malen, sondern wie Mama auf einem Stuhl oder Hocker am Pult Platz nehmen. Dafür eignet sich der kleine Hocker von Ikea (7) mit seiner geringen Höhe sehr gut. Alternativ benutzt Henrik auch sehr gerne einen aus meiner Familie vererbten Kinderstuhl.

Dieser Couchtisch von Ikea (8) hatte ich mir bereits in meinem Jugendzimmer im Elternhaus angeschafft, ja so alt ist der bereits, und hat wirklich die ideale Höhe für so kleine Knirpse. Denn eine unbequeme Haltung sorgt logischerweise nicht gerade für entspannten Malspass. Dank des Obermaterials ist er auch einfach abzuwischen, obwohl ich trotzdem immer noch eine Unterlage aus Packpapier festklebe. Das Packpapier wird dann zum Schluss gleich auch zum Kunstwerk. Das Tablar, das wir als Ablage für unsere Puzzles nutzen, kann auch einfach rausgenommen werden, sodass der Tisch noch mehr einem Pult gleicht und mehr Beinfreiheit beim Sitzen lässt.

Da der kleine Mann mittlerweile schon über 500 Blätter vorder- und rückseitig bemalt hat und ich den immer grösser werdenden Stapel daneben kaum mehr bändigen konnte, habe ich uns eine einfache Box mit Deckel von Ikea (9) angeschafft und kann so alle Kunstwerke geordnet sammeln ohne dass sie mir ständig um die Ohren fliegen.

Ich wünsche euch und vor allem euren Kindern viel Spass beim kreativen Austoben!

Bilder: Fräulein Tiger

Spielideen – selbst gemacht

Langsam aber sicher kehrt der Herbst ein. Das bedeutet, dass man bei gruseligem Wetter öfters auch mal längere Zeit drinnen verbringt und die Kinder in der Wohnung oder im Haus bei Laune halten muss. Wir alle wissen, dass das nicht immer ganz einfach ist.

Sämtliche Bücher wurden bereits vor- und rückwärts gelesen, Duplos abermals gestapelt, getanzt bis einem schwindelig wird, gesungen bis einem die Kinderlieder zu den Ohren heraushängen, dem Kind zuliebe sämtliche Motive zigmal aufs Papier gemalt, Schubladen ein- und ausgeräumt, Türme, Burgen, Häuser gebaut, die kleinen Racker in Haushaltsarbeiten spielerisch eingebunden, gebacken und gekocht bis die Jeans kneift und irgendwann gehen einem schlicht die Ideen aus…

Ihr seid gerne kreativ und möchtet nicht wieder Unmengen von Geld im Spielwarenladen liegen lassen, möchtet etwas Individuelles für euren kleinen Schatz basteln, malen, kleben oder nähen? Dann findet ihr hier vielleicht ein paar DIY-Ideen, die ich von Pinterest zusammengetragen habe.

Zaubersand selbstgemacht

Wie man Zaubersand, der nicht klebt und keine Spuren hinterlässt, selber macht findet ihr hier.

Blitz Salzteig

Blitzschneller Salzteig für knetbegeisterte Kinder. Also alle.

Maus in der Dose

Wer die Maileg-Mäuschen in der Zündholzschachtel ebenso liebt wie ich, könnte das hier eine tolle Bastelidee sein. Zum Beispiel eine Dose voll Cassis-Bonbons leer essen, dem Bauch zuliebe nicht alle auf einmal, yuuummi, und dem kleinen Bewohner eine schöne Schlafmöglichkeit einrichten. Das Nähen würde ich vermutlich nicht hinkriegen, aber kleine Figürchen oder Püppchen sind doch im Kinderzimmer meist nicht allzu schwer zu finden.

Masking Tape Car track

Bild via Pinterest

Wer Masking Tapes (engl.) oder Washi Tapes (japanisch) genauso mag wie ich, hat im Nu seine ganz persönliche Stadt aufgeklebt und kann sie problemlos und ohne Kleberückstände wieder entfernen. Spielteppich war gestern. Brumm brumm.

Karton Haus

Ein zusammenfaltbares Spielhaus aus einer grossen Kartonschachtel ist doch relativ schnell gemacht und ein toller Rückzug zum Verstecken und Kuscheln. Mamas kaufen doch eh gern online ein, da hat man meistens irgendwo noch eine grosse Schachtel rumstehen.

