In meine Kliniktasche kommt mit…

Die letzten Wochen sind angebrochen. Eine bis jetzt tolle und diesmal sehr sorgenfreie Schwangerschaft neigt sich dem Ende zu. So schön, durfte ich ein solches Wunder noch einmal erleben. Dennoch bin ich nun gegen den Schluss ganz und gar nicht unglücklich darüber bald ein paar Kilos wieder verlieren zu dürfen – sodass das Dauerspielen am Boden sowie auch Spaziergänge wieder angenehmer werden – meine Elefantenfüsse wieder eine normale Grösse annehmen und ich stattdessen mein zweites Bündel Liebe in den Armen halten kann.

Und da es schon ab nächster Woche theoretisch losgehen könnte, muss ich mich langsam aber sicher um meine Kliniktasche kümmern. Die Baby-App hat mich ja schon länger dazu aufgefordert. Aber irgendwie wird man auch damit beim zweiten Mal etwas gelassener. Dazu kommt, dass die wenigen Kleidungsstücke, die mir überhaupt noch passen auch noch getragen werden müssen. Füdliblutt durch bisenhaftes Herbstwetter spazieren ist nun mal nicht möglich und erst recht nicht mehr ansehnlich. Anyway, die Liste für den Koffer liegt zum Abhaken bereit, damit mir meine Schwangerschaftsvergesslichkeit ja nicht in die Quere kommt und ich mich dann nur noch auf eeeeeinatmen und aaaausatmen konzentrieren muss. Ohhhhmmm.

Und falls ihr euch ebenfalls in der gleichen Lage befindet und auch eher das Handy als die analoge Checkliste dabei habt, hier noch die wichtigsten Dinge, die mit sollen:

Für die Mama:

  • Necessaire mit Toilettenartikel (Zahnbürsteli, Haarbürste, Haargummis, Deo & Co)
  • bequeme Kleidung für die Geburt, die auch dreckig werden darf
  • bequeme Kleidung für den Spitalaufenthalt und die Heimreise (Leggings, Trainerhosen, Stilloberteile etc.)
  • Finken / Hausschuhe
  • warme Socken
  • Pyjama
  • bequeme Unterhosen
  • Still-BH’s und/ oder Bustiers
  • ev. Brille und ev. Kontaktlinsen
  • Fotoapparat und / oder Handy inkl. Ladekabel
  • ev. persönliche Stillhelfer (Salbe, Hydrogel-Pads, Stilleinlagen etc.)
  • ev. Snacks
  • ev. Medikamente
  • ev. ein Geschenk vom älteren Geschwister fürs Baby (falls Papa es am Tag X vergisst und immerhin an die Jacke von Sprössling Nr. 1 gedacht hat)

Für das Baby:

  • ev. Stillkissen
  • Babykleidung fürs erste Foto sowie die Heimreise (Body, Strumpfhose, Strampler oder Hosen, Mützchen, Jäckchen, Finken oder Söckchen)
  • Babyschale oder Kinderwagen, je nach Transportmittel
  • Warme Decke oder Fusssack
  • ev. ein Geschenk für den älteren Bruder oder Schwester
  • ev. Nuggis

Dokumente:

  • Blutgruppenkarte
  • Identitätskarte
  • Krankenkassenausweis
  • Geburtsanmeldung fürs Zivilstandsamt
  • Einwilligungserklärung zur Schmerzbehandlung während der Geburt
  • Eintrittsformular
  • Familienbüchlein, falls verheiratet, oder Personenstandsausweis und evtl. die Vaterschaftsanerkennung, wenn ledig oder geschieden
  • ev. Quittungsbeleg für Aufzahler
  • ev. Allergiepass sowie weitere medizinische Dokumente
  • andere Dokumente nach Anweisung des Spitals

Und was bei mir diesmal ganz sicher in die Kliniktasche kommt, habe ich hier aufgelistet:In meine Kliniktasche kommt

  1. Der kleine Baby-Bruder möchte sich gleich mit dem Waytoplay-Strassenset  beim grossen Bruder etwas beliebter machen und sich damit für den hoffentlich lieben Empfang bedanken.
  2. Die hübsche Nuggikette mit Holz- und Silikonperlen sowie sehr praktischem kleinen Clip verschenkt der stolze grosse Bruder.
  3. Mein iPhone muss natürlich für erste Fotos sowie Geburtsverkündung unbedingt mit, danach soll es diesmal unbedingt wieder weggelegt werden und einfach nur den besonderen Moment genossen werden.
  4. In dieser Schwangerschaft habe ich besonderen Wert auf 2 in 1 Kleidung gelegt. Wie zum Beispiel dieses Umstandsshirt mit Stillfunktion. Super Bequem und praktisch.
  5. Auch meine liebsten Anita Still-BH’s in schwarz und weiss müssen wieder mit.
  6. Ich liebe diese Umstands-Jogginghosen. Die werden bestimmt auch nach der Geburt noch eine Weile getragen.
  7. Auch beim Pyjama habe ich auf eines mit Vorher-Nachher-Funktion gesetzt. Wie zum Beispiel dieses für bequemes Stillen und Kuscheln.
  8. Die Nooshi-Blanket von Petit Stellou ist quasi ein Geschenk an mich selber. Frau gönnt sich ja sonst nichts. ;-) Sie ist eine leichte Decke fürs Baby, Schal, Stilltuch, Strandtuch, Schlaf- und Blendeschutz in einem. Da hüpft das zweifache Mami-Herz.
  9. Meine ultrabequemen Birkis begleiten mich auch dieses Mal wieder durch die gesamte Schwangerschaft und kommen auch erneut mit in den Gebärsaal.
  10. Als Zweitgebärende und hoffentlich erneut Stillende, habe ich diesmal gleich meine liebsten Stillhelfer schon dabei. Damit es diesmal hoffentlich am Anfang ein kleeeeines bisschen weniger weh tut. Da wären waschbare Silber-Stilleinlagen, wunderbar kühlende Hydrogel-Pads, Still- oder Brusthütchen in meiner Grösse, Rafael Brustwarzensalbe (da ich Purelan äusserst klebend und unangenehm finde) und meine neuste Entdeckung und ein weiteres Highlight der natürliche Stillbalsam von Attitude. Den nutze ich bereits jetzt als Vorbereitung und pflegt auch gleich meine trockenen Lippen.
  11. Und dann natürlich noch Babys erstes Outfit für den Heimweg. Wie z.B. diese Kombi. Ein praktischer Wickelbody, Babystrumpfhosen, bequeme Jerseyhose, ein wärmenden Feinstrick-Cardigan, ein Baumwoll-Häubchen sowie Strick-Finkli oder warme Socken.

So das war’s vermutlich für ein Weilchen von mir. Sollte mich nicht noch ein unerwarteter Energie- und Kreativschub heimsuchen, bin ich vermutlich ganz im Nestbau-, Geburts- und Wochenbettmodus. Bis bald ihr Lieben!

Bilder © Fräulein Tiger

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Denim-Sommerstyle / Mamastyle / Babystyle

Wir wohnen nun seit bald einem Jahr in einem herzigen überschaubaren Dorf, das doch sehr ländlich liegt. Da und als Mutter sowieso, bleibt das mit dem „Style“ manchmal etwas auf der Strecke. Insbesondere wenn’s doch in erster Linie einfach praktisch, bequem und zu allem hin noch absolut wettertauglich sein soll. Praktisch im Sinne von ultraschnellem Anziehen, Kleider bei denen einem nicht gleich alle Flecken ins Auge springen oder immerhin Material, wo sie leicht zu beseitigen sind, easypeasy zu waschen und vor allem nicht zu bügeln sind, Oberteile die BH- und Busenblitzer beim ständigen Bücken möglichst vermeiden lassen, genauso wie höher geschnittene Hosen, die Höschenblitzer in der beliebten Mama-Hocke gut gemeint verstecken w(s)ollen. Bequem im Stil von absoluter Bewegungsfreiheit; springen, sitzen, kriechen, hüpfen, tanzen, laufen, alles was man für die kleinen Kinderherzen halt so macht. Und dabei soll es der Mama ja auch gut gehen. Und wettertauglich erklärt sich in unseren Breitengraden, wo mehrheitlich, also gefühlte 300 Tage, Niederschlag, Kälte und Wolken dominieren von selbst. Was nützt es dem Mutter-Kind-Gespann, wenn um jede Pfütze, die doch so besonders Spass macht, einen grossen Bogen gemacht werden muss oder wenn die schicken Schuhe von Mama nicht durch den Sandkasten oder die grosse Spielwiese gejagt werden können, oder wenn bei den Spaziergängen im Wald, Mama kein Halt in ihren Schuhen hat und über Wurzeln, Kies und Erde stolpert.

Ganz geschweige von den Jacken. Die sollen den Kopf und auch den Körper trocken und warm halten, wenn es mal wieder „unverhofft“ auf die Erde prasselt. Trocken vor allem deshalb, damit man sich nicht noch eine weitere Erkältung einfängt, die man nicht schon vom Knirps und den Knirpsfreunden abbekommen hat. Und beim Kinderwagenstossen bleibt nun wirklich keine Hand mehr frei für einen schicken Regenschirm. Die Frisur ist spätestens dann sowieso mehr pfui als hui und dann müssen halt auch gleich noch die Mutanten von Weinbergschnecken bei uns im Quartier bestaunt werden. Also nichts mehr mit schnell schnell nach Hause eilen. Für Nicht-Mama’s tönt das vermutlich absolut schockierend. Vor allem für solche, die wie ich gerne mehrheitlich mit schicken Blazern, Blusen, Schuhen, Taschen usw. unterwegs waren. In der Stadt flanierten und aufmerksam neue Stils in Zeitschriften und dem WWW verfolgten. Aber ich kann euch beruhigen, es erdet einen auch ungemein, das unbeschwerte Camping-Feeling hält so gleich auch etwas länger als zwei Wochen im Jahr an, die Hosen dürfen in der Hitze auch ultrakurz getragen werden ohne den Chef zu verärgern, die Kleidung darf auch mehrmals ohne sich irgendwo rechtfertigen zu müssen am Tag gewechselt werden und man kann sich nach wie vor nach Lust und Laune austoben. Ständig neuen Trends nachzueifern geht ja auch ins Geld und als Mama bleibt da bekanntlich nicht mehr allzu viel für einen selbst. Vermutlich hatte ich das in den letzten Jahren im Gespür und dafür tonnenweise Taschen und Kleider angeschafft, damit ich nun aus dem angehäuften Arsenal ein Outfit zusammensuchen kann. Denn was ich bis jetzt so gesehen habe, bleiben einige Stils und Trends einfach über Jahre erhalten oder können auch immer wieder neu kombiniert werden. Einzig einen sportlichen Rucksack musste ich mir anschaffen. Denn seit der kleine Spross auf den Füssen unterwegs ist, wurde die Wickeltasche dadurch ersetzt und Mama ist nun immer zum Sprung bereit.

Nun ist es aber endlich Sommer. Das bedeutet, jetzt kann auch ich endlich wieder meine geliebten Blazer, Kleider, Sandalen etc. unbeschwert tragen. Denn wenn’s matschig wird, geht man halt Barfuss, wenn’s nass wird, trocknet es auch gleich wieder, Temperaturstürze sind auch seltener und alles in allem einfach schöner und alles geht irgendwie leichter. Die Kinder brauchen nicht mehr zig Schichten bis man endlich die Bude verlassen kann und die Mütter sind nicht vom Anziehen allein schon klatschnass. Einfach herrlich.

Meiner Liebe zu hübschen Outfits habe ich mit dem Mamawerden natürlich nicht den Laufpass gegeben, sondern lediglich vorübergehend in der Prioritätenliste um ein paar Positionen verschoben. Und passend zum Sommer habe ich in den letzten Tagen einige Denim-Looks zusammengestellt. Denim ist nämlich so ziemlich alles – praktisch, lässig, bequem, chic und absolut Mamatauglich. Ich bin leider schon etwas spät, da überall schon die Herbst/Winter-Kollektionen Einzug genommen haben *kreisch*, aber auch im Sale hat es noch gute Stücke zu ergattern oder man kann sich für den nächsten Sommer schon mal inspirieren lassen.

Auf alle Fälle wünsche ich euch einen schönen und warmen Sommer!

Denim Mamastyle sporty

Ein sehr sportlicher Look, ideal für die heissen Tage…

Mit einem schlichten weissen Top (weiss – wie war das nochmals mit Flecken und so? Weiss ist einfach unglaublich leicht, erfrischend, stilvoll, schlicht, darauf werde ich niemals verzichten können ;)), hochgeschnittenen Jeansshorts, schlichter Goldkette, einer hübschen Uhr, schöner Sonnenbrille, ultra bequemen und schweissfreien Birkenstöcken, einem sportlichen Rucksack mit genügend Platz und einem schattenspendenden Strohhut.

Denim Mamastyle comfy

Für die etwas kühleren Tage oder morgendlichen Spaziergänge..

Einer coolen karierten Baumwollbluse, einer stretchigen Röhrenjeans, einem hübschen Armband, einem schicken Rucksack, leichten aber geschlossenen Paez-Espadrilles oder Birkenstöcke in der Zehentrenner-Variante.

Denim Mamastyle elegant

Für den eleganten Look…

Ein hübsches Denimkleid, einer praktischen grossen Umhängetasche, einer zeitlosen Uhr, einer schlichten Kette, einer stylischen Sonnenbrille und schicken und bequemen Sandalen.

Denim BabystyleFür die kleinen Jungs im angesagten Streifenlook..

Ein T-Shirt in Ringeloptik, ein gestreiftes Langarmshirt, kurze Bermudajeans, Sandalen à la Birkenstock und einer leichten Denim-Hose.