Milk Copenhagen & Citymami

Dass ich auf Kopenhagen stehe und mich der nordische Stil begeistert, ist spätestens seit dieser Woche ja kein Geheimnis mehr. Deshalb hat es mich umso mehr gefreut, als ich von den beiden sympathischen Citymami’s Désirée und Elena an ihren Milk Copenhagen Fashion Event im Yoga Shop und Studio in einem, namens Lola Fred, in Zürich eingeladen wurde.

Mit zwei Kolleginnen in Begleitung und vielen inspirierenden Frauen und Mamis durfte ich einen spannenden und gemütlichen Abend in einer tollen Location verbringen.

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Milk 7Bilder © fräulein tiger

Milk Copenhagen stellte uns die aktuelle Herbst-Winterkollektion für Kinder im Alter von 2 – 14 Jahren sowie für Frauen, die den lockeren Stil der Dänen ebenfalls mögen, vor.

Das Label setzt auf schlichte Kleidung mit schrägen Details, wobei alle Teile kreuz und quer miteinander kombiniert werden können. Die Gründerin, Trine Mathiasen, legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit und hohe Qualität ihrer Mode.

Milk Copenhagen vertreibt ihre Kleidung direkt an Shopping Events oder den Online-Shop und spart sich somit den verteuernden Zwischenhandel.

IMG_5797Bild © fräulein tiger

Meinen noch kleinen Tiger in teils Kleider, die z.B. in Grösse 122 präsentiert wurden, vorzustellen, bereitete mir etwas Schwierigkeiten. Ganz so schnell soll’s dann doch nicht gehen mit dem Grosswerden. Aber es hatte durchaus ein paar coole Teile dabei und ich entschied mich dann für einen Mama-Sohn-Partnerlook. Mit unseren beiden coolen Sweater werden wir im kommenden Herbst/Winter bestimmt kuschelige Zeiten verbringen.

Bei den Mädchen gefielen mir ganz besonders gut die verschiedenen Strümpfe mit Punkte, Sternen und Tiermotiven. Ein weiterer Renner war der Schwanen- und Herzchenprint.

Milk Copenhagen

Bilder über Milk Copenhagen

Vielen Dank nochmals für den gelungenen Abend!

Hippe Kindermode aus dem Norden

Kopenhagen 2Kopenhagen / Bild © fräulein tiger

Wer mich kennt, weiss dass ich mein Herz vor 8 Jahren an die dänische Hauptstadt Kopenhagen verschenkt habe. Der nordische Vorname des kleinen Tigers wurde deshalb nicht zufällig gewählt. Blutjung und frisch verliebt (also nach zwei Jahren Beziehung *räusper* und noch vor den 20igern, also noch als Teenies – Himmel das ist ja noch gar nicht allzu lange her – Hmmm vielleicht plagen mich deshalb noch ab und zu diese fiesen Hautunreinheiten?! Hoffentlich werden’s die 30iger dann richten. Ich schweife ab, sorry.) besuchten mein Mann und ich über Silvester diese einzigartige, stilvolle und übersichtliche Stadt. Ich war fasziniert von dem schlichten, gradlinigen, praktischen und so trendigem Stil der Dänen. In Sachen Mode, Einrichtung und vielem mehr haben sie sofort mein Herz erobert. Die hübschen Frauen, vorwiegend Blondinen, mit ihrem coolen und doch chicen Stil fand ich wahnsinnig inspirierend. Wenn sich die Männer da umdrehen, ist das also gut nachvollziehbar.

Hochwertige und nachhaltige Produkte, grafische Muster, naturverbundene Motive, ein Hang zu schwarz/weiss, Farben dezent und gekonnt eingesetzt, all das und vieles mehr schätze ich am nordischen Design.

Es gibt derzeit viele hippe Kinderlabels auf dem Markt, die ihren Ursprung im Norden haben. Drei davon möchte ich euch hier kurz vorstellen. Die derzeitigen Herbst/Winter-Kollektionen sind nicht mehr ganz so farbenfroh und eher in sanften Naturtönen gehalten. Perfekt für die kommende Saison.

Hippe Kinderlabels AW16

Soft Gallery ist ein dänisches Label mit Sitz in Kopenhagen, das mit lokalen und internationalen Künstlern zusammenarbeitet und so einzigartige Kleidungsstücke entwirft und gestaltet. Gegründet wurde das Unternehmen 2007 von Tine Holt Møller und Barbara Hvidt, die sich während des Studiums in London kennengelernt haben. Ein grosser Schwerpunkt des Labels liegt in hochwertigen Materialien und bequem geschnittener Kleidung.