Shoe box farm

 Bei Karton bleiben wir dann gleich auch. Vielleicht ist dieser Schuhschachtel-Bauernhof etwas für euch?

Autogarage

Oder vielleicht doch lieber eine Autogarage inkl. Rampe?

Karton Puppenhaus

Wer’s etwas aufwändiger mag, macht vielleicht gleich ein Puppenhaus daraus?

DIY Zirkus KofferBild via Pinterest

Eure Zirkus-Crew möchte endlich eine anständige Manege? Dann sucht geschwind ein passendes Spielköfferchen, das ihr dazu umfunktionieren könnt.

Viel Spass beim Basteln!

Euer Kind wird bestimmt Augen machen. ;-)

Lettering Freebie / Prints fürs Kinderzimmer

Fräulein Tiger (900x750)

Seit gut drei Wochen hat mich das „Lettern“ gepackt. Schon lange haben es mir die verschnörkelten kalligraphischen Schriften in allen Variationen und in neuem modernen Design angetan. Bereits als Kind hatte ich grosse Freude an den speziellen Kalligraphie-Füllern von meinem Vater, die damals kaum angerührt werden durften und wie ein Schatz in seinem Schreibtischkorpus behütet wurden. Da geht es heute mit meinem kleinen „Tinguely“, der zurzeit eine grosse Leidenschaft fürs (Traktor- und Auto-)Räder sowie für Bälle, Kreise und Schneckenhäuser malen hat, ein wenig anders zu und her. Der möchte natürlich uuuunbedingt mitmalen, wenn er Mama und die herrlichen Filzstifte sieht und springt mir regelrecht auf den Schoss. Allein darf er dann aber doch nicht an diese teuren Malutensilien ran, aber ein paar gemeinsame Strichübungen und der kleine Künstler ist sehr zufrieden mit dem gemeinsam erstellten Werk. Da ich dann aber selbst keinen einzigen Strich mehr alleine malen darf, verschiebe ich diese Übungsstunden meist auf die Mittags- oder Feierabendpausen.

An unserer Hochzeit vor bald zwei Jahren wurden ebenfalls in diesem Stil Einladungen und Tischkärtchen von mir am Computer gestaltet. Dass man das auch selber ausprobieren könnte, kam mir damals noch nicht in den Sinn. Wäre aber auch sicher nicht gleich schön geworden. Denn es ist wirklich schwer. Also vergebt mir bitte die teils noch krakeligen Schriftzüge. Ich bin aber fleissig am Üben, sofern es Zeit, Geduld und Kind erlauben, und habe nun einige bekannte Sprüche aus dem Internet abgeschaut, die man zum Beispiel im Kinderzimmer, am Kühlschrank für den Liebsten oder einfach so für sich selbst aufhängen kann.

Für das Lettering Freebie könnt ihr hier klicken und je nach Lust und Laune ausdrucken, aufhängen, ausmalen, was immer ihr möchtet. Viel Spass damit.

you are loved

love you to the moon and back 1

you are something special

 

 

Ein Köfferchenhaus für Frederick

Letztens habe ich mich in einer freien Minute auf die Couch verkrümelt, um die aktuelle Ausgabe des Eltern-Magazins verschlingen zu können. Keine Seite wurde ausgelassen, ist ja klar. Ich frage mich, wie die es bloss jedes Mal schaffen so tolle Beiträge in ein Heft zu packen. Hut ab – chapeau.

In einem Leserbrief wurde diesmal gebeten, die Artikel mit einer entsprechenden Tränenskala zu versehen. Damit die Leserin weiss, ob sie den Bericht in der Öffentlichkeit, wie beispielsweise im Zug, lesen kann ohne gleich losheulen zu müssen. Da stimme ich ihr vollkommen zu. Den Babyblues, der bei mir ein halbe Ewigkeit dauerte, ging nahtlos zum grenzenlos liebenden Mutterherz über. Oder wie nennt man das, wenn man bei JEDER Filmszene mit Baby gleich vor Rührung losheult? Ja und so war es auch dieses Mal. Frau liest und bricht völlig in Tränen aus. Der Lieblingsmann musste notfallmässig vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer als Trostspender einspringen. Genau so als nach 10 gemeinsamen Jahren Mc Dreamy, Patrick Dempsey alias Derek, in der Serie Grey’s Anatomy vor zwei Wochen starb. Fassungslos sass ich vor dem Fernseher, hoffte bis zum Schluss auf ein Happy End und heulte wie ein Schlosshund. So richtig. Mit verquollenen Augen am nächsten Tag und so. Zum fremdschämen ich weiss. Aber stellt euch mal vor, was in 10 Jahren alles so passiert. Die Beziehung mit Fernseh-Derek dauerte sogar ein Jahr länger als der Lieblingsmann und ich zusammen sind. Und wir hatten am 1. November bereits unser 9-jähriges Jubiläum. Auf uns, hurra!

Aber ich schweife ab. Also wieder zurück zum Anfang. Nach zwischenzeitlichen Schluchzern, stiess ich schlussendlich auf die Bastel-Rubrik. Gleich sprang mir das 5-Sterne-Haus für Oskar ins Auge. Oskar der Dachs bekam ein Köfferchenhaus. Mein Herz jubelte. Ich baute schon als ganz kleines Mädchen in beinahe jedem freien Schlupfloch im Wald kleine Wohnungen aus Moos und Ästen für meinen Bewohner namens Baski. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Dies zog sich dann weiter. Aus Pappkartons wurden auf einmal Mäuse-Auffangstationen. Aus Zündholzschächtelchen klitzekleine Apartments für irgendwelche Bewohner. Die ganze Palette weiss ich jetzt natürlich nicht mehr. Fest steht, ich wollte auch so ein Häuschen für meinen Sohn Henrik basteln. Da musste doch noch solch ein Köfferchen auf dem Dachboden meiner Eltern rumstehen, das irgendwelchen Krimskrams von dem ich mich nicht trennen konnte, hütete. Und da war es tatsächlich, mein Dschungelbuch-Köfferchen, mit dem ich meiner Mutter ein paar Mal nach einem Streit mit dem Auszug meinerseits drohte. So ich geh jetzt, tschüss Mami. Wird echt Henrik dieses Köfferchen auch mal als Druckmittel gegen mich verwenden? Haha wir werden sehen. Ein Gspänli hätte er ja bereits dabei. Denn bei uns ist der zuckersüsse Mäuserich namens Frederick eingezogen. Das Mäuschen war ein Geschenk von der lieben Melanie vom unglaublich tollen Online-Shop und Lädeli „Bella Casa„. Ein Besuch im Lädeli ist ganz weit oben auf meiner Prioritäten-Liste. Denn dieses befindet sich in Niederlenz, unserem neuen Wohnkanton, und ist nur ein Katzensprung von unserem Zuhause entfernt. Also hoffentlich bis bald liebe Melanie und nochmals vielen herzlichen Dank! Für die Bodenbeläge benötigte man Stoffreste. Da ich nicht nähe, Fehlanzeige. Da half mir doch glatt meine liebe Freundin Manuela aus und sandte mir diverse Stoffreste aus ihrer Sammlung. Vielen lieben Dank auch an dich! Zeitschriften wurden durchstöbert, es wurde wild ausgeschnitten, gebastelt und geklebt. Ich habe unserem Frederick drei schicke Räume gezimmert. Aus Streichholzschächtelchen wurden Esstisch und Kochnische mit Spülbecken und Herdplatten. Aus „WC-Rölleli“ wurde ein Sofa, das über Nacht als Bett fungiert. Aus einer kleinen Cake-Form wurde eine Badewanne. Aus einem Plastiklöffel das stille Örtchen. Als Badezimmer-Spiegel wurden spiegelnde Mosaik-Steinchen übers Lavabo geklebt. Ein Stuhl bekommt der kleine Frederick vielleicht auch mal noch. Im Moment ist er allem Anschein nach mit seinem Burger-Steh-Lunch sehr zufrieden. Der kleine Tiger ist ja sowieso noch zu klein für die Köfferchen-Immobilie. Würde er doch glatt die ganze Bude zum Einstürzen bringen und jedes Teilchen in den Mund schieben. Auweia. Aber am Maileg-Mäuschen Frederick hat er schon jetzt eine grosse Freude und wer weiss, vielleicht kann ich das Köfferchen ja glatt mal unter das nächste oder übernächste Weihnachtsbäumchen schmuggeln.

Wer also auch von so kleinen Häuschen entzückt ist, viel Spass beim Nachbasteln.

Köfferchenhaus

Köfferchenhaus

Köfferchenhaus

Köfferchenhaus

Fünf Sterne für Oskar

Fünf Sterne für Oskar