Aller Anfang ist schwer …

Ok nicht aller. Aber derjenigen, die ebenfalls kein Anfängerbaby hatten und zu der Sorte Eltern mit anspruchsvollen Babies gehören. Und dies kommt nicht gerade selten vor. Auch wenn oftmals nur der Anschein gewahrt wird.

Gut meins ist jetzt kein Baby mehr, jedoch nach wie vor ein hochsensibles (Klein)Kind. Das ich so über alles liebe. Unsere Anfangszeiten waren aber nicht immer rosig, sprich vor allem die ersten 4,5 Monate. Das wurde mit all den schönen Momenten, die ich bisher mit meinem kleinen Mann verbringen durfte, natürlich schnell verdrängt und etwas in Vergessenheit geraten. Aber der Bericht über das Leben mit anspruchsvollen Babies, indem die sympathische Isabel vom Blog littleyears über ihr bereits zweites „Hardcore-Baby“ so unverblümt preis gibt, wie es sich in solch einer Situation als Mutter anfühlt, hat mich gleich dazu ermutigt, ebenfalls über unsere harzigen Anfangszeiten zu berichten.

Wie ich bereits zu Beginn (hier) geschrieben habe, dass meine Schwangerschaft manchmal einer Berg- und Talfahrt glich, war die Zeit nach der Geburt unseres Sohnes ebenfalls kein besonderer Zuckerschleck. Bis der kleine Mann auf der Erde angekommen ist und sich dort auch wohl fühlte, dauerte es etwas länger als bei anderen.

Der Lieblingsmann und frisch gebackene Papa musste uns aufgrund einer „Geschäftsreise“, noch während wir uns im Spital von der sehr strengen und langen Geburt erholten, verlassen. In der Zeit des Babyblues, in der man doch einfach nur als Familie zusammen sein wollte, sich gegenseitig an das kleine Wunder und die neue Situation gewöhnen möchte und sich von den Strapazen der Geburt erholen sollte. So wurden wir nun von der kränkelnden Oma nach Hause in die leere Wohnung chauffiert. Und da waren wir. Nur mein kleines Baby und ich. Und die vorher eingefrorenen Mahlzeiten. Die mir zur Stärkung dienten fürs Stillen mit diesen anfangs noch wunden Brustwarzen, dem lästigen Husten, den ich in der winterlich kalten Bise im Spitalzimmer noch eingefangen hatte. Beim Versuch ihn mit Hustentee auszukurieren, bekam der kleine Mann sogleich Durchfall und damit vermutlich schon den ersten wunden Po. Ach herrje, wer konnte denn ahnen, dass das gar nicht so einfach ist. Für dieses kleine bezaubernde und zerbrechliche Wesen war ich ab sofort verantwortlich. Dies machte mich unglaublich stolz, erfüllte mich mit Glück, jedoch kamen damit natürlich auch die Ängste und Sorgen. Für genau solche Ängste und Sorgen junger Mütter und Väter sind in der ersten Zeit die Hebammen vor Ort. Dann die Mütterberaterinnen und die Kinderärzte.

In der ersten Woche lief, abgesehen davon, dass sich ein fieser Nabelbruch entwickelte, die Brustwarzen schmerzten und ich mich vor lauter Milch kaum retten konnte, der Babyblues aufgrund der Abwesenheit des Ehemannes etwas verstärkt war und das Kind ein echtes Spuckkind war, eigentlich alles ganz passabel. Doch dann nahm das Unwohlsein des kleinen Tigers zu. Er fand nur noch zur Ruhe, wenn ich ihn ständig bei mir hatte, ihn bei mir wegen des furchtbaren Refluxes eher aufrecht schlafen liess und ihn zur Vermeidung von Überreizung vollkommen abschirmte. Gegen das Bauchweh wurde sämtliches ausprobiert, durch das Schreien wurde der Nabelbruch grösser und man machte mir Angst, dies operieren zu müssen. Der Kinderarzt nahm mir dann aber schnell diese eine Sorge. Der Nabelbruch verschwand dann doch bereits nach einigen Monaten aufgrund zunehmender Bauchmuskulatur.