Hippe Kinderlabels AW16_17

Das isländische Label iglo + indi wurde 2008 von Designerin Helga Ólafsdóttir gegründet. Sie studierte in Kopenhagen, London und Mailand. Jedes Kind ist für sie eine Inspiration. Sie bewundert die kindliche Ehrlichkeit, das Unverbrauchte, deren Humor und Lebensfreude. Das Label steht für frische Farben, einzigartige Prints und Verspieltheit. Bequeme Kleidung aus Bio-Textilien mit ausgewählten Motiven und Farben macht aus iglo + indi eine kreative und lustige Kindermarke. Sie setzen zudem auf faire und gesunde Arbeitsbedingungen ohne jegliche Kinderarbeit.

Mini Rodini ist ein schwedisches Kinderlabel, das 2006 von der Grafikerin Cassandra Rhodin gegründet wurde. Das Ziel des Labels ist es, hochqualitative Kleidung mit interessanten und verspielten Designs für Kinder unter umweltfreundlichen und ethisch korrekten Arbeits- und Produktionsbedingungen herzustellen. Kleidung für Kinder, die zur deren eigenen Persönlichkeit, Laune und Kreativität passen. Den Rucksack von Mini Rodini mit dem süssen Panda-Motiv habe ich bereits hier vorgestellt.

Gute Qualität, faire Arbeitsbedingungen und aussergewöhnliche Designs von kreativen Köpfen haben natürlich ihren Preis. Deshalb ist die Kleidung nicht ganz so erschwinglich, wie wir es von anderen Modeketten kennen.

Wer aber wie ich, ebenfalls ab und zu auf speziellere Kleidung abfährt und sich und dem kleinen Familienmitglied etwas gönnen möchte, wäre auch der Mamalicious Market, der das nächste Mal am 19. / 20. November 2016 in Küsnacht ZH stattfindet, eine gute Alternative. Dort sind die besten Brands und Kinderläden der Schweiz unter einem Dach vereint und bieten einen Lagerverkauf ab 50% Rabatt an. Ich war im Januar bereits dort und hab da gleich zugeschlagen. Mini Rodini Kleidung im Tiger-Look, iglo + indi Panda Shirt, Dino-Print Hosen von Munsterkids wanderten unter anderem in meinen Einkaufskorb und werden jetzt noch unglaublich gerne vom kleinen Tiger getragen. Für Spielecken, gesunde Snacks oder einfache Verpflegung wurde ebenfalls gesorgt. Ich werde mir den nächsten Termin auf jeden Fall freihalten.

Ein paar ausgewählte Stücke der obigen drei Kindermarken gibt es übrigens unter anderem beim St. Galler Online-Shop Stadtlandkind, oder teils auch bei Little Vikings zu kaufen.

Denim-Sommerstyle / Mamastyle / Babystyle

Wir wohnen nun seit bald einem Jahr in einem herzigen überschaubaren Dorf, das doch sehr ländlich liegt. Da und als Mutter sowieso, bleibt das mit dem „Style“ manchmal etwas auf der Strecke. Insbesondere wenn’s doch in erster Linie einfach praktisch, bequem und zu allem hin noch absolut wettertauglich sein soll. Praktisch im Sinne von ultraschnellem Anziehen, Kleider bei denen einem nicht gleich alle Flecken ins Auge springen oder immerhin Material, wo sie leicht zu beseitigen sind, easypeasy zu waschen und vor allem nicht zu bügeln sind, Oberteile die BH- und Busenblitzer beim ständigen Bücken möglichst vermeiden lassen, genauso wie höher geschnittene Hosen, die Höschenblitzer in der beliebten Mama-Hocke gut gemeint verstecken w(s)ollen. Bequem im Stil von absoluter Bewegungsfreiheit; springen, sitzen, kriechen, hüpfen, tanzen, laufen, alles was man für die kleinen Kinderherzen halt so macht. Und dabei soll es der Mama ja auch gut gehen. Und wettertauglich erklärt sich in unseren Breitengraden, wo mehrheitlich, also gefühlte 300 Tage, Niederschlag, Kälte und Wolken dominieren von selbst. Was nützt es dem Mutter-Kind-Gespann, wenn um jede Pfütze, die doch so besonders Spass macht, einen grossen Bogen gemacht werden muss oder wenn die schicken Schuhe von Mama nicht durch den Sandkasten oder die grosse Spielwiese gejagt werden können, oder wenn bei den Spaziergängen im Wald, Mama kein Halt in ihren Schuhen hat und über Wurzeln, Kies und Erde stolpert.

Ganz geschweige von den Jacken. Die sollen den Kopf und auch den Körper trocken und warm halten, wenn es mal wieder „unverhofft“ auf die Erde prasselt. Trocken vor allem deshalb, damit man sich nicht noch eine weitere Erkältung einfängt, die man nicht schon vom Knirps und den Knirpsfreunden abbekommen hat. Und beim Kinderwagenstossen bleibt nun wirklich keine Hand mehr frei für einen schicken Regenschirm. Die Frisur ist spätestens dann sowieso mehr pfui als hui und dann müssen halt auch gleich noch die Mutanten von Weinbergschnecken bei uns im Quartier bestaunt werden. Also nichts mehr mit schnell schnell nach Hause eilen. Für Nicht-Mama’s tönt das vermutlich absolut schockierend. Vor allem für solche, die wie ich gerne mehrheitlich mit schicken Blazern, Blusen, Schuhen, Taschen usw. unterwegs waren. In der Stadt flanierten und aufmerksam neue Stils in Zeitschriften und dem WWW verfolgten. Aber ich kann euch beruhigen, es erdet einen auch ungemein, das unbeschwerte Camping-Feeling hält so gleich auch etwas länger als zwei Wochen im Jahr an, die Hosen dürfen in der Hitze auch ultrakurz getragen werden ohne den Chef zu verärgern, die Kleidung darf auch mehrmals ohne sich irgendwo rechtfertigen zu müssen am Tag gewechselt werden und man kann sich nach wie vor nach Lust und Laune austoben. Ständig neuen Trends nachzueifern geht ja auch ins Geld und als Mama bleibt da bekanntlich nicht mehr allzu viel für einen selbst. Vermutlich hatte ich das in den letzten Jahren im Gespür und dafür tonnenweise Taschen und Kleider angeschafft, damit ich nun aus dem angehäuften Arsenal ein Outfit zusammensuchen kann. Denn was ich bis jetzt so gesehen habe, bleiben einige Stils und Trends einfach über Jahre erhalten oder können auch immer wieder neu kombiniert werden. Einzig einen sportlichen Rucksack musste ich mir anschaffen. Denn seit der kleine Spross auf den Füssen unterwegs ist, wurde die Wickeltasche dadurch ersetzt und Mama ist nun immer zum Sprung bereit.

Nun ist es aber endlich Sommer. Das bedeutet, jetzt kann auch ich endlich wieder meine geliebten Blazer, Kleider, Sandalen etc. unbeschwert tragen. Denn wenn’s matschig wird, geht man halt Barfuss, wenn’s nass wird, trocknet es auch gleich wieder, Temperaturstürze sind auch seltener und alles in allem einfach schöner und alles geht irgendwie leichter. Die Kinder brauchen nicht mehr zig Schichten bis man endlich die Bude verlassen kann und die Mütter sind nicht vom Anziehen allein schon klatschnass. Einfach herrlich.

Meiner Liebe zu hübschen Outfits habe ich mit dem Mamawerden natürlich nicht den Laufpass gegeben, sondern lediglich vorübergehend in der Prioritätenliste um ein paar Positionen verschoben. Und passend zum Sommer habe ich in den letzten Tagen einige Denim-Looks zusammengestellt. Denim ist nämlich so ziemlich alles – praktisch, lässig, bequem, chic und absolut Mamatauglich. Ich bin leider schon etwas spät, da überall schon die Herbst/Winter-Kollektionen Einzug genommen haben *kreisch*, aber auch im Sale hat es noch gute Stücke zu ergattern oder man kann sich für den nächsten Sommer schon mal inspirieren lassen.

Auf alle Fälle wünsche ich euch einen schönen und warmen Sommer!

Denim Mamastyle sporty

Ein sehr sportlicher Look, ideal für die heissen Tage…

Mit einem schlichten weissen Top (weiss – wie war das nochmals mit Flecken und so? Weiss ist einfach unglaublich leicht, erfrischend, stilvoll, schlicht, darauf werde ich niemals verzichten können ;)), hochgeschnittenen Jeansshorts, schlichter Goldkette, einer hübschen Uhr, schöner Sonnenbrille, ultra bequemen und schweissfreien Birkenstöcken, einem sportlichen Rucksack mit genügend Platz und einem schattenspendenden Strohhut.

Denim Mamastyle comfy

Für die etwas kühleren Tage oder morgendlichen Spaziergänge..

Einer coolen karierten Baumwollbluse, einer stretchigen Röhrenjeans, einem hübschen Armband, einem schicken Rucksack, leichten aber geschlossenen Paez-Espadrilles oder Birkenstöcke in der Zehentrenner-Variante.

Denim Mamastyle elegant

Für den eleganten Look…

Ein hübsches Denimkleid, einer praktischen grossen Umhängetasche, einer zeitlosen Uhr, einer schlichten Kette, einer stylischen Sonnenbrille und schicken und bequemen Sandalen.

Denim BabystyleFür die kleinen Jungs im angesagten Streifenlook..

Ein T-Shirt in Ringeloptik, ein gestreiftes Langarmshirt, kurze Bermudajeans, Sandalen à la Birkenstock und einer leichten Denim-Hose.