Durch die kalte Jahreszeit und den eisigen Spaziergängen und den noch verschlossenen Tränenkanälen entwickelten sich insgesamt drei Augenentzündungen, wobei wir zuhause bleiben mussten. Eine richtige Strafe für mich. Das Kopflüften wäre in dieser strengen Zeit mehr als nötig gewesen. Gegen das Überstrecken, die Krämpfe usw. gingen wir zum Osteopathen und zur Cranio Sacral Therapie. Dort war er dann oft grad sehr entspannt, weil er zuvor getrunken hatte und bei der Autofahrt oder auf der Spazierfahrt ein Nickerchen machen konnte. Ich lernte aber ein paar Tipps und Tricks und konnte diese dann auch gut anwenden. Gegen das Spucken half es leider gar nicht. Dies war organisch bedingt und hielt bei uns tatsächlich ein Jahr lang an. Besserte sich jedoch erstmals mit dem ersten Brei.

Ein ominöser Mund- und Brustsoor machte uns das Leben schwer und ich endete im Sterilisierungswahnsinn. Mit trockenen, spröden und wunden Händen, erkannte ich mich selbst nicht mehr. Nach erst anfänglichen Säuglingsekzemen und Milchschorf folgte dann schlussendlich die Diagnose atopische Dermatitis (auch bekannt als Neurodermitis), als sein Gesichtchen völlig entzündete Stellen aufwies. Mit 8 Wochen bekam der kleine Mann mehr Mittelchen und Crèmchen, die ich als echter Kosmetikfan je besass. Dann wurde noch meine Überzeugung zur Naturkosmetik, unbedenklichen Inhaltsstoffen und unnötiger Medizinvergabe in Frage gestellt. Mein Mamaherz weinte. So haben wir uns das doch alles nicht vorgestellt. In einer Welt, in der sonst eigentlich immer alles nach Plan lief, lief so überhaupt nichts mehr nach Plan. Einzig die ständig gleichbleibenden Abläufe im zwei Stunden Takt mit Windeln wechseln, stillen (ja ich musste aufgrund des lästigen Refluxes sogar immer vorher die Windeln wechseln, da ansonsten die gesamte Stillmahlzeit früher als sonst in hohem Bogen rauskam), aufstossen lassen, die von Spucke übersäten Kleider, Decken, Bettzeug usw. waschen, die Wohnung einigermassen im Schuss halten und das Kind dann zur Erholung irgendwie zum Schlafen bringen.

Der Göttergatte konnte unser kleines schreiendes Baby selten zur Beruhigung bringen und war danach selbst schweissgebadet, sodass sich mein kleines Äffchen noch mehr an mich klammerte. Dafür verbrachte ich Stunden im Pyjama, konnte es an manchen Tagen nicht ausstehen, dass ich um zwei Uhr nachmittags noch immer aussah wie um 6 Uhr morgens. Nicht, dass ich das ausgiebige Kuscheln nicht wahnsinnig genoss und das kleine Wesen so gerne betrachtete, aber ab und zu möchte wohl jede frisch gebackene Mutter mal wieder ordentlich gewaschen und gebürstet ihrem Spiegelbild begegnen.

Die Babytrage wurde anfangs auch verweigert und die Anbringung war zu Beginn etwas mühsam, sodass ich während seines Schlafs nichts nebenbei machen konnte. Dabei hatte ich so viele Interessen und Ideen denen ich wie sonst auch nachgehen wollte. Wenn er dann in der Trage war, konnte ich mich nicht hinsetzen und schaukelte minutenlang in derselben Position vor mich hin. Dabei war ich doch längst erschöpft und wollte doch einfach mal fernsehen oder mich auf andere Weise erholen. Essen tat ich in der Zeit eigentlich lediglich als Überlebenzweck und fürs Stillen. Genuss, Appetit und Zeit dafür haben sich in Luft aufgelöst. Aufgrund der atopischen Dermatitis liess ich für ihn phasenweise auch immer mehr riskante Lebensmittel weg. Diese ständigen Sorgen, was ihm denn fehlen könnte, was ich falsch machte, Vorwürfe, die ich mir irgendwann zu eigentlich belanglosen Dingen machte, der fehlende Schlaf, diese erdrückenden Ängste bis hin zu Panikattacken, da läuteten bei mir die Alarmglocken und ich wandte mich an meine Mütterberaterin. Diese verwies mich sofort an eine Psychologin, die sich auf post natale Depressionen spezialisiert hatte.

Die Sitzungen taten mir richtig gut und gaben unserem „Fehlstart“ eine gute Wende. Sie erklärte mir, dass solche Depressionen sehr oft vorkommen würden und den Babyblues ablösten, viele Frauen dies jedoch gar nicht bemerkten und einfach auf die strenge Anfangszeit schoben. Diese Depression, das sei aber das Schöne daran, könne so schnell und für immer geheilt werden, wie sie gekommen sei. Im Gegensatz zu anderen Depressionen. Sie hörte mir vor allem zu, damit ich mir meine Sorgen von der Seele reden konnte. Die Psychologin, selbst Mutter einer kleinen Tochter, gab mir deutlich zu verstehen, dass ich am besten wisse, was für mich und mein Kind gut sei und ich fest darauf hören sollte. Die „gut gemeinten“ Ratschläge anderer ignorieren soll und die Mutter-Kind-Beziehung enorm wichtig sei. Wenn wieder Fragen oder ähnliches auftauchten, durfte ich mich an meine Hebamme wenden, für die ich eine Verlängerung bekam. Aber am wichtigsten von allem wäre, dass ich ganz normal sei. Anderen Müttern wären in einer solch strengen Zeit vielleicht schon längst die Sicherungen durchgebrannt, die Liebe zum Kind nahm ab oder ähnliches. Meine Geduld war aber trotz der Anstrengungen glücklicherweise riesig. Die Liebe zu diesem süssen kleinen Baby unermesslich. Ich fühlte mich mit und nach dieser speziellen Geschichte noch mehr mit meinem Kind verbunden, wusste mittlerweile was es brauchte, wann es ihm gut ging und wann nicht, die mütterliche Intuition war zurückgekehrt und umso stärker als zuvor.

Viele Spaziergänge, Sonne tanken, ganz viele Kuscheleinheiten mit dem Kleinen, liebe Freundinnen treffen, Dinge unternehmen, gutes Essen, die Situation akzeptieren, den Blick nach vorne, Vergangenes abhaken, gute Gespräche, vom Perfektionismus und Erwartungen anderer und an sich selbst ablassen, ein entsprechendes Mittel meiner damaligen Homöopathin, das Verständnis meines Mannes und die Unterstützung in meinem Umfeld trugen zur schnellen Genesung bei.

Die Entscheidung mich aufgrund eines spontanen Wohnortswechsels voll und ganz dem Mamajob zu widmen, war für uns das beste überhaupt. So konnte oder kann ich mich nach den Bedürfnissen meines kleinen Tigers richten, ihm die spezielle Pflege aufgrund seiner Neurodermitis und den damit verbundenen Allergien bieten und die Zeit mit ihm und unserer kleinen Familie vollkommen geniessen. Für uns stimmt es so, und das ist das was zählt.

Denn auch die Beziehung als Ehepaar wurde in solch einer Zeit einmal mehr auf die Probe gestellt. Doch das Fundament war glücklicherweise schon vor langer Zeit gesetzt, der Lieblingsmann lernte bald dazu, Verantwortung zu übernehmen und für seine Familie zu sorgen, hatte bald seine, wie er es nannte, positive und fröhliche Frau zurück, die er vermisst hatte, (die ich selbst so vermisste) und einen so wunderbaren Sohn, der sich nun ebenfalls endlich pudelwohl fühlte.

Wie auch Isabel, hoffen natürlich auch wir, dass das zweite Kind, sofern es denn eines geben wird, doch eher zur Sorte Chilly-Vanilly-Easy-Peasy-Schlafkind gehören wird. Und wenn nicht, werden wir das Kind schon schaukeln. ;)

Babyblues post natale Depression

 

Sommer Sonne Sonnenschein

Sommer ist vermutlich noch etwas weit hergeholt. Aber der Fühling ist angekommen, die Uhren auf Sommerzeit gestellt, die Spielplätze sind nun oft randvoll mit Kindern und deren Eltern und alle freuen sich über die wunderbar blühende Pflanzenwelt und die wärmende Sonne im Gesicht. Obwohl heute meine Baby Wetter App doch tatsächlich wieder 6°C angezeigt hat und wir uns beinahe wie im Winter anziehen mussten. So nicht liebe Sonne. Da haben wir Petrus aber gleich getrotzt und wunderbare Wiesenblümchen gepflückt. Die derzeitig wechselnden Temperaturen stellen mit Kind manchmal eine Herausforderung dar. Zwiebel-Look geht zum Glück immer. Und dann ja keinen Schnupfen mehr holen. Deshalb habe ich für den kleinen Tiger stets eine Unmenge von Ersatzklamotten in allen Variationen von Fleece-Jacke, Übergangsjacke, Sweatjacke, Softshelljacke, Matschhose, Strumpfhose, Beanie, Sommerhut, Sonnenbrille sowie Halbschuhe und wärmere Schuhe in petto. Lobenswerterweise gibt es für Leute wie mich grosse Taschen oder Rucksäcke und Kinderwagenkörbe. Aber mal ehrlich, lieber für alles – oder immerhin für das Meiste auf dem Outdoor-Trip gewappnet sein, als vorzeitig als geplant wieder abbrechen zu müssen.

Und so geht es mir auch, wenn ich an unseren nächsten Urlaub denke. Wobei mir einfällt, Urlaub tönt so sehr nach faulenzen. Nennen wir ihn doch nun besser Tapetenwechsel.

Ich liebe Listen und muss diese stets abarbeiten, sonst kehrt keine innere Ruhe ein. Als wir früher noch sehr oft verreist sind, hatte ich doch tatsächlich schon Check-Listen gespeichert gehabt, die bereit zum Druck und zum Abhaken gewesen waren. Jetzt brauche ich meist nur noch die babygerechte Version, wenn ich zu meinen Eltern fahre. Und diese ist auch nicht grad kurz. Aber immerhin schwand mit dem Mamasein ein wenig der Perfektionismus. Somit ist die Liste nur noch ein beinahe unleserliches Gekritzel auf einem zerknüllten Einkaufszettel. Und beim Gepäck für mich wurde alles aufs Wesentliche reduziert.

Unseren zweiten Sommerurlaub – oder Tapetenwechsel ihr wisst schon – mit unserem kleinen Mann ist schon in naher Ferne und wir möchten diesen wie so oft auf dem Campingplatz verbringen. Und da die Kraft der Sonnenstrahlen nicht geringer wird, ist ein entsprechender Sonnenschutz immer mehr von Bedeutung. Insbesondere für so helle Hauttypen wie mein kleiner Tiger und ich es sind. Dann noch unsere Allergie-Neigung. Ach herrje. Wer hat eigentlich solche lästigen Allergien erfunden? Dem genetisch verantwortlichen Urzeitmensch würde ich ja gerne mal die Leviten lesen.

Babies und Kleinkinder haben ja bekannterweise noch eine viel empfindlichere Haut als wir Grossen, da ist besondere Vorsicht geboten. Und damit ich dann auch in dieser Hinsicht etwas entspannen kann in den Ferien, damit sind sie ja auch da, habe ich bereits ein paar Sommer-Sonnenschutz-Utensilien für die Kleinen zusammengesucht.

UV Sommersachen 2

  1. Ein Schirm für den Tag am See, Strand oder Badeanstalt darf nicht fehlen, z.B. mit UV Schutz 25+ von Ikea
  2. Eine süsse und praktische Strandmuschel mit UV Schutz 50+ von Vertbaudet
  3. Nicht besonders stylisch, wie so oft bei Funktionskleidung, aber rundum geschützt mit der Bade-Schirmmütze von Sterntaler mit UV Schutz 50+ z.B. von Babyjoe
  4. Und damit auch gleich der Sonnenhut von Sterntaler ebenfalls mit UV Schutz 50+ aus reiner Baumwolle für den trockenen Bereich, z.B. von Babyjoe
  5. Ich habe mich dieses Jahr für einen UV-Schutz Overall entschieden, so verrutscht bei unserem schlanken Männlein auch sicher nichts. Dieser ist von Hyphen mit UV Schutz 80+, mit optimaler Hautverträglichkeit und Öko Tex Standard 100, was bei uns aufgrund seiner Hautprobleme auch immer sehr von Vorteil ist,  z.B. von Babyjoe
  6. Auch die Augen benötigen den richtigen Schutz, besonders die blauen, die noch lichtempfindlicher sind. Da dieses Jahr die Brille mit Bügeln verweigert wurde, ist die mit Neoprenbändchen von Kidz Banz unsere Wahl und wird auch meistens nicht mehr ausgezogen. Da er kein Baby mehr ist, wurde mir zu diesem Modell geraten, so kann ich sie theoretisch bis zum 5. Lebensjahr im Einsatz haben. Die Brille bietet 100% UV-Schutz (UV-400-Filter) und kommt aus Australien. Und die kennen sich ja aus mit der brütenden Sonne. z.B. von Baby Star
  7. Das Badeset von H&M mit UV-Schutz 50+ hat es mir ebenfalls angetan, ist auch gut zum Wechseln und/oder falls man nur ein Badehöschen anziehen möchte
  8. Die Bodies von Sanetta mit UV-Schutz 15+ hatte ich letztes Jahr bereits im Einsatz und möchte ich auch dieses Jahr nicht missen, z.B. von Babyjoe
  9. Für den hygienischen Badeplausch in der Badeanstalt erweisen die Huggies Little Swimmers einen guten Dienst
  10. Nach jedem Baden muss die Haut von kleinen Kindern sofort abgetrocknet werden, da die Wassertropfen wie Brennglas auf nackter Haut wirken. Deshalb darf ein weicher und kuschliger Bade-Poncho nicht fehlen. Dieser von Wörner ist ebenfalls mit Öko Tex Standard 100 zertifiziert. z.B. von Babywalz
  11. Schwimmflügeli von Beco in der Grösse 00 (-15 kg) z.B. von Babywalz
  12. Auch die kleinen Füsschen sollen vor zu heissen Teerstrassen oder sonstigen Gefahrenquellen geschützt werden. Ich werde mich bestimmt wieder im Fachgeschäft beraten lassen. Ein Ledermodell soll es sein, damit kein Ausschlag entsteht, einer weichen Lauflernsohle sowie gutem Halt. Wie dieses Modell von Naturino, von welchem wir bereits jetzt unseren Lauflernschuh besitzen. z.B. von Walder Junior
  13. Die Auswahl an Sonnencremes ist enorm. Für die Neurodermitis bereite Haut ist die Wahl umso schwieriger. Eine Sonnenmilch/ Lotion ist pflegender als eine zähe Crème. Letztes Jahr verzichtete ich vollends auf chemische Filter und nutzte die Pelsano Sonnenmilch sowie Daylong Baby, wobei ich die von Pelsano als angenehmer und pflegender empfand. Dieses Jahr habe ich mal Muster von La Roche Posay auf den Händen ausprobiert und diese wurden bis jetzt gut vertragen. Es gibt neu auch eine für Babies mit UV Schutz 50+ und eine wasserfeste für Kinder, ebenfalls mit 50+. Auch die pflegende Eubos Kinder Hautruhe mit UV Schutz 30+ verträgt der kleine Mann besonders gut im empfindlichen Gesicht. z.B. über Bio-Apo.ch. Bei wasserfesten solle man darauf achten, dass der Körper keinen Hitzestau bekommt und generell sei es besser den Körper mit UV-Kleidung zu schützen, als mit Sonnencrème. Wichtig, unter der UV-Kleidung keine Sonnencrème einschmieren und die Kinder nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. NACHTRAG: Die chemisch-/mineralischen-Crèmen wie von La Roche Posay werde ich nur wegen dem Urlaub am Meer verwenden, da der kleine Mann wirklich sehr empfindliche Haut hat und angeblich eine mineralische Sonnencrème den Lichtschutzfaktor 50 nicht erfüllen könne. Jedoch habe ich nun eine ganz tolle 100% mineralische Crème gefunden, auch mit LSF 50. Ich werde sie mal noch zuhause testen und schauen was sie verspricht. Das ist die Eco Neutral, super Inhaltsstoffe, ohne Tierversuche und sehr pflegend. Für die weniger intensiven sonnigen Tagen in der Schweiz habe ich auch noch eine mit absolut risikofreien Inhaltsstoffen, ebenfalls ohne Tierversuche und für die empfindliche Haut gefunden: Die Attitude Little Ones mit LSF 30. Bei beiden hatte er bis jetzt noch keinen Ausschlag bekommen und konnte auch auf einem akuten Ausschlag aufgetragen werden, ohne ihn zu verschlimmern. Als Tipp um die eher zähen mineralischen Crèmen aufzutragen und ohne die Haut auszutrocknen, riet mir die Mütterberaterin vor dem Auftragen  ganz wenig Öl (Olivenöl, Babyöl (Weleda etc.)) in die Haut einzumassieren. Der Apotheker erklärte mir zudem das ein LSF 25 oder 30 schon sehr hoch sei und bis zum LSF 50 eine geringfügige Steigerung wäre. Das Wichtigste sei, dass man die Crème dick genug auftrage und nicht nur eine Haselnussmenge. Dann bräuchte man für die Kleinen, die ja auch nur kurz in der Sonne sind, eigentlich gar keinen LSF 50.
Jetzt muss nur noch die Mama eine geeignete Badehose für das Kaschieren der After-Schwangerschaftsproblemzonen finden. Hilfe. Drückt mir die Daumen.
Ich wünsche euch einen wunderbaren Frühling und einen guten Start in den kommenden Sommer!
Wiesenblümchen

Erstes Weihnachten mit Baby

Huch, der letzte Beitrag wurde im November veröffentlicht. Wie die Zeit vergeht. Aber das meinte ich anfangs ja mit ganz sporadischen und baby-flexiblen Beiträgen. Also keine leeren Versprechungen, das steht schon mal fest. Der Zeit- und Schlafmangel kommt jedoch nicht von irgendwo. Denn der kleine Tiger wird leider bereits seit seinem zweiten Lebensmonat von der fiesen Tante Neurodermitis geplagt. Die kann echt ätzend sein. Kommt sie doch immer völlig unangemeldet, vor allem in der von unserer Familie nicht wirklich geliebten kalten und trockenen Winter-Saison, mit schlaflosen, juckenden Nächten und einer mehr als strapazierten Haut daher. Dies bedeutet für mich als Tigermama eine Extraportion Vorsicht bei Nahrungsmitteln, behutsame Pflege der Haut, der richtigen Kleiderwahl, Vermeidung von Stress für den kleinen Mann und vielem mehr. Dann noch dieses riesige Angebot von Cremes, Tuben und Tiegelchen, die Heilung versprechen. Das passende Mittel zu finden, gleicht einer Odyssee. Wenn irgendwie möglich auf Chemie zu verzichten, stellt manchmal eine weitere Herausforderung dar. Mit Hilfe der Homöopathin und einer positiven Einstellung sind wir trotz allem auf gutem Weg und haben schon einiges gemeistert. Also weiter so, kleiner Tiger!

Trotz den ganzen Haut-Strapazen geniessen wir natürlich die Adventszeit in vollen Zügen und dies erstmals zu Dritt. Besonders jetzt mit dem ersten eigenen Weihnachtsbaum, dem ersten Weihnachtsfest als Familie und natürlich den ersten Weihnachtsgeschenken für den kleinen Tiger. Ich kann es kaum erwarten, ihm endlich seine Päckchen zu überreichen und das Strahlen in seinem Gesicht zu sehen. Ja gut, ich geb’s ja zu. Einen kurzen Blick durfte er schon mal darauf werfen. Aber nur ganz schnell und doch nur weil er noch so klein ist und noch nicht richtig versteht, warum jetzt auf einmal ein mit Kugeln geschmückter Baum in unserem Wohnzimmer steht. Das mit dem Christkind müssen wir dann in den nächsten Jahren nochmals üben. Am liebsten hätte ich ihm ja bereits einen super duper Adventskalender gebastelt. Doch dies hätte nur in einem Kaufrausch geendet, das Kind überhäuft mit Spielzeug, wüsste nicht mehr wo vorne und hinten auf seiner Spielwiese ist und der Sinn dahinter wird sowieso noch nicht verstanden. Also hatte meine Mutter die super Idee, mir meinen alten Adventskalender, den sie damals für mich gebastelt hat, zu überlassen. Dieser besteht aus 24 kindlichen Symbolen, die man täglich ins entsprechende Fensterchen hängen kann. Jeden Morgen ist dies das Erste, was der kleine Mann machen möchte. Und das meist am liebsten noch vor dem morgendlichen Fläschchen. Tagsüber werden dann immer wieder die vielen Motive mit grossen Augen bestaunt. Schon ganz bald ist er komplett und Heilig Abend wird gefeiert. Ach, ich bin schon ganz aufgeregt.

Für solche, die ebenfalls einen bald Einjährigen beschenken möchten, habe ich hier noch ein paar Geschenkideen zusammengetragen.

Weihnachtsgeschenke

  1. Unser „Fägnäscht“, das am liebsten neben Mama übernachtet, bekommt von uns Mr. Snake von Ferm Living als Kopfschutz, zum Kuscheln ins eigene Bett oder zum Spielen ins Kinderzimmer geschenkt
  2. Der kleine Mann ist ausgesprochen neugierig und Mamas bester Helfer, ab Weihnachten hat er dann seine erste eigene Küche. Früh geübt ist halb gewonnen. Auf die Töpfe fertig los!
  3. Krabbel- und Lauflern-Moccassins von Wolfie & Willow in wunderbar weichem Leder, das dem Barfusslaufen am Nächsten kommt und die zudem stylisch aussehen. Ebenfalls unter unserem Bäumchen. *Freude herrscht*
  4. Unsere heiss geliebte Miffy Lampe, super Hingucker im Kinderzimmer, toller Hasenfreund und herrlich dimmbares Licht
  5. Das Holzpuzzle von Lelin mit süssen Tiermotiven ist momentan bei uns der Hit.
  6. Der Lauflernwagen von Janod bekamen wir zur Geburt geschenkt, der wird gestreichelt, beladen und langsam aber sicher eingelaufen.
  7. Der Entdeckungsdrang wird immer grösser, Spielplatz & Co. müssen genau unter die Lupe genommen werden, dafür braucht es eine geeignete Matschhose, z.B. von Jako-o
  8.  Piep, piep, piep, das tolle über 116 Seiten illustrierte Buch mit Lauten und Tönen zu den entsprechenden Bildern, kommt bei unserer Leseratte super an.

Tannenbaum und Kalender

Tannenbaum

Und hiermit wünsche ich euch allen von ganzem Herzen ein wunderschönes Weihnachtsfest mit euren Liebsten